| Prostatakarzinomzentrum- Perspektive für ein Leben mit der Erkrankung | ||||
| Fast jeder Mann wird im Laufe seines Lebens mit einer Erkrankung der Prostata konfrontiert. Sei es eine Prostataentzündung, gutartige Vergrößerungen oder der in seiner Häufigkeit und Aggressivität zunehmende Prostatakrebs. Alle Formen beeinträchtigen die Lebensqualität entscheidend und erfordern eine fachkundige und meist interdisziplinäre Beratung und Behandlung. Das interdisziplinäre Prostatazentrum in der Urologischen Klinik der Havelland Kliniken GmbH versteht sich in diesen Fällen als erste Anlaufstelle. Wir sehen den Patienten als Partner im Heilungsprozess und wollen die bestmögliche Lebensqualität für den Einzelnen erreichen. Wir bieten das gesamte Spektrum der Diagnostik (Früherkennung und Vorsorge), Therapie und Nachsorge von Prostataerkrankungen an. Der Zusammenschluss erfahrener Spezialisten unter einem Dach ermöglicht die Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Behandlung von Prostatakrebs nach internationalen Richtlinien dar; dazu zählen neueste operative Techniken und moderne Strahlentherapie. Am Prostatazentrum sind neben der Klinik für Urologie u.a. Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Apotheke und Psychoonkologie beteiligt. Auch bieten wir unseren Patienten die kostenfreie Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe an, die sich regelmäßig in der Klinik trifft. Eine enge Kooperation mit den behandelnden niedergelassenen Ärzten und anderen externen Partnern ist fester Bestandteile der Arbeit. Im Sommer 2011 wurde unser Prostatakarzinomzentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und somit die Qualität der Behandlung extern überprüft und bestätigt; eine Herausforderung, der wir uns jährlich stellen, um diese hohe Niveau zu halten. Kontakt: Havelland Kliniken GmbH, Dr. Mike Lehsnau, Chefarzt Urologische Klinik und Leiter Prostatakrebszentrum, Tel. 03321 42 1260 oder E-Mail: mike.lehsnau@havelland-kliniken.de Chefarzt am Telefon! Stellen Sie Ihre Fragen unter: 03321 42 1260 Donnerstag, 26.1.2012,12:00-14:00 Uhr | ||||
| 5 Jahre Solitäre Kurzzeitpflege im Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH | ||||
Am 01.11.2006 wurde die Solitäre Kurzzeitpflege der Wohn- und Pflegezentrums Havelland GmbH offiziell in Betrieb genommen. Wir begehen nunmehr das 5 jährige, erfolgreiche Bestehen dieser Einrichtung. Die Solitäre Kurzzeitpflege stellt ein wichtiges Verbindungsstück zwischen dem Krankenhaus und der Häuslichkeit dar. Oft sind Patienten der geriatrischen Station nach einem Krankenhausaufenthalt in der Kurzzeitpflege zu Gast, um auf den Alltag in der Häuslichkeit vorbereitet zu werden. Weiterhin finden sich regelmäßig Gäste zur Urlaubspflege ein. Hierbei ist besonders auffallend, dass die Gäste immer wieder kommen. Somit konnte auch für pflegende Angehörige ein entlastendes Moment geschaffen werden. Aber auch in Krisensituationen, zum Beispiel, wenn pflegende Angehörige selbst erkranken, wird unsere Kurzzeitpflege immer wieder in Anspruch genommen. Derzeit entwickelt sich außerdem eine enge Zusammenarbeit mit dem Team der spezialisierten ambulanten palliativen Versorgung ( SAPV ), unter der ärztlichen Leitung von Dr. Frank Heinrich. Die Solitäre Kurzzeitpflege hat den Anspruch, auch Schwerstkranken in ihrer Notlage ein adäquates, qualifiziertes Leistungsangebot zu unterbreiten. Neben der pflegerischen Versorgung bietet die Solitäre Kurzzeitpflege ihren Gästen, Ergo – und Beschäftigungstherapie an. Durch die enge Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ist auch die Absicherung einer physiotherapeutischen Leistungserbringung jederzeit gegeben. Der enge Kontakt zu einer ortsansässigen logopädischen Praxis ermöglicht, dass auch dieses Therapieangebot gut umgesetzt werden kann. Den Gästen unseres Hauses stehen engagierte Pflegekräfte zur Verfügung, die mit sehr viel Einsatz und Einfühlungsvermögen um eine jederzeit bestmögliche Betreuung bemüht sind. Mit viel Liebe zum Detail und Kreativität werden die Räumlichkeiten des Hauses gestaltet und dekoriert. Kürzlich durften wir den 1000. Gast in unserer Einrichtung begrüßen. Dieser Umstand hat uns sehr gefreut und uns darin bestätigt, auch weiterhin an unserem Leistungsangebot der Solitären Kurzzeitpflege festzuhalten. | ||||
| Treffen der Selbsthilfegruppe Brustkrebs | ||||
| Wo und wie kann ich Menschen treffen, die meine Probleme nachvollziehen können, weil sie in einer ähnlichen Situation wie ich sind? Es ist für viele wohltuend, mit einer Person zu sprechen, die etwas von den eigenen Schwierigkeiten im Umgang mit einer Krebserkrankung versteht, weil sie Ähnliches durchgemacht hat. Menschen mit solchen Bedürfnissen schließen sich häufig in Selbsthilfegruppen zusammen. Aus ihrer gemeinsamen Betroffenheit entwickeln die Mitglieder Solidarität, Verständnis und gegenseitige Hilfe. Sie tauschen Erfahrungen aus, entlasten, trösten, ermutigen sich und entwickeln Fähigkeiten, mit denen sie den Erfordernissen des Alltags besser gewachsen sind. Die Angehörigen solcher Gruppen haben Kraft und den Wunsch, Teile ihrer Notlage aus eigener Kraft zu meistern. Sie wollen aktiv für sich selbst etwas tun und gemeinsam mit anderen lernen, ihre Erkrankung anzunehmen und mit ihr zu leben. Die Mitglieder schließen sich freiwillig zu einer Selbsthilfegruppe zusammen. Die Entscheidung, in einer Selbsthilfegruppe mitzuarbeiten, trifft jede Person für sich selbst. Die Teilnahme an einer solchen Gruppe ist kostenlos. Die Gruppensitzungen finden zumeist regelmäßig statt, dadurch lernen sich die Einzelnen kennen und sie entwickeln Vertrauen und Verständnis füreinander. Kontakt zur Selbsthilfegruppe erhalten Sie über die Klinik Nauen, Station G1: 03321 42 12 44 oder über Frau Hagemann: 03321 45 31 37. Unser erstes Treffen findet am Mittwoch, d. 2. November um 14:00 Uhr im Aufenthaltsraum der Station G1 der Klinik Nauen, Ketziner Straße 21 statt. Ich wünsche uns einen guten Start und gutes Gelingen beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe Brustkrebs. Karin Hagemann | ||||
| Herbstfest im Wohn- und Pflegezentrum | ||||
| Am 13.10.2011 fand im Haus am Fontanepark, einer Einrichtung der Wohn und Pflegezentrum Havelland GmbH, das diesjährige Herbstfest statt. Akribisch und von langer Hand geplant, bereiteten die Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Hauses, liebevoll das Fest vor. Vieles musste dabei bedacht werden, z. B. wie stehen die Tische, um allen Bewohnern einen guten Blick auf das Geschehen zu geben, wer kümmert sich um die jahreszeitliche Dekoration und vieles mehr. Gemeinsam verlebten die Bewohner des Hauses und ihre Gäste aus dem benachbarten betreuten Wohnen mit den Mitarbeitern des Hauses und dem neuen Heimleiter Jan Wentzel einen tollen Nachmittag. Es gab Kaffee und frischen Pflaumen- und Marmorkuchen. Später gab es ein Glas Wein oder ein Glas Bier und Herr Alf Weiss aus Strausberg sorgte für ein stimmungsvolles Programm mit live gesungenen Schlagerliedern. Da gab es weder bei den Bewohnern, noch bei den Mitarbeitern ein halten, da wurde getanzt, geschunkelt und mitgesungen. Beendet wurde der Abend mit einer deftigen Schlachteplatte, die von der Küche als Büfett vorbereitet wurde. Leider verging der Abend viel zu schnell, aber in einem waren sich alle einig, es war ein tolles Herbstfest. Ein Dank an alle helfenden Hände, die den Tag möglich gemacht haben und deren Hilfe eine große Unterstützung war. | ||||
| Erfolgreiche Zertifizierung des Prostatakarzinomzentrums Nauen | ||||
| Im Sommer 2010 hat die Urologische Klinik der Havelland Kliniken GmbH ein Prostatakarzi¬nomzentrum ins Leben gerufen. Wie der Leiter des Zentrums, Dr. med. Mike Lehsnau, Chefarzt der Urologischen Klinik, betont, ist es das Ziel, eine optimale Versorgung der Krebspatienten in der Region unter höchsten Qualitätsansprü¬chen zu gewährleisten. Dies beinhaltet die ganzheitliche Betreuung der Patienten in allen Phasen der Erkrankung. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Netzwerk kompetenter medizinisch und pflegerisch ausgebildeter Fachabteilungen erforderlich, die ihre gesamte Arbeitsweise auf das Krankheitsbild des Prostatakarzi¬noms abstimmen und somit eine bestmögliche Patientenversorgung gewährleisten. Die Bildung des Prostatakarzinomzentrums Nauen ist ein wichtiger Schritt, gerade in Bezug auf die enge Zusammenarbeit im ambulanten sowie stationären Sektor in unserer Region. Besonders in einem Flächenland wie Brandenburg ist es in Anbetracht des zukünftigen Ärztemangels zunehmend wichtiger, die Kompetenzpartner in einem Zentrum für eine umfassende Patientenbetreuung zu bündeln. Dies hat die Klinik Nauen bereits für das Brustzentrum sowie das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum erfolgreich etabliert. Die externe Zertifizierung des Prostatakarzinomzentrums Nauen nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft dokumentiert nun das hohe Niveau der dort geleisteten Arbeit. Im Land Brandenburg sind die Havelland Kliniken damit die dritte Einrichtung, welche dieses „Gütesiegel“ für medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten mit Prostatakarzinom erhält. Als nächsten Schritt streben die Havelland Kliniken die Bildung eines weite¬ren Organzentrums (Darmzentrum) an. Münden soll diese Qualitätsoffensive dann in der Etablierung eines Onkologischen Zentrums, in dem sämtliche or¬ganbezogenen Krebserkrankungen interdisziplinär behandelt werden. | ||||
| Arbeitsunfälle: Geringste Quote seit 1990 | ||||
| In Brandenburg gab es im vergangenen Jahr 24.238 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Bezogen auf 1.000 Beschäftigte wurde mit 22,7 die niedrigste Quote seit 1990 erreicht; sie liegt unter dem Bundesdurchschnitt von 23,6. Die Anzahl der Unfälle mit Todesfolge hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7 auf 13 verringert. Das geht aus dem 65seitigen Arbeitsschutzbericht 2010 hervor. Arbeitsminister Günther Baaske stellte ihn heute in der Klinik Nauen vor, da er sich insbesondere mit dem Arbeitsschutz im Gesundheitswesen befasst. Geschäftsführer Jörg Grigoleit: „Prävention, Mitarbeiterbetreuung und Qualität der Arbeit gehören zu unseren unternehmerischen Grundsätzen“. Im Jahr 2010 kontrollierte das Landesamt für Arbeitsschutz (LAS) 7.230 Betriebsstätten. Dabei wurden 15.970 Verstöße gegen Arbeitsschutzbestimmungen festgestellt. Die Beanstandungsquote ist damit auf fast die Hälfte des Wertes von 2001 gesunken. Günter Baaske: „Das sind durchaus erfolgreiche Entwicklungen. Es darf aber kein Nachlassen geben. Die Gestaltung sicherer und gesunder Arbeit vermeidet menschliches Leid, Arbeitsausfälle und Kosten. Das lohnt sich - für die Betriebe wie für die Gesellschaft.“ In Brandenburgs Gesundheitswirtschaft, in der fast 100.000 Frauen und Männer arbeiten, treten vielfältige Gefährdungen der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten auf. Baaske: „Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung haben deshalb eine hohe Bedeutung. Dafür sind die Havelland Kliniken GmbH ein ausgezeichnetes Beispiel“. Die Unternehmensgruppe mit etwa 1.500 Beschäftigten hat Krankenhäuser in Nauen und Rathenow sowie zahlreiche weitere Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Havelland. Die Klinik ist im Rahmen der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus“ (KTQ) zertifiziert. Besonderes Augenmerk legen die Havelland Kliniken auf die Reduzierung physischer Belastungen im Bereich der Pflege durch den Einsatz von Hebe- und Tragehilfsmitteln, die Vermeidung psychischer Belastungen und die Stärkung der psychischen Gesundheit der Beschäftigten in der Pflege. Eine im Sommer dieses Jahres von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) durchgeführte Befragung der Beschäftigten wird derzeit ausgewertet und der Unternehmensführung auch Ansatzpunkte für zielgerichtete Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements liefern. Baaske: „Ärzte, Gesundheits- und Altenpfleger sind in ihrer Arbeit häufig hohen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Auch die Gestaltung der Arbeitszeit kann die Gesundheit belasten. Dies ist auch wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wer im härter werdenden Wettbewerb um gute Fachkräfte bestehen will, muss deshalb ein gutes und arbeitsschutzgerechtes Betriebsklima bieten. Dazu gehört nicht nur Sicherheit vor Unfällen, sondern auch Vermeidung von physischen und psychischen Belastungen, familien- und gesundheitsverträgliche Einsatzzeiten oder Beteiligung der Beschäftigten.“ Doch auch andere Branchen sollen sensibilisiert werden für Gesundheitsförderung und Präventionsmaßnahmen. Das INNOPUNKT-Projekt „Gesund arbeiten in Brandenburg!“ des Arbeitsministeriums spricht dabei vor allem die Kleinbetriebe an. | ||||
| Mit vereinten Kräften gegen Darmkrebs | ||||
Die Diagnose Darmkrebs kam früher für die meisten Patienten einem Todesurteil gleich. Intensive medizinische Forschung und wissenschaftliche Studien haben inzwischen gezeigt, dass Darmkrebs heilbar und mit einer normalen Lebenserwartung verbunden sein kann. Dazu trugen in erster Linie Erfahrungen in der Früherkennung, moderne und stadiengerechte Operationsverfahren sowie neueste onkologische Behandlungsstandards bei. Umfassend kann eine Darmkrebsbehandlung in einem interdisziplinären Darmzentrum behandelt werden, wie es in den Havelland Kliniken unter der Leitung von CA Dr. Bernd Ruschen existiert. Hier werden die neuesten medizinischen Erkenntnisse sämtlicher beteiligter Fachrichtungen gebündelt. Ferner gehören dazu Schmerztherapie, psychologische Betreuung, Ernährungsberatung, Stoma- und Wundbehandlung sowie Hilfeleistung in sozialen Fragen durch den Sozialdienst. Die chirurgische Therapie bildet die wichtigste Säule der Krebsbehandlung. In der Regel ist eine so genannte Radikaloperation erforderlich. Dabei entfernen erfahrene Operateure nicht nur den bösartigen Tumor des Darmes mit den geforderten Sicherheitsabständen, sondern auch die zugehörigen Lymphabflussgebiete. In den letzten Jahren werden die Tumoroperationen überwiegend mit minimal-invasiven Operationstechniken, der so genannten Schlüssellochoperation, über Minischnitte von 10 mm erfolgreich durchgeführt. Dank neuester Operationstechniken ist eine bleibende Darmverlagerung nach außen (Anus praeter) nur äußerst selten erforderlich. Um einer Erkrankung vorzubeugen, ist die Wahrnehmung der Vorsorge-Untersuchungen entscheidend. Zu den wichtigsten zählt die Spiegelung des gesamten Dickdarmes, die so genannte Koloskopie. Diese wird am gereinigten Dickdarm unter Anwendung einer intravenösen Beruhigungsspritze nahezu schmerzfrei durchgeführt. Vorstufen des Darmkrebses, insbesondere Polypen, werden entdeckt und abgetragen. Selbst bösartige Tumore können frühzeitiger erkannt und behandelt werden. V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe | ||||
| Kräfte bündeln zum Wohl der Patienten | ||||
