Versorgungslage in den Havelland Kliniken stabilisiert sich

Pressemitteilung
Nauen, d. 04.11.2022

In der letzten Woche hatte sich die Situation in den Kliniken Nauen und Rathenow wegen einer anhaltend sehr hohen stationären Behandlung von Covid-Patienten und einer gleichzeitig überdurchschnittlichen Ausfallquote bei den Mitarbeitenden so zugespitzt, dass neben der Versorgung akuter Fälle nur noch vereinzelt planbare Behandlungen erfolgen konnten.
Nun stabilisiert sich die Lage. Die Zahl der Covidfälle ist spürbar zurückgegangen. Dadurch stehen in beiden Häusern wieder deutlich mehr Betten- und OP-Kapazitäten zur Verfügung. Auch sind Mitarbeitende wieder genesen und zur Arbeit zurückgekehrt. Mit Ende der Herbstferien werden weitere hinzukommen.
Damit sind die Voraussetzungen gegeben, um planbare Behandlungen ab Montag, dem7. November wieder anlaufen zu lassen. Die Havelland Kliniken nehmen nun direkt Kontakt zu den Patienten auf, die von Verschiebungen betroffen waren und vereinbaren neue Termine mit Ihnen.
Die letzten Monate haben gezeigt, wie fragil die Infektionslage ist und dass die Situation wieder kippen kann. Die Krankenhausleitung und der unternehmensinterne Krisenstab überwachen die Entwicklung genau, um gegebenenfalls Kapazitäten wieder der jeweils aktuellen Lage anzupassen.

V. I. S. d. P.
Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Patientenversorgung in den Havelland Kliniken angespannt

Die Havelland Kliniken kämpfen aktuell an ihren beiden Standorten Klinik Nauen und Klinik Rathenow mit einer äußerst angespannten Situation der Patientenversorgung.

Die Stationen sind voll belegt mit akuten, lebensbedrohlichen und Covid-19 Fällen.
Angesichts von mehr als 50 Covid-Infizierten erfolgt die stationäre Versorgung mittlerweile an beiden Klinikstandorten.
Die Notfallversorgungen werden eigeninitiativ von zahlreichen Patienten aufgesucht, die eigentlich Fälle für die Versorgung in einer ambulanten Praxis sind.

Zusätzlich bringt der Rettungsdienst zahlreiche akute Notfälle, da die Situation sich in benachbarten Kliniken ähnlich gestaltet.
Erschwert wird die Lage noch dadurch, dass auch im Ärztlichen Dienst und in der Pflege viele Kolleginnen und Kollegen krankheitsbedingt ausfallen.

Beide Klinikstandorte sind derzeit voll belegt mit
akuten, lebensbedrohlichen und Covid-19 Fällen.
Alle nicht zeitkritischen planbaren Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe werden in Absprache mit den Patientinnen und Patienten verschoben.

Wir bitten alle Patienten, die keine akuten und bedrohlichen gesundheitlichen Beschwerden haben, sich wegen einer Untersuchung/Behandlung an die Terminservicestelle der KV Tel. 116 117 bzw. Ihre behandelnde ambulante Praxis zu wenden.

Wir wünschen allen unseren erkrankten Kolleginnen und Kollegen gute Besserung und baldige Genesung.

Wir danken allen ambulanten Kolleginnen und Kollegen, die sich in Ihren Praxen engagieren und in Abstimmung mit unseren Kliniken eine gute medizinische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten organisieren.

Und wir danken allen unseren Mitarbeitenden, die einen Dienst leisten, der weitaus mehr als Vorschrift ist und nun schon so lange vollen Einsatz fordert.


Corona-Situation in den Havelland Kliniken spitzt sich zu

Pressemitteilung
Nauen, d. 20.10.2022

Wie schon aus den Kliniken in Potsdam und Brandenburg gemeldet wurde, sind nun auch die Havelland Kliniken erneut von einem steilen Anstieg der Fallzahlen betroffen.

In den Kliniken werden derzeit über 40 Patientinnen und Patienten versorgt, die mit oder wegen Corona behandelt werden. Dadurch, dass in der Region aktuell drei Virusvarianten kursieren, sind wiederholte Ansteckungen in kürzerem zeitlichen Abstand zu beobachten.
Da es zeitgleich auch zu Ausfällen beim Personal kommt, müssen auch die Havelland Kliniken ihre Kapazitäten für die Behandlung elektiver Fälle vorerst einschränken.

