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Projekt Mobile Landarztpraxis gestartet
Es braucht also neue Wege, um eine Stabilisierung in der ambulanten ärztlichen Versorgung zu erreichen. Ein entsprechendes Projekt im westlichen Havelland ist die „Mobile Landarztpraxis“, die von der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe (HKU) und dem Landkreis Havelland auf den Weg gebracht wurde.
Die erste der geplanten Praxen befindet sich in Friesack. Dort wurde nun die offizielle Eröffnung gefeiert. Zu den zahlreichen Gästen zählten u. a. Landrat Roger Lewandowski, Thilo Spychalski und Katja Schultz, die beiden Geschäftsführer der HKU Tochter MDZ, Bürgermeister Lothar Schneider und Ilka Lenke, die Amtsdirektorin von Nennhausen. Seit Mitte Mai ist Anja Malysch schon als Hausärztin in den hellen Räumen in der Berliner Str. 17 tätig. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin und ist außerdem in den Bereichen Notfall- und Palliativmedizin qualifiziert.
Aktuell ist ihre Praxis an drei Tagen geöffnet. Zum Team gehören bisher eine Medizinische Fachangestellte und eine Nichtärztliche Praxisassistentin (NäPa). Patienten werden nicht nur in der Hausarztpraxis empfangen, sondern die Ärztin oder die NäPa fahren auch zu Patienten in die Häuslichkeit, sind also mobil und können so einen größeren Einzugsbereich versorgen. Bürgermeister Lothar Schneider ist froh, dass viele Friesacker nun nicht mehr bis nach Neuruppin, Nauen oder gar Berlin fahren müssen.
Eine zweite Facette des mobilen Einsatzes ist der Umstand, dass die Ärztin und ihr Team weitere feste Sprechzeiten in anderen Orten des westlichen Havellandes anbieten wollen. Als nächstes steht Nennhausen „in den Startlöchern“. Hierfür hofft die MDZ, bei der Frau Malysch angestellt ist, dass die Zulassung in Kürze eintrifft. Das Amt Nennhausen hat alle Vorbereitungen für den Start getroffen und drückt ebenfalls die Daumen für die Eröffnung der