| Gemeinschaftswerk und Havelland Kliniken intensivieren Kooperation Seit 2009 verbindet das Gemeinschaftswerk Soziale Dienste (GSD) und die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe eine Kooperationsbeziehung. In diesem Rahmen wurden der Aufbau der ambulanten palliativmedizinischen Versorgung im Havelland in Angriff genommen und die Verbesserung der Versorgung von Patienten nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Anlässlich einer Arbeitssitzung der Geschäftsführungen wurde nunmehr eine weitere Intensivierung der Kooperation vereinbart. Für die Geschäftsführerin des GSD, Cornelia Ortelbach, ist die Zusammenarbeit "ein gutes Beispiel für das Zusammenwirken ambulanter Pflegedienste mit einem Krankenhaus zum Wohl der Patienten". Die Verbesserung der Kommunikation durch frühzeitige Information und Abstimmung der Behandlungspflege kommt dem Patienten unmittelbar zu Gute. Da die Sozialstationen des Gemeinschaftswerkes in Falkensee, Wustermark, Nauen und Friesack präsent sind, kann die optimierte ambulante Versorgung im gesamten Osthavelland angeboten werden. Das zielgerichtete Zusammenwirken aller am Behandlungsprozess Beteiligten ist auch für den Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit, „eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region. Durch eine intensivere Abstimmung zwischen niedergelassenen Ärzten, ambulanten Pflegediensten und Krankenhaus in Kombination mit innovativen Versorgungsansätzen, wie beispielsweise der Telemedizin, wollen wir die Versorgung der Patienten weiter verbessern.“ In diesem Sinne wurde von den Geschäftsführungen der weitere Ausbau der strategischen Kooperation vereinbart. So soll in den nächsten Monaten die Versorgung der Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt im Rahmen des Entlassungsmanagements unter anderem durch die Umsetzung gemeinsamer Qualitätsstandards weiter verbessert werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei perspektivisch auf die Betreuung von Menschen mit Demenz gelegt werden. Zudem soll die Zusammenarbeit bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften durch wechselseitige Praktika, gemeinsame Berufsinformation und Fortbildungsveranstaltungen verstärkt werden. Schließlich sollen diese Vorhaben mit dem Demografieprojekt Havelland vernetzt werden. Als Anknüpfungspunkte bieten sich der Gesundheitsdienstleister und die mobilen Bürgerdienste an. V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe | ||||
| Hilfe rund um die Uhr | ||||
Beim Wort Krankenhaus denken die meisten an einen stationären Aufenthalt. Weitaus mehr Patienten kommen jedoch ambulant in die Klinik und häufig sind die Notfallversorgungen die erste Anlaufstelle. Hier werden Patienten nach einem Unfall eingeliefert oder wegen akuter Beschwerden behandelt, wenn sie keinen niedergelassenen Arzt aufsuchen können (z.B. weil die Sprechzeit vorbei oder schlicht Wochenende ist).Ungefähr 35.000 Bürger/innen suchen jährlich die Notfallversorgungen der Kliniken Nauen und Rathenow auf. Nicht alle sind „originäre“ Notfallpatienten. Viele kommen, weil sie Beschwerden verschleppt und nun doch Schmerzen und Sorge haben. Beim behandelnden Arzt gibt es nicht immer sofort einen Termin und wegen hoher Auslastung kann die Wartezeit dort mehrere Stunden betragen. Die Ärzte der Notfallversorgung sind auch an Notarzteinsätzen im Landkreis beteiligt und die Fachärzte unserer Kliniken sind gleichzeitig im stationären Einsatz bzw. im OP. Dies entspricht der üblichen Struktur einer Notfallversorgung an Kliniken. Wir schicken keinen Patienten weg. Natürlich überzeugen sich Ärzte und Pflege davon, ob es sich nicht doch um einen Akutfall handelt. Eine Diagnose und eine Erstversorgung z.B. in Form einer Medikation zur Schmerzstillung oder einer Bandage erhalten alle. Und dann folgt ggf. der Gang zum behandelnden Arzt. Bei Bedarf kann ein Patient jederzeit in die stationäre Behandlung wechseln, damit eine genauere Diagnosestellung oder ein Eingriff erfolgen kann. All dies gilt es gleichzeitig zu bewerkstelligen. Notfallpatienten haben dabei immer Vorrang, die Reihenfolge der Behandlung wird nach Dringlichkeit festgelegt. Einen Erstkontakt zur Grundabklärung gibt es in der Regel sehr schnell, doch bis zur weiteren Versorgung kann es leider zu Wartezeiten kommen. Wenn die Arbeit gut organisiert ist, bekommen die Wartenden längst nicht alle laufenden Vorgänge mit, doch „hinter den Kulissen“ wird koordiniert gearbeitet, um allen schnell zu helfen. | ||||
| Vertrag zur Durchführung des Rettungsdienstes wurde unterzeichnet | ||||
| Der Rettungsdienst im Havelland wird wie geplant ab 1. Juli von der neu gegründeten Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG) durchgeführt. Als letzter formeller Schritt wurde am gestrigen Mittwoch der Vertrag zur Durchführung des bodengebundenen Rettungsdienstes zwischen dem Unternehmen und dem Landkreis Havelland unterzeichnet. Landrat Dr. Burkhard Schröder und der Zweite Beigeordnete Dr. Henning Kellner für den Landkreis und Jörg Grigoleit und Dr. Frank Heinrich als Geschäftsführer der Gesellschaft besiegelten mit dem Vertrag die langfristige Durchführung des Rettungsdienstes im Landkreis. Direkt im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung konstituierte sich der Beirat, der die Arbeit der Rettungsdienstgesellschaft fachlich begleiten wird. Zum Vorsitzenden des Beirates wurde der Amtsarzt des Landkreises Havelland, Dr. Erich Hedtke, gewählt, sein Stellvertreter ist der Leitende Notarzt, Andreas Kühne. Vorangegangen waren mehrmonatige Verhandlungen, in denen auch die Übergabe der Geschäfte vom bisherigen Betreiber des Rettungsdienstes, der ASB Rettungsdienst Havelland GmbH, an die neu gegründete Gesellschaft geregelt wurde. So übernahm die RHG im Rahmen eines Betriebsüberganges nach § 613 a BGB 46 Rettungsassistenten, 62 Rettungssanitäter und drei Verwaltungsangestellte. Alle Beschäftigten stimmten dieser Überleitung zu, die ihnen auch in Zukunft die gleichen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen garantiert wie bei ihrem bisherigen Arbeitgeber. Der Fuhrpark des Rettungsdienstes, der im Besitz des Landkreises ist, wird der RHG zur Nutzung übergeben, ebenso die Rettungswachen, die komplett erhalten bleiben. Die Übergabe des Rettungsdienstes war im Kreistag Havelland am 13. Dezember 2010 auf einer Sondersitzung beschlossen wurde. Vorangegangen war eine Novellierung des Brandenburgischen Rettungsdienstgesetzes. Demnach müsste die Durchführung des Rettungsdienstes durch einen Fremdanbieter alle fünf Jahre europaweit ausgeschrieben werden. Die Alternative war die Übernahme des Geschäftes in eigene Regie ohne zukünftig regelmäßige Neuausschreibungen. Um langfristige Sicherheit für die Bevölkerung sowie für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes zu erreichen, entschieden sich die Kreistagsabgeordneten für die zweite Variante, nach der der Rettungsdienst an die kreiseigene Havelland Kliniken GmbH übergeben werden sollte. Am 28. Januar 2011 wurde die Gründung der Rettungsdienst Havelland GmbH, die nun zum 1. Juli ihre Arbeit aufnimmt, notariell beglaubigt. Landrat Dr. Burkhard Schröder wünschte der neuen Gesellschaft anlässlich der Vertragsunterzeichnung alles Gute: „Die Verhandlungen zu diesem nicht ganz einfachen Betriebsübergang sind in recht kurzer Zeit zu einem guten Ergebnis gekommen. Wir freuen uns, dass nun der Rettungsdienst im Havelland mit den erfahrenen und bewährten Mitarbeitern langfristig auf sicheren und stabilen Füßen steht.“ Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der RHG, erwartet zudem einen weiteren Qualitätsanstieg durch die Zusammenlegung von Krankenhaus mit seinen Notärzten und Rettungsdienst unter einem Dach. Erik Nagel Landkreis Havelland Der Landrat Pressestelle Platz der Freiheit 1 14712 Rathenow www.havelland.de pressestelle@havelland.de Pressereferent Erik Nagel Tel.: 03385 / 551-1345 Fax: 03385 / 551-31345 Mitarbeiterin der Pressestelle Friederike Schuppan Tel.: 03385 / 551 1212 Fax: 03385 / 551 31212 | ||||
| Überleitung des bodengebundenen Rettungsdienstes auf die Rettungsdienst Havelland GmbH vor dem Abschluss! | ||||
