Neues Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland

Das neue Ausbildungszentrum in Nauen [Fertigstellung 2019].

Kurse und Maßnahmen


Als zertifizierter Bildungsträger bieten wir Ihnen die Möglichkeit, fachspezifische Qualifikationen durch die Teilnahme an unserem Bildungsprogramm zu erwerben.

Wir bieten Fort-und Weiterbildungen für Mitarbeiter und Führungskräfte aus dem Gesundheitssektor, sowie auch spezielle Fortbildungen für den ärztlichen Dienst an.
Hierzu möchten wir Sie herzlich in unsere Räumlichkeiten einladen, wir besuchen Sie auf Wunsch auch gerne in Ihrer Einrichtung, um vor Ort Inhouse-Schulungen durchzuführen.

Unser Team von motivierten Mitarbeiterinnen plant und organisiert für Sie Seminare und Workshops aller Art. Je nach Bedarf erarbeiten wir für Sie Schulungskonzepte, auf deren Basis Sie ihre bisherigen Arbeitsabläufe optimieren können. Neuentwicklungen, Änderungen und Rechtsanpassungen im Gesundheitswesen bringen häufig Veränderungen der vorhandenen Rahmenbedingungen mit sich. Mit unseren Seminaren veranschaulichen wir Theorie und Praxis und halten Sie und ihre KollegInnen auf dem aktuellsten Stand.

Unsere Schulungen vermitteln anschaulich komplexe Themen, sind individuell auf die jeweiligen Teilnehmer zugeschnitten und garantieren somit Kosteneinsparung durch Leistungssteigerung. Außerdem bleiben Sie und ihre Kollegen nah am Puls der Zeit.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Informieren Sie sich gerne kostenlos und unverbindlich, oder recherchieren Sie in unserem Archiv nach zuletzt stattgefundenen Fort- und Weiterbildungen.
Unsere Partner sind diverse Akademien und Bildungsträger. Eine Liste unserer Referenzen finden Sie unter folgendem Link:

Eine Liste unserer Referenzen finden Sie unter folgendem    [Link]

Ihre Ansprechpartnerin ist:
Pascale Daur

Tel. 03321 42-1022
Fax. 03321 42-1500

E-Mail:    fortbildung@agp-havelland.de


Hygienebeauftragter


Das Thema Hygiene hat in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen einen hohen Stellenwert. Aufgabe des Hygienemanagements ist es, die Entstehung von Erkrankungen durch geeignete Maßnahmen bereits im Vorfeld zu verhindern. Dies gilt sowohl für die Gesundheit der Pflegekräfte, als auch der von ihnen behandelten Patienten bzw. Bewohner.

Hygienebeauftragte überwachen die Einhaltung der geltenden Hygienestandards in ihren Einrichtungen. Sie koordinieren oder unterstützen die entsprechende Dokumentation der Regelungen, sorgen für deren fortlaufende Aktualisierung und die entsprechende Schulung der Mitarbeiter. Schließlich sind sie zuständig für die Überprüfung der Einhaltung und praktische Umsetzung vor Ort. In größeren Einrichtungen fungieren sie als Bindeglied zwischen der übergeordneten Hygienefachkraft, dem hygienebeauftragten Arzt und den Mitarbeitern.

Die entsprechende Fortbildung für dieses wichtige und interessante Aufgabengebiet richtet sich an examinierte Pflegekräfte. Sie umfasst 40 UE.

Zentrale Lerninhalte sind:

  • Gesetzliche Grundlagen
  • Persönliche Hygiene
  • Personenbezogene Hygienemaßnahmen
  • Hygienemanagement
  • Grundlagen der Händehygiene
  • Grundlagen der Mikrobiologie
  • Prävention von nosokomialen Infektionen
  • Hygienemaßnahmen bei übertragbaren Krankheiten
  • Vorgaben bei der Ver- und Entsorgung
  • Vorgehen zur Umsetzung von Hygienevorschriften im Team

Die Weiterbildung endet mit einer schriftlichen Prüfung. Bei Bestehen erhalten Teilnehmer dann ein Zertifikat „Hygienebeauftragte Pflegekraft“.


Praxisanleiter


Wer als Pflegefachkraft zusätzlich ein neues Aufgabengebiet übernehmen und bei der Gestaltung der Ausbildung in der eigenen Einrichtung mitwirken möchte, kann dies mit einer pädagogischen Zusatzqualifikation Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in erreichen.

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass in der praktischen Ausbildung die Lernenden von einer speziell qualifizierten Fachkraft angeleitet werden muss. Als Bindeglied zwischen Ausbildungsort und Pflegeschule nehmen Praxisanleiter diese Aufgabe wahr. Sie sind in Kontakt mit den Lehrern und dem Arbeitgeber, begleiten die Auszubildenden am Lernort Praxis und nehmen schließlich als Fachprüfer auch der Abschlussprüfung bei.

Um als Praxisanleiter arbeiten zu können, muss man eine berufspädagogische Weiterbildung (200h) absolvieren und erhält nach bestandener Prüfung das entsprechende Zertifikat. In der Weiterbildung werden die Teilnehmenden befähigt, Auszubildende pädagogisch und didaktisch korrekt fachlich anzuleiten und auszubilden. Diese Qualifikation ist vergleichbar mit der Ausbildereignung in anderen dualen Ausbildungen.

In Zeiten des Fachkräftemangels sind gute Praxisanleiter für Gesundheitseinrichtungen wichtig: Wenn es ihnen gelingt, den Auszubildenden die jeweils aktuellen Standards der Pflege zu vermitteln und sie fit zu machen für den spannenden und fordernden Berufsalltag, leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, spätere Fachkräfte ans Haus zu binden. Versierte und zugewandte Pflegekräfte prägen den guten Ruf einer Einrichtung bei Patienten und Angehörigen.

Die pädagogische Zusatzqualifikation zum Praxisanleiter vermittelt den Teilnehmenden

  • Fachkompetenz,
  • Methodenkompetenz,
  • soziale und persönliche Kompetenz .

Was gehört noch zu den Lerninhalten?

  • Entwicklungspsychologie des Jugend- und Erwachsenenalters
  • Lernpsychologie, Selbstgesteuertes Lernen
  • Lernbegleitung und -beratung, Lernzielanalyse
  • Motivationspsychologie, Umgang mit Lernschwierigkeiten
  • Didaktik und Methodik, Planung und Gestaltung von Anleitungsprozessen
  • Berufliche Sozialisation
  • Schlüsselqualifikationen und Handlungskompetenz
  • rechtliche Grundlagen

Alltagsbegleiter nach § 45b


Zielsetzung:

Ganz grundsätzlich ist es die Aufgabe von Alltagsbegleitern ältere und behinderte Menschen zu aktivieren und zu begleiten. Das gilt sowohl für den stationären Bereich, als auch für die ambulante Versorgung in Privathaushalten, in Senioren-WG´s oder Tagespflege-Einrichtungen.

Inhalt:

  • ICH in der Helferrolle
  • Erinnerung und Biografie
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Basiswissen Krankheitsbilder und Behinderungsarten
  • Wahrnehmung des sozialen Umfeldes
  • Methoden und Möglichkeiten der Beschäftigung und Begleitung hilfebedürftiger Menschen
  • fachliche Anleitung und Zusammenarbeit

Zielgruppe:

alle an einer Betreuungsaktivität im häuslichen Bereich Interessierte

Umfang:

32 Stunden

Abschluss:

Zertifikat


Pflegebasiskurs


Zielsetzung:

Die TeilnehmerInnen sollen befähigt werden, Tätigkeiten, die nicht von Fachkräften durchgeführt werden müssen, mit dem nötigen Wissen und dem erforderlichen Einfühlungsvermögen durchzuführen.
Die Maßnahme hat vor allem die Entwicklung von pflegerischer und betreuerischer Handlungskompetenz zum Ziel. Diese setzt sich im Wesentlichen aus Fach- und Sozialkompetenz zusammen. Um das zu erreichen, wird im Unterricht auf die Methodenvielfalt gesetzt. Dazu zählen die Methoden des eigenverantwortlichen Lernens und praktische Übungen.
Die TeilnehmerInnen sollen alten pflegebedürftigen Menschen mit einer Haltung der Akzeptanz begegnen können und lernen, wie man für diese Menschen ein subjektiv akzeptiertes und förderndes Lebensumfeld schafft.

Inhalt:

  • Theoretische Grundlagen
  • Alten- und Krankenpflege
  • Hauswirtschaft und Ernährungslehre
  • Grundkenntnisse über häufig vorkommende Krankheitsbilder
  • Grundlagen der Psychologie und Gesprächsführung, Rechtskunde

Zielgruppe:

an alle Interessierten

Umfang:

200 Stunden

Abschluss:

Zertifikat
Der Kurs ist bei RbP mit 25 Punkten zertifiziert


Zusätzliche Betreuungskraft nach § 53c SGB XI


Zielsetzung:

Betreuungskräfte sind gemäß der Richtlinien nach § 53c SGB XI zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen (Betreuungskräfte-RL) gesetzlich verpflichtet, einmal jährlich eine zweitägige Fortbildung für Betreuungskräfte zu absolvieren.
Diese dient einerseits der Reflexion der beruflichen Praxis und andererseits der Aktualisierung des Wissens für Betreuungskräfte. Um die Qualität der Betreuungsleistungen stetig steigern zu können, warten jedes Jahr neue Themenschwerpunkte auf die Teilnehmer der zweitägigen Fortbildung.

Zielgruppe:

Betreuungskräfte nach § 53c SGB XI

Umfang:

16 Stunden (verteilt auf 2 Tage in direkter Abfolge)

Abschluss:

Zertifikat
Der Kurs ist bei der RbP mit 10 Punkten zertifiziert.