

Chefarzt
Dr. med. Bernd Ruschen
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Tel: 03321 42-1200
Fax: 03321 42-151062
Email: bernd.ruschen@havelland-kliniken.de
Havelland Kliniken GmbH - Klinik Nauen • Ketziner Straße 21 • 14641 Nauen
In dieser Klinik werden gutartige und bösartige Erkrankungen der inneren Organe, der Schilddrüse und Weichteile behandelt. Am häufigsten werden dabei laparoskopische Verfahren eingesetzt, die als „Schlüssellochtechniken“ bekannt wurden. Weitere schonende Techniken, die hier angewandt werden, sind z.B. das blutsparende Operieren mit dem Ultraschallmesser und Lasertechnik. In den letzten Jahren führten diese Untersuchungs- und Operationsmethoden zu einer zunehmenden Spezialisierung in der Chirurgie.
Diesen neuen Anforderungen wurde die Havelland Kliniken GmbH mit neuen Klinikstrukturen gerecht. So wurde standortübergreifend für Nauen und Rathenow eine Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ab dem 1. Januar 2008 etabliert.
Oberärztin

Dr. med. Elke Klein
Fachärztin für
Allgemeinmedizin
und Viszeralchirurgie
Pflegeabteilungsleiter

Jörg Barabas
Sekretariat

Karina Konradt
Tel: 03321 42-1200
Ambulantes OP-Zentrum

Katrin Pfeiffer
Tel: 03321 42-1290
- Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane, der Weichteile und der Schilddrüse
- Endoskopische Untersuchungen des Dickdarmes (Coloskopie)
- Endosonographie bei Mastdarmerkrankungen
- Spiegelung der Bauchhöhle (diagnostische Laparoskopie)
- Spiegelung des Brustkorbes (diagnostische Thorakoskopie)
- Schilddrüsenchirurgie
- Chirurgische Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Gallenblase und -wege,
sowie Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse
- Bruchoperationen (z. B. Narben- und Bauchwandbrüche)
- Aseptische und septische Weichteilerkrankungen
- Chirurgische Komplikationen des Diabetes mellitus
- Sodbrennen (Refluxkrankheit)
- Krampfadernchirurgie
- Proktologische Operationen (Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren, Analprolaps)
- Gut- und bösartige Erkrankungen der Schilddrüse
- Gut- und bösartige Erkrankungen des Magens
- Tumorerkrankungen des Dick- und Mastdarmes
- Kontinenzerhaltende Operationen des Mastdarmkrebses zur Vermeidung eines künstlichen Darmausganges
- TEM: Kleine Tumore des Mastdarms (Frühstadium) werden über die Analöffnung direkt mikrochirurgisch abgetragen
- Die Tumorchirurgie wird je nach Tumorstadium durch die Chemotherapie ergänzt. Sie wird am Standort Nauen in der Medizinischen Klinik und am Standort Rathenow in der Chirurgischen Klinik von Spezialisten durchgeführt.
- Bei Mastdarmkrebs wird je nach festgestelltem Tumorstadium vor der Operation eine Strahlen- und Chemotherapie durchgeführt. Damit lassen sich Langzeitergebnisse deutlich verbessern.
- Tumorpatienten erhalten eine spezielle psychoonkologische Betreuung von erfahrenen Psychologen.
Die Operationen werden über kleine Hautschnitte zwischen 0,5 und 2 cm vorgenommen. Daraus resultieren weniger Wundschmerzen und Wundkomplikationen wie z.B. Infektionen und Narbenbrüche, sehr gute kosmetische Ergebnisse, ein kürzerer Krankenhausaufenthalt und eine schnelle Genesung. Inzwischen wird jede zweite Operation mit dieser schonenden Methode durchgeführt. Die Klinikstandorte Nauen und Rathenow konnten bei mehr als 13.000 Operationen umfangreiche Erfahrungen sammeln.
Schwerpunkte:
- Gallenwegsoperationen (Steinleiden der Gallenblase)
- Appendektomien (Blinddarmoperationen)
- Refluxkrankheit (Sodbrennen) einschließlich laparoskopischer Zwerchfellhernienversorgung
- Leistenbrüche (Hernie)
- Dünn- und Dickdarmoperationen bei entzündlichen sowie gut- und bösartigen Tumorerkrankungen
- Verwachsungsbäuche nach Voroperationen
- Darmverschlüsse (lleus)
- Endoskopisch subfasciale Perforansvenendissektion (Krampfadernchirurgie)
In den letzten Jahren haben sich zunehmend Operationsmethoden etabliert, die zu einem Gewichtsverlust von mehr als 50% bei stark übergewichtigen Patienten führen können. Neueste wissenschaftliche Studien haben nun ergeben, dass mit der Reduktion des Körpergewichtes gleichzeitig lebensverkürzende Begleiterkrankungen geheilt oder deutlich gebessert werden können. Zu den häufigsten Begleiterkrankungen der Fettsuchtkrankheit zählt z.B. der Diabetes. Nach erfolgreicher Operation normalisiert sich als Folge des Gewichtverlustes bei 80% aller Patienten der Blutzucker. So benötigen 45-50% der Patienten keine Insulintherapie mehr. Mit der Normalisierung des Blutzuckers kann die Lebenserwartung dieser Patienten verbessert werden, da gefürchtete Spätkomplikationen wie Gefäßschäden, Erblindung, Nervenschmerzen, Nierenerkrankungen sowie Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich seltener auftreten. Auch der Blutdruck normalisiert sich bei 30% der Patienten innerhalb von 6 Monaten nach der Operation.
Operationsmethoden
Die Operationen werden grundsätzlich laparoskopisch über 5 bis 6 Minischnitte zwischen 0,5 und 1 cm Länge durchgeführt.
Zu den wichtigsten Operationsmethoden zählen:
- das Magenband
- die Umwandlung des Magens in einen kleinen Magenschlauch
- die Magenbypassoperation
Die Behandlung wird grundsätzlich von einem interdisziplinären Team, bestehend aus Ernährungsmedizinern und Diabetologen sowie Psychologen und Bewegungstherapeuten nach den vorgegebenen Leitlinien durchgeführt.
Patienten werden in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin aufgenommen. Auf Wunsch ist die Unterbringung der Eltern möglich.
Die ambulanten Operationen werden im ambulanten Operationszentrum durchgeführt.
Die wichtigsten Indikationen sind:
- Leistenbrüche
- Nabelbrüche
- Hämorrhoiden, Analfisteln, Fissuren, Dehnung des Schließmuskels
- kleinere Abszesse
- Weichteiltumore
- Narbenkorrekturen
- Hauttumore
Sprechstunde für das ambulante OP-Zentrum:
Nauen: Donnerstag, 12:45 Uhr - 14:30 Uhr
Telefonische Anmeldung über Tel: 03321 42-1290
OP Beratung für stationäre Patienten
Hier werden sämtliche präoperative Befunde gesichtet, eine fachärztliche Untersuchung durchgeführt und die definitive OP-Indikation gestellt. Außerdem finden in diesem Rahmen Nachsorgeuntersuchungen bereits operierter Patienten, insbesondere Tumorpatienten, statt.
| Sprechstundenzeiten | in Nauen | |
| Montag: | 13:00 - 16:00 Uhr Allgemein- und Viszeralchirurgie einschl. Adipositas-Sprechstunde |
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| Dienstag: | 13:00 - 15:00 Uhr Proktologische Spezialsprechstunde |
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| Mittwoch: | 13:00 - 15:00 Uhr Schilddrüsen- und Krampfadern-Spezialsprechstunde |
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| Chefarzt-Sprechstunde: | privat und alle Kassen nach telefonischer Vereinbarung | |
| Spezialsprechstunde: | Refluxkrankheit (Sodbrennen) nach telefonischer Vereinbarung |
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| Telefonische Voranmeldungen: | über das Sekretariat der Allgemeinchirurgie |
- Teilnahme an nationalen Qualitätsstudien
- Kooperation mit der Charité und dem Klinikum Brandenburg
- Fachpsychologische Betreuung, insbesondere bei Tumorerkrankungen
- Vermittlung von Anschlussheilbehandlungen (Kuren) nach größeren chirurgischen Eingriffen
- Vernissagen in der Klinik durch Künstler des Arbeitskreises Spandauer Künstler
- Fachvorträge im Einzugsgebiet
- Fachvorträge auf Ärztekongressen
Die Ausbildung des chirurgischen Nachwuchses stellt einen bedeutenden Schwerpunkt der Klinik dar.
Der Chefarzt und sein Stellvertreter besitzen im Rahmen einer Verbundermächtigung an beiden Standorten die Weiterbildungsbefugnis für folgende Schwerpunkte:
- Viszeralchirurgie 3,5 Jahre
Mit dem Klinikum Brandenburg besteht eine Hospitationsvereinbarung für jeweils 6 Monate.
- Allgemeinchirurgie 2 Jahre
Die restlichen zwei Jahre zur Schwerpunktanerkennung können in der Klinik für Viszeralchirurgie oder nach Wunsch in der Klinik für Traumatologie und Orthopädie abgeleistet werden.
- Basisausbildung 2 Jahre

Heike Uffmann
Dipl.-Psychologin
Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (PSO und dapo)
Tel: 03321 42-1244
Email: heike.uffmann@havelland-kliniken.de
Havelland Kliniken GmbH - Klinik Nauen • Ketziner Straße 21 • 14641 Nauen
Psychoonkologische Betreuung
Für unsere an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten und deren Angehörige bieten wir eine kostenlose psychologische Beratung und Begleitung durch unsere Diplompsychologin Heike Uffmann an.
Krebs ist eine Erkrankung, die große Angst auslösen kann. Sie trifft den Patienten und dessen Familie. Oft müssen eingreifende Krebstherapien durchlebt und vielfältige Unsicherheiten und Veränderungen im Alltag verkraftet werden. Grübeln und Niedergeschlagenheit können die Folge sein.
In solchen Situationen kann es erleichternd sein, Hilfe bei Menschen zu suchen, die viel Erfahrung mit der psychischen Situation krebskranker Menschen haben und auch therapeutische Hilfe anbieten können.
Wir bieten Unterstützung für Patienten und Angehörige während und nach der Therapie:
- Beistand und Gespräche nach der Diagnoseeröffnung
- Unterstützung im Umgang mit der Unsicherheit/Sinnsuche
- Hilfe bei Angst und Depression (Unruhe/Schlaflosigkeit)
- Bewältigung krankheitsbedingter Einschränkungen
- Entspannungs- und Imaginationsübungen
- Informationen zur Gesundheitsförderung
- Psychologische Schmerztherapie
- Unterstützung bei fortschreitender Krebserkrankung
Sprechzeiten:
Persönlich bin ich dienstags und freitags von 09:00 - 15:00 Uhr auf der Station G1 zu erreichen, ansonsten kann dort jederzeit eine Nachricht für mich hinterlassen werden.
Was ist Adipositas?
Wer sind wir?
Wieso eine Selbsthilfegruppe?
Sie haben Interesse?
Zur Internetseite der Selbsthilfegruppe Adipositas:
Adipositas Selbsthilfegruppe Havelland-Nauen
Erste Gedanken zur Selbsthilfegruppe Darmkrebs Nauen
Die Diagnose Darmkrebs ist für die meisten Betroffenen ein massiver Einschnitt in ihr bisheriges Leben.
Alles bisher Gewohntes, Arbeit, Ziele, Wünsche, Aktivitäten und Vorstellungen, rückt erst einmal in weiter Ferne.
Fassungslosigkeit, Ängste, aber auch Hoffnungen entstehen vor und nach den Therapien. Der Betroffene sucht Halt und Hilfe.
Diese Hilfe findet er zuerst und besonders beim Partner, in der Familie und bei Freunden.
Die Ärzte und das Pflegepersonal werden angeschaut, helft mir, sie geben ihr Bestes.
Dieser Halt wird immer benötigt und muss ständig wieder aufgebaut werden.
Die entstehenden zusätzlichen Belastungen möchte der Betroffene seinen Lieben nicht aufbürden, er möchte niemandem zur Last fallen.
Sie tun es aber gerne und mit viel Liebe.
