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Wenn das Herz rast oder stolpert
Professor Dr. med. Martin Stockburger
Professor Dr. med. Martin Stockburger (61) ist Internist und Kardiologe und leitet seit vielen Jahren die Medizinische Klinik 1 der Havelland Kliniken. Gemeinsam mit seinem Team hat der Herzspezialist bereits zahlreichen Patienten bei einem akuten Herzinfarkt geholfen.
Im Rahmen der anstehenden Herzwochen informiert Professor Stockburger in diesem Monat über das Thema Vorhofflimmern. Die Herzrhythmusstörung kann zu Herzrasen und Schwindel führen und unbehandelt das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen.
Pressemitteilung
Havelland Kliniken: Klare Regelungen geben Kindern und Eltern eine starke Stimme
30. September 2026
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Havelland Kliniken: Klare Regelungen geben Kindern und Eltern eine starke Stimme
Nauen, 30.09.2026
- Vier-Augen-Prinzip verbindlich geschärft
- Kinderschutz organisatorisch neu verankert
- Mehr Partizipation für Kinder, Eltern und Begleitpersonen
- Konkrete Unterstützung für Familien
Die Havelland Kliniken GmbH (HKG) hat nach den Missbrauchsvorwürfen gegen einen ehemaligen Kinderarzt ihre Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen überprüft und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen verbindliche Regeln bei Untersuchungen, klare Verantwortlichkeiten sowie mehr Beteiligungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Familien.
Die Regelungen wurden mit Unterstützung der Aufsichtsbehörden und des externen Kinderschutzexperten Hans Leitner, ehemaliger Leiter der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg, erarbeitet. Ein Großteil der Maßnahmen ist bereits umgesetzt; weitere werden derzeit entwickelt.
„Eltern vertrauen uns ihre Kinder in Situationen an, in denen sie besonders auf unsere Fürsorge und Professionalität angewiesen sind. Dieses Vertrauen verpflichtet uns. Deshalb haben wir klare Regeln geschaffen, die im Alltag verständlich sind, dokumentiert werden und deren Einhaltung überprüft wird.“
Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken
Verbindliche Regeln bei Untersuchungen
Das bestehende Vier-Augen-Prinzip wurde verbindlich konkretisiert: Untersuchungen von Kindern erfolgen grundsätzlich im Beisein eines weiteren Mitarbeitenden der HKG oder einer erwachsenen Begleitperson.
Die anwesenden Personen werden namentlich dokumentiert. Abweichungen sind nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen zulässig und müssen ebenfalls protokolliert werden.
Eltern informieren und Begleitung ermöglichen
Neue Informationsangebote erläutern Eltern die Schutzmaßnahmen, die Aufsicht über ihr Kind sowie ihre Rechte und Pflichten als Begleitpersonen während des Klinikaufenthalts.
Familien in finanziell schwieriger Lage unterstützt die HKG auch bei der Begleitung ihres Kindes: Auf Antrag übernimmt sie die Übernachtungskosten einer erwachsenen Begleitperson, sofern die Versicherung diese nicht trägt.
Damit sollen finanzielle Hürden für die Begleitung während einer stationären Behandlung abgebaut werden.
Klare Zuständigkeiten und verlässliche Meldewege
Seit Mai 2026 steht Andrea Thiele als unabhängige Kinderschutzbeauftragte Kindern, Jugendlichen und Eltern beratend zur Seite. Sie bringt langjährige Erfahrung als Koordinatorin des „Netzwerks Gesunde Kinder“ mit und ist mit regionalen Kinder- und Gewaltschutzeinrichtungen vernetzt.
Neben der Beratung unterstützt sie die Weiterentwicklung interner Abläufe, vermittelt externe Hilfsangebote und verantwortet die fortlaufende Aktualisierung des Kinderschutzkonzepts.
Die fallbezogene Sonderbeauftragte Carolin Himburg begleitet die interne Aufarbeitung. Schwerpunkte sind der Schutz vor Gewalt innerhalb der Einrichtung, die Beteiligung von Kindern und Eltern sowie klare, leicht zugängliche Meldewege.
Risiken sollen früher erkannt und Hinweise verlässlich aufgegriffen werden.
„Kinderschutz funktioniert nur, wenn Mitarbeitende in unserer Klinik, Kinder und Eltern wissen, an wen sie sich wenden können – und wenn sie sich trauen, ihre Beobachtungen anzusprechen. Sie sollen wissen: Wir hören zu, nehmen jeden Hinweis ernst und reagieren schnell und sensibel.“
Carolin Himburg
Zusammenarbeit mit externen Partnern
Mit dem Jugendamt des Landkreises Havelland hat die HKG eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung des Kinderschutzes abgeschlossen.
Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Partnern, welche sich regional im Kinderschutz engagieren, wurde ein Austauschforum gebildet, um Familien, die Unterstützung und Begleitung suchen, zügig ein passendes Angebot vermitteln zu können.
Eine entsprechende Übersicht findet sich auf der Homepage der Havelland Kliniken.
Beratung und Unterstützung für betroffene Familien
Das seit Januar 2026 extern betreute Elterntelefon bietet betroffenen Familien weiterhin Beratung – auf Wunsch anonym.
Eltern erhalten Orientierung zu geeigneten Anlaufstellen, Unterstützung bei der Suche nach Therapieplätzen und Informationen zu möglichen Entschädigungsleistungen.
„Wir wissen, dass die vergangenen Monate für betroffene Familien mit vielen Fragen und Belastungen verbunden waren und noch immer sind. In dieser Situation bieten wir ihnen verschiedene Anlaufstellen für die Vermittlung von Unterstützungsangeboten. Gleichzeitig überprüfen wir unsere eigenen Strukturen kritisch und verbessern sie.“
Dr. Babette Dietrich
Die Havelland Kliniken werden ihre Schutzstandards mit fachlicher Unterstützung regelmäßig überprüfen. Erkenntnisse aus der Aufarbeitung und Erfahrungen aus dem Klinikalltag fließen dabei in die weitere Entwicklung der Maßnahmen ein.
Pressekontakt
Dr. Babette Dietrich
Pressesprecherin
Havelland Kliniken GmbH
Tel.: +49 3321 42-1003
E-Mail: babette.dietrich@havelland-kliniken.de
presse@havelland-kliniken.de
In Narkose
Carsten Scheibe von „Unser Havelland“ ist tatsächlich selbst noch nie operiert worden, hat aber ein großes Interesse daran, wie eigentlich eine örtliche Betäubung oder gar eine Vollnarkose funktionieren und was es in diesem Kontext alles zu lernen gibt.
Pressemitteilung
Zweite Mobile Landarztpraxis im Havelland – Standort Nennhausen zugelassen
11. September 2026
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Am 09. Juli fand in Friesack die offizielle Eröffnung der ersten Mobilen Landarztpraxis im Havelland statt. Thilo Spychalski, Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, und Landrat Roger Lewandowski hatten bei diesem Anlass darauf verwiesen, dass sie auf die Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg für weitere Standorte hoffen. Konkret ging es als nächstes um den Standort Nennhausen.
Diese Hoffnung hat sich nun erfüllt – in Nennhausen wird im Herbst 2026 die zweite Mobile Landarztpraxis ihre Arbeit aufnehmen. Das Amt Nennhausen bemüht sich schon lange um Verstärkung seiner ärztlichen Versorgung.
Der vorgesehene dritte Standort in Rhinow wurde von der kassenärztlichen Vereinigung abgelehnt unter Hinweis darauf, dass aus ihrer Sicht dort keine Unterversorgung zu verzeichnen sei.
Geleitet wird auch die zweite Mobile Landarztpraxis von Anja Malysch. Die Fachärztin für Innere Medizin und Hausärztliche Versorgung, die überdies in den Bereichen Notfallmedizin und Palliativmedizin qualifiziert ist, hält bereits seit Mai mit ihrem Team Sprechstunden in der Friesacker Praxis ab.
Der Landkreis Havelland und die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe haben das Projekt Mobiler Landarzt initiiert, um damit einen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im westlichen Teil des Landkreises zu leisten.
Landrat Roger Lewandowski freut sich über das zusätzliche Angebot: „Ich bin froh, dass wir jetzt in Nennhausen in Kürze einen weiteren Standort für unser Projekt „Mobiler Landarzt“ eröffnen werden. Für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort schaffen wir damit eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden medizinischen Infrastruktur. Konkret bedeutet das für die Menschen: Mehr Angebot, kürzere Wege, ein Plus an Teilhabe und damit mehr Lebensqualität. Was unseren geplanten dritten Standort in Rhinow angeht, bedauere ich die Entscheidung der kassenärztlichen Vereinigung sehr. Der Landkreis Havelland wird sich weiter dafür einsetzen, dass sich auch in Rhinow das Angebot für die Menschen verbessert. Ich danke allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben.“
Thilo Spychalski, Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe erklärt hierzu:
„Ich freue mich außerordentlich, dass wir in Kürze die zweite mobile Landarztpraxis in Nennhausen für die Patientinnen und Patienten öffnen können. Der erfolgreiche Start in Friesack hat gezeigt, wie groß der Bedarf an flexiblen, patientennahen Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum ist. Mit Nennhausen gehen wir nun den nächsten logischen Schritt.“
Auch im Havelland steht die ambulante Versorgung vor der Herausforderung, dass vermutlich auch künftig nicht immer alle Arztsitze besetzt werden können. Grundidee des Projekts ist es, dass ein Arzt mit Unterstützung von Medizinischen Fachangestellten an festen Wochentagen Sprechzeiten an verschiedenen Orten anbietet. Eine Erweiterung des Angebots durch die Nutzung von Telemedizin ist außerdem vorgesehen.
Trägerin des Projekts ist die Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH, eine Tochtergesellschaft der HKU. Der Landkreis unterstützt dieses Vorhaben und fördert den Start finanziell.
Ihren Sitz wird die Mobile Landarztpraxis Nennhausen in der Buckower Str. 8c haben. Die Gemeinde hat die entsprechende Gestaltung der Räume betrieben und finanziert.
Die aktuellen Sprechzeiten der jeweiligen Mobilen Landarztpraxis sind auf dem Internetauftritt der Havelland Kliniken zu finden.
Projekt Mobile Landarztpraxis gestartet
Es braucht also neue Wege, um eine Stabilisierung in der ambulanten ärztlichen Versorgung zu erreichen. Ein entsprechendes Projekt im westlichen Havelland ist die „Mobile Landarztpraxis“, die von der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe (HKU) und dem Landkreis Havelland auf den Weg gebracht wurde.
Die erste der geplanten Praxen befindet sich in Friesack. Dort wurde nun die offizielle Eröffnung gefeiert. Zu den zahlreichen Gästen zählten u. a. Landrat Roger Lewandowski, Thilo Spychalski und Katja Schultz, die beiden Geschäftsführer der HKU Tochter MDZ, Bürgermeister Lothar Schneider und Ilka Lenke, die Amtsdirektorin von Nennhausen. Seit Mitte Mai ist Anja Malysch schon als Hausärztin in den hellen Räumen in der Berliner Str. 17 tätig. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin und ist außerdem in den Bereichen Notfall- und Palliativmedizin qualifiziert.
Aktuell ist ihre Praxis an drei Tagen geöffnet. Zum Team gehören bisher eine Medizinische Fachangestellte und eine Nichtärztliche Praxisassistentin (NäPa). Patienten werden nicht nur in der Hausarztpraxis empfangen, sondern die Ärztin oder die NäPa fahren auch zu Patienten in die Häuslichkeit, sind also mobil und können so einen größeren Einzugsbereich versorgen. Bürgermeister Lothar Schneider ist froh, dass viele Friesacker nun nicht mehr bis nach Neuruppin, Nauen oder gar Berlin fahren müssen.
Eine zweite Facette des mobilen Einsatzes ist der Umstand, dass die Ärztin und ihr Team weitere feste Sprechzeiten in anderen Orten des westlichen Havellandes anbieten wollen. Als nächstes steht Nennhausen „in den Startlöchern“. Hierfür hofft die MDZ, bei der Frau Malysch angestellt ist, dass die Zulassung in Kürze eintrifft. Das Amt Nennhausen hat alle Vorbereitungen für den Start getroffen und drückt ebenfalls die Daumen für die Eröffnung der zweiten mobilen Landarztpraxis. Und perspektivisch möchte Ärztin Malysch zusätzlich Telemedizin einsetzen, um Patienten, die älter oder in ihre Mobilität eingeschränkt sind, unnötige Wege zu ersparen.
Neue Wege im SPZ Wustermark: Entlastung (in) der Pflege durch KI und Robotik
Nüchtern beschrieben ist Willi ein sogenannter Sozial- oder Empathieroboter aus der Serie Navel. Menschliche Pflegekräfte soll und kann er nicht ersetzen, doch sie in ihrer Arbeit unterstützen. Vor allem, indem er mit Bewohnern kleine Gespräche führt, also für zusätzliche Ansprache und Aufmunterung sorgt. Wenn er noch weiter trainiert ist, wird er auch zu Veranstaltungen im Haus einladen, um so manchen Bewohner zusätzlich für die Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten zu gewinnen.
Willi ist Teil des Konzepts, das Pflegeheim Wustermark zu einem „Innovationshaus“ zu machen. Hier werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz und Robotik erprobt, um das Berufsfeld Altenpflege abwechslungsreicher und attraktiver zu gestalten. Nachwuchs und Pflegekräfte werden schließlich nicht nur in Kliniken gebraucht. Vom Ergebnis profitieren dann wiederum die Bewohnerinne und Bewohner.
Physische Unterstützung erfahren die Pflegekräfte durch sogenannte Exoskelette. Diese Ausrüstung lässt sich schnell „anziehen“ und auf den einzelnen Körper optimal anpassen. Dann entlastet sie den Rücken der Pflegekraft und hilft dabei, Gewicht gut zu verteilen, z. B. wenn Bewohner beim Aufstehen bzw. Hinsetzen unterstützt werden.
Die Senioren selbst sollen durch computerunterstützte Anleitungen auf Monitoren zu Bewegungen animiert werden. Es braucht nur eine kurze Einweisung und schon geht’s los- solo oder in der Gruppe. Spielerische Animationen und Trainingsprogramme sind nicht nur etwas für junge Menschen.
Das Pflegeheim Wustermark wird auch in die ärztliche Betreuung elektronische Unterstützung einbinden. Modellprojekte mit Telemedizin ersparen Wege und Wartezeiten. Geräte wie Blutdruckmanschette, Stethoskop oder EKG sind mit einem Tablet verbunden, so dass erhobenen medizinischen Daten der Bewohner in Echtzeit aus dem Pflegeheim in die teilnehmende Arztpraxis übermittelt werden können. Ergänzend können Arzt, Pflegekraft und Bewohner sich über den Bildschirm sehen und miteinander sprechen.
Dennoch werden KI und Robotik immer nur Unterstützung bieten. Herzstück der Arbeit bleibt der direkte Austausch von Mensch zu Mensch – zwischen dem Team des Pflegeheims Wustermark und seinen Bewohnern.
Offizielle Eröffnung „Zentrum für Seelische Gesundheit Havelland“ am 10. Oktober
Dank intensiver Arbeiten, die v. a. die GSG leistete und koordinierte, konnte das ehemalige Seniorenpflegezentrum Nauen fristgerecht seiner neuen Bestimmung übergeben werden. Vormittags hatten interessierte Mitarbeitende der HKU die Gelegenheit, sich die neu gestalteten Räume anzusehen und sich über das Konzept zu informieren. Zur offiziellen Eröffnung konnten wir dann auch die Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller und Landrat Roger Lewandowski begrüßen.
V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe
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Recruiting-Talk
Die Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH sucht speziell Sie als Pflegefachkraft (w/m/d) in Teil- oder Vollzeit, nächstmöglich.

Der Job mit dem Tacker
Der Zukunftstag hat’s gezeigt, getackert wird auch im Krankenhaus, und nein, nicht nur in der Verwaltung.
Lerne und lebe im HavelLand der Möglichkeiten! 😎😎😎

Friesack? Ach, kenn ich: Havelland!
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Sommerlicher Chor im SPZ Stadtforst
Das Team vom SPZ Stadtforst hatte einen riesen Spaß mit ihren Bewohner*innen am musikalischen Vormittag mit „Martin Maritim“ und wünschen allen ein sonniges Wochenende!

WIR SIND DABEI - VOCATIUM
Die vocatium Berlin II + Havelregion ist eine Fachmesse für Ausbildung+Studium, die junge Menschen mit Unternehmen, Fach- und Hochschulen, Akademien sowie Institutionen zum Thema Berufswahl in den persönlichen Dialog bringt.

AZUBI – News aus der Klinik Rathenow –










