Dr. med. Bernd Ruschen

Klinik für Allgemein- u. Viszeralchirurgie

Chefarzt
Dr. med. Bernd Ruschen
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie

Tel:         03385  555-3200
Fax:        03385  555-3209
Email:    bernd.ruschen@havelland-kliniken.de


Havelland Kliniken GmbH - Klinik Rathenow  •  Forststraße 45  •  14712 Rathenow


In dieser Klinik werden gutartige und bösartige Erkrankungen der inneren Organe, der Schilddrüse und Weichteile behandelt. Am häufigsten werden dabei laparoskopische Verfahren eingesetzt, die als „Schlüssellochtechniken“ bekannt wurden. Weitere schonende Techniken, die hier angewandt werden, sind z.B. das Blut sparende Operieren mit dem Ultraschallmesser und Lasertechnik. In den letzten Jahren führten diese Untersuchungs- und Operationsmethoden zu einer zunehmenden Spezialisierung in der Chirurgie.

Team

Oberarzt

Dr. med. Gerhard Semmler

Dr. med. Gerhard Semmler
Facharzt für Allgemein- und
Viszeralchirurgie

Pflegeabteilungsleiter

Marco Bartz

Marco Bartz

Sekretariat

Marlies Schmidt

Marlies Schmidt
Tel: 03385  555-3200

Leistungsprofil

Diagnostik

- Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane, der Weichteile und der Schilddrüse

- Endoskopische Untersuchungen des Dickdarmes (Koloskopie)

- Endosonographie bei Mastdarmerkrankungen

- Spiegelung der Bauchhöhle ( diagnostische Lapaskopie)

- Spiegelung des Brustkorbes (diagnostische Thorakoskopie)

Operative Schwerpunkte

- Schilddrüsenchirurgie

- Chirurgische Erkrankungen des Magen- Darmtraktes, der Gallenblase und -wege,
sowie Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse

-  Bruchoperationen (z. B. Narben- und Bauchwandbrüche)

-  Aseptische und septische Weichteilerkrankungen

-  Chirurgische Komplikationen des Diabetes mellitus

-  Sodbrennen (Refluxkrankheit)

-  Krampfadernchirurgie

-  Proktologische Operationen (Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren, Analprolaps)

Tumorchirurgie

- Gut- und bösartige Erkrankungen der Schilddrüse

- Gut- und bösartige Erkrankungen des Magens

- Tumorerkrankungen des Dick- und Mastdarmes

- Kontinenzerhaltende Operationen des Mastdarmkrebses zur Vermeidung eines künstlichen Darmausganges

- TEM: Kleine Tumoren des Mastdarms (Frühstadium) werden über die Analöffnung direkt mikrochirurgisch abgetragen

- Die Tumorchirurgie wird je nach Tumorstadium durch die Chemotherapie ergänzt. Sie wird am Standort Nauen in der Medizinischen Klinik und am Standort Rathenow in der Chirurgischen Klinik von Spezialisten durchgeführt.

- Bei Mastdarmkrebs wird je nach festgestelltem Tumorstadium vor der Operation eine Strahlen- und Chemotherapie durchgeführt. Damit lassen sich Langzeitergebnisse deutlich verbessern.

- Tumorpatienten erhalten eine spezielle psychoonkologische Betreuung von erfahrenen Psychologen.

Minimal invasive Chirurgie ("Schlüssellochmethode")

Die Operationen werden über kleine Hautschnitte zwischen 0,5 und 2 cm vorgenommen. Daraus resultieren weniger Wundschmerzen und Wundkomplikationen wie z.B. Infektionen und Narbenbrüche, sehr gute kosmetische Ergebnisse, ein kürzerer Krankenhausaufenthalt und eine schnelle Genesung. Inzwischen wird jede zweite Operation mit dieser schonenden Methode durchgeführt. Die Klinikstandorte Nauen und Rathenow konnten bei mehr als 13.000 Operationen umfangreiche Erfahrungen sammeln.

 

Schwerpunkte:

- Gallenwegsoperationen (Steinleiden der Gallenblase)

- Appendektomien (Blinddarmoperationen)

- Refluxkrankheit (Sodbrennen) einschließlich laparoskopischer Zwerchfellhernienversorgung

- Leistenbrüche

- Dünn- und Dickdarmoperationen bei entzündlichen sowie gut- und bösartigen Tumorerkrankungen

- Verwachsungsbäuche nach Voroperationen

- Darmverschlüsse (lleus)

- Endoskopisch subfasciale Perforansvenendissektion (Krampfadernchirurgie)

Adipositaschirurgie

In den letzten Jahren haben sich zunehmend Operationsmethoden etabliert, die zu einem Gewichtsverlust von mehr als 50% bei stark übergewichtigen Patienten führen können. Neueste wissenschaftliche Studien haben nun ergeben, dass mit der Reduktion des Körpergewichtes gleichzeitig lebensverkürzende Begleiterkrankungen geheilt oder deutlich gebessert werden können. Zu den häufigsten Begleiterkrankungen der Fettsuchtkrankheit zählt z.B. der Diabetes. Nach erfolgreicher Operation normalisiert sich als Folge des Gewichtverlustes bei 80% aller Patienten der Blutzucker. So benötigen 45-50% der Patienten keine Insulintherapie mehr. Mit der Normalisierung des Blutzuckers kann die Lebenserwartung dieser Patienten verbessert werden, da gefürchtete Spätkomplikationen wie Gefäßschäden, Erblindung, Nervenschmerzen, Nierenerkrankungen sowie Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich seltener auftreten. Auch der Blutdruck normalisiert sich bei 30% der Patienten innerhalb von 6 Monaten nach der Operation.

Die Operation werden ausschließlich in Nauen durchgeführt.

Kinderchirurgische Eingriffe

Patienten werden in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin aufgenommen. Auf Wunsch ist die Unterbringung der Eltern möglich.

Ambulante Chirurgie

Die ambulanten Operationen werden im ambulanten Operationszentrum durchgeführt.
 
Die wichtigsten Indikationen sind:

- Leistenbrüche

- Nabelbrüche

- Hämorrhoiden, Analfisteln, Fissuren, Dehnung des Schließmuskels

- kleinere Abszesse

- Weichteiltumore

- Narbenkorrekturen

- Hauttumore

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Montag, 12:30 Uhr - 14:00 Uhr
Telefonische Anmeldung über 03385 555-3470

OP Beratung für stationäre Patienten

Hier werden sämtliche präoperative Befunde gesichtet, eine fachärztliche Untersuchung durchgeführt und die definitive OP-Indikation gestellt. Außerdem finden in diesem Rahmen Nachsorgeuntersuchungen bereits operierter Patienten insbesondere Tumorpatienten statt.

     
Sprechstundenzeiten    
Montag:   Allgemein- und Viszeralchirurgie
12:30 - 14:00Uhr
    Schilddrüsenspezialsprechstunde
14:00 - 15:00 Uhr
Telefonische Voranmeldung   03385  555-3470 (Ambulantes OP-Zentrum)
     
Dienstag:   13:00 - 14:00 Uhr
Tumorsprechstunde und Chefarztsprechstunde
nach telefonischer Vereinbarung
Telefonische Vereinbarung:   03385  555-3200 (Sekretariat)
     

Zusätzliche Aktivitäten

- Teilnahme an nationalen Qualitätsstudien

- Kooperation mit der Charité und dem Klinikum Brandenburg

- Fachpsychologische Betreuung, insbesondere bei Tumorerkrankungen

- Vermittlung von Anschlussheilbehandlungen (Kuren) nach größeren chirurgischen Eingriffen

- Fachvorträge im Einzugsgebiet

- Fachvorträge Ärztekongresse

Ausbildungsermächtigungen

Die Ausbildung des chirurgischen Nachwuchses stellt einen bedeutenden Schwerpunkt der Klinik dar.
Der Chefarzt und sein Stellvertreter besitzen im Rahmen einer Verbundermächtigung an beiden Standorten die Weiterbildungsbefugnis für folgende Schwerpunkte:

- Viszeralchirurgie 3,5 Jahre
Mit dem Klinikum Brandenburg besteht eine Hospitationsvereinbarung für jeweils 6 Monate.

- Allgemeinchirurgie 2 Jahre
Die restlichen zwei Jahre zur Schwerpunktanerkennung können in  der Klinik für Viszeralchirurgie oder nach Wunsch in der Klinik für  Unfallchirurgie und Orthopädie abgeleistet werden.

- Basisausbildung 2 Jahre

Psychoonkologische Betreuung

Heike Uffmann

Ansprechpartnerin Psychoonkologie

Heike Uffmann
Dipl.-Psychologin
Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (PSO und dapo)

Tel:        03385  555-3240
Fax :      03385  555-3249
Email:    heike.uffmann@havelland-kliniken.de


Havelland Kliniken GmbH - Klinik Nauen  • Ketziner Straße 21 • 14641 Nauen


Psychoonkologische Betreuung

Für unsere an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten und deren Angehörige bieten wir eine kostenlose psychologische Beratung und Begleitung durch unsere Diplompsychologin Heike Uffmann an.

 

Krebs ist eine Erkrankung, die große Angst auslösen kann. Sie trifft den Patienten und dessen Familie. Oft müssen eingreifende Krebstherapien durchlebt und vielfältige Unsicherheiten und Veränderungen im Alltag verkraftet werden. Grübeln und Niedergeschlagenheit können die Folge sein.

In solchen Situationen kann es erleichternd sein, Hilfe bei Menschen zu suchen, die viel Erfahrung mit der psychischen Situation krebskranker Menschen haben und auch therapeutische Hilfe anbieten können.

 

Wir bieten Unterstützung für Patienten und Angehörige während und nach der Therapie:

- Beistand und Gespräche nach der Diagnoseeröffnung

- Unterstützung im Umgang mit der Unsicherheit/Sinnsuche

- Hilfe bei Angst und Depression (Unruhe/Schlaflosigkeit)

- Bewältigung krankheitsbedingter Einschränkungen

- Entspannungs- und Imaginationsübungen

- Informationen zur Gesundheitsförderung

- Psychologische Schmerztherapie

- Unterstützung bei fortschreitender Krebserkrankung

 

Wenn Sie sich für dieses Angebot interessieren, wenden Sie sich an das ärztliche oder an das Pflegepersonal der Station.

Selbsthilfegruppe Adipositas

Was ist Adipositas?

Wer sind wir?

Wieso eine Selbsthilfegruppe?

 

Sie haben Interesse?

Zur Internetseite der Selbsthilfegruppe Adipositas:
Adipositas Selbsthilfegruppe Havelland-Nauen

Selbsthilfegruppe Darmkrebs

Weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe Darmkrebs Nauen finden Sie hier:

zur Selbsthilfegruppe in Nauen