

Chefarzt
Dr. med. Mike Lehsnau
Facharzt für Urologie
Andrologie,
medikamentöse Tumortherapie
Tel: 03321 42-12 60
Fax: 03321 42-15 10 65
Email: mike.lehsnau@havelland-kliniken.de
Havelland Kliniken GmbH - Klinik Nauen • Ketziner Straße 21 • 14641 Nauen
In der Urologischen Klinik der Havelland Kliniken GmbH (Klinik Nauen) werden alle Erkrankungen der Harnorgane von Mann und Frau sowie des Genitaltraktes des Mannes wie z.B. gut- und bösartige Tumoren, Infektionen des Harntraktes, Harnsteinleiden und Verletzungen des Urogenitaltraktes behandelt.
Mit modernster Technik und apparateintensiver Diagnostik schaffen wir Voraussetzungen für eine optimale operative, überwiegend endoskopisch / laparoskopische, Versorgung („Schlüssellochchirurgie“) unserer Patienten. Die Urologische Klinik verfügt über 21 Betten, einen OP-Saal, ein ambulantes OP-Zentrum, 3 Sonographiegeräte, einen zusätzlichen OP-Röntgenarbeitsplatz, einen extracorporalen Lithotrypter zur Zertrümmerung von Harnsteinen in Niere und Harnleiter, einen urodynamischen Messplatz sowie einen Zystoskopieraum.
Oberarzt

Dr. med. Salah Al-Dumaini
Facharzt für Urologie
und spezielle
urologische Chirurgie
Pflegeabteilungsleiter

Jörg Barabas
Sekretariat

Bärbel Hartz
Tel: 03321 42-1260
Uro-Onkologie
Durchführung aller gängigen transurethralen (endoskopisch über die Harnröhre), offenen und laparoskopischen (endoskopisch durch die Bauchdecke) Operationsverfahren bei Tumoren des Urogenitaltraktes (z.B. Laparoskopische Prostatektomien, Nierenteilresektion und -entfernungen) Harnblasenentfernung mit Ersatzblasenbildung, Chemotherapie.
Prostataleiden / BPH (gutartige Vergrößerung der Prostata)
Durchführung aller transurethralen und offenen Operationsverfahren wie TURP (endoskopische Resektion der Prostatainnendrüse), Video-TURP, Laser-OP der Prostata, transvesikale Adenomenukleation (Entfernung der Prostatainnendrüse), TUIP (Einkerbung der Vorsteher-drüse bei Harnstrahlabschwächung).
Harnsteinleiden / Urolithiasis
Minimalinvasive, perkutane (durch Punktion über die Haut) und transurethrale (endoskopisch über die Harnröhre) Steintherapie, wie perkutane Nephrolitholapaxie (Nierensteinentfernung), ureteroskopische Lithotrypsie (endoskopische Steinzertrümmerung über den Harnleiter, ESWL), konservative Therapie einschliesslich Steinmetaphylaxe.
Urogynäkologie
Beratung, Diagnostik und Therapie verschiedener Formen der Harninkontinenz und Blasenentleerungsstörungen in enger Kooperation mit der Gynäkologie und Proktologie unseres Hauses im Rahmen unseres zertifizierten Kontinenz-und Beckenbodenzentrums.
Neuro-Urologie
Diagnostik und Therapie neurogener Blasenentleerungsstörungen bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, M. Parkinson) und querschnittgelähmten Patienten im Rahmen unseres zertifizierten Kontinenz-und Beckenbodenzentrums.
Andrologie
Operative Korrektur von Penisdeviationen, Beratung und Behandlung von Erektions- und Fertilitätsstörungen.
Urotraumatologie / plastische Chirurgie
Minimalinvasive rekonstruktive Eingriffe am Urogenitaltrakt (z.B. laparoskopische Nierenbeckenplastik, Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut, Penisaufrichtungsoperationen).
Kinderurologie
Ausgewählte kinderurologische Eingriffe ambulant und stationär in enger Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin unseres Hauses (Frau Chefärztin Dr. med. K. Kintzel).
spezielle Diagnostik
- instrumentelle Röntgen-Diagnostik - urologischer Röntgen-Arbeitsplatz mit Digitaltechnik und gepulster Durchleuchtung zur weiteren Reduktion der Strahlenbelastung bei optimierter Bildqualität
- kombinierte videourodynamische Untersuchungen - großer urodynamischer Messplatz zur differenzierten Diagnostik sämtlicher Harnblasenentleerungs- und -speicherstörungen
- Sonographie u.a. mit Hilfe eines transrektalen - und Punktionsschallkopf mit dreidimensionaler Bildtechnik, inklusive Farbdoppler-Sonographie
- photodynamische Tumordiagnostik
Laparoskopie
Die Urologische Klinik gehört zu den wenigen Kliniken in Berlin und Brandenburg, die eine radikale Entfernung der Prostata endoskopisch (EERPE) auch gefäß-nerverhaltend (Erhalt der für die Erektion und Kontinenz notwendigen Strukturen) durchführt. Wir benutzen bei der neuartigen OP-Technik 5 Trokare (Arbeitshülsen für die OP-Instrumente). Die wesentlichen Vorteile der laparoskopischen Operationen liegen aufgrund der Vergrößerung mit sehr guter Übersichtlichkeit in dem geringen Blutverlust, der sehr atraumatischen und präzisen Präparation. Die Patienten haben durch die kleineren Hautschnitte weniger Schmerzen und es zeigt sich bei kleineren Schnitten ein wesentlich besseres kosmetisches Ergebnis. Daraus resultiert eine deutlich geringere Morbidität und eine damit verbundene schnellere Wiederherstellung des Patienten mit deutlicher Verkürzung der Krankenhausverweildauer.
In unserer Urologischen Klinik werden folgende endoskopisch / laparoskopische Operationen durchgeführt:
1. Niere
- Tumoroperationen - Teil- und Komplettentfernung der Niere
- Wanderniere - Fixation der Niere
- funktionslose Niere - Entfernung des Organs z.B. bei Bluthochdruck, Steinen oder rezidivierenden Infekten der Niere
- Nierenzysten - komplette Zystenabtragung oder Fensterung
2. Nebennieren
- gut- und bösartige Veränderungen - Nebennierenentfernung
3. Nierenbecken und Harnleiter
- Nierenbeckenabgangsenge mit Abflussstörung - plastische Operation von Nierenbecken und Harnleiter
- Harnleiterstenosen (Verengung) - Entfernung der Narbe
- Harnleitersteine - Entfernung von Steinen
- retroperitoneale Fibrose (Morbus Ormond) - Lösen des Harnleiter aus den Vernarbungen
- Harnleitertumoren - radikale Entfernung
4. Harnblase / Harnröhre
- Harnblasenperforationen - Rekonstruktion und Harnblasennaht
- Harnblasendivertikel (Aussackungen) – Divertikelabtragung
- OP nach Burch
5. Prostata
- Prostatakarzinom - pelvine Lymphadenektomie (Entfernung der Beckenlymphknoten) zur Ausbreitungsdiagnostik
- Prostatakarzinom - radikale Entfernung der Prostata mit bzw. ohne Nerverhalt
6. Hoden
- Hodenfehllage - Hodensuche im Bauch
- Varicocele (Krampfadern) - Clippung/Verödung der Krampfadern
- Implantation eines artifiziellen Sphincter (künstlicher Schließmuskel)
- Harnröhrenunterspritzung bei Inkontinenz
- Endoskopische und offene Inkontinenzoperationen (TVT-Schlingenplastik bei unwillkürlichem Urinabgang)
- Orchidopexie (Fixierung eines übermäßig beweglichen oder verdrehten Hodens)
- Spermatocelenresektion (Entfernung einer Samenflüssigkeitsansammlung im Bereich des Nebenhodens)
- Implantation von Hodenprothesen nach Hodenverlust
- Epididymektomie (Entfernung des Nebenhodens)
- Hydrocelenresektion (Entfernung eines Wasserbruchs im Hodensack)
- Orchiektomie (Entfernung eines Hodens)
- Vasektomie (Sterilisation des Mannes)
- Harnröhrenwiederherstellung mit eigener- oder Mundschleimhaut


In unserem modern eingerichteten ambulanten Operationszentrum werden alle gängigen ambulant durchzuführenden urologischen Eingriffe vorgenommen.
K. Pfeiffer OP-Anmeldung 03321 42-1290
Spezialsprechstunden
- Uro-Onkologie
- Prostataerkrankungen (Prostatakarzinomzentrum Klinik Nauen)
- Steinleiden
- Andrologie
- Neuro-Urologische -u. Inkontinenzsprechstunde (Beckenboden- und Kontinenzzentrum Havelland Kliniken GmbH, Klinik Nauen)
- Kinderurologie
Alle Termine nach Vereinbarung!
B. Hartz Chefarztsekretärin 03321 42-1260
03321 42-151065
Um die Versorgungsqualität für die Urologischen Patienten aufrecht zu erhalten, bestehen Kooperationen zu folgenden Einrichtungen:
- Waldkrankenhaus Spandau, Berlin: Nuklearmedizin, Viszeralchirurgie, Gynäkologie
- Pathologisches Institut am Bundeswehrkrankenhaus
- Pathologische Praxis am Waldkrankenhaus Berlin
- Vivantes - Krankenhaus Spandau, Berlin: Strahlentherapie

Sprechzeiten Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
Dienstag: 08:00 - 14:00 Uhr
Flyer [download als PDF]
zur Internetseite [www.kontinenzzentrum-havelland.de]
Ihr Ansprechpartner

Oberärztin Dr. med. Kerstin Aurich
kerstin.aurich@havelland-kliniken.de
Anmeldung: Claudia Wylutzki
Tel: 03321 42-1244
Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Havelland Kliniken GmbH ist eine interdisziplinäre Einrichtung, die sich schwerpunktmäßig mit Problemen der Harn- und Stuhlinkontinenz sowie Erkrankungen des Beckenbodens befasst. Beteiligt sind die Gynäkologische Klinik, die Urologische Klinik, die Chirurgische Klinik, die Klinik für Innere Medizin sowie die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in enger Zusammenarbeit mit speziell ausgebildeten Pflegekräften und Physiotherapeuten.

Unsere Spezialisten bieten Ihnen
- die Abklärung und Behandlung von Harnverlust aller Art und Senkungszuständen des weiblichen Genitaltrakts in der Gynäkologischen Klinik
- die Abklärung und Behandlung von Harninkontinenz/ Harnblasenentleerungsstörungen und Beckenbodenfunktionsstörungen des männlichen Genitaltraktes in der Urologischen Klinik
- die Abklärung und Behandlung von funktionellen Dickdarmerkrankungen, den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und allen Erkrankungen im Enddarmbereich in der Proktologie (Chirurgische Klinik)
Leistungsspektrum
- Moderne apparative Diagnostik, Endosonografie, Blasendruckmessung, Urethradruckprofil, Rektomanometrie, Blasen- und Darmspiegelungen, Computertomografie
- Medikamentöse und spezifische krankengymnastische Therapie
- Innovative Therapieformen der Elektrostimulation (TENS)
- Operative Behandlungsverfahren der Harninkontinenz der Frau, wie spannungsfreie Bänder (TVT, TOT), Injektionstherapie (Urethrabulking), BURCH-Kolposuspension
- Künstlicher Harnröhrenschließmuskel
- Implantation von Bändern bei der Harninkontinenz des Mannes
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kliniken Urologie, Frauenheilkunde, Kinderheilkunde, Chirurgie, Proktologie, Gastroenterologie und Radiologie
- Kooperation mit geschulter Pflege und Krankengymnastik
- Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen
- Schulungsseminare für Pflegepersonal und Ärzte
Sprechzeiten Harn- und Stuhlinkontinenz
Dienstag 8:00 - 14:00 Uhr
Koordination

Oberärztin Dr. med. Kerstin Aurich
kerstin.aurich@havelland-kliniken.de
Anmeldung: Claudia Wylutzki
Tel: 03321 42-1244
Neuro-Urologische Sprechstunde
täglich nach Vereinbarung
Koordination

Chefarzt Dr. med. Mike Lehsnau
mike.lehsnau@havelland-kliniken.de
Anmeldung: Frau Hartz
Tel: 03321 42-1260
Koordination

Facharzt Detlef Frank Geister
Anmeldung: Frau Schmolt, Frau Konradt
Tel: 03321 42-1204 und 42-1200
Unser Ziel ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten ärztlichen und nichtärztlichen (physiotherapeutischen und pflegerischen) Fachbereiche zum Wohl der Patientinnen und Patienten. Dazu hat sich die Havelland Kliniken GmbH im April 2010 dem Expertenrat der Deutschen Kontinenzgesellschaft gestellt und in einer Visitation die Zertifizierung des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums erfolgreich abgeschlossen.

Spezialprechstunde
jeden Mittwoch ab 12:00 bis 16:00 Uhr
Fast jeder Mann wird im Laufe seines Lebens mit einer Erkrankung der Prostata konfrontiert. Sei es eine Prostataentzündung, gutartige Vergrößerungen oder der in seiner Häufigkeit und Aggressivität zunehmende Prostatakrebs. Alle Formen beeinträchtigen die Lebensqualität entscheidend und erfordern eine fachkundige und meist interdisziplinäre Beratung und Behandlung.
Unser neugegründetes interdisziplinäres Prostatazentrum in der Urologischen Klinik der Havelland Kliniken GmbH versteht sich als erste Anlaufstelle für Patienten mit Erkrankungen der Prostata und gewährleistet eine umfassende Information der Patienten in der Klinik, bei den niedergelassenen Kooperationspartnern und in interdisziplinären Sprechstunden. Dies bildet die Grundlage für eine individuelle und ganzheitliche Diagnostik und Behandlung im Sinne der Patientenorientierung. Wir bieten Patienten das gesamte Spektrum der Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Prostataerkrankungen an. Der Zusammenschluss erfahrener Spezialisten unter einem Dach ermöglicht die Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Behandlung von Prostatakrebs mit neuesten operativen Techniken oder moderner Strahlentherapie dar.
Am Prostatazentrum beteiligt sind unter anderem Disziplinen wie Urologie, Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie, Pathologie und die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs. Die Behandlung von Tumorerkrankungen erfolgt nach internationalen Richtlinien.
Unser Prostatazentrum bereitet sich momentan auf die für Juni 2011 beantragte Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft vor. Die Zertifizierungsanforderungen und somit Grundlage für die Zertifizierung von Prostatakarzinomzentren sind die Fachlichen Anforderungen an Prostatakarzinome, welche im sogenannten Erhebungsbogen festgelegt sind. Ziel der Deutschen Krebsgesellschaft ist es, die Versorgung der an Prostatakrebs erkrankten Menschen zu verbessern. Hierfür wurde in Zusammenarbeit mit OnkoZert ein gesamtheitliches Zertifizierungssystem für die Prostatazentren entwickelt.
Koordination

Chefarzt Dr. med. Mike Lehsnau
mike.lehsnau@havelland-kliniken.de
Anmeldung: Frau Hartz
Tel: 03321 42-1260
Leitbild
Leitbild [download als PDF]
Struktureller Aufbau
Struktur [download als PDF]
Jahres-Fortbildungsplan 2011
Fortbildungsplan [download als PDF]
Kooperationspartner
Kooperationspartner [download als PDF]
Aktuelle Studie
HAROW-Studie
Unser Prostatakarzinomzentrum nimmt derzeit an einer Studie teil (HAROW). Hierbei handelt es sich um eine Beobachtungsstudie zur Versorgungssituation von Männern mit einem neu diagnostizierten, lokal begrenzten Prostatakarzinom.
zur Internetseite [www.harow.de]
Persönlicher Behandlungsplan
Persönlicher Behandlungsplan [download als PDF]
Selbsthilfegruppe -
Prostatakarzinom
Herr Tonsky j-m-tonsky@web.de
Die Selbsthilfegruppe trifft sich im Februar, April, Juni, August, Oktober und Dezember jeden 2. Donnerstag
um 16:00 Uhr in der Klinik Nauen.
Flyer der Selbsthilfegruppe Nauen [download als PDF]

Heike Uffmann
Dipl.-Psychologin
Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (PSO und dapo)
Tel: 03321 42-1244
Email: heike.uffmann@havelland-kliniken.de
Havelland Kliniken GmbH - Klinik Nauen • Ketziner Straße 21 • 14641 Nauen
Psychoonkologische Betreuung
Für unsere an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten und deren Angehörige bieten wir eine kostenlose psychologische Beratung und Begleitung durch unsere Diplompsychologin Heike Uffmann an.
Krebs ist eine Erkrankung, die große Angst auslösen kann. Sie trifft den Patienten und dessen Familie. Oft müssen eingreifende Krebstherapien durchlebt und vielfältige Unsicherheiten und Veränderungen im Alltag verkraftet werden. Grübeln und Niedergeschlagenheit können die Folge sein.
In solchen Situationen kann es erleichternd sein, Hilfe bei Menschen zu suchen, die viel Erfahrung mit der psychischen Situation krebskranker Menschen haben und auch therapeutische Hilfe anbieten können.
Wir bieten Unterstützung für Patienten und Angehörige während und nach der Therapie:
- Beistand und Gespräche nach der Diagnoseeröffnung
- Unterstützung im Umgang mit der Unsicherheit/Sinnsuche
- Hilfe bei Angst und Depression (Unruhe/Schlaflosigkeit)
- Bewältigung krankheitsbedingter Einschränkungen
- Entspannungs- und Imaginationsübungen
- Informationen zur Gesundheitsförderung
- Psychologische Schmerztherapie
- Unterstützung bei fortschreitender Krebserkrankung
Sprechzeiten:
Persönlich bin ich dienstags und freitags von 09:00 - 15:00 Uhr auf der Station G1 zu erreichen, ansonsten kann dort jederzeit eine Nachricht für mich hinterlassen werden.