Ministerpräsident Woidke und Landrat Lewandowski besuchen Klinik Nauen

Pressemitteilung, Nauen, 16.09.2020


Ministerpräsident Woidke und Landrat Lewandowski haben am heutigen Tag die Klinik Nauen der Havelland Kliniken GmbH im Rahmen der Tour des Ministerpräsidenten durch alle Landkreise besucht. In der Klinik Nauen hat Geschäftsführer Jörg Grigoleit über die Bewältigung der COVID19-Pandemie in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe berichtet. Insbesondere wurde die Arbeit aller Beschäftigten in beiden Krankenhausstandorten seit Beginn der Pandemie erläutert. Anschließend wurde dem Ministerpräsidenten das Bauvorhaben einer gänzlich neuen Notfallversorgung in der Klinik Nauen vorgestellt und der Arbeitsstand bei der Umsetzung der telemedizinischen Notfallversorgung präsentiert. Der Ministerpräsident zeigte sich äußerst beeindruckt über die Möglichkeiten des Einsatzes der Telemedizin insbesondere bei der Notfallmedizin in ländlichen Regionen.

Abschließend nutzten Ministerpräsident Woidke und Landrat Lewandowski den Besuch zu einem Gespräch mit Pflegekräften der Intensiv- und Notfallmedizin. Im Rahmen des Gespräches dankte der Ministerpräsident den Pflegekräften für ihren Einsatz und informierte zum aktuellen Diskussionsstand einer bundesweiten Geldprämie für Krankenpflegekräfte. Die Besichtigung der Baustelle der neuen Notfallversorgung nahm der Ministerpräsident zum Anlass, auf die deutliche Steigerung der Fördermittel für Krankenhausbau im Land Brandenburg ab dem kommenden Jahr hinzuweisen. Zudem unterstrich er die Vereinbarung im Koalitionsvertrag, dass alle Krankenhausstandorte im Land Brandenburg für die Gesundheitsversorgung erhalten bleiben.

V. i. S. d. P.: Silke Monte, Ketziner Straße 19, 14641 Nauen, silke.monte@havelland-kliniken.de;


Im Sinne der Patienten - ambulante onkologische Versorgung am Standort Nauen kann weiterhin stattfinden

Pressemitteilung, Nauen, 12. August 2020

Der Berufungsausschuss für Ärzte bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) hat seinen Beschluss gefasst – und das im Sinne der Patienten.
Frau Dr. med. Katrin Hegenbarth, die als Oberärztin der Inneren Medizin in der Klinik Nauen tätig ist, wurde im Rahmen des von ihr eingeleiteten Widerspruchsverfahrens die persönliche Ermächtigung erteilt, welche sie dazu berechtigt, auch zukünftig die ambulante onkologische Behandlung internistischer Patienten in Nauen durchzuführen.
Dr. Hegenbarth ist seit 2019 in den Havelland Kliniken tätig. Zu ihren Aufgaben als Oberärztin zählt auch die Versorgung von Krebspatienten am Standort.
„Persönlich bin ich sehr glücklich, dass ich unsere internistischen onkologischen Patienten in Nauen weiter behandeln kann. Ich weiß aus meinem Klinikalltag, wie wichtig es für diese Patientengruppe ist, neben der ohnehin belastenden Chemotherapie nicht noch weite Wege zur Versorgung organisieren und durchstehen zu müssen. Es ist praktisch gelebte Patientenorientierung, dass wir die intensive fachliche und persönliche Betreuung in der Tagestherapie in Nauen weiter anbieten dürfen.“
Dieser Auffassung ist auch Frau Dr. med. Mechthild Schmidt, die vor mehr als 12 Jahren die ambulante onkologische Versorgung in der Tagestherapie der Klinik Nauen mit etablierte und bislang für die Versorgung der Patienten zuständig gewesen ist. Hier sind nicht nur Be-handlungsräume entstanden, sondern es ist ein echter Anlaufpunkt für onkologische Patienten gewachsen. Im Rahmen der Behandlung werden nicht nur die erforderlichen Chemotherapien verabreicht. Hier werden auch die Blutwerte und der Allgemeinzustand der Patienten kontrolliert, nötigenfalls Begleittherapien durchgeführt. Und nicht zuletzt Gespräche geführt, um zu informieren, zu beraten, mit Ängsten und Phasen der Mutlosigkeit der Patienten um-zugehen. „Ich freue mich für unsere Patienten und mit ihnen, dass meine Nachfolgerin Frau Dr. Hegenbarth diese Arbeit nun in Nauen fortsetzen kann. Wohnortnahe Behandlungen entsprechen den Möglichkeiten und Wünschen vieler Patientengruppen, doch bei Krebspatienten trägt dieser Faktor entscheidend zum Behandlungsverlauf bei.“
Da Frau Dr. Schmidt nun in den Ruhestand ging, hatte Frau Dr. Hegenbarth als ihre Nachfolgerin die ihr übergangsweise erteilte zum 30.06.2020 ausgelaufene persönliche Ermächtigung für den Zeitraum ab 01.07.2020 beantragt. Dies war jedoch zunächst von der KVBB abgelehnt worden. Als Begründung wurde angeführt, dass im Planungsbereich mehrere niedergelassene Praxen die anstehenden onkologischen Therapien durchführen könnten. Dies hätte für die internistischen onkologischen Nauener Patienten bedeutet, Termine mit Praxen in Hennigsdorf, Potsdam, Neuruppin oder Brandenburg auszumachen, ihren Transport dorthin und ggf. die Kostenerstattung dafür zu organisieren und für jede Behandlungseinheit beträchtliche Wege zurücklegen zu müssen. Auch die Havelland Kliniken begrüßen es, dass nach der gestrigen Entscheidung des Berufungsausschusses diese zusätzliche Belastung der Patienten abgewendet ist.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Erweiterung der Besuchsregelung in Kliniken und Pflegeheimen

Pressemitteilung, Nauen, 16. Juli 2020

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat Mitte dieser Woche aufgrund des anhaltend niedrigen Auf-kommens von Corona-Fällen eine weitere Lockerung der Besuchsregelungen freigegeben. Klinikpatienten und Pflegeheimbewohner sind jedoch Personengruppen, die weiterhin eines sorgfältigen Gesundheitsschutzes bedürfen, so dass Besuche auch jetzt noch nicht wie vor der Pandemie stattfinden können. Alle Einrichtungen sind dafür verantwortlich weiterhin ein Schutzkonzept umzusetzen, damit das Infektionsrisiko so gering wie möglich gehalten wird.
Folgende Besuchsregelungen gelten in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe:
Besuche müssen grundsätzlich vorab telefonisch angemeldet werden.
Es wird nur Besucher*innen Zutritt gewährt, die keine Symptome einer Atemwegsinfektionen (Husten, Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen) aufweisen.

Die Abstands- und Hygieneregeln sind in den Einrichtungen weiterhin aufrecht zu erhalten, so dass die Anzahl der Besucher und die Dauer der Besuchszeit abgestimmt werden müssen.

Kontakte zwischen Personen müssen nachverfolgt werden können, weshalb entsprechende Angaben der Besucher*innen in Klinik und Pflegeheim erfasst werden.

Ab Samstag, dem 18. Juli können in den Kliniken Nauen und Rathenow folgende Patient*innen Besuch erhalten
Schwerstkranke nach ärztlicher Genehmigung

Patient*innen, die als Notfall in den Kliniken aufgenommen werden, sofern sie nach einem COVID-19 Test einen negativen Befund erhalten und keine klinischen Symptome für COVID-19 aufweisen

Patient*innen der Psychiatrie

Patient*innen mit einer Liegedauer von mehr als 5 Tagen

Die Besuche können täglich in den Kliniken bis 18:30 Uhr (Ende) stattfinden.

Besucher*innen müssen sich vorab telefonisch auf der Station anmelden.

Besucher*innen wie Patient*innen müssen beim Besuch einen Mund-Nasen-Schutz tragen, der bitte mit-zubringen ist

Schwangere können weiterhin zur Entbindung von ihren Lebenspartner*innen begleitet werden.
In den Seniorenpflegezentren Fontanepark, Stadtforst, Premnitz, Nauen und der Solitären Kurzzeit-pflege (WPZ)
dürfen Bewohner*innen ohne Personenbegrenzung Besuch erhalten.
Der Besuchstermin und die Dauer muss einen Tag vor dem geplanten Besuch telefonisch bei dem Ver-antwortlichen des zuständigen Wohnbereichs angemeldet werden.
Besucher*innen wie Bewohner*innen müssen beim Besuch einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, den das Pflegeheim stellt.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken erhöhen schrittweise ihre Kapazitäten

Pressemitteilung, Nauen, 26. Juni 2020

Seit Beginn des Monats haben die Havelland Kliniken damit begonnen, schrittweise ihre Kapazitäten in den Häusern wieder hochzufahren. Aufgrund der behördlichen Auflagen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus waren seit Mitte März dieses Jahres alle planbaren und nicht zeitkritischen Behandlungen vertagt worden. Akute Notfälle wurden durchgängig behandelt, ebenso fanden Entbindungen statt.
Die Rückkehr zum bisherigen Klinikalltag kann jedoch nicht von heute auf morgen, sondern nur stufenweise erfolgen. Es ist auf das konsequente Einhalten von Schutzmaßnahmen zurückzuführen, dass es in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe bisher kein gravierendes Ausbruchsgeschehen bei Patienten, Bewohnern oder Mitarbeitenden gab. „Wir freuen uns darüber, dass die Zahl der COVID-19 Fälle bisher auf niedrigem Level geblieben ist und so wieder mehr Patienten in unseren Häusern behandelt werden können. Umso wichtiger ist es jedoch, auch künftig bei einer klinischen Behandlung sichere Rahmenbedingungen für alle Beteiligten zu bieten“, so Dr. Mike Lehsnau, Ärztlicher Direktor der Havelland Kliniken.
Ein zentrales Element sind Abstriche bei allen geplanten Patienten vor Aufnahme. Die Durchführung einer Behandlung erfolgt erst nach Vorliegen eines negativen Testergebnisses. Für das Klinikpersonal ist gleichfalls ein Testverfahren geregelt. Außerdem werden in den Kliniken Isolierungsbereiche aufrechterhalten, denn neben der sicheren Versorgung akuter Notfälle gilt weiterhin die Auflage, dass eine Klinik im Fall eines regionalen Ausbruchsgeschehens für die Aufnahme von COVID-Fällen in spätestens 48 Stunden vorbereitet sein muss.
Da wegen des Infektionsschutzes noch nicht wieder alle Betten belegt werden, können nicht alle Patienten zeitnah zur Behandlung einbestellt werden. Das Abstrichverfahren muss bei der Terminabstimmung erklärt werden und Patienten haben ihrerseits Fragen zu den Abläufen, so dass die einzelnen Telefonate aktuell deutlich länger dauern als in normalen Zeiten. Das Aufnahme- und Belegungszentrum (ABZ) ist daher noch nicht wieder so gut erreichbar wie in der Zeit vor Corona.
Besuche bei Klinikpatienten können mit Einschränkungen erfolgen, denn auch hier sind Schutzmaßnahmen im Interesse aller einzuhalten.
„Sicherheit ist noch immer das wichtigste Gebot. Wir möchten unsere Patienten und Mitarbeiter weiterhin vor vermeidbaren Risiken schützen und bitten daher um Verständnis dafür, dass es Zeit benötigt, die Klinikauslastung wieder hochzufahren“, appelliert Geschäftsführer Grigoleit.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


(K) ein kleines Malheur

Juni 2020

Der bevorstehende Welttag der Inkontinenz ist ein guter Anlass, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, über das noch immer häufig geschwiegen wird. Allein in Deutschland leiden ca. 5 Mio. Männer und Frauen unter unfreiwilligem Verlust von Urin oder Stuhl, der sogenannten Inkontinenz. Aus Scham vermeiden sie häufig den Arztbesuch. Dabei sind die Behandlungsmethoden mittlerweile so weit entwickelt, dass für viele Betroffene wesentliche Besserungen erzielt werden können. In den Havelland Kliniken haben sich verschiedene medizinische Fachrichtungen zum Kontinenz- und Beckenbodenzentrum zusammengeschlossen. Am Beginn der Behandlung steht eine ausführliche Diagnostik, um die genaue Ursache der Beschwerden zu ermitteln. Dazu gehören die individuelle Krankengeschichte, ein spezieller Fragebogen und ausführliche Untersuchungen. Falls konservative Maßnahmen zur Therapie nicht reichen, können diverse minimal-invasive operative Methoden angewandt werden. Eine OP dauert nur ca. 15 Minuten und die Erfolgsrate liegt bei rund 90 %. Da zum Verschlussmechanismus der Blase auch der Beckenboden zählt, wird Patienten ein entsprechendes Trainingsprogramm angeboten, das vorbeugend und begleitend hilfreich sein kann. Dies führen Physiotherapeuten und speziell geschultes Pflegepersonal durch. Das zertifizierte Zentrum unter der Leitung von Dr. Kerstin Aurich arbeitet eng mit den niedergelassenen ärztlichen Kollegen zusammen und versteht sich als kompetenter Ansprechpartner auch für sie. Im Rahmen von Vorträgen und Informationsveranstaltungen informiert das Team des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums über Symptome, Hilfsmittel, OP- Methoden und Möglichkeiten der Vorbeugung. Das Thema Inkontinenz sollte nicht länger tabu sein, denn durch schonende operative Methoden und die Auswahl geeigneter Hilfsmittel können Betroffene eine spürbare Steigerung ihres Wohlbefindens erreichen und unbeschwerter ihren Alltag gestalten und erleben.


COVID-19 Tests: Nauen als zentrale Abstrichstelle im Havelland

Pressemitteilung, Nauen, 05. Juni 2020


Die Ausbreitung des Corona-Virus ist in der Region Havelland in den letzten Wochen stabil auf einem niedrigen Level geblieben.
Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hat angesichts dieser Situation in Brandenburg festgelegt, dass es künftig ausreicht, eine zentrale Stelle pro Landkreis für das Durchführen der Test-abstriche zu betreiben. Im Landkreis Havelland wird dafür der Abstrich-Point Nauen ab Juni in der Ketziner Straße genutzt, da hier das Patientenaufkommen deutlich höher ist als im Westhavelland. Bis Juni wurde auch im westlichen Havelland ein zentraler Abstrich-Point auf dem Gelände der Klinik Rathenow betrieben. Darüber hinaus können Abstriche auch grundsätzlich in den Arztpraxen durch-geführt werden.
Der havelländische zentrale Abstrich-Point in Nauen war im März als Gemeinschaftsprojekt initiiert worden, um Ressourcen von Administration, Schutzausrüstung und Raumkapazitäten zu bündeln. Oberstes gemeinsames Ziel war es, möglicherweise mit COVID-19 Infizierte und Nicht-Covid Infizierte zu trennen und auch auf diese Weise das Infektionsrisiko im Havelland zu senken. Diese Vorgehens-weise wurde von den niedergelassenen Ärzten als auch von der Amtsärztin befürwortet.
Es gelang für die Abstrich-Points effiziente Arbeitsabläufe zu entwickeln. Patienten, die getestet wer-den sollen, werden von ihrem Hausarzt zu einem festen Termin angemeldet. Es entstehen so kaum Wartezeiten, zumal sich die diensthabenden Ärzte bzw. medizinischen Fachangestellten ausschließlich auf das standardisierte „Abstreichen“ der Patienten beschränken. Behandelnde Hausärzte bzw. die Patienten werden schnell über das Testergebnis informiert. Eine zweite Informationsschiene geht zum Gesundheitsamt, damit ggf. hier eine Quarantäne ausgesprochen oder mit der Nachverfolgung von Kontaktpersonen begonnen werden kann.
Insgesamt wurden 673 Personen in den Abstrichpoints Nauen und Rathenow vom 17.03.20 bis 04.06.2020 abgestrichen.
Davon waren 532 Personen in Nauen und 141 in Rathenow.



V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken: Rückkehr zum Regelbetrieb und Corona weiter im Blick

Pressemitteilung, Nauen, 29. Mai 2020

In der letzten Woche war ein Thema in den Medien, dass die Zahl der Patienten in Kliniken und Praxen deutlich rückläufig ist. Einerseits, weil sich die Behandlungen entsprechend den behördlichen Vorgaben auf Corona und Notfälle konzentrierten, doch andererseits auch, weil viele Menschen aus Sorge vor einer Ansteckung Termine in Gesundheitseinrichtungen nicht wahrgenommen haben.
Wie das Gesundheitsamt bestätigt hat, kann der Landkreis Havelland vor dem verlängerten Pfingstwochenende die positive Bilanz ziehen, dass die Zahl der COVID-19 Fälle anhaltend auf niedrigem Niveau ist.
Daher gibt es in den Havelland Kliniken sukzessive mehr freie Kapazitäten für die Behandlung von Patient*innen. Das gilt auch für die zum Unternehmensverbund gehörigen Arztpraxen und Pflegeheime sowie die Kurzzeitpflege in Rathenow. Neue Bewohner*innen und Gäste sind wieder herzlich will-kommen und werden aufgenommen.
Es wurden in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe sowohl Strategien zur Identifizierung von COVID-19 Fällen als auch zur Isolierung und Nachverfolgung von Infektionsketten etabliert. Patient*innen finden also sichere Rahmenbedingungen in den Häusern vor. Da jedoch noch Raumkapazitäten für Infektionsfälle freigehalten und Patientenzimmer zur Minimierung des Ansteckungsrisikos nicht voll belegt werden, erweitern die Havelland Kliniken ihren Regelbetrieb schrittweise. Die Patient*innen werden ausführlich über geltende Schutzmaßnahmen informiert. Testungen auf eine CO-VID-19 Infektion bleiben weiterhin ein Thema. Präventiv werden sie bei Teilen des Personals als Regelabstriche sowie bei Patient*innen und neuen Bewohner*innen in Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe durchgeführt.
„Dennoch ist die Situation nicht wieder wie in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Zum Alltag gehört auch künftig ein wacher Blick auf die weitere Verbreitung des Virus. In der letzten Woche wurde aus anderen Regionen über neue Ausbruchsgeschehen in Betrieben und nach dem Besuch eines Restaurants oder eines Gottesdienstes berichtet. Es kann also weiterhin zur Bildung von Hotspots kommen. Und es bleibt auch dabei, dass klinische Patient*innen und Senior*innen Risikogruppen sind, die besonders gut vor einer Infektion geschützt werden müssen. Als Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Pflege müssen wir also auch im Regelbetrieb in höchstem Maße aufmerksam bleiben, damit wir im Ernstfall schnell reagieren können“, umreißt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die Herangehensweise der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Kontrollierte Öffnung der Einrichtungen für Besuche

Pressemitteilung 15.05.2020


Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat mit seiner Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus vom 8. Mai 2020 eine erste Lockerung der bisherigen Besuchsverbote in Kliniken und Pflegeheimen gestattet. Klinikpatienten und Pflegeheimbewohner sind jedoch Personengruppen, die weiter-hin eines besonders hohen Gesundheitsschutzes bedürfen. Die Einrichtungen müssen ein komplexes Schutzkonzept etablieren und umsetzen, damit das Infektionsrisiko für alle so gering wie möglich gehalten wird.
Die Havelland Kliniken haben gerade erst mit der schrittweisen Wiederaufnahme des Regelbetriebs begonnen. Die Durchführung planbarer Eingriffe nach medizinischer Dringlichkeit ist der erste Baustein, der bereits einer umsichtigen Planung bedarf. Die Seniorenpflegezentren der Unternehmensgruppe lassen Behandlungen durch externe Therapeuten und Dienstleistungen wie Friseur und Fußpflege wieder zu. Diese Schritte führen bereits zu einem deutlich höheren Personenaufkommen in den Einrichtungen.
Folgende Besuchsregelungen gelten in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe:
Besuche müssen grundsätzlich vorab telefonisch angemeldet werden
Es wird nur Besucher*innen Zutritt gewährt, die keine Symptome einer Atemwegsinfektionen (Husten, Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen) aufweisen.

Die Abstands- und Hygieneregeln sind in den Einrichtungen weiterhin aufrecht zu erhalten, so dass die Anzahl der Besucher begrenzt werden muss.

Im Rahmen des Infektionsschutzes müssen Kontakte zwischen Personen nachverfolgt werden können, weshalb entsprechende Angaben der Besucher*innen in Klinik und Pflegeheim erfasst werden.

Ab Dienstag, dem 19. Mai können in den Kliniken Nauen und Rathenow folgende Patient*innen täglich für eine Stunde von einer Person Besuch erhalten
Kinder unter 16 Jahren

ebenso Schwerstkranke nach ärztlicher Genehmigung

Patient*innen, die als Notfall in den Kliniken aufgenommen werden, sofern sie nach einem COVID-19 Test einen negativen Befund erhalten und keine klinischen Symptome für COVID-19 aufweisen

Patient*innen der Psychiatrie.

Die Besuche können täglich in den Kliniken bis 18:30 Uhr (Ende) stattfinden.

Besucher*innen müssen sich vorab telefonisch auf der Station anmelden.

Besucher*innen müssen beim Besuch eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, die bei Bedarf von der Klinik gestellt wird.

Schwangere dürfen weiterhin zur Entbindung von ihren Lebenspartner*innen begleitet werden.
In den Seniorenpflegezentren Fontanepark, Stadtforst, Premnitz, Nauen und der Solitären Kurzzeitpflege (WPZ)
dürfen Bewohner*innen ab sofort täglich maximal 1 Stunde von 1 Person Besuch erhalten.
Der Besuchstermin muss einen Tag vor dem geplanten Besuch telefonisch bei dem Verantwortlichen des zuständigen Wohnbereichs angemeldet werden.
Besucher*innen müssen beim Besuch eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, die bei Bedarf vom Pflegeheim gestellt wird.
„Wir dürfen uns darüber freuen, dass die bisher gut gelungene Umsetzung und Einhaltung der Schutz-regeln im Ergebnis zu einer geringen Anzahl von COVID-Fällen in der Region geführt hat. Ein wesentliches Element dabei war die Beschränkung auf notwendige Kontakte. Um diesen Stand auch künftig wahren zu können, muss eine Besuchsregelung mit Augenmaß gestaltet sein und kann nur unter Auflagen, die dem Infektionsschutz dienen, erfolgen“ begründet Geschäftsführer Jörg Grigoleit die nun geltenden Vorgaben für Besuche.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe



Gesundheits- und Verwaltungszentrum Nauen (GVN) einsatzbereit

Pressemitteilung 29.04.2020

Da fast alle ihren Fokus seit Wochen auf die Corona-Pandemie und ihre Bewältigung richten, geschehen manche Dinge nahezu unbemerkt. Das gilt auch für die Inbetriebnahme des Gesundheits- und Verwaltungszentrums Nauen in der Ketziner Str. 13A. In Nachbarschaft zur Klinik Nauen und dem Seniorenpflegezentrum Nauen ist das neue Gebäude im März dieses Jahres nach nur elf Monaten Bauzeit fristgerecht in Betrieb gegangen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 4,5 Mio. Euro. Bauherrin ist die Gesundheitsservicegesellschaft Havelland (GSG), die zur Havelland Kliniken Unternehmensgruppe gehört.
Mittlerweile haben sich alle Nutzer im neuen Domizil eingerichtet. Den Schwerpunkt im dreistöckigen Neubau bilden verschiedene Angebote der Gesundheitsbranche: Die Arztpraxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums (MDZ) Nauen sind aus dem Souterrain des alten Kreiskrankenhauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite nun in hellere und größere Räume eingezogen. Statt bisher ca. 360 m² stehen ihnen jetzt 520 m² zur Verfügung. In Kombination mit einer moderneren Ausstattung sind dies gute Voraussetzungen für eine noch bessere Versorgung der Patienten und angenehmere Arbeitsbedingungen für die Praxisteams. Frau Dr. Denig (Dermatologie), Herr Eve (Allgemeinmedizin) und als ärztlicher Leiter Herr Dr. Diermann (Chirurgie) freuen sich, die Nauener Patienten in den neuen Räumlichkeiten behandeln zu können. Auf gleicher Etage sind außerdem die Büros der Geschäftsführung des MDZ zu finden.
Auch das Nauener Team der ambulanten Pflege „Helfende Hände“ hat seine Zentrale im GVN bezogen. Zwar sind die Mitarbeiter den größten Teil ihres Tages bei den Klienten im gesamten Osthavelland im Einsatz, doch haben auch sie nun eine hellere und größere Arbeitsumgebung, um die Beratung für Angehörige und neue Kunden in einer angenehmen Atmosphäre anbieten zu können.
Als „externe“ Mietparteien sind die Apotheke Ketziner Straße sowie die Röntgen-Praxis „Ihre Radiolo-gen.de“ miteingezogen und setzen die bewährte Kooperation mit den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe (HKU) auch am neuen Standort fort.
Eine Mietfläche im Erdgeschoss mit rund 140 qm steht noch für weitere Mieter, vorzugsweise aus dem Gesundheitsbereich, zur Verfügung und kann noch frei gestaltet werden. Der Standort ist nicht nur für Arztpraxen, sondern auch für Krankenkassen oder Optiker attraktiv.
Die Facette der Verwaltung ist im Gebäude durch den Fachbereich Personalmanagement der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe vertreten. Dieser hatte seine Büros vorübergehend am Nauener Lindenplatz und arbeitet nun wieder in unmittelbarer Nähe der Einrichtungen, deren rund 2000 Mitarbeiter er administrativ betreut.
Geplant war ein gemeinsames Eröffnungsfest aller im GVN ansässigen Dienstleister, um der Nauener Bevölkerung die Angebotsvielfalt zu präsentieren. Wegen der geltenden Einschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus konnte dies leider nicht wie vorgesehen Ende April stattfinden.
„Am wichtigsten ist jedoch, dass Patienten und Kunden die Leistungen bereits in Anspruch nehmen können. Eine Feier mit besonderen Angeboten lässt sich später unbeschwert nachholen“, so Christina Tech, Geschäftsführerin der Bauherrin GSG.



Schrittweise Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Havelland Kliniken ab 4. Mai 2020

Pressemitteilung 24.04.2020

Wie seitens der Havelland Kliniken berichtet und vom Gesundheitsamt bestätigt, ist sowohl die Anzahl der Fälle als auch der Schweregrad der Corona-Infektionen im Havelland bisher konstant auf einem überschau-baren Level. Im gesamten Landkreis sind bisher 150 Infizierte gemeldet worden. Davon sind 105 bereits genesen und fünf verstorben.
In den letzten Wochen wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Ausbreitung des Virus in den Häusern zu unterbinden. Zum anderen haben die Kliniken sich für die Krisensituation aufgestellt, eine größere Zahl von Corona-Infizierten zu behandeln. Dafür wurden Abläufe zur Testung verschiedener Zielgruppen sowie die entsprechenden Meldewege etabliert, Isolierungsbereiche in den Kliniken geschaffen und Beatmungskapazitäten erweitert sowie Versorgungabläufe und Schutzkonzepte erarbeitet. Das gilt auch für die Seniorenpflegezentren der Gruppe, in denen knapp 600 Bewohnerinnen und Bewohner versorgt und betreut werden. Die Entwicklung der Corona-Pandemie sowohl im Land Brandenburg als auch in den eigenen Häusern wird vom Krisenstab und Einsatzleitungen der Unternehmensgruppe täglich aufmerksam verfolgt und beobachtet.
Als Akutversorger hat die Havelland Kliniken den Auftrag, die stationäre medizinische Behandlung der Be-völkerung sicherzustellen. Angesichts der bisher gut beherrschbaren Behandlung der regionalen Corona-Infektionen, ist es daher vertretbar und angemessen, dass nun sukzessive auch Patienten wieder klinisch versorgt werden, deren Behandlungen bzw. Eingriffe im Zuge der Anordnung des Bundesgesundheitsminis-teriums verschoben wurden, da sie nicht zeit-kritisch waren.
„Es ist davon auszugehen, dass das Pandemie-Geschehen die Abläufe im Gesundheitswesen noch längere Zeit beeinflussen wird. Darauf sind die Havelland Kliniken vorbereitet. Schrittweise wollen wir nun die plan-bare stationäre Versorgung weiterer Patienten ab dem 4. Mai wieder aufzunehmen“, beschreibt Geschäfts-führer Jörg Grigoleit die Vorgehensweise der Havelland Kliniken.
Akute Fälle haben die Kliniken Nauen und Rathenow auch während der letzten Wochen behandelt. Ebenso wurden an beiden Klinikstandorten durchgängig Entbindungen durchgeführt. Gerade in der Klinik Nauen wurde das Angebot aus dem Potsdamer Raum aufgrund der dortigen Situation verstärkt genutzt.
Nun werden die Kliniken Kontakt zu den Patienten aufnehmen, deren Behandlungen und Eingriffe seit Mitte März verschoben werden mussten und neue Termine mit Ihnen vereinbaren. Die Havelland Kliniken streben vorerst eine Auslastung von 2/3 ihrer Bettenkapazitäten an. Die Trennung in Isolationsbereiche und Covid-freie Bereiche wird räumlich wie personell aufrechterhalten. Ebenso werden anteilig dauerhaft Beatmungs-kapazitäten freigehalten, um weiterhin Patienten, bei denen eine Corona Infektion festgestellt wurde, sicher versorgen zu können.
„Wir werden die Ausweitung der stationären Behandlungen kontrolliert vornehmen und weiterhin alle Sicher-heitsmaßnahmen mit unveränderter Sorgfalt umsetzen. Uns ist bewusst, dass von einer Entwarnung noch keine Rede sein kann und wir weiterhin dafür gewappnet sein müssen, dass auch ein Zurückschwenken in den Krisenmodus schnell möglich sein muss“, betont Geschäftsführer Jörg Grigoleit.


Versorgungslage in den Havelland Kliniken weiterhin stabil

Pressemitteilung 17.04.2020

In den Havelland Kliniken gestaltet sich die Versorgungslage von COVID 19-Patienten auch in dieser Woche stabil. Aktuell werden in den Häusern sechs Fälle behandelt.
Die beiden Klinikstandorte haben ihre Tätigkeit in den letzten Wochen auf zwei Ziele konzentriert: Zum einen wurden zusätzliche Überwachungs- und Beatmungskapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten geschaffen und gleichzeitig wurden diverse Maßnahmen umgesetzt, um das Infektionsrisiko für alle im Haus befindlichen Patienten und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten.
Entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts wurden getrennte Versorgungsbereiche für infektiöse und nicht-infektiöse Patienten geschaffen: Es gibt den sogenannten weißen Bereich, in dem alle nicht-infektiösen Patienten, die sich in stationärer Behandlung befinden, untergebracht sind. Außerdem wurde ein Isolationsbereich eingerichtet. Hier werden in Einzelisolation Verdachtsfälle ver-sorgt (grau), bis das Ergebnis des durchgeführten Abstrichtests vorliegt. Im sogenannten schwarzen Bereich werden Patienten behandelt, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde. Je nach Schweregrad der Erkrankung können hier auch engmaschige Überwachungen und Beatmungen durchgeführt werden.
Im Rahmen des präventiven Ausbruchsausmanagements werden alle Mitarbeiter, die in den Bereichen schwarz und grau eingesetzt sind, ab sofort wöchentlich getestet werden. Dies ermöglicht es der Klinikleitung, bei einem positiven Fall umgehend zu reagieren und die weitere Ausbreitung des Virus schnellstmöglich zu unterbinden.
Ärzte und Pflegekräfte, die eng am Patienten bzw. Bewohner arbeiten, werden mit professioneller Schutzausrüstung ausgestattet. Ergänzend werden sämtliche Mitarbeitenden in den Klinikstandorten und den Seniorenpflegezentren der Unternehmensgruppe ab der nächsten Woche mit einer Behelfs-maske arbeiten, um die unvermeidliche „Tröpfchenverteilung“, die im Arbeitsalltag beim Sprechen, Niesen und Husten entsteht, deutlich zu reduzieren und das jeweilige Gegenüber zu schützen. Nicht zuletzt dank zahlreicher Spenden von Privatpersonen wird es außerdem möglich sein, auch ambulante Patienten und zugelassene Besucher für den Klinikaufenthalt mit selbstgenähten Behelfsmasken auszustatten.
„Wir sind sehr froh darüber, dass sich die Lage im Landkreis und damit auch in unseren Einrichtungen, bisher so überschaubar gestaltet“, bilanziert Geschäftsführer Jörg Grigoleit. „Dies hat es unseren Mitarbeitern ermöglicht, sich gut auf die drastische Veränderung im Betrieb der Kliniken und der Pfle-geheime einzustellen und bereits bestehende Regelungen für den Umgang mit einem Ausbruchsge-schehen der aktuellen Pandemiesituation anzupassen.“


Bei Notfällen weiterhin in die Klinik

April 2020

Kliniken werden aktuell hauptsächlich als Versorgungsinstitutionen für schwere Verläufe von Corona Infektionen wahrgenommen. Es gab eine Verordnung des Gesundheitsministeriums, die Krankenhäuser anwies, alle nicht zeitkritischen Behandlungen und Eingriffe zu verschieben, um freie Kapazitäten vor allem für beatmungspflichtige Fälle von COVID-19 zu schaffen. Dennoch sind die Kliniken auch weiterhin stationäre Versorgungseinrichtungen für schwere und akute Krankheitsbilder. Patienten, die wegen einer Krebserkrankung kontrolliert werden oder eine Chemotherapie erhalten müssen, werden weiter in der Klinik versorgt. Wer nach einem Unfall versorgt werden muss, wird auch jetzt vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht und dort adäquat behandelt. Ebenso bleibt es auch in Zeiten der Pandemie wichtig, sich bei Verdacht auf lebensbedrohliche Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall ärztlich untersuchen zu lassen. Nur eine zeitnahe qualifizierte Abklärung ermöglicht die Einleitung zielgerichteter Maßnahmen, um Schädigungen des Herzens oder des Gehirns zu vermeiden. Alarmieren Sie beim Auftreten typischer Symptome wie Bewusstlosigkeit, Brustschmerz oder Engegefühl, Atemnot, Schmerz, der in die Gliedmaßen ausstrahlt oder halbseitigen Lähmungserscheinungen unbedingt auch in diesen Tagen unter der Telefonnummer 112 den Rettungsdienst. Auch die Havelland Kliniken haben sich von Beginn an darauf eingestellt, Patienten mit schweren akuten Erkrankungen in gewohnter Qualität zu behandeln. Es gibt entsprechende freie Betten- und OP-Kapazitäten. Die Bereiche in den Klinikstandorten sind so gegliedert, dass infektiöse und nicht-infektiöse Patienten voneinander getrennt untergebracht sind und sicher versorgt werden. Es ist daher falsch, aus Sorge vor Ansteckung in der Klinik die eigene Gesundheit zu gefährden. Notfälle müssen schnell und qualifiziert behandelt werden – Rettungsdienst und Kliniken sind für Sie weiterhin im Einsatz!


Havelland Kliniken: Isolierstation für COVID-19 in Betrieb

Pressemitteilung 09.04.2020

Die Lage in den Havelland Kliniken ist in Bezug auf Patienten, die wegen einer Infektion mit dem Coronarvirus behandelt werden, erfreulicherweise weiterhin stabil: Es werden 9 Patienten stationär behandelt. Seit Donnerstag ist eine weitere Isolierstation in der Klinik Nauen für den Einsatz vorbereitet, damit im Fall eines höheren Patientenaufkommens weiterhin eine strikte Trennung von infektiösen und nicht-infektiösen Patienten gewährleistet ist.
Auch in den Seniorenpflegezentren der Unternehmensgruppe gibt es bislang keine infizierten Bewohner.
Die Versorgungslage in Bezug auf die persönliche Schutzausstattung bleibt weiterhin angespannt, da FFP 3 und FFP 2 Masken begrenzt zur Verfügung stehen. Weitere Bestellungen sind für die Woche nach Ostern avisiert. „Wir können uns jedoch erst freuen, wenn wir die Ware bei uns vor Ort in den Händen halten“, gibt Geschäftsführer Grigoleit zu bedenken. Um das vorhandene Material schnell an den richtigen Stellen zur Verfügung zu haben, wurde ein spezielles Verteilungskonzept für die Versorgung über die Feiertage eingerichtet. Dank einer frühzeitigen Bevorratung mit Medikamenten ist auch die entsprechende Versorgung der Patienten in den Kliniken gesichert und die in der Klinikapotheke hergestellten Desinfektionsmittel ergänzen die derzeit wichtigen Bestände in den Häusern.
Angesichts des dynamischen Ausbruchsgeschehens im Klinikum Ernst von Bergmann und nun auch noch in einem Potsdamer Pflegeheim, wird in den Havelland Kliniken die Situation im benachbarten Landkreis aufmerksam verfolgt. Im Austausch mit weiteren Kliniken in der Region kann gegebenenfalls eine zügige Aufnahme von Patienten aus dem Raum Potsdam gewährleistet werden, falls die Kapazitäten der dortigen Einrichtungen ausgeschöpft sein sollten. Dies geht nicht zu Lasten der Versorgung der Havelländerinnen und Havelländer.
Die personelle Besetzung ist in den Gesellschaften der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe weiterhin sehr stabil und die Einsatzbereitschaft unter den Beschäftigten hoch. „Das ist angesichts der permanenten Debatte in den Medien über bestehende gesundheitliche Risiken auch für die Mitarbeiter eine nicht unerhebliche psychische Belastung, denn Corona wird dadurch zu einem „24/7“- Thema für die Kolleginnen und Kollegen“ so Grigoleit.
Daher haben Geschäftsführer und Konzernbetriebsrat sich in einem gemeinsamen Brief an die Brandenburger Gesundheitsministerin und weitere Vertreter der regionalen Politik gewandt. Darin regen sie an, dass das Land Brandenburg dem Vorbild anderer Bundesländer wie Bayern oder Berlin folgen solle. „Es ist an der Zeit, dass die Politik den vollmundigen Danksagungen auch Taten folgen lässt. Ein klares Zeichen der Wertschätzung wäre eine finanzielle Anerkennung für die Pflegekräfte aller Bereiche“ erklärt Geschäftsführer Grigoleit.


Erweiterung der klinischen Versorgungskapazität und Vorsorge der Pflegeheime im Focus

Pressemitteilung 03.04.2020


Die Havelland Kliniken sind für die Patientenversorgung gut aufgestellt. Neben medizinischen Notfällen werden in den Häusern aktuell 4 Patienten, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und 3 klinisch betreuungspflichtige Verdachtsfälle behandelt. Ab dem heutigen Tag stehen vier von geplanten zusätzlichen 10 Überwachungseinheiten in der Klinik Nauen zur Verfügung. Die Ausstattung mit Schutzkleidung bleibt auch in den Havelland Kliniken angespannt, doch werden alle Möglichkeiten zum Ordern weiterer Bestände ausgeschöpft. Die Geschäftsführung dankt den Havelländern im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die bereits gespendeten Schutzmasken, selbstgenähten Mundschutz und weitere Zuwendungen.
Am Mittwochnachmittag wurde die Sperrung des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam infolge einer Vielzahl von Infizierten unter Patienten und Mitarbeitern bekannt gegeben. Geschäftsführung und Klinikleitung der Havelland Kliniken stehen mit der Potsdamer Einrichtung in Kontakt, um im Bedarfsfall die Übernahme konkreter Fälle oder definierter Krankheitsbilder abzustimmen. Generell gibt es in den Häusern Nauen und Rathenow freie Kapazitäten, um auch Patienten aus dem Raum Potsdam aufzunehmen. Eine enge Abstimmung mit anderen Krankenhäusern in der Region erfolgt kontinuierlich.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt dieser Woche war die weitere Vorbereitung der stationären Seniorenpflegeeinrichtungen der Unternehmensgruppe auf den Umgang mit der Corona-Pandemie. Da ältere Menschen besonders gefährdet sind, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, gelten auch in den Einrichtungen des Wohn- und Pflegezentrums Havelland (WPZ) schon seit 14 Tagen Besuchsverbote, wenngleich dies für Bewohner wie Angehörige kein leichter Schritt ist. Ein großes Dankeschön daher allen dafür, dass sie Verständnis zeigen. Die Pflegekräfte engagieren sich, um den Alltag der Bewohner liebevoll zu gestalten und dabei trotzdem die Regeln für verstärkte Hygienemaßnahmen und mehr Abstand einzuhalten. Die Seniorenpflegezentren der WPZ stehen in engem Kontakt mit den Havelland Kliniken und haben Verfahren zum Umgang mit Verdachtsfällen bzw. infizierten Bewohnern abgestimmt. Da nicht jeder Infektionsfall einer stationären Behandlung bedarf, werden auch in den Pflegeheimen Isolierungs- und Versorgungsstrategien vor Ort entwickelt.
„Wir sind alle sehr froh, dass die Fallzahlentwicklung bei uns im Landkreis noch überschaubar ist. Die Krankenhausstandorte sind gut vorbereitet und werden ihre Kapazitäten weiter ausbauen. Ein besonderes Augenmerk gilt auch unseren älteren Mitbürgern. Daher müssen wir alles dafür tun, ein Ausbruchsgeschehen in stationären Pflegeeinrichtungen so lange wie möglich zu vermeiden bzw. zu begrenzen“, so das Resümee Jörg Grigoleits, Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe der vergangenen Woche.


Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2020

Wir wollen ein Zeichen setzen!
Unser Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland macht sich stark für Toleranz & Akzeptanz!

#SockenAufforderung
Wir sind alle unterschiedlich – unsere Socken sollten es auch sein.


Havelland Kliniken setzen Besucherstopp um – eine Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus

Pressemitteilung
Nauen, d. 20. März 2020


Die aktuelle Situation um die Corona Epidemie ist eine neue Herausforderung für alle. Die Kliniken sind derzeit besonders gefordert. Sie müssen alle Vorbereitungen dafür treffen, eine Vielzahl von schwer kranken Corona-Patienten intensivmedizinisch zu betreuen.

Um dies zu erreichen, wird in den Havelland Kliniken neben anderen Maßnahmen auch die Rechtsverordnung des Landes Brandenburg umgesetzt.

Dementsprechend gilt es, im besonders sensiblen Bereich der Kliniken alles dafür zu tun, das Risiko einer Ansteckung zu vermeiden. Besonders geschützt werden müssen die Patientinnen und Patienten, von denen viele immungeschwächt sind. Und auch die Gesundheit der Klinikmitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gilt es zu schützen, denn sie sind unverzichtbar für die Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Schon seit Tagen wurde in den Häusern an Angehörige von Patienten appelliert, auf persönliche Besuche zu verzichten. Ab sofort gelten in den Havelland Kliniken nun strikte Besuchsregelungen. Gemäß der Brandenburger Verordnung dürfen nur noch Schwerstkranke und Kinder unter 16 Jahren einmal täglich von Einzelpersonen für eine Stunde besucht werden.

Da es zahlreiche Nutzergruppen der Kliniken gibt, werden zur Wahrung dieser Vorgabe in den Klinikstandorten Nauen und Rathenow Einlasskontrollen durchgeführt. Es kommen nur noch angemeldete Personen und Mitarbeiter sowie Dienstleister mit Legitimationsnachweis ins Haus. Die Versorgung von akuten Notfallpatienten findet weiterhin statt.

„Wir wissen, dass dies ein harter Einschnitt ist, denn ein Klinikaufenthalt ist für viele Patienten eine schwierige Situation, in der die Unterstützung von Angehörigen und Besuchern wichtig ist. Doch im Moment ist der Schutz vor einer Ansteckung noch wichtiger. Daher müssen wir die Besuchszeiten und Zutrittsmöglichkeiten in unseren Häusern drastisch einschränken“, erklärt Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken.

Bisher reagieren die meisten Besucher verständnisvoll.
Viele erkennen, dass dieser Schritt auch ihre Gesundheit schützt.


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken GmbH


DEMENSCH - Ausstellung zur Alltagssituationen von Menschen mit Demenz in Rathenow eröffnet

Denkanstöße zum Thema Demenz in unserer Gesellschaft möchte Peter Gaymann mit seinen Cartoons geben. Er nähert sich dem Thema auf ungewöhnliche und daher wirkungsvolle Weise. Er nutzt die befreiende Wirkung des Humors, doch macht er sich nie über die Betroffenen lustig.

Die Eröffnung der Ausstellung im Seniorenpflegezentrum Fontanepark (Forststr. 39) fand heute
im Kreis von gut 40 Teilnehmenden statt.
Bis zum 15. März können alle Interessierten die Cartoons im dortigen Foyer Montag- Freitag von 10:30 – 15:00 Uhr anschauen.
Frau Haupt vom Landkreis und Fr. Köpf von der Alzheimer Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Selbsthilfe Demenz
hielten Grußworte.


Wenn das Sitzen schmerzhaft wird: Steißbeinfistel: Ursachen, Symptome, Vorbeugung

Januar 2020

Unter einer Steißbeinfistel – auch Sinus pilonidalis genannt – versteht man eine Entzündung an der Gesäßfalte. Dies resultiert meist aus einer Falschen Wuchsrichtung des Haares: Wächst es nach innen statt nach außen, werden abgebrochene Haare und Keratinschuppen unter die Hautoberfläche gebracht. Auf diese Weise bilden sich kleine Knötchen (Granulome), die sich durch Bakterien entzünden. So biegsam und schmal ein Haar zunächst auch wirkt, so tückisch kann es sein. Seine Oberflächenstruktur ähnelt einem Pfeil mit Widerhaken, so dass Waschen oder einfaches Abschneiden nicht zu einer völligen Entfernung führen. Demzufolge bleiben auch die Beschwerden: Anfangs ist eine kleine Öffnung in der Haut oder ein millimetergroßer schwarzer Punkt erkennbar. Das Sitzen auf harten Stühlen schmerzt. Äußerlich ist oft nicht viel zu sehen, aber es ist eine Schwellung oder Verhärtung zu ertasten. Es kann auch zu Absonderungen von Blut oder Eiter kommen.
Ein Arztbesuch ist in jedem Fall angezeigt, wenn Sie derartige Veränderungen bei sich bemerken, denn professionelle Hilfe ist nötig, um das Problem im wahrsten Sinne des Wortes bei der Wurzel zu packen. Je früher eine Steißbeinfistel erkannt wird, desto besser kann die behandelt werden.
In Deutschland werden jährlich mehr als 25.000 Patienten an einer Steißbeinfistel operiert.
Betroffen sind überwiegend junge Männer im Alter zwischen 15 und 30 Jahren. Die herkömmliche Therapie der Steißbeinfistel mit komplettem Ausschneiden führt häufig zu einem Monate währenden Krankenstand, so dass Ausbildung in Schule und Beruf, das Studium oder das begonnene Berufsleben durch einen langen Krankheitsprozess gefährdet sind. Die Veranstaltung spannt daher den Bogen von der Entstehung der Erkrankung und möglichen vorbeugenden Maßnahmen über Methoden der schonenden Behandlung und die Möglichkeiten zur Verhinderung eines Wiederauftretens.


Neuer Aufsichtsrat der Havelland Kliniken GmbH gewählt

17. Januar 2020


In seiner konstituierenden Sitzung am 15. Januar 2020 hat der Aufsichtsrat der Havelland Kliniken GmbH seine Spitze neu gewählt.
Im Nachgang zur Neuwahl des Kreistags hat dieser auch neue Vertreter für die Aufsichtsgremien der Beteiligungsgesellschaften bestimmt. Der Landrat ist kraft seines Amtes automatisch Mitglied im Auf-sichtsrat der Havelland Kliniken GmbH. Roger Lewandowski wurde in der Sitzung nun auch einstimmig zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Damit folgt er auf Burkhard Schröder, den ehemaligen Landrat, der seit April 2008 den Vorsitz des Aufsichtsrats innehatte. Damit war er über lange Zeit ein konstruktiver Wegbegleiter der Wachstumsphase des Konzernverbundes von der Havelland Kliniken GmbH zur Havelland Kliniken Unternehmensgruppe.
Der Kreistag hat Michael Koch (CDU), Steffen Schneider (SPD) und Diana Golze (Linke) entsendet. Frau Golze wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Ferner gehören dem Aufsichtsrat zwei Vertreter der Arbeitnehmerschaft an.
Geschäftsführer Jörg Grigoleit gratulierte den Neugewählten. Er betonte, dass der nun amtierende Aufsichtsrat vor großen Herausforderungen stehe, denn der Sektor Gesundheit und Pflege befindet sich im Umbruch, der in den nächsten Jahren grundlegende gesetzliche Neuregelungen, strukturelle Veränderungen und neue Finanzierungsmodelle mit sich bringen wird. Unter diesen sich verschärfen-den Rahmenbedingungen und einem anhaltend hohen Wettbewerbsdruck gilt es, das in den letzten Jahren erarbeitete hohe qualitative und quantitative Niveau der Leistungserbringung in der Unterneh-mensgruppe zu halten. Die weitere Absicherung der wirtschaftlichen Stabilität sowie die Optimierung der medizinischen und administrativen Prozessorganisation werden in diesem Kontext wichtige The-menfelder sein. Insofern werde der Aufsichtsrat bedeutsame und grundlegende Entscheidungen zu treffen haben.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken GmbH