| Der Kreistag des Landkreises Havelland hat in einer Sondersitzung am 13.12.2010 einmütig den bodengebundenen Rettungsdienst zum 01.07.2011 auf eine zu gründende Tochtergesellschaft der Havelland Kliniken GmbH übertragen. Am 28.01.2011 wurde die Gründung der Rettungsdienst Havelland GmbH mit einem Stammkapital von 200.000,00 € notariell beurkundet. Die Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam erfolgte unter der HRB 24016 P am 02.03.2011. Zu Geschäftsführern der Rettungsdienst Havelland GmbH wurden Jörg Grigoleit und Dr. Frank Heinrich berufen. Die Gesellschaft wird ihren Geschäftsbetrieb planungsgemäß zum 01.07.2011 aufnehmen. Von dem bisherigen Betreiber des Rettungsdienstes, der ASB Rettungsdienst Havelland gGmbH, wurden in den letzten Wochen 46 Rettungsassistenten, 62 Rettungssanitäter 3 Verwaltungsangestellte im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613 a BGB auf die Rettungsdienst Havelland GmbH übergeleitet. Keiner der Beschäftigten hat der Überleitung widersprochen. Die Verhandlungen des Landkreises Havelland mit der Rettungsdienst Havelland GmbH zum Ab-schluss eines Vertrags zur Betreibung des bodengebundenen Rettungsdienstes im Landkreis Havelland wurden in den letzten Tagen erfolgreich abgeschlossen. Der Vertrag wird am 20.06.2011 abschließend im Kreistag des Landkreises Havelland beraten. Die Unterzeichnung des Vertrages ist für den 22.06.2011 vorgesehen. Am 22.06.2011 erfolgt auch die Konstituierung des Beirates der Rettungsdienst Havelland GmbH. Die Satzung der Gesellschaft sieht einen Beirat vor, dem kraft Amtes der Amtsarzt des Landkreises Havelland, der Ärztliche Leiter Rettungsdienst des Landkreises Havelland, die für den Aufgabenbereich Rettungsdienst zuständige Amtsleiterin und der Ärztliche Direktor der Havelland Kliniken GmbH angehören. V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken GmbH, Ketziner 19, 14641 Nauen | ||||
| Netzwerkforum mit großer Resonanz | ||||
| Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder veranstaltete in der neu gestalteten Aula des OSZ Nauen das diesjährige „Netzwerkforum“. Der Landkreis Havelland und die Havelland Kliniken GmbH hatten als Träger zu diesem Diskussionsforum eingeladen. Mit dem Zitat: „Kindheit ist Wegzehrung für´s ganze Leben“, leitete Wolfgang Gall, Sozialdezernent, seine Rede ein, in welcher er auch die Grüße des Landrates Dr. Burkhard Schröder übermittelte. Neben Informationen über den Entwicklungsstand des Informations- und Beratungsnetzwerkes und der Vorstellung der aktuellen Evaluationsergebnisse wertete Amtsarzt Dr. Erich Hedtke die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen (den sogenannten U´S) und Impfungen bei Kindern im Kita-Alter im LK Havelland aus. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig eine hohe Impfrate für den Schutz der Gesamtbevölkerung ist. Nach einer kleinen Stärkung, die durch das Schülercafe des OSZ liebevoll angerichtet wurde, nahmen verschiedene Workshops ihre Arbeit auf. In einem ging es um die Bedeutung der regionalen Vernetzung. Viele Fachkräfte, wie Kinderärzte, Psychologen, Logopäden, Kita-Erzieherinnen und Tagesmütter, setzten sich parallel mit dem Thema „Frühförderung konkret“ auseinander. Die Teilnehmer tauschten sich über den Zugang, die Bedeutung und Inhalte der Frühförderung in einer regen Diskussion aus. Eine wichtige Erkenntnis war, dass Frühförderung jetzt bei Kindern in einem mittleren Alter von 2,5 Jahren ansetzt, vor drei Jahren lag das Zugangsalter bei ca. 4 Jahren. Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit dem Thema Zahngesundheit mit dem Fokus auf frühkindliche Karies und deren Prophylaxe. Wichtig ist dabei das Meiden gesüßter Getränke für Kleinkinder und der Verzicht auf Saugerflaschen oder Trinklernbecher ca. ab dem ersten Lebensjahr. Große Bedeutung in der Vermeidung frühkindlicher Karies hat insbesondere frühes Zähneputzen mit speziellen fluoridhaltigen Zahncremes für Kleinkinder. An Themen und Interesse am Erfahrungsaustausch mangelte es nicht, wie die lebhafte Beteiligung zeigte. Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder plant für 2012 eine Fortsetzung des Netzwerkforums. (Bild: Workshop 2 „Frühförderung – Konkret“) | ||||
| Jahrespressegespräch - Havelland Kliniken Unternehmensgruppe | ||||
| Havelland Kliniken Unternehmensgruppe weiterhin auf Erfolgskurs! Im Rahmen des Jahrespressegesprächs wurden durch den Geschäftsführer, J. Grigoleit, zentralen Entwicklungen des Jahres 2010 sowie die Planungen für 2011 vorgestellt. Die Gesellschaften der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe sind mit den Unternehmensergebnissen des Jahres 2010 sehr zufrieden: Im letzten Jahr konnten Projekte fristgerecht abgeschlossen und neue konzipiert werden. Die Qualitätsoffensive konnte mit der erfolgreichen Zertifizierung des Brustzentrums an den Havelland Kliniken und vor allem der erfolgreichen Zertifizierung der MDZ Praxen nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) fortgesetzt werden. Der Bau der Seniorenwohnanlage in Falkensee durch die WPZ wurde zum Termin fertig gestellt und war von Beginn an zu 100% ausgelastet. Die Gesundheitsservicegesellschaft entwickelte ein Konzept zur Neuorganisation der Speisenversorgung der im Westhavelland ansässigen Einrichtungen der Unternehmensgruppe. Eine spezielle palliativmedizinische Versorgung (SAPV) konnte im Verbund mit Kooperationspartnern eingerichtet werden. Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder wurde im Herbst als Ort im Land der Ideen 2010 im bundesweiten Wettbewerb für seine beispielhafte Arbeit ausgezeichnet. Und zum Jahresende fasste der Kreistag den Beschluss, den bodengebundenen Rettungsdienst zum 1. Juli 2011 an die Havelland Kliniken GmbH zu vergeben. Die Entwicklung der einzelnen Gesellschaften stellt sich im Einzelnen wie folgt dar: Havelland Kliniken GmbH (HKG) Zwar die ging die Fallzahl der stationären und ambulanten Patienten in 2010 minimal zurück, doch konnte dies durch eine höhere Fallschwere im Ergebnis kompensiert werden. Bis Jahresende wurden 20.055 Patienten stationär und teilstationär in den Kliniken Nauen und Rathenow behandelt. Außerdem wurden dort 36.159 Patienten ambulant versorgt. Damit wurde eine durchschnittliche Auslastung von ca. 80% erreicht. Die Klinik für Geriatrie am Standort Rathenow war das ganze Jahr über gut aufgelastet, sodass hier eine Erweiterung des Angebots geplant ist. Fachliche Ausprägungen erfuhr das Qualitätsmanagement durch die Zertifizierung des Brustzentrums der Klinik Nauen und des Kontinenzzentrums. 2011 gilt es nun, dieses Niveau zu halten und zu erweitern. Die Einrichtung einer Tagesklinik für Geriatrie am Standort Rathenow wird beim Ministerium beantragt und soll zum 1. Januar 2012 ihre Arbeit aufnehmen. Das Angebot einer Adipositaschirurgie soll weiter ausgebaut werden. Abstimmung mit den Kostenträgern zur Einführung des regionalen Psychiatriebudgets soll ihren erfolgreichen Abschluss finden, damit ab 2012 die Umsetzung erfolgen kann. Zwei neue Gesellschaften werden im Lauf des Jahres ihre Arbeit aufnehmen: Die Rettungsdienst Havelland GmbH und die Soziale Betreuungsgesellschaft, welche die Sozialdienste, Ergotherapien und Beschäftigungsangebote der Einzelgesellschaften umfassen soll. Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH (MDZ) Die Anzahl der Behandlungsfälle in den MDZ-Praxen konnte mit 27.600 im Jahr 2010 insgesamt erfreulich (+16 %) gesteigert werden. Die in 2009 erworbene allgemeinmedizinische Praxis in Wachow und Groß-Behnitz wurde gut von den Patientinnen und Patienten angenommen. Die bisher vakanten chirurgischen Praxen in Falkensee und Rathenow konnten ebenso nach besetzt werden wie die dermatologische Praxis in Rathenow, sodass sich die Anzahl der Ärzte auf insgesamt 15 erhöht hat. Die erfolgreiche Zertifizierung der MDZ Praxen nach KTQ im November 2010 dokumentiert die gute Arbeitsorganisation und das etablierte Qualitätsmanagement der Einrichtungen. Im Wirtschaftsjahr 2011 geht es darum, die neuen Praxen bei den Patientinnen und Patienten einzuführen. Zudem ist zur Absicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum ein MDZ Standort in Friesack geplant. Flankiert werden soll dies vom Einsatz einer mobilen Praxisassistentin, welche die Patienten zuhause aufsucht. Gesundheitsservicegesellschaft Havelland mbH (GSG) Die Gesundheitsservicegesellschaft ist die Gesellschaft, welche durch die Neustrukturierung der Aufgaben in der Unternehmensgruppe das stärksten Wachstums- und Wandlungsprozess vollzogen hat. Als neuer Geschäftsbereich 5 kamen in 2010 noch das IT-Management und die Medizintechnik hinzu. Die Ergebnisse der Organisationsuntersuchung in den Dienstleistungsbereichen Speisenversorgung und Gebäudemanagement führten u.a. zum Konzept einer Neuorganisation der Speisenversorgung für die Einrichtungen der Unternehmensgruppe im Westhavelland. Ein Transport- und Logistikkonzept für die gesamte Unternehmensgruppe wurde erarbeitet und der Einkauf für die Unternehmensgruppe wurde in einer konzernweiten zentralen Beschaffungs- und Vergabestelle konzentriert. In 2011 werden nacheinander die einzelnen Küchen zur Sanierung vorübergehend stillgelegt und in zwei Standorten konzentriert. Es wird konzernweites zentrales Servicecenter eingerichtet; um die nicht-medizinischen Dienstleistungen noch effizienter erbringen zu können. Im Rahmen des Qualitätsmanagements strebt die GSG die Zertifizierung nach GEFMA 710-730 und DIN ISO 9001 an. Das mit dem Betrieb der Biogasanlage forcierte Energiesparkonzept soll seine Fortsetzung im Erwerb des Gütesiegels „Energie sparendes Krankenhaus“ finden. Die dafür erforderlichen technischen Maßnahmen werden durch eine Förderung des Ministeriums für Umweltschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) in Höhe von rd. 550.00 € und eigene Investitionen möglich. Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH (WPZ) Die Profilierung des Leistungsangebotes der stationären Pflegeeinrichtungen ist 2010 in Angriff genommen worden. Ferner beteiligte sich die WPZ an Aufbau und Durchführung an der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung im Havelland (SAPV). Auch die Fertigstellung der Baumaßnahme „Betreutes Wohnen Falkensee“ in der Fehrbelliner Straße erfolgte planmäßig. 2011 ist die inhaltliche und bauplanerische Vorbereitung der Errichtung einer stationären Pflegeeinrichtung im Gesundheits- und Seniorenwohnpark Nauen ein zentrales Themenfeld der WPZ, angestrebter Baubeginn ist 2012. Die Sanierung und der Ausbau der leerstehenden Gebäude im Seniorenpark Stadtforst sollen gleichfalls in diesem Jahr abgeschlossen werden, um dort eine Tagespflegeinrichtung und Wohngruppen für Senioren ohne Pflegestufe oder mit geistiger Behinderung einzurichten und zu betreiben. Durch den Ausbau der Kooperation mit der Geriatrie der Klinik Rathenow soll die medizinische Versorgung in den stationären Pflegeeinrichtungen weiter ausgebaut werden. Angestrebt wird auch die Zertifizierung der stationären Pflegeeinrichtungen der WPZ nach KTQ. Um vor allem für den Senioren- und Gesundheitspark Nauen, aber auch die sonstigen Einrichtungen den mittelfristigen Fachkräftebedarf abzusichern, werden die Ausbildungs- und Umschulungskapazitäten der WPZ erhöht. Rettungsdienst Der „Fahrplan“ zur Gründung dieser Gesellschaft gestaltet sich wie folgt: Gespräche mit dem Landkreis und dem ASB zur Ausgestaltung der Übernahme werden im Januar 2011 aufgenommen. Die Bestellung der künftigen Geschäftsführung und Erstellung eines vorläufigen Wirtschaftsplanes 2011 erfolgt im 1. Quartal 2011 durch Beschluss des Aufsichtsrates. Der Ausbau der medizinischen Kooperation zur Standardisierung und Optimierung der Notfallmedizin mit dem Unfallkrankenhaus Berlin wird im 1. Halbjahr 2011 abgestimmt. Die Gesellschaft wird zum 01.05.2011 gegründet. Die Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG) nimmt ihre Arbeit auf am 01.07.2011. Zu diesem Termin werden auch die Mitarbeiter, die Rettungswachen und die Fahrzeuge übernommen. V. i. S. d. P. J. Grigoleit, Geschäftsführer HAVELLAND KLINIKEN Unternehmensgruppe | ||||
| Gesundheits- und Seniorenwohnpark in Nauen | ||||
| In der gestrigen Sitzung des Bauausschusses der Stadt Nauen stellte der Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit, die Planungen für einen Gesundheits- und Seniorenwohnpark in der Ketziner Straße vor. Das ca. 12.000 m² große Grundstück, welches bereits 2009 erworben wurde, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Klinik Nauen. Für die Bebauung sind verschiedene Komplexe vorgesehen: Es soll zunächst ein Pflegeheim mit 80 stationären Plätzen sowie mit 15 Plätzen Kurzzeitpflege in 83 Einzel- und 6 Doppelzimmern entstehen. Ferner ist die Errichtung eines ambulanten medizinischen Zentrums mit einer Tagesklinik Geriatrie und 6 Arztpraxen vorgesehen. Abgerundet wird das Ensemble mit 18 Wohneinheiten für altersgerechtes Wohnen. Grundlage der Planung ist der zu erwartende Bedarf an stationären Pflegeheimplätzen in der Region, welcher im Zuge der Erstellung des Altenhilfeplans des Landkreises Havelland ermittelt wurde. Demzufolge wird bis zum Jahr 2020 ein Mehrbedarf von 200 stationären Pflegeplätzen erwartet, der durch das Vorhaben der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe zumindest anteilig gedeckt wird. Den Bau des Pflegeheims übernimmt die Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH, eine Tochtergesellschaft der Havelland Kliniken GmbH. Nachdem diese seit langer Zeit erfolgreich im Westhavelland tätig ist, wird das Bauobjekt Ketziner Straße nun das zweite Projekt im Osthavelland. Den Anfang bildete eine Anlage in Falkensee, die Seniorenwohneinheiten mit Arztpraxen und Apotheke kombiniert und im Oktober dieses Jahres eröffnet wurde. Insgesamt erfordert das anspruchsvolle Bauvorhaben in Nauen, welches sich über mehrere Jahre erstrecken wird, Investitionen in Höhe von 11, 5 Mio. Euro. Vorrangiges Ziel ist die Schaffung bezahlbarer Pflegeheimplätze für die Einwohner der Region. „Im weiteren Verfahren wird eng mit verschiedenen Beteiligten zusammen gearbeitet“, erklärte Grigoleit. So wird der Seniorenrat Nauen in die detaillierte Gestaltung des Vorhabens einbezogen; die Auftaktsitzung dazu findet am 1. Dezember 2010 statt. Ebenso wird die strategische Partnerschaft mit dem Gemeinschaftswerk Soziale Dienste e.V. hier ihre Fortsetzung finden, wenn es darum geht, das ambulante und das stationäre Versorgungsangebot abzustimmen. „Der geplante Gesundheits- und Seniorenwohnpark ist nicht zuletzt auch unter dem Aspekt der Schaffung von Arbeitsplätzen bedeutsam“, betonte Grigoleit. Für die im Pflegeheim entstehenden 39 neuen Arbeitsplätze übernimmt die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe die Ausbildungsverantwortung. Durch Umschulungs- und Ausbildungsprogramme soll das notwendige Personal für die Inbetriebnahme des Pflegeheims, welche für 2014 vorgesehen ist, qualifiziert werden. Dafür werden vor allem Interessierte aus der Region gesucht. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung steht einer Festanstellung in Nauen nichts im Wege. “Eine gute Chance für einen krisenfesten und attraktiven Arbeitsplatz in der Region“, bekräftigte Geschäftsführer Grigoleit. V. i. S. d. P.: Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Ketziner Str. 19, 14641 Nauen | ||||
| Neuigkeiten aus dem Medizinischen Dienstleistungszentrum | ||||
Standort Rathenow Paracelsusstr. 3 in 14712 Rathenow Praxis für Chirurgie Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir wieder ein Angebot von ambulanten chirurgischen Sprechstunden ab Mittwoch, 13. Oktober 2010 jeweils an den Wochentagen Mittwoch und Freitag von 15.30 bis 18.30 Uhr anbieten können. Hierfür steht uns Herr Valerij Skarbunov – Facharzt für Chirurgie, zur Verfügung. Standort Falkensee Im Gesundheitszentrum, Dallgower Str. 9 in 14612 Falkensee Praxis für Allgemeinmedizin Herr Dr. med. Robby Zschoyan wird mit Wirkung vom 01.11.2010 die Nachfolge in der Praxis von Herrn MR Dipl. med. Conrad Keßler übernehmen. | ||||
| „Havelländisches Netzwerk Gesunde Kinder“ beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ erfolgreich | ||||
Nauen, 19. September 2010 – Das „Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder“ wurde heute im Rahmen des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Träger dieses 2007 gestarteten Netzwerks sind der Landkreis Havelland - vertreten durch den Landrat Dr. Burkhard Schröder - und die Havelland Kliniken GmbH - vertreten durch den Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Auch das Land Brandenburg fördert im Rahmen seines Programms für Familien- und Kinderfreundlichkeit das Projekt. Dies dokumentierte nicht zuletzt die Teilnahme des Ministers für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Günter Baaske an dem Tag der Auszeichnung. Mit ehrenamtlichen Hebammen und Familienlotsen können Eltern und solche, die es werden wollen, noch effizienter von präventiven und gesundheitlichen Maßnahmen profitieren. Magrit Johne von der Deutschen Bank in Berlin zeichnete heute das Netzwerk, als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Damit ist das „Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder“ einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten prämiert werden. Anlässlich der Preisverleihung betonte Magrit Johne: „Das ‚Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder’ ist beispielhaft für Deutschland und bietet mit seinem umfassenden und kostenlosen Angebot kompetente Unterstützung bei allen Fragen rund um den Nachwuchs. So wird ein wichtiger Grundstein für Kinder und Familien in unserer Gesellschaft gelegt.“ Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH, kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein. Wir haben mit dem Netzwerk ein lebensnahes Projekt entwickelt, um Gesundheitsförderung alltagstauglich zu gestalten und somit zu einem guten Start ins (Familien-)Leben in der Region beitragen zu können. Dies bedeutet die Umsetzung unseres kommunalen Versorgungsauftrags im wörtlichen Sinne und all die vielen Akteure unseres Netzwerks leisten ausgezeichnete Arbeit.“ Mit dem Tag der Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ verbindet sich aber nicht nur die Ehrung des Netzwerkes, sondern es ist gleichzeitig auch der bundesweite Tag des Kinderkrankenhauses. Kinder sind mehr als „kleine Erwachsene“. Sie brauchen eine altersgerechte Behandlung und Betreuung. Frei nach dem Motto: „Für uns sind die Kleinen die Größten und jeder etwas Besonderes“ ist es der Havelland Kliniken GmbH, als einem Träger des ‚Havelländischen Netzwerks Gesunde Kinder’, ein besonderes Anliegen, an den beiden Klinikstandorten im Havelland eine stationäre pädiatrische Versorgung für Kinder zu gewährleisten. Um diesen beiden besonderen Anlässen einen verbindenden Rahmen zu geben, eröffnet die Klinik Nauen an diesem Tag die erste Teddy- und Puppenklinik. So soll nicht nur das „Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder“ gewürdigt werden, sondern auch die Kleinsten der Region werden im Mittelpunkt stehen. Die Kinder haben in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, sich als „Eltern“ ihrer Teddys und Puppen an die Klinik zu wenden, um deren Gesundheitszustand zu überprüfen. Und ganz nebenbei gibt es für Kinder die Möglichkeit, die Klinik kennen zu lernen und die eigene Gesundheit prüfen zu lassen. Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte das „Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder“ die unabhängige Jury und repräsentiert mit seiner zukunftsfähigen Idee Deutschland als das „Land der Ideen“.„Die ‚Ausgewählten Orte 2010‘ zeigen auf vielfältige Weise die Innovations- und Gestaltungskraft Deutschlands. Jeden Tag sehen wir, wie durch das enorme Potenzial, das bundesweite Netzwerk an Ideen wächst“, begründet Magrit Johne das Engagement der Deutschen Bank. | ||||
| Bauchoperation nur durch ein Schlüsselloch | ||||
| Am 14.09.2010 wurde in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Nauen erstmalig einer 36jährigen Patientin nur über einen einzigen, ca. 2 cm kleinen Schnitt erfolgreich die Gallenblase wegen eines Gallensteinleidens entfernt. Bisher waren bei dieser Operation mit der sog. Schlüssellochchirurgie vier lange Schnitte von 0,5 bis 2 cm notwendig. Mit der neuen Methode können die postoperativen Schmerzen noch deutlich gesenkt werden. Da die Operation direkt über den Bauchnabel erfolgt, sind später keine Narben mehr vorhanden und damit das kosmetische Ergebnis einmalig. Diese Weltneuheit wird zurzeit nur in sehr wenigen deutschen Kliniken angewendet. Nach Aussagen des Chefarztes der Chirurgie, Dr. Bernd Ruschen, wird diese Technik zukünftig auch bei anderen bauchchirurgischen Operationen in der Klinik Nauen Anwendung finden. | ||||
| Rheumatologische Sprechstunde in der Klinik Nauen | ||||
| Herr Professor Dr. med. Kurt Gräfenstein, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie/Rheumaorthopädie, Johanniter-Kranken-haus im Fläming GmbH, 14929 Treuenbrietzen, wird ab 06. Juli 2010 eine KV-Sprechstunde anbieten. Patientenvorstellung bitte mit Überweisung vom Hausarzt. Terminvereinbarung bitte über die Anmeldung der Funktionsdiagnostik: 03321/421450 Dr. med. Klaus Nogai Chefarzt der Medizinischen Klinik | ||||
| Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) im Havelland | ||||
Start der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Havelland Nach über einjähriger Vorbereitung kann nun der offizielle Start der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung im Havelland verkündet werden. Was bedeutet Palliativmedizin? Die Palliativmedizin widmet sich der Behandlung und Begleitung von Patienten mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden bzw. weit fortgeschrittenen Erkrankung bzw. mit begrenzter Lebenserwartung. Die Palliativmedizin bejaht das Leben und sieht das Sterben als einen natürlichen Prozess. Sie lehnt aktive Sterbehilfe in jeder Form ab. In der Häuslichkeit sollen die Lebensqualität und die Selbstbestimmung erhalten, gefördert und verbessert werden, um ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod zu ermöglichen. 70 % der Menschen wollen zuhause sterben. Dabei werden in erster Linie quälende Symptome – wie Schmerzen – ohne heilenden Ansatz gelindert. Die ganzheitliche Betrachtung schließt die psychologische, seelsorgerische und spirituelle Betreuung und Begleitung der Patienten und Angehörigen ein, deren individuelle Bedürfnisse und Wünsche dabei im Mittelpunkt stehen. Der Patientenwille wird beachtet. Durch die SAPV können und sollen – wenn gewünscht – Krankenhauseinweisungen vermieden werden, ebenso nicht gewünschte, quälende diagnostische und therapeutische Maßnahmen. Das Palliativteam Havelland besteht aus verschiedenen im Havelland tätigen Leistungserbringern. Dazu zählen: • Palliativmediziner der Havelland Kliniken und niedergelassene Ärzte • Palliativpflegedienste des Diakonischen Werkes Havelland, des Gemeinschaftswerkes Soziale Dienste und des Wohn- und Pflegezentrums • Speziell ausgebildete Ehrenamtliche des Ambulanten Hospizdienstes des Diakonischen Werkes Havelland • Seelsorger, Psychotherapeuten, Psychoonkologen, Physiotherapeuten Das Palliativteam Havelland ist Kooperationspartner des Palliativ Care Team Brandenburg an der Havel. Die Aufgabe der Ärztlichen Koordination der SAPV im Havelland hat Herr Dr. Heinrich, stellvertretender Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Rathenower Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin übernommen. Unter seiner Leitung werden in den nächsten Wochen alle Beteiligten ein gemeinsames Qualitätsmanagement für diese neue Versorgungsleistung aufbauen. Wie können die Ziele erreicht werden? Die Basis bildet das enge Zusammenwirken der Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte, ambulante Pflegedienste, Physiotherapien und Apotheken mit der Speziellen Ambulanten Palliativversorgung durch Palliativmediziner und Palliativpflegedienste, ambulante Hospizdienste, psychoonkologische Dienste, Physio- und andere Therapeuten. Zu den Kooperationspartnern gehören auch stationäre Einrichtungen wie Krankenhäuser, Hospize und Pflegeeinrichtungen. Palliativmediziner und Palliativpflegedienste erfüllen dabei folgende Aufgaben: • Behandlung quälender Symptome • Spezielle Palliativpflege • Koordination der gesamten Betreuung • Beratungsleistungen gegenüber Patienten, Angehörigen und Leistungserbringern der Allgemeinen Palliativmedizinischen Versorgung Die Leistung der SAPV sind für Patienten kostenlos Im Gegenteil zu vielen Regelungen im Gesundheitswesen wie z.B. Zuzahlungen in Heimen, Hospizen etc. entsteht Ihnen bei der SAPV kein finanzieller Mehraufwand. Wenn ihr Hausarzt eine Verordnung über die SAPV ausstellt, entstehen Ihnen keine Kosten. Dieses ist durch den Gesetzgeber im Sozialgesetzbuch 5 Paragraph 132d geregelt. Die Krankenkassen sind verpflichtet, alle entstehenden Kosten der SAPV zu tragen. Stationäre Versorgung von Palliativpatienten In den Havelland Kliniken behandeln wir im Rahmen der stationären Versorgung selbstverständlich auch Palliativpatienten. Diese werden auf die weitere Versorgung in der Häuslichkeit oder im Hospiz vorbereitet. Im Bedarfsfall kann nunmehr die Verordnung der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung durch den Krankenhausarzt erfolgen. Aktuell werden durch das Palliativteam Havelland 5 Patienten betreut. Erreichbarkeit für das Havelland Die telefonische Erreichbarkeit des Palliativteam Havelland ist rund um die Uhr unter 03381 / 8909515 gesichert. Während der Dienstzeit sind Rückfragen auch über das Sekretariat des Chefarztes Dr. Heinrich unter 03385 / 555-3280 möglich. Dr. Frank Heinrich Chefarzt Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Dorit Zahn Verwaltungsdirektorin | ||||
| Pressemiteilung - Kontrollierte Hygienestandards schaffen Sicherheit für Patienten in den Havelland Kliniken | ||||
| Die Nachricht vom Tod dreier Säuglinge, der mit einer in der Klinik erworbenen Keiminfektion in Verbindung gebracht wird, geht seit Tagen durch die Medien und beunruhigt die Öffentlichkeit. Die Havelland Kliniken GmbH erklärt aus diesem Anlass: Grundsätzlich gelten in den Kliniken das Infektionsschutzgesetz und Richtlinien, die alle Vorgehensweisen zur Vermeidung von Infektionen regeln. Hygiene beginnt immer im Kopf und muss praktisch vom Personal gelebt werden. In den Havelland Klinken gibt es einen hauseigenen Hygieneplan mit genauen Anweisungen und eine Hygienefachschwester, die dessen Einhaltung kontrolliert und auswertet. Seit 2003 beteiligen sich die Havelland Kliniken an der vom Nationalen Referenzzentrum initiierten freiwilligen Analyse von Operationen, die mit besonderem Infektionsrisiko behaftet sind. Dabei ergab sich im Jahr 2009 eine Infektionsrate von 1,87 %. Aufgrund regelmäßiger Begehungen aller Bereiche und zusätzlicher Mitarbeiterschulungen steht das Thema Hygiene im gesamten Krankenhaus fortlaufend auf der Tagesordnung. Die Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“ trägt überdies zur weiteren Sensibilisierung der Mitarbeiter und schon der Auszubildenden bei. Krankenhausinfektionen sind, trotz all dieser Maßnahmen, nicht gänzlich zu vermeiden. Diese werden oft durch Keime verursacht, die in normalem Umfeld, beispielsweise auf der Haut oder in der Mundhöhle keine Probleme bereiten. Gelangen diese aber über Katheter, Ernährungsschläuche oder Beatmungsgeräte in den Körper, sind Patienten mit einem bereits geschwächten Immunsystem wie Frühgeborene, schwer kranke oder alte Menschen besonders gefährdet. Medizinischer Fortschritt ist ein Segen, hat aber auch eine Schattenseite: Der Einsatz moderner Medizintechnik schafft unter Umständen weitere „Eintrittstüren“ für Viren und Bakterien in den Körper, die dort eine Lungenentzündung oder eine Blutvergiftung verursachen können. Ernährungslösungen für Neugeborene, wie in der Universitätsmedizin in Mainz eingesetzt, werden in den Havelland Kliniken nicht individuell hergestellt. Vergleichbare Herstellungsbedingungen herrschen jedoch bei der aseptischen Zubereitung steriler Zytostatikalösungen für Chemotherapiepatienten. Um hier das Risiko einer Keimübertragung so gering wie möglich zu halten, wird die externe Überprüfung der Herstellungsräume der Krankenhausapotheke regelmäßig vom Landesgesundheitsamt kontrolliert. Auch die Mitarbeiter werden überprüft, aus aktuellem Anlass geschah dies in dieser Woche erneut. Da in den letzten Jahren der Bedarf an Chemotherapien ebenso wie die Anforderungen an die Überwachung der Hygienestandards stark gestiegen sind, wird in der Klinik Nauen im Oktober 2010 ein neu gebautes Herstellungslabor eröffnet, welches die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllt Weitergehende Informationen zum Thema Hygiene finden Sie auf unserer Homepage www.havelland-kliniken.de V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe | ||||
| Krankenhaus Nauen bezieht Wärme aus Biogas | ||||
Die Klinik Nauen der Havelland Kliniken GmbH wird ab dem heutigen Tage mit Fernwärme aus der am Rande der Stadt Nauen gelegenen Biogasanlage versorgt. Damit wird die Klinik Nauen künftig 17 % ihres Wärmebedarfs aus regenerativen Energieträgern beziehen. Die seit August 2006 laufenden Planungen zwischen dem Geschäftsführer der Agro Farm GmbH Nauen, Dirk Peters, und dem Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH, Jörg Grigoleit, kommen damit zu einem erfolgreichen Abschluss. „Der drohende Klimawandel macht deutlich, dass die Themen Klima- und Umweltschutz für uns alle von zentraler Bedeutung sind. Dabei reichen bloße Lippenbekenntnisse nicht aus, sondern aktive Beiträge sind gefragt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer Mitgliedschaft im deutschen Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser wollen wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Daher haben wir die Möglichkeit des Einsatzes von regenerativen Energien zur Versorgung der Klinik überprüft und in der Folge die Versorgung mit Wärme aus Biogas auf den Weg gebracht“, so Grigoleit. Der Wärmebedarf der Klinik Nauen, die Anschlussmöglichkeiten sowie die durch die Wärmeleitung übertragbare Leistung wurden im Verlaufe des Jahres 2007 erarbeitet und darauf basierend ein Konzept erstellt, sodass Anfang 2008 der Wärmelieferungsvertrag zwischen der AEV Biogasanlage Nauen GmbH & Co. KG und der Havelland Kliniken GmbH unterzeichnet werden konnte. Aufgrund von Verzögerung in der Genehmigung der Erweiterung der Biogasanlage konnte erst Ende April 2009 mit dem Bau der Leitung begonnen werden. Die Bauzeit für die Leitung betrug ca. 5 Monate. In der Biogasanlage werden im Endausbau jährlich ca. 20.000 to Maissilage sowie 8.600 to Rindergülle fermentiert. Alle Substrate kommen aus dem Bereich der Stadt Nauen, der Mais wird zu 100% auf Flächen der Agro Farm GmbH Nauen angebaut, die Rindergülle stammt aus einem Betrieb in Berge. Der verbleibende Gärrest (ca. 22.000 to) wird auf die Anbauflächen als Wirtschaftsdünger ausgebracht. Zwei Blockheizkraftwerke (BHKW’s) verbrennen das entstandene Biogas. Hierbei produzieren die BHKW’s eine Nennleistung von 1.074 kW und eine thermische Gesamtleistung von 1.122 kW. Der produzierte Strom wird gemäß der Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetzes in das Netz des regionalen Stromversorgers eingespeist. Ein Teil der thermischen Energie wird der Biogasanlage als Prozesswärme zugeführt. Der Großteil wird über die ca. 1.850 m lange Wärmeleitung zur Klinik Nauen transportiert. Beim Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen wird nur das durch die Pflanze aufgenommene CO2 bei der Verbrennung des Biogases wieder an die Umwelt abgegeben und in entsprechender Menge von den Pflanzen wieder aufgenommen. Der in der Klinik Nauen reduzierte Verbrauch von Erdgas führt zu einer CO2 -Einsparung von ca. 750 to/a. Die Havelland Kliniken GmbH ist auch wirtschaftlich an einer preisgünstigen und nachhaltigen Energieversorgung interessiert, da angesichts stetig steigender Preise in den letzten Jahren ein immer größerer Budgetanteil für Energiekosten aufgewandt werden musste. Für den Bürgermeister der Stadt Nauen, Detlef Fleischmann, ist das Vorhaben „ein Paradebeispiel für die Entwicklung eines regionalen Wirtschaftskreislaufes. Wer hätte vor Jahren gedacht, dass es so unmittelbar gelingt Landwirte und Mediziner in einem gemeinsamen Projekt zusammenzuführen, das sowohl Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sichert als auch einen Beitrag zum Klimaschutz und Kostensicherheit im Krankenhaus leistet.“ V.i.S.d.P.: Dr. Babette Dietrich | ||||
| 2. Havelländer Tag der Psychiatrie | ||||
Die Sonne geht auf...... Bei spätsommerlichen Wetter fand am vergangenen Samstag der 2. Havelländer Tag der Psychiatrie auf Schloss Ribbeck statt. Dabei diskutierten 150 Fachleute, Psychiatrieerfahrene und Angehörige psychisch Erkrankter mit international renommierten Referenten über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Psychiatrie und die Hintergründe des modernen Behandlungsmodells, das im Havelland umgesetzt wird. Bei diesem geht es vor allem darum, möglichst vielen Patienten eine Behandlung in ihrem Lebensumfeld anzubieten und ihnen stationäre Aufenthalte in der Klinik zu ersparen. Die Havelland Kliniken beschreiten völlig neue und in Brandenburg bisher einmalige Wege, da sie beabsichtigen, unter bestimmten Voraussetzungen Betten abzubauen, was gegenläufig zum sonstigen Trend im Lande ist. Bei seiner Begrüßung erinnerte der Geschäftsführer des Unternehmens, J. Grigoleit, daran, was die Havelland Kliniken in den letzen 2 Jahren auf dem Gebiet der psychiatrischen Versorgung zusätzlich erreicht haben: Die Tagesklinik, die gleichzeitig an diesem Tag ihr zehnjähriges Jubiläum feierte, konnte ihr Angebot im Gesundheitszentrums Falkensee um 15 Plätze ausweiten ;die stationäre Versorgung in Nauen wurde um eine Station für Psychosomatik erweitert und im Stadtzentrum eröffnete eine Krisenpension. Nun konzentriert sich das Engagement darauf, ein sogenanntes Regionalbudget zu erwirken. Dies wurde auch von Landrat Dr. Schröder bekräftigt, der aus Sicht des Landkreises die vorbildliche Versorgung lobte und als nächsten Schritt ein stabiles und gleichzeitig flexibles Finanzierungssystem etabliert sehen möchte. Der Leiter der Psychiatrischen Klinik, Dr. med. Werner Schütze, erläuterte mit seinem Team einzelne Bausteine der aktuellen Veränderung. Er stellte als Kernstück der Reform die Bildung eines Krisenteams vor, das auf Wunsch bestimmten Patientengruppen eine Behandlung zu Hause anbietet. Hierbei geht es auch um eine spezielle Haltung der Therapeuten gegenüber den Betroffenen und ihren Familien, bzw. besondere Kommunikationsformen. Dies wurde in den Vorträgen der Referenten, Prof. Anders Lindseth (Norwegen), Prof. Michaela Amering (Wien), Prof. John Shotter (England) und Dr. Michael von Cranach (München) vertieft. Ebenso international besetzt war auch das Publikum, bei dem diese informative und lebendige Tagung sehr gut ankam. „Keiner hat seinen- zum Teil sehr weiten - Anreiseweg bereut“, konnte Dr. Schütze am Ende der Veranstaltung Bilanz ziehen. | ||||
| Laparoskopischer Kameraführungsroboter | ||||
| Laparoskopischer Kameraführungsroboter – Bahnbrechende Innovation in der Havellandklinik Nauen Die Klinik Nauen, hat kürzlich einen Kameraführungsroboter für laparoskopische Operationen erworben, der vom Chirurg ohne die Benutzung der Hände gesteuert wird. Dieser sog. Freehand-Kameraführungsroboter, der mittels einer Steuerung an der Operationshaube des Arztes geführt wird, ist das erste Produkt einer neuen Generation kostengünstiger Robotertechniken. Dr. Lehsnau, Klinikleitender Arzt der Urologischen Klinik ist besonders stolz, dass seine Klinik weltweit die erste ist, die diese Technik operativ einsetzt. Bei der laparoskopischen Chirurgie werden Eingriffe innerhalb der Bauchhöhle mit Hilfe eines optischen Instruments vorgenommen. Sie wird der minimal-invasiven Chirurgie zugeordnet, d.h. durch kleinere Schnitte und kleinere Verletzungen der Weichteile treten meist weniger Schmerzen nach der Operation auf. Dies geht regelmäßig mit einer schnelleren Erholung und Mobilisation der Patienten einher. Der Kameraführungsroboter kann am Operationstisch in allen Positionen fixiert werden und eignet sich somit für alle denkbaren laparoskopischen Eingriffe. Mithilfe von leichten Kopfbewegungen kann das Laparoskop in alle Richtungen bewegt und somit die gesamte Bauchhöhle ausgeleuchtet werden. Da der Kameraführungsroboter am Operationstisch befestigt ist, ermöglicht er wackelfreie Bilder in außergewöhnlicher Schärfe. Des Weiteren können die Kameraarmposition, die Bewegungsgeschwindigkeit, das Schwenken, das Vor- und Zurückneigen sowie das Zoomen während einer Operation aus dem sterilen Bereich problemlos kontrolliert und modifiziert werden. Während der Operation ist somit keine Unterstützung von außen erforderlich. Der Freehand-Kameraführungsroboter führt aufgrund einer extrem leichten Bedienbarkeit, eines absolut stabilen Bildes sowie seiner Erschwinglichkeit und Effektivität nicht nur zu einem effizienten und optimalen Operationsergebnis, sondern auch zu einer Verkürzung der Operationszeit. Diese Technik ist somit eine echte und preiswerte Alternative zum laparoskopischen Da-Vinci-Operationsroboter. Rückfragen an: Dr. med. Mike Lehsnau, Klinikleitender Arzt, Urologische Klinik, Havelland Kliniken GmbH, Klinik Nauen, Tel.: 03321/421260 | ||||
| Die Pharmazeutische Aufnahme in der Klinik Nauen | ||||
| Neues Angebot der Klinik : Die pharmazeutische Aufnahme Mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie für Patienten „Die Krankenhausapotheke kümmert sich lückenlos um die Arzneimitteltherapie der Krankenhauspatienten – von der Arzneimittelanamnese bis zur Entlassungsmedikation – patientennah, schnell und wirtschaftlich – fehlerfrei und qualitätsgesichert.“ So formulierte der Bundesverband der deutschen Krankenhausapotheker das umfassende Tätigkeitsfeld der Krankenhausapotheke bereits 2003. Der Nutzen einer eigenen Apotheke im Krankenhaus besteht eben gerade in der lückenlosen Bereitstellung von Serviceleistungen rund um die Arzneimitteltherapie der Patienten. Eine optimale Arzneimitteltherapie der stationären Patienten wird durch Brüche an den Übergängen ambulant/stationär und stationär/ambulant erschwert. Die vom Hausarzt verordneten Medikamente werden in Präparate der Klinik-Arzneimittelliste „übersetzt“. Bei der Entlassung der Patienten hingegen ist das Krankenhaus verpflichtet, Medikamente anzuwenden, die auch in der vertragsärztlichen Versorgung wirtschaftlich und zweckmäßig sind. Während der stationären Aufnahme wird die Arzneimittelanamnese derzeit nur teilweise durch einen Arzt durchgeführt. Häufig überträgt das Pflegepersonal die beim Patienten erfragte häusliche Medikation in die Patientenakte. Dabei können Probleme nicht immer ausreichend reflektiert und Umstellungen können unkritisch vorgenommen werden. Zur Qualitätsverbesserung wird in unserer Klinik seit Februar 2009 das Fachwissen der Kranken¬hausapotheke bereits in die Aufnahme einbezogen. Die Dienstleistung „Pharmazeutische Aufnahme“ wird (vorerst) für den überwiegenden Teil aller überwiesenen (elektiven) Patienten der Klinik in Nauen angeboten. Die Arzneimittelanamnese findet in einem Zimmer neben der zentralen Patientenaufnahme vor dem Kontakt des Patienten mit dem Arzt statt. Die Patienten haben die Möglichkeit, täglich von ca. 7.30 Uhr bis 12 Uhr im Rahmen des Aufnahmeprozesses mit einer Krankenhausapothekerin über ihre Medikamente zu sprechen. Durch die pharmazeutische Aufnahme erhält der Arzt eine kritisch hinterfragte und aufbereitete Medikationsübersicht des Patienten als Grundlage für seine Arzneimittelanordnung. Zeitaufwendige Recherchen von Ärzten und Pflegekräften zur Austauschbarkeit von Arzneimitteln entfallen. Eventuell nötige Sonderbestellungen werden durch den Apotheker unverzüglich ausgeführt. Wir erwarten von der Umsetzung des Projektes eine Optimierung der Arzneimitteltherapie und eine bessere Ausschöpfung von Arbeitszeitpotenzialen auf der Station und in der Apotheke. | ||||