Die Erfahrungen der Praxis zeigen an Beispielen, dass Selbsthilfegruppen diesen Prozess der Hilfe,
des Öffnen der Seele und des Geistes als ein Mosaikstein mit unterstützen können.
Aus dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit Gleichbetroffenen in Selbsthilfegruppen (SHG) können Patienten Mut und Zuversicht schöpfen.
Die Mitglieder von SHG sind aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen Fachleute des Alltages und der Lebensgestaltung.
Die SHG Darmkrebs Nauen befindet sich in der Gründungsphase.
In dieser SHG wollen sich Menschen treffen, die an Darmkrebs erkrankt sind, über ihre Erfahrungen, Kenntnisse und Zukunftspläne mit Gleichbetroffenen sprechen wollen.
SHG bestimmen ihre Tätigkeiten selbst, es wird kein Vorstand, keine Leitung gewählt oder benannt.
Viele SHG treffen sich einmal monatlich, die Anzahl der Treffen wird von den Teilnehmern abhängig sein und wird von diesen bestimmt.
In den Gesprächen wird allen gleichberechtigten Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, ihre Sorgen darzulegen und auf der anderen Seite die
gemachten praktischen Erfahrungen und begangenen Wege darzulegen, damit die Zuhörer diese wichtigen Erfahrungen nutzen können.
Diese Treffen sollen auch genutzt werden, um von Ärzten, Psychologen und anderen Spezialisten über Themen informiert zu werden, die unsere Krankheit,
Therapien, Nebenwirkungen und Nebenerscheinungen, neuste Entwicklungen und deren Anwendungsmöglichkeiten betreffen.
Die Themen werden von den Teilnehmern vorgeschlagen. Alle Teilnehmer möchten sich diesbezüglich ihre Vorschläge ausdenken.
Vorstellungen zur Tätigkeit der SHG:
Die Beratungen könnten jeden 3. Donnerstag im Monat am späten Nachmittag (Beginn 16...17 Uhr) in der Havellandklinik Nauen stattfinden.
Erfahrungen anderer SHG schlagen einen neutralen Ort, außerhalb des Krankenhauses vor. Die SHG kann nach ihrer Gründung darüber selbst entscheiden.
Die Dauer einer Zusammenkunft sollte etwa 2 Std. nicht überschreiten.
Jeder Teilnehmer sollte sich in einem Rundgespräch in der ersten Zusammenkunft persönlich vorstellen und über sich und seinen Erwartungen berichten..
Im ersten Gespräch möchten sich die Teilnehmer über den gegenseitigen Umgang miteinander äußern.
Beispiele wären dazu:
Wollen wir eine Teilnehmerliste mit Telefonnummern erfassen, diese vervielfältigen und den Anwesenden zusenden.Daraus könnten viele gute persönliche Kontakte entstehen?
Wollen wir bei der Gesprächsführung regelmäßig wechseln?
Wollen wir uns mit "Sie" oder "Du" anreden?
Erfahrungen anderer SHG zeigen, dass allgemeingültige Grundsätze nicht verletzt werden dürften, um den Zusammenhalt der Gruppe nicht zu gefährden. Diese Grundsätze wurden von zentralen Einrichtungen erarbeitet. Die Teilnehmer erhalten diese Grundsätze zur ersten Beratung ausgehändigt.
Dort werden solche Grundsätze, wie Verschwiegenheit in der Gruppe, der Freiwilligkeit, der Selbstbestimmung, der Selbstbetroffenheit, der Pünktlichkeit u.a. Themen angesprochen.
Erwähnen möchte ich, als Entwurfsschreiber, dass die Havellandklinik mich wesentlich unterstützt hat und die Internetdarstellung auch dort auf dem Link der SHG findet.
Wenn Sie Interesse haben, aktiv an dieser Gruppenarbeit teilzunehmen und diese mit Ihrem Wissen beleben wollen, kommen Sie am 20.10.2011 in den Konferenzraum der Havellandklinik Nauen im Untergeschoss.
Der Beginn ist für 16 Uhr festgelegt worden.
Herr Eule - Vorsitzender der Selbsthilfegruppe Darmkrebs Nauen