Dr. med. Martin Stockburger

Medizinische Klinik Nauen
(Schwerpunkt Kardiologie)

Chefarzt
Priv.-Doz. Dr. med. Martin Stockburger
Facharzt für Innere Medizin / Kardiologie

Klinik Nauen
Tel.: 03321 42-1940
Fax: 03321 42-151035

E-Mail:    martin.stockburger@havelland-kliniken.de

Chefarzt Hauke Krause

Medizinische Klinik Rathenow
(Schwerpunkt Gastroenterologie)

Chefarzt
Hauke Krause
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Klinik Rathenow
Tel.: 03385 555-3100
Fax: 03385 555-3109

E-Mail:    hauke.krause@havelland-kliniken.de


Die Medizinische Klinik ist der größte Bereich im Krankenhaus. Patienten mit Herz- und Bauchschmerzen oder unklaren Symptomen kommen in der Regel zunächst hierher.
Für Schlaganfallpatienten gibt es auch eine spezielle stationäre Pflegeeinheit. Die vier Plätze verfügen über die medizinische Ausstattung einer Intensivstation, sodass eine umfassende Betreuung durch ein interdisziplinäres Team möglich ist.
Zusätzlich stehen vier weitere Überwachungsplätze zur Verfügung.
Mittlerweile gehört auch ein Herzkathetermessplatz (Koronarangiografie) zum Haus, so dass Untersuchungen des Herzens und Behandlungen von Verengungen der Herzkranzgefäße vorgenommen werden können.
Wir sind Mitglied in der DEUTSCHEN HERZSTIFTUNG.

rbb Praxis - Risiko Herzinfarkt

rbb Praxis - Risiko Herzinfarkt

24.01.2018 | 20:15 | rbb Praxis        [Zum rbb Praxis Beitrag]


rbb Praxis - Gesundheitsrisiko Ruhestand

rbb Praxis - Gesundheitsrisiko Ruhestand

22.11.2017 | 20:15 | rbb Praxis        [Zum rbb Praxis Beitrag]


Weitere Ansprechpartner


Klinik Nauen
Leitender Oberarzt

Dr. med. Robert Szczygiel

Facharzt für Innere Medizin
Schwerpunkt Gastro-Enterologie

Klinik Rathenow
Leitende Oberärztin

Elena Skarbunov

Ärztin für Innere Medizin


Leistungsprofil


Gastroenterologie

Gastroenterologie


Endoskopische Untersuchungen und Therapien

  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ambulante Zulassung)
  • Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms, einschl. endoskopischer Blutstillung bei Ulcus oder Varizen
  • Abtragen von Polypen
  • Anlage von Ernährungssonden (PEG)
  • Ösophago-Manometrie und ph-Metrie – Terminvereinbarung: Tel: 03321 42-1450
  • coloskopische Untersuchung des Darmes, einschl. Polypentfernung (ambulante Zulassung) Terminvereinbarung: täglich, Funktionsdiagnostik Tel: 03321 42-1450
  • ERCP *
  • Untersuchung des Gallengangsystems und Pankreas, einschl. Entfernung von Steinen, Stenteinlage in Gallengänge und Pankreas
  • Endosonographie, Palliative Stentversorgung
  • Bronchoskopie, Untersuchung der Luftröhre, einschl. Lavage
  • Lithotripsie der Gallensteine
  • Einsatz von Lasertechnik (Argon-Beamer, Neodym-YAG) bei o.g. Untersuchungen zum Weiten von Stenosen, Abtragen von Restpolypen, Stillen von Blutungsquellen

* Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP)
Mithilfe einer Endoskopie kann der Arzt ohne einen großen chrirurgischen Eingriff in Körperhöhlen und Hohlorgane blicken, Krankheiten erkennen und sie gegebenenfalls gleich behandeln.

Im Deutschen wird für die Endoskopie oft der Begriff der Spiegelung verwendet. Man spricht dann beispielsweise von einer Magen- oder Darmspiegelung.