Der Covidbereich der Klinik Nauen wird aufgestockt. In der aktuellen Situation können am Standort zudem nur zwei statt drei OP Säle betrieben werden. Patienten, mit denen Termine für Untersuchungen oder Eingriffe vereinbart waren, die nicht zeitkritisch sind, müssen großenteils zeitlich verschoben werden. Die Klinik nimmt direkt Kontakt zu den Betroffenen auf.

Die Aufgabenteilung, nach der Covid-Fälle primär in der Klinik Nauen konzentriert versorgt worden sind, muss angesichts der Menge der Fälle aufgehoben werden. Auch am Klinikstandort Rathenow werden nun erweiterte Behandlungskapazitäten für Covid-Patienten bereitgestellt.

In den Pflegeheimen der Unternehmensgruppe ist die Infektionslage bei den Bewohnern bisher hingegen gut zu steuern. Viele werden nur im Rahmen der regelmäßigen Tests als Infizierte erkannt, da sie häufig keine oder nur sehr leichte Symptome aufweisen. Die krankheitsbedingten Ausfälle beim Personal steigen jedoch auch dort an.


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken GmbH


Zertifizierung Qualitätsmanagement

Herr M. Zaske als Vertreter des  Brandenburger Gesundheitsministeriums (Bildmitte) gratuliert
den Geschäftsführern der Tochtergesellschaften der HKU


Anlass zur Freude gab es gestern in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe (HKU): Die Gesellschaften haben im Rahmen des Qualitätsmanagements die Zertifizierung nach der Norm DIN EN 15224 erfolgreich absolviert
und dafür nun die entsprechenden Urkunden erhalten. Die Zertifizierung im Verbund mehrerer medizinisch-pflegerischer Einrichtungen verschiedener Sektoren der Gesundheitsversorgung ist bisher einmalig in Deutschland.


Ausgezeichnete Diabetesbehandlung

Diabetes mellitus steht schon lange auf der Liste der Volkskrankheiten. Das Risiko einer Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter, doch selbst Kinder können bereits betroffen sein. Wer um seinen Diabetes weiß, kann durch eine gesundheitsorientierte Lebensführung und regelmäßige ärztliche Kontrolle viel dafür tun, „den Zucker“ im Griff zu behalten. Doch muss die Erkrankung auch beachtet werden, wenn z. B. eine OP ansteht, denn Narkosen können bei einer Diabeteserkrankung anders wirken, Heilungsprozesse der Haut anders verlaufen u. v. m. Kritisch ist auch, dass viele Betroffene ahnungslos sind und erst die Untersuchungen im Rahmen einer Klinikbehandlung den Befund Diabetes aufdecken. In den Havelland Kliniken ist seit zehn Jahren ein interdisziplinäres Diabetesteam im Einsatz, um die einzelnen Fachkliniken im zielgerichteten Umgang mit einer Diabeteserkrankung ihrer Patienten zu unterstützen. Im Jahresdurchschnitt sind das 22 % aller hier stationär Behandelten. Mit den Stationen bestehen Absprachen, wann das Diabetesteam hinzuzuziehen ist. Mit dem Labor sind Blutzuckerwerte definiert, die einen Handlungsbedarf aufzeigen. Diese sind in der Laborsoftware hinterlegt und so erhält das Diabetesteam jeden Morgen eine Liste mit Patienten, bei denen die Experten vorstellig werden. Orientierung für den Aufbau eines solchen Alarm- und Hilfesystems war von Beginn an das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“, welches die Deutsche Diabetes Gesellschaft entwickelt hat. Um das Siegel zu bekommen, müssen regelmäßig umfangreiche Maßnahmen nachgewiesen wie die Qualifikation des Diabetesteams selbst, spezielle Schulungen für das Pflegepersonal der Klinik sowie schriftliche Anleitungen z. B. Notfallpläne bei Unter- oder Überzuckerungen. Die Havelland Kliniken haben dieses Zertifikat nun zum dritten Mal erhalten. Diabetespatienten können also sicher sein, mit ihrer Erkrankung während eines Klinikaufenthaltes hier optimal versorgt zu werden.


