Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland

Altenpflege


Schön, dass du dich für das Thema „Altenpflege“ interessierst.

Du kannst dazu beitragen, dass jeder Mensch im hohen Alter die Pflege bekommt, die er braucht.

In der Altenpflege zu arbeiten, ist deine Chance mit Zukunft, bietet dir einen sicheren Job mit Sinn und Perspektive.

Altenpfleger werden im Havelland dringend gesucht. Die Zahl der älteren Menschen steigt kontinuierlich. Für junge Menschen entstehen so im wichtigen Berufsfeld der Altenpflege gute und sichere Beschäftigungsmöglichkeiten.

Der Beruf ist anspruchsvoll und abwechslungsreich. Da immer mehr Menschen Pflege brauchen, entstehen weitere Einrichtungen. Die Chancen, einen Arbeitsplatz in der Nähe deines Wohnorts zu finden, stehen also gut.

Die Einsatzgebiete für Altenpflegekräfte sind vielfältig: in Alten- und Pflegeheimen, vermehrt auch in Krankenhäusern, in Tages- und Kurzzeitpflege-Einrichtungen und beim Betreuten Wohnen oder in der ambulanten Pflege, die Pflegebedürftige zu Hause versorgt.

Um erfolgreich in der Altenpflege arbeiten zu können, sind neben dem Fachwissen auch Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Teamgeist wichtig. Aber keine Angst, fehlende Fähigkeiten entwickeln wir mit dir im Laufe der Ausbildung gemeinsam.

Fort- und Weiterbildungen bieten nach der Ausbildung vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

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weitere Informationen zur Ausbildung als Altenpfleger/in [LINK]

weitere Informationen zur Ausbildung als Altenpflegehelfer/in [LINK]


Berufsbild Altenpflege


Berufsbild:

Altenpfleger beraten, betreuen und pflegen ältere hilfsbedürftige Menschen mit dem Ziel, den Betreuten zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung zu verhelfen, beziehungsweise diese zu erhalten. Altenpfleger unterstützen ältere Menschen bei alltäglichen Handlungsabläufen, wie dem Erledigen von Einkäufen, dem Zubereiten von Mahlzeiten sowie der Pflege der Wäsche und Wohnung. Sie regen die Betreuten zu sinnvoller Freizeitgestaltung an und übernehmen pflegerisch-medizinische Aufgaben. Altenpfleger arbeiten hauptsächlich in Pflege- und Rehabilitationskliniken, bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten, in Altenwohn- oder -pflegeheimen, ambulanten sozialen Diensten, Krankenhäusern oder Privathaushalten.

Ausbildungsinhalte:

  • Mitwirkung bei der medizinischen Diagnostik und Therapie
  • Unterstützung alter Menschen bei der Lebensraum- und Lebenszeitgestaltung
  • Gestaltung des Pflegeprozesses
  • Anleiten, Beraten und Gespräche führen
  • Umgang mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen

Zugangsvoraussetzungen:

  • Realschulabschluss
  • ODER
  • Hauptschulabschluss und erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung
  • ODER
  • Hauptschulabschluss und Abschluss als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in
  • ODER
  • Hauptschulabschluss und mindestens einjährige Ausbildung in der Alten- /Krankenpflegehilfe
  • ODER
  • ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung

Ausbildungsziele:

  • Abschluss zum/zur Altenpfleger/Altenpflegerin

Ausbildungsbeginn:

  • Herbst (blockweise Theorie und Praxis)

Ausbildungsdauer:

  • 3 Jahre Erstausbildung bzw. Umschulung

Kosten & Förderung:

  • 3 monatliche Ausbildungskosten
  • Förderung durch BAföG möglich
  • monatliche Ausbildungsvergütung der Ausbildungseinrichtung

Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland

Gesundheits- und Krankenpfleger/-in


„Schwester“ – dieser Ausruf ist vor allem in den zahllosen Krankenhausserien zu hören. Doch wer heute in der klinischen Pflege arbeitet, trägt offiziell die Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“. bzw. „Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in“.

Zwar ist dies immer noch ein Beruf, der überwiegend von Mädchen bzw. Frauen gewählt wird, doch steigt erfreulicherweise auch der Anteil männlicher Auszubildender. Einerseits, weil es auch Männer gibt, die gerne anderen helfen und andererseits hält hier immer mehr Technik Einzug, was den Beruf für Jugendliche attraktiv macht, die sich früher nicht dafür interessiert hätten.

Gesundheits- und Krankenpfleger sind oft die ersten Ansprechpartner für Patienten. Kein Wunder, denn sie kommen am häufigsten ins Zimmer oder an ihr Bett, um sie zu betreuen und zu versorgen. Außerdem assistieren Pflegekräfte Ärzten während der Untersuchungen und müssen auch die Akten auf aktuellem Stand halten.

Nicht nur in Krankenhäusern sind sie im Einsatz, sondern auch in Wohn- und Pflegeheimen, Hospizen oder in ambulanten Pflegediensten.

Eigentlich ist es logisch, aber unsere Erfahrung zeigt, dass es gut ist, eines nochmal ausdrücklich zu sagen: Patienten müssen rund um die Uhr versorgt werden. In vielen Einsatzbereichen heißt das für Pflegekräfte auch, abends und nachts bzw. an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten. Ein Trost: Gesundheits- und Krankenpflege ist nicht die einzige Berufsgruppe, für die diese besonderen Arbeitszeiten gelten. Das Positive: Zum Ausgleich gibt es Gehaltszuschläge bzw. Freizeitausgleich.

Da Forschung und Medizintechnik ständig neue Entdeckungen machen, ändern sich auch die Inhalte und Techniken in diesem Beruf immer wieder. Körperliche Erleichterungen sind hier ebenso zu nennen wie neue Aufgabenfelder - es bleibt spannend!

Examinierte/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in


Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist dual angelegt. Theorie und Praxis werden gleichzeitig vermittelt, damit das neue Wissen auch sofort angewendet und so verfestigt werden kann. Praktische Einsätze können sowohl stationär, teilstationär als auch ambulant stattfinden.

Während der dreijährigen Ausbildung erhalten Gesundheits- und Krankenpfleger/ Krankenpflegerinnen ab dem ersten Ausbildungsjahr in jedem Praxiseinsatz und in der Krankenpflegeschule umfassendes pflegerisches und medizinisches Grundlagenwissen. Hierzu zählt die Entstehung von Krankheiten, ihr Erscheinungsbild, die diagnostischen Möglichkeiten und wie sie behandelt werden können. Wichtiges über den Aufbau und die Funktion des menschlichen Körpers und kommunikative Grundregeln gehört auch zum Lehrstoff einer zukünftigen Pflegekraft. Blutdruck messen, Katheter legen, Aufnahmegespräche und Verbände wechseln kannst du schon bald im Schlaf.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit wird die Betreuung und Pflege von Patienten sein. Es geht nicht nur darum, Patienten gesund zu pflegen, sondern auch darum, Folgeerkrankungen zu vermeiden. Hier die Einhaltung der Hygienevorgaben eine große Rolle, aber ebenso der persönliche Umgang mit dem Patienten. Besonders wichtig in der Krankenpflege ist auch die lückenlose Dokumentation der Patientenakten. Um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten und auch den Hausarzt oder die Pflegeeinrichtung umfassend zu informieren, werden dort sämtliche Untersuchungsergebnisse, Medikamentenvergaben und Auffälligkeiten eingetragen.

Die Auszubildenden lernen in den drei Jahren verschiedene Bereiche der Klinik kennen – von der Inneren Medizin über die Chirurgie, Gynäkologie und Pädiatrie bis hin zur Wochenbett- und Neugeborenenpflege.

Eigentlich ist es logisch, aber unsere Erfahrung zeigt, dass es gut ist, eines nochmal ausdrücklich zu sagen: Patienten müssen rund um die Uhr versorgt werden. In vielen Einsatzbereichen heißt das für Pflegekräfte auch, abends und nachts bzw. an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten. Ein Trost: Gesundheits- und Krankenpflege ist nicht die einzige Berufsgruppe, für die diese besonderen Arbeitszeiten gelten. Das Positive: Zum Ausgleich gibt es Gehaltszuschläge bzw. Freizeitausgleich.

Oft spezialisieren sich Pflegekräfte während ihres Berufslebens für bestimmte Bereiche. Mit zweijährigen Schulungen ist die Weiterqualifikation Fachkrankenpfleger/ Fachkrankenpflegerin in den Bereichen Onkologie, Psychiatrie, Intensivpflege oder Operationsdienst möglich.


Entwicklung der Krankenpflege - Ausbildung


1957:
Erlass des Gesetzes über die Berufe in der Krankenpflege (Krankenpflegegesetz)
Gleichstellung der Ausbildung von Krankenpflegern und Krankenschwestern
Festlegung der Ausbildungszeit auf zwei Jahre

1965:
Verlängerung der Ausbildungszeit auf drei Jahre

1985:
Neufassung des Gesetzes über die Berufe in der Krankenpflege
Angleichung der Ausbildung an europäische Richtlinien

2004:
Neufassung des Gesetzes über die Berufe in der Krankenpflege
Intensivierung der theoretischen Ausbildung und Umbenennung Krankenpfleger/-schwester in Gesundheits- und Krankenpfleger/in

2017:
Beschluss des Pflegeberufegesetzes

2020:
Umsetzung des Pflegeberufegesetzes


Berufsbilder Pflege im Wandel


„Das gilt jetzt in doppelter Hinsicht: Da die demografische Entwicklung in Deutschland dazu führt, dass immer mehr Menschen Pflege brauchen, werden auch immer mehr Pflegekräfte gebraucht. Die Bundesregierung hat daher beschlossen, die Ausbildung in diesem Berufsfeld neu zu gestalten: Auch wenn die Details noch diskutiert werden, wird es wohl ab 2020 so sein, dass jemand, der in der Pflege tätig sein möchte, zunächst zwei Jahre eine umfassende Grundausbildung zum/ zur Pflegeassistent/in macht. Mit diesem Abschluss ist der Einsatz in Kliniken oder Altenpflegeheimen möglich.

Oder man schließt noch ein weiteres Ausbildungsjahr an – entweder in der umfassenden Form bzw. mit der Spezialisierung auf Kinderkrankenpflege oder Altenpflege. Nach bestandener Prüfung ist man dann Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann und kann in allen denkbaren Einsatzorten für Pflegekräfte arbeiten.

Die bisher existierende einjährige Ausbildung zum/zur Krankenpflegehelfer/in wird voraussichtlich entfallen.

  • Aktuell:
  • Stufen
     
    Altenpflege
     
    Gesundheits- und Krankenpflege/
    Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
  • Basisqualifizierung (200 h) Pflegehelfer/in ???
  • 1 Jahr Ausbildung Altenpflegehelfer/in Gesundheits-und Krankenpflegehelfer/in
  • 3 Jahre Ausbildung
     
    Altenpfleger /in
     
    Gesundheits- und Krankenpfleger/in
    Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in
  • Ab 1.1.2020 (vorauss.):
  • 2 Jahre Ausbildung Pflegeassistent/in
  • 3 Jahre Ausbildung generalistisch Pflegefachfrau/ Pflegefachmann
  • 3 Jahre (2 J. generalistisch. + 1 Jahr spez.) Altenpfleger/in
  • 3 Jahre (2 J. generalistisch + 1 Jahr spez.) Kinderkrankenpfleger/in