Durchgeführt wird eine Endoskopie mit einem Endoskop. Dieses besteht aus einer Beleuchtungseinrichtung mit Kaltlicht und einem optischen System (Kamera). Kaltlicht wird verwendet, um Hitzeschäden an den zu untersuchenden Organen zu vermeiden. Das optische System leitet das Licht von der Lichtquelle an der Spitze des Endoskops zum untersuchenden Arzt. Dabei kann die Blickrichtung des Arztes sowohl geradeaus gerichtet als auch um bis zu 45° abgewinkelt sein. Ein Endoskop kann je nach Einsatzgebiet und Befund starr, das heißt aus einem festen Rohr, oder flexibel, also ein biegsamer Schlauch, sein.

Kardiologische Untersuchungen

Kardiologische Untersuchungen und Therapien


  • alle EKG- und Blutdruckmessverfahren: Ruhe-/Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, einschl. spezieller Schrittmacherdiagnostik, Langzeit-Blutdruckmessung
  • Sonographie von Herz und Gefäßen: Echokardiographie, Dopplersonographie, speziell auch Ösophagus-Echokardiographie (TEE)
  • Herzschrittmachertherapie: Implantation und Programmierung diverser Fabrikate
  • Implantation von Defibrillatoren ("Defis") | Kontrolle mit ambulanter Zulassung
    Terminvereinbarung: 03321 42-1450
  • Herzkatheteruntersuchungen bei Koronarer Herzkrankheit (KHK), Vitien, Cardiomyopathien (Links- und Rechtsherzkatheter)
  • invasive Behandlung der akuten und chronischen KHK: Ballondilatation und Stentimplantation mit entsprechendem intensivmedizinischen und operativen Hintergrund; z. B. Ballonpumpe: Kooperation mit der Charité Berlin und dem Herzzentrum Bernau
  • 24h Herzkatheterbereitschaft

Erläuterung der Fachbegriffe zu diesem Thema erhalten Sie in unserem kleinen Herz-Lexikon.

Zum Herz-Lexikon

Herzschrittmacher-Kontrolle (nur in Rathenow)


Elena Skarbunov

Oberärztin
Elena Skarbunov
Ärztin für Innere Medizin

Klinik Rathenow    Tel: 03385  555-3440

Frau Elena Skarbunov hat nunmehr die Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten, dass Herzschrittmacher Kontrollen in der Klinik Rathenow vorgenommen werden dürfen. Dies erspart den Patienten im West-Havelland künftig Wege zu dieser wiederkehrenden Routineuntersuchung.
Herzschrittmacher werden meist älteren Menschen implantiert. Hauptgründe dafür sind meist eine zu niedrige Herzfrequenz bzw. zu große Schwankungen beim Herzrhythmus.

Ein Herzschrittmacher sollte in der Regel zweimal pro Jahr kontrolliert werden.
Dabei werden die Einstellung des Gerätes und der Ladezustand der Batterie überprüft. Die Kontrolluntersuchung dauert im Durchschnitt 15 – 20 Minuten und erfolgt nach vorheriger Terminvereinbarung.

Sprechzeiten: Klinik Rathenow

  • Klinik Rathenow  •  Forststraße 45  •  14712 Rathenow
  • Telefon: 03385 555-3440
  • Sprechzeit: Mi. 14:00 - 16:00 Uhr
  • Ansprechpartner: Schwester Simone Heideprim Schwester Martina Wieprecht

Die Untersuchungen werden in der Funktionsdiagnostik durchgeführt, der sich im Erdgeschoss der Klinik links hinter dem Eingangsbereich befindet.


Onkologie/Hämatologie


Durchführung von:

  • Zytostatika-Therapie
  • Sternal- und Beckenkammpunktionen mit zytologischer Auswertung

Mitglied im Tumorzentrum Potsdam

Onkologie Behandlungsraum

Stroke unit (Schlaganfall-Einheit)

  • notwendige Akutdiagnostik (CCT, Doppler, Echo, TEE usw.)
  • spezialisierte Physiotherapie und Logopädie
  • Möglichkeit der spezialisierten, neurologischen Intervention (Lyse-Therapie)

Sonographie

  • Sonographie des Bauches (Abdomen) einschl. Punktion
  • Sonographie der Schilddrüse (Alkoholinstillation bei heißen Knoten)
  • ambulante Zulassung

Lungenfunktionsprüfungen

  • Bodyplethysmographie

Geriatrische Tagesklinik in Nauen und Rathenow


Hier finden Sie alle Informationen zur Geriatrische Tagesklinik in Nauen und Rathenow.

Geriatrische Tagesklinik

Neurologie


Erik Freimark

Erik Freimark
Oberarzt Medizinische Klinik
Facharzt für Neurologie

Klinik Nauen    Tel: 03321  42-1559

E-Mail:    erik.freimark@havelland-kliniken.de

Dr. med. Stefan Hirsemann

Dr. med. Stefan Hirsemann
Oberarzt Medizinische Klinik
Facharzt für Neurologie

Klinik Nauen    Tel: 03321  42-1992

E-Mail:    stefan.hirsemann@havelland-kliniken.de

Eine eigenständige Klinik für Neurologie dürfen wird gemäß den Vorgaben des Landeskrankenhausplans nicht führen. Da aber für die Behandlung diverser Krankheitsbilder die Beteiligung eines Neurologen wichtig ist, ist der bei uns angestellte Neurologe interdiszplinär im Einsatz. Er arbeitet eng mit allen Fachkliniken und Abteilungen unserer Häuser zusammen.

Wir bieten Unterstützung für Patienten und Angehörige während und nach der Therapie:

  • Interdisziplinäre Schlaganfallversorgung
  • Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen im Rahmen stationärer Konsile
  • Ultraschall der extra-/intrakraniellen Gefäße (ECD/TCD)
  • Elektroenzephalographie (EEG)
  • Lumbalpunktion

Diabetologie


OÄ Dr. med. Kerstin Eckert
Ansprechpartnerin Diabetologie

OÄ Dr. med. Kerstin Eckert
FÄ für Innere Medizin / Diabetologie / Ernährungsmedizin

Klinik Nauen    Tel.: 03321  42-1327 oder -1596
Klinik Rathenow    Tel.: 03385  3124
E-Mail:    kerstin.eckert@havelland-kliniken.de

DDG Urkunde 2016

Als eines der ersten Krankenhäuser in Deutschland erhielten wir im Oktober 2013 von der Deutschen Diabetes Gesellschaft das Qualitätssiegel „Klinik für Diabetespatienten geeignet“.

Diabetologie - Diabetes Team Nauen

von links -
Schwester Ute Senger, Pflegetherapeutin für Wunden
Schwester Sanja Senger, Diabetesassistentin (DDG)
OÄ Dr. med. Kerstin Eckert, FÄ für Innere Medizin / Diabetologie / Ernährungsmedizin
Schwester Susann Adam Diabetesberaterin (DDG)
Schwester Silke Kodym Diabetesberaterin (DDG)

Diabetes ist eine häufige und manchmal leider auch heimtückische Erkrankung, die in unserer Klinik zu den Behandlungsschwerpunkten zählt.
Ein erfahrenes Diabetes-Team behandelt umfassend alle Patienten, die wegen einer Stoffwechselentgleisung und/oder der Folgekomplikationen des Diabetes (Herz-, Nieren- und Augenerkrankungen, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beinarterien, Störungen des Nervensystems u.a.) einer Krankenhausbehandlung bedürfen.
Doch nicht nur in der Medizinischen Klinik, sondern in allen Fachabteilungen des Krankenhauses unterstützt unser Team die Diabetesbehandlung, denn jeder Diabetiker ist durch eine akute Erkrankung besonders gefährdet, z.B. bei Infekten, notwendigen Nüchternphasen und in der Zeit vor, während und nach einer Operationen. Hier gilt es, zu niedrige und zu hohe Blutzuckerwerte, Wundheilungsstörungen und eine Schwäche der körpereigenen Abwehrfunktionen zu vermeiden.
Aus einer Vielzahl an Therapiemöglichkeiten wählen wir gemeinsam mit dem Patienten eine ganz individuelle Behandlung aus und geben Empfehlungen für die ambulante Weiterbehandlung. Durch eine routinemäßige Blutzuckerkontrolle bei allen Patienten können sogar auch bisher noch nicht bekannte Diabeteserkrankungen entdeckt und frühzeitig behandelt werden. In enger Zusammenarbeit mit unserer Wundschwester versorgen wir fachgerecht alle Wunden - von der „Bagatellverletzung“ bis zum Diabetischen Fußsyndrom – nach den Standards des modernen Wundmanagements.

Das Diabetes – Spektrum auf einem Blick

  • individuelle Stoffwechseleinstellung, Behandlung und strukturierte Schulung für alle Diabetespatienten (Typ 1 – Diabetes, Typ 2 – Diabetes, Schwangerschaftsdiabetes und andere Diabetestypen)
  • Kontrolle der Insulinpens, Blutzuckermessgeräte und Insulinspritztechnik
  • Einleitung einer Insulinpumpentherapie bei entsprechender Indikation (und begrenzte nachstationäre Betreuung)
  • Behandlung von akuten Stoffwechselentgleisungen und der schweren Insulinresistenz
  • kontinuierliche Glukosemessung
  • Therapie diabetischer Komplikationen sowie von Folge- und Begleiterkrankungen einschließlich des Diabetischen Fußsyndroms
  • Modernes Wundmanagement
  • Mitbetreuung von Diabetespatienten in allen Fachbereichen
  • Ernährungsberatung
  • verschiedene Behandlungsangebote für Adipositaspatienten
  • Physiotherapeutische Maßnahmen
  • Weiterbildungsberechtigung für 1,5 Jahre vorhanden

Psychoonkologische Betreuung


Susann Vogler
Ansprechpartnerin Psychoonkologie

Susann Vogler
Dipl.-Psychologin
Psychotherapeutin, Psychoonkologin

Klinik Nauen    Tel: 03321  42-1670
Klinik Rathenow    Tel: 03385  555-0
E-Mail:    susann.vogler@havelland-kliniken.de

Für unsere an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten und deren Angehörige bieten wir eine kostenlose psychologische Beratung und Begleitung durch unsere Diplompsychologin Susann Vogler an.

Krebs ist eine Erkrankung, die große Angst auslösen kann. Sie trifft den Patienten und dessen Familie. Oft müssen eingreifende Krebstherapien durchlebt und vielfältige Unsicherheiten und Veränderungen im Alltag verkraftet werden. Grübeln und Niedergeschlagenheit können die Folge sein.

In solchen Situationen kann es erleichternd sein, Hilfe bei Menschen zu suchen, die viel Erfahrung mit der psychischen Situation krebskranker Menschen haben und auch therapeutische Hilfe anbieten können.

Wir bieten Unterstützung für Patienten und Angehörige während und nach der Therapie:

  • Beistand und Gespräche nach der Diagnoseeröffnung
  • Unterstützung im Umgang mit der Unsicherheit/Sinnsuche
  • Hilfe bei Angst und Depression (Unruhe/Schlaflosigkeit)
  • Bewältigung krankheitsbedingter Einschränkungen
  • Entspannungs- und Imaginationsübungen
  • Informationen zur Gesundheitsförderung
  • Psychologische Schmerztherapie
  • Unterstützung bei fortschreitender Krebserkrankung

Herzsportgruppen und Gesundheitssportgruppen


Herz-Kreislauf-Probleme

Herz-Kreislauf-Probleme liegen noch immer an der Spitze der „Volkskrankheiten“ – auch im Havelland. Dazu zählen auch die rund 400 Herzinfarkte, die jährlich im Landkreis behandelt werden. Dr. Martin Stockburger, Chefarzt der medizinischen Klinik der Havelland Kliniken, geht leider von einer steigenden Tendenz aus: Die geburtenstarken Jahrgänge kommen jetzt in das Alter, indem koronare Erkrankungen besonders oft auftreten. Und noch immer wissen viele die Symptome nicht richtig zu deuten, was kostbare Zeit für eine zielgerichtete Behandlung kostet.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Regelmäßige Bewegung trägt viel dazu bei, das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern und ist auch ein wichtiges Element für bereits Erkrankte und sogar für Patienten nach einem operativen Eingriff.

Als besonders effektiv hat sich das Training in Herzsport- bzw. Gesundheitssportgruppen erwiesen. Die Gruppen im Osthavelland betreut seit langem Fr. Dr. med. Schyma –Dannenberg, die dabei von den Havelland Kliniken tatkräftig unterstützt wird.

Was sind Herzsportgruppen?

Hier bewegen sich Menschen mit einer Herzerkrankung regelmäßig unter Anleitung eines speziell geschulten Übungsleiters und ärztlicher Überwachung. Gemeinsame Bewegungstherapie, Entspannungsübungen, Gruppengespräche und Reflexionen über Gesundheitsbildung und Lebensstil sind Inhalte der Treffen. Der Herzsport wird vom Arzt verordnet und von den Krankenkassen gefördert.

Was sind Gesundheitssportgruppen?

Hier bewegen sich Menschen, die präventiv Sport treiben möchten, die ihre Gesundheit bewusst in Eigenverantwortung fördern wollen, um Zivilisationserkrankungen vorzubeugen. Gesundheitssport ist ein Ausgleich zum oft bewegungsarmen Alltagsleben und ergänzt Freizeitaktivitäten. Außerdem machen ehemalige Teilnehmer der Herzgruppe mit, die nach Auslaufen der Förderung durch die Krankenkassen weiterhin für ihre Gesundheit aktiv sein wollen. Das Training findet unter der Leitung der geschulten Übungsleiter statt, die Anwesenheit eines Arztes ist nicht erforderlich.

Wer sollte teilnehmen?

In der Herzsportgruppen alle, die

  • chronisch Infarkt gefährdet sind
  • am Herzen operiert wurden
  • eine Herz-Kreislauferkrankung haben

In der Gesundheitssportgruppe alle, die

  • dem Bewegungsmangel im Alltag vorbeugen möchten
  • chronischen Erkrankungen vorbeugen möchten
  • Spaß an Bewegung haben
  • Ihre körperliche Fitness erhalten möchte

Was sind die Ziele?

Es geht nicht um Höchstleistungen. Teilnehmende der Herzgruppe haben die Möglichkeit, die in der Rehabilitationsklinik erlernte Bewegungstherapie fortzusetzen, die individuellen Leistungsmöglichkeiten einzuschätzen und auszunutzen, die vom Arzt ermittelte Belastungsgrenze zu erkennen und diese weder zu überschreiten noch zu unterschreiten.
Das Wohlbefinden steigert sich und das Leben lässt sich trotz krankheitsbedingter Einschränkung weitgehend „normal“ führen. Bewegung soll zur Routine im Lebensrhythmus werden!

Voraussetzungen

Der Herzsport wird vom Hausarzt verordnet. Krankenkassen oder Rentenversicherung) erklären die Kostenübernahme. Der betreuende Arzt der Herzgruppe erhält ein Belastungs-EKG der Gruppenteilnehmenden, um individuell Belastungsgrenze und Trainingspuls festlegen zu können. Informationen über den Krankheitsverlauf und die aktuelle Medikation sind wichtige Ergänzungen.

Kommen Sie doch einfach mal zu einem Schnuppertraining vorbei!

Weitere Infos finden Sie auch unter: [www.herzgruppe-nauen.de]

Telefonische Anmeldung unter 0170/ 418 07 21 oder 033234/ 60 200

Treffpunkt und Zeiten

  • Herzsportgruppen und Gesundheitssportgruppen im TGV Nauen e.V.
  • Ort:
     
    Kleine Turnhalle
    des Leonardo-da-Vinci Campus, Zu den Luchbergen 11, 14641 Nauen
  • Dienstag: 17:30 – 18:30 Uhr – Pro Vita Gruppe (diese Gruppe ist offen für Jedermann)
  • Dienstag: 18:15 – 19:30 Uhr – Herzgruppe 1 (nach ärztlicher Verordnung, unter ärztlicher Aufsicht)
  • Dienstag: 19:15 – 20:30 Uhr – Herzgruppe 2 (nach ärztlicher Verordnung, unter ärztlicher Aufsicht)

Geplant wird gerade eine 2. Gesundheitssportgruppe, die am Donnerstag stattfinden soll.

Treffpunkt und Zeiten

  • Herzsport in Rathenow
  • Ort:
     
    Duncker-Schule
    Schleusenstraße 9 - 10, 14712 Rathenow
  • Dienstag: 15:00 – 16:00 Uhr

Selbsthilfegruppen im Land Brandenburg


Selbsthilfegruppen im Land Brandenburg bietet die LAGS [Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen Brandenburg e.V.].

Weitere Infos finden Sie auch unter: [www.selbsthilfe-brandenburg.de/]


Das kleine Herz-Lexikon
mit wichtigen Begriffen zu Herzrhythmusstörungen


Begriff Erklärung
Antiarrhythmika Medikamente zur Behandlung verschiedener Herzrhythmusstörungen
Antikoagulation Hemmung der Blutgerinnung z.B. mit Marcumar als Tablette oder mit Heparin als Spritze
Arrhythmie unregelmäßiger Herzschlag
AV-Knoten (= Atrioventrikular-Knoten) liegt zwischen den Vorhof und der Herzkammer; bündelt die elektrischen Reize aus den Vorhöfen, bremst gezielt deren Weiterleitung und gibt sie geordnet weiter
   
Bradykardie zu langsame Schlagfolge des Herzens, tastbar als langsamer Puls
   
Defibrillator/Defibrillation Gerät, mit dem ein Stromstoß auf das Herz gegeben wird, zur Überführung eines schnellen Herzschlags (Herzrasen) in einen normalen Herzrhythmus:
AED = Automatisierter Externer Defibrillator
ICD = Implantierbarer Defibrillator
(engl. Implantable Cardioverter Defibrillator)
   
EKG (= Elektrokardiogramm); durch das Anlegen von Elektroden auf der Brust werden elektrische Signale vom schlagenden Herzen empfangen und als so genannte Herzstromkurve graphisch auf Papier aufgezeichnet, z.B um Herzrhythmusstörungen zu erkennen, um Belastung von Herzkammern und Vorhöfen festzustellen, um Infarkte zu erkennen
  EKG - grafische Darstellung
Elektrophysiologische Untersuchung (= EPU) spezielle Katheteruntersuchung, bei der die elektrische Erregung im Herzen direkt analysiert wird
Extrasystole Extraschlag aus Vorhöfen oder Kammern des Herzens, tritt zusätzlich zur normalen Schlagfolge auf
   
Herzfrequenz Zahl der Herzschläge pro Minute
Herzrhythmusstörungen Abweichung vom normalen Rhythmus oder der normalen Frequenz des Herzschlags
Herzschrittmacher Kleines, elektronisches Gerät, das bei einer starken Verlangsamung des Herzschlags regelmäßig elektrische Impulse über eine oder zwei Elektroden (rechter Vorhof und rechte Herzkammer) abgibt, die das Herz anregen und es dazu bringt, sich zusammenzuziehen
   
Katheterablation Verfahren, bei dem Herzzellen gezielt durch Hochfrequenzstrom oder Kälte so verödet werden, dass Herzrhythmusstörungen nicht mehr entstehen können. Die Prozedur wird mit Hilfe der Kathetertechnik durchgeführt, bei der millimeterdünne Sonden über die Arm- und Beinvenen ins Herz geschoben werden
   
Pill in the Pocket-Konzept Therapie für herzgesunde Patineten. Das Rhythmusmedikament wird nur bei einem Anfall von Vorhofflimmern eingenommen
   
Sinusknoten (= Natürlicher Schrittmacher des Herzens); Taktgeber, der mit elektrischen Impulsen dafür sorgt, dass der Herzmuskel sich in ständigem Wechsel zusammenzieht und erschlafft. Es liegt im rechten Vorhof an der Einmündung der großen oberen Vene
Sinusrhythmus normaler regelmäßiger Herzrhythmus
   
Tachykardie zu schneller Herzschlag ausgehend von Sinusknoten, Vorhof, AV-Knoten oder Herzkammer
   
Vorhofflattern Der Sinusknoten hat seine Funktion als Taktgeber zumindest zeitweise verloren. Die Vorhöfe schlagen meist regelmäßig, aber sehr schnell bis zu 240 bis 340 mal pro Minute. Diese Rhythmusstörung kann von selbst beendet werden (= intermittierendes Vorflattern) oder in anhaltender Form auftreten (= chronisches Vorflattern)
Vorhofflimmern Rhythmusstörung, bei der beide Vorhöfe bis zu 350 mal pro Minute unregelmäßig schlagen. Die Vorhöfe ziehen sich nicht mehr zusammen, die Herzschlagfolge ist ungeordnet chaotisch. Vorhofflimmern tritt in vielfältiger Gestalt auf z.B. akut, anfallsweise oder andauernd