Die Übergabe wird vollzogen

Übergabe des 2. Bauabschnitts Intensivmedizin Klinik Nauen

Die Klinik Nauen konnte die in 2018 begonnene Modernisierung und Erweiterung des intensivmedizinischen Bereichs in dieser Woche erfolgreich abschließen. Für unterschiedliche Pflegebedarfe der Patientinnen und Patienten stehen nun 20 Betten und eine moderne technische Ausstattung der Räume bereit. Die Aufnahmekapazität konnte damit verdoppelt werden.

v.l.n.r. T. Spychalski, Geschäftsführer; Fr. M. Dollman, Chefärztin Intensivmedizin, I. Kotowski, Leiter Facilitymanagement, F. Volkmer kaufmännischer Direktor


Klinik Rathenow nimmt Kinder und Jugendliche wieder stationär auf

Pressemitteilung
Nauen, d. 29.09.2022

Ab dem 4. Oktober wird die Klinik Rathenow die stationäre Behandlung von Patienten bis zum 18. Lebensjahr in der Pädiatrie wiederaufnehmen. Wegen Krankheit und Urlaub von Mitarbeitenden musste dieser Teil der Versorgung am 12. September vorübergehend ausgesetzt werden. In der kommenden Woche wird die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wie geplant wieder ihr komplettes Leistungsangebot vorhalten.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Vorübergehender Aufnahmestopp für den stationären Bereich der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Pressemitteilung
Nauen, d. 13.09.2022

Seit Monaten ist der Personalmangel im Krankenhausbereich ein Dauerthema.

Die Havelland Kliniken sehen sich nun auch aufgrund der Personallage durch Urlaub und Krankheit von Mitarbeitern gezwungen, vom 12.09. bis 03.10.2022 einen Aufnahmestopp für den stationären Bereich der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Standort Rathenow zu verhängen.

Die pädiatrische Notfallversorgung in Rathenow ist nach wie vor sichergestellt, Eltern melden sich bitte in der Notfallversorgung.
Die stationäre Aufnahme von Kindern erfolgt dann ggf. in der Klinik Nauen.
Für Fragen rund um den befristeten Aufnahmestopp steht Ihnen die Pressestelle zur Verfügung.

Eltern erhalten unter der Telefonnummer 03321 42-1960 die Möglichkeit, rund um die Uhr Kontakt zu einem Kinderarzt aufzunehmen.

Der Schritt fällt der Klinikleitung nicht leicht, denn die Betreuung der Kinder und Jugendlichen ist ein fester Bestandteil des Leistungsspektrums des Hauses.

V. I. S. d. P. Silke Monte, SGL Unternehmenskommunikation


Covid Welle spitzt sich wieder zu

Pressemitteilung
Nauen, d. 02.08.2022

Havelland Kliniken müssen den Regelbetrieb einschränken
Die Warnungen vor einem erneuten Anstieg der Covid-Infektionen fokussieren sich in diesem Jahr bisher eher auf den Herbst. Doch die Realität sieht anders aus: Auch in den Havelland Kliniken sind die Fallzahlen der an Covid-19 erkrankten Patienten bereits jetzt auf einem sehr hohen Stand angekommen: Am heutigen Tag werden 26 Patienten stationär versorgt. Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es zu diesem Zeitpunkt nicht einen Fall in den Häusern und auch im Herbst 2021 blieb die Fallzahl lange Zeit einstellig.

Ein kleiner Lichtblick im aktuellen Geschehen ist der Umstand, dass der Anteil der Intensivfälle, die eine Beatmung und engmaschige Überwachung benötigen, noch gering ist.

Deutlich erschwert wird die Situation in den Havelland Kliniken zusätzlich dadurch, dass nicht nur Patienten, sondern auch Mitarbeitende krankheitsbedingt in Größenordnungen ausfallen. Bei den Beschäftigten, die sich jetzt mit Corona infizieren, ist zu beobachten, dass diese über längere Zeit mit Symptomen kämpfen, derzeit vor allem mit starken Kopfschmerzen und Fieber. Damit sind sie auch nicht arbeitsfähig. Weitere Ausfälle sind dem normalen Krankheitsgeschehen geschuldet.

Diese Gesamtsituation lässt es aktuell leider nicht zu, dass ein Regelbetrieb in den Kliniken stattfinden kann.

Die Versorgung von Covid-Patienten wird daher schwerpunktmäßig wieder in der Klinik Nauen konzentriert. Um allen im Haus behandelten Patienten ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten, wird wieder eine gesonderte Station für Covid-Fälle eingerichtet. Da dieser Bereich eine personalintensive Betreuung benötigt, werden die Pflegekräfte dort entsprechend konzentriert.

Als Folge davon müssen die Betten- und OP-Kapazitäten vorerst wieder reduziert und damit ein Teil der planbaren Eingriffe verschoben werden. Die betroffenen Patientinnen und Patienten werden von der Klinik direkt informiert.


V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Übergabe besiegelt

Presseinformation
Nauen, d. 29.07.2022

Ab dem 1. August wird die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe eine neue Geschäftsführung haben. Nach gut 25 Jahren geht Jörg Grigoleit in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt die Amtsführung seinem Nachfolger Thilo Spychalski.

V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Zukunft der Pflege und Pflege der Zukunft

Pressemitteilung
Nauen, d. 24.06.2022

In dieser Woche fand ein langjähriges Projekt der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe (HKU) seinen Abschluss: Die Expertenkommission zur Entwicklung der Alten- und Krankenpflege tagte in dieser Besetzung letztmalig in der Pflegefachschule Nauen. Die Kommission, die mit Vertretern der Pflegeberufe, der Charité, des zuständigen Ministeriums, der AOK Nordost, Betriebsräten, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg (btu) und der Pflegezukunftsinitiative besetzt ist, berät seit 2015 in unregelmäßigen Abständen über Entwicklungen und Herausforderungen der Pflegeberufe.

Sie hat über Aufgaben der Pflege sowie die Organisation der Arbeitsabläufe in Kliniken, Pflegeheimen und der ambulanten Pflege diskutiert und im Ergebnis wurden neue Modelle in den Einrichtungen der Unternehmensgruppe zunächst erprobt, dann etabliert. Der fachliche Austausch und die praktische Kooperation zwischen den verschiedenen Feldern der Pflege standen ebenso mehrfach auf der Agenda.

Zu den wichtigsten Entwicklungsschritten zählt der Aufbau der Pflegefachschule Nauen. Heute wird hier für künftige Mitarbeitende der Unternehmensgruppe und weiterer regionaler Gesundheitseinrichtungen die generalistische Pflegeausbildung angeboten. Diese fasst die bisher getrennten Ausbildungsgänge Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und die Alten-
pflege zusammen. Den Absolventen wird so ein breites und attraktives Berufsfeld eröffnet. Dank der Vernetzung, die in der Expertenkommission gelebt wird, konnte diese Umstellung frühzeitig und umfassend vorbereitet werden.
Die Themen der Expertenkommission werden künftig im internen Pflegenetzwerk der HKU bearbeitet.

Für die nächste Zeit ist der Ausbau des Pflegeschulangebotes von besonderem Interesse. Dazu erläutert der Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit: „Die Pflegefachschule Nauen stößt mit aktuell 159 Schülerinnen und Schülern an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Bedarf an Pflegekräften steigt jedoch auch im Landkreis weiter und diese müssen nicht nur aus-, sondern auch fortgebildet werden. Der von uns beantragte zweite Bauabschnitt ist daher von hoher Dringlichkeit. Aktuell muss die Schule aufgrund fehlender Kapazitäten Bewerber abweisen.“ Die Havelland Kliniken haben bereits vor zwei Jahren einen Antrag beim Krankenhausstrukturfond gestellt, damit die Schule in einem zweiten Bauabschnitt um ca. 150 Plätze erweitert werden kann. Durch die räumliche Anbindung der Pflegefachschule an Krankenhaus, Seniorenpflegezentrum und Arztpraxen ist eine optimale Verbindung zwischen praktischer und theoretischer Ausbildung möglich. Diese Chance gilt es zu nutzen.



V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Cafeterien öffnen wieder

Liebe Gäste,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass ab dem 07.06.2022 unsere Cafeterien
in der Klinik Nauen, der Klinik Rathenow, dem SPZ Haus am Fontanepark und dem SPZ Haus Premnitz
wieder für Sie geöffnet sind.
Bitte benutzen Sie während des Besuchs eine FFP 2 Maske.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gesundheitsservicegesellschaft Havelland mbH


Aktuelle Lage in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

Pressemitteilung
Nauen, d. 12.04.2022

Die Lage in den Havelland Kliniken bleibt herausfordernd, denn Covid ist weiterhin ein Faktor, der sich wegen zusätzlicher Infektionsschutzmaßnahmen im Krankenhausalltag bemerkbar macht. Noch immer werden vor allem in der Klinik Nauen Patienten mit oder wegen Covid stationär behandelt, die Zahlen schwanken zwischen 10 und 20. Auch sind weiterhin krankheitsbedingte Personalausfälle zu verzeichnen.

Dennoch gestaltet sich die Situation in der Klinik in Summe deutlich stabiler als in den letzten Mona-ten, so dass die Betten- und OP Kapazitäten für die nicht-infizierten Patientengruppen hochgefahren werden können.
Sprechstunden, Behandlungen und Eingriffe können stationär wie ambulant wieder verstärkt angeboten werden, solange das Infektionsgeschehen auf diesem Level bleibt oder weiter zurückgeht.

"Wir hoffen sehr, dass es uns gelingt nach Ostern wieder in die Nähe dessen zu kommen, was wir in normalen Zeiten als Regelbetrieb bezeichnen" verleiht Geschäftsführer Jörg Grigoleit seiner Hoffnung Ausdruck.

"Das gilt auch für den Klinikstandort Rathenow, wo allenfalls Einzelfälle von Covid-19 versorgt wer-den. Unsere Fachrichtungen Innere Medizin, Geriatrie, Gynäkologie, Chirurgie und Kinderheilkunde stehen für die Patientenversorgung stationär wie ambulant bereit" bekräftigt Grigoleit.

Entsprechend den Vorgaben der aktuellen Basismaßnahmenverordnung sind auch die Besuchsregeln in den Kliniken weiter gelockert worden. Die Klinikleitung bittet weiterhin um telefonische Voranmeldung von Besuchen, doch diese können nun wieder alle Patientinnen und Patienten erhalten. Ein Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test ist nicht mehr erforderlich. Besuchende sollten jedoch symptomfrei sein und müssen während des Aufenthalts im Klinikgebäude durchgängig eine FFP 2 Maske tragen.

In den Pflegeinrichtungen der Unternehmensgruppe sind die Betriebsabläufe wegen krankheitsbedingter Ausfälle der Beschäftigten zum Teil noch erheblich beeinträchtigt. Bewohner können nach vorheri-ger Anmeldung Besuch bekommen. Vorerst gilt noch die 3G Regel, sodass Besucher einen Nachweis über Impfung, Genesung oder einen Schnelltest (max. 24 Std alt oder PCR 48 Std.) vorlegen müssen. Die Pflegeheime bieten auf Wunsch Schnelltests vor Ort an. Besucher müssen auch hier symptomfrei sein und eine FFP2 Maske tragen.

V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Medizinische Erstversorgung für ukrainische Flüchtlinge in den Havelland Kliniken startet

Pressemitteilung
Nauen, d. 01.04.2022

Mittlerweile sind ca. 1000 Flüchtlinge aus der Ukraine im Landkreis Havelland an-gekommen. Im Land Brandenburg wurde die Regelung getroffen, dass die Krankenhäuser die medizinische Erstversorgung dieser Personengruppe übernehmen.

Auch die Havelland Kliniken beteiligen sich daran. Ab 4. April werden in der Klinik Nauen die Flüchtlinge entsprechend untersucht, die in Sammelunterkünften im östlichen Havelland wohnen. In der Klinik Rathenow beginnt diese Aktion für den Bereich des westlichen Havellands am 11. April.

Zeitversetzt danach werden an beiden Klinikstandorten die Erstuntersuchungen für die Flüchtlinge aus der Ukraine angeboten, die eine private Unterkunft haben. Für sie ist diese Erstuntersuchung freiwillig. Sie werden vom Landkreis schriftlich zu Untersuchungen in den Kliniken eingeladen. Auch dafür müssen Termine vereinbart werden, die Einzelheiten sind dem Anschreiben zu entnehmen, welches die Flüchtlinge per Post erhalten.

"Wir haben die verschiedenen Impfaktionen der letzten Monate gemeistert und sind von daher zuversichtlich, dass wir auch für die Erstuntersuchungen, die zusätzlich zum Klinikbetrieb laufen, gute Abläufe entwickeln werden. Dennoch müssen wir hier wieder neu denken und auch die sprachlichen Hürden nehmen. Wir bitten da-her herzlich darum, dass nur diejenigen zur Untersuchung kommen, die einen Ter-min haben" wirbt Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken, um Verständnis.

Viele Havelländerinnen und Havelländer engagieren sich ehrenamtlich in der Begleitung von ukrainischen Flüchtlingen. Wer noch Kapazitäten und Interesse hat, die Betreuung der Erwachsenen wie Kindern während der medizinischen Erstversorgung zu unterstützen, kann sich gerne in den Kliniken melden.
Für die Klinik Nauen geht dies unter der Telefonnummer 03321 42- 0, für die Klinik Rathenow unter der Telefonnummer 03385 555 -0

V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe




Kurzeitpflege Rathenow

Wegen eines pandemie-bedingten Ausbruchsgeschehens müssen wir unsere Kurzeitpflege Rathenow ab heute (15.03.2022) vorübergehend schließen. Die Aufsichtsbehörden sind informiert und die weitere Versorgung der aktuellen Gäste wird mit Ihnen und den Angehörigen abgestimmt.

Wir hoffen am 3. April den Betrieb in den Räumen der Kurzzeitpflege wieder aufnehmen zu können.

Allen Erkrankten wünschen wir von Herzen einen milden Verlauf und eine baldige Genesung!


Kurzzeitpflegepension Rathenow wieder in Betrieb

Wie angekündigt kann das Wohn- und Pflegezentrum Havelland am 1. März wieder den Betrieb im eigenen Haus zwischen Klinik Rathenow und Seniorenpflegezentrum Haus am Fontanepark aufnehmen.

„Die Infektionslage hat sich in unseren Einrichtungen soweit stabilisiert, dass wir die Kurzzeitpflege wieder in ihren Räumlichkeiten betreiben können“ erklärt Heimleiterin Claudia Kaping erfreut.

Den Gästen stehen nun wieder 12 Plätze zur Verfügung, die vom Pflegeteam um Michaela Lienig versiert und liebevoll betreut werden. Zu den ersten Gästen nach der Wiedereröffnung zählt Frau Elke Thiedecke.

Wer wissen möchte, ob zum gewünschten Termin noch ein Zimmer frei ist, kann anrufen unter den Nummern 03385 570 146/ 123 oder im Belegungsplan auf der Homepage (www.havelland-kliniken.de/Wohn-und-Pflegezentrum-Havelland/kurzzeitpflege.html) nachsehen und sich anmelden.
 


Aktuelle Covid-Lage in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

Pressemitteilung
Nauen, d. 25.02.2022

Wiederaufnahme des Betriebs der Kurzzeitpflege ab 01.03.2022

Während es in der öffentlichen Diskussion derzeit vor allem um stufenweise Lockerungsschritte geht, stellt sich die Situation in den Havelland Kliniken keineswegs entspannt dar.

"Seit rund einer Woche haben wir deutlich über 40 Patientinnen und Patienten in der Klinik Nauen, die wegen oder mit Covid stationär versorgt werden müssen. Auch unsere intensiv-medizinischen Kapazitäten sind hoch oder gar vollständig ausgelastet. Rein quantitativ ist das der höchste Belegungsstand seit Beginn der Pandemie" skizziert Geschäftsführer Jörg Grigoleit die aktuelle Lage.

Was im Lauf der Pandemiewellen schon mehrfach zu beobachten war, wiederholt sich: Während die allgemeine Situation sich ein wenig entspannt, bildet sich dies in den Kliniken noch nicht ab. Dort schlägt sich das Infektionsgeschehen von vor 2-3 Wochen nieder.

Die an Covid-19 erkrankte Patientenklientel hat sich insofern verändert, als sich nun auch infizierte Kinder und ihre Eltern unter den Patienten befinden. Dies führt dazu, dass die Havelland Kliniken ihre strikte Aufgabentrennung zwischen den Standorten zumindest vorübergehend aufgeben muss. Volljährige, bei denen eine Covid-19-Infektion nachgewiesen wurde, werden weiterhin in der Klinik Nauen versorgt. Kinder, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, werden in der Klinik Rathenow behandelt.

Wenngleich sich das Infektionsgeschehen damit an den Klinikstandorten sehr verschieden darstellt, so bedeutet es doch für beide Häuser einen erheblichen Mehraufwand und eine Umorganisation der regelhaften Abläufe. Elektive Fälle können damit auch noch nicht wieder in dem Umfang versorgt werden, den die Klinikleitung geplant hatte.

Die Krankenhausleitung hat daher entschieden, dass die bisher geltenden strengeren Besuchsregeln vorerst weiter gelten. "Uns ist bewusst, dass die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg seit dem 23. Februar die früheren Beschränkungen der Besuche aufhebt, aber wir müssen den Sicherheitsgedanken in den Vordergrund stellen und bitten unsere Patient*innen wie Besucher*innen herzlich um Verständnis für diese Vorgehensweise" appelliert Geschäftsführer Grigoleit.

Umso erfreulicher ist es, dass sich die Situation in den Seniorenpflegezentren der Unternehmensgruppe stabilisiert hat. Hier können Besuche wieder uneingeschränkt nach Anmeldung stattfinden. Und auch die Kurzzeitpflegepension in Rathenow kann wie geplant am 1. März wieder in ihrem Gebäude den Betrieb aufnehmen und neue Gäste empfangen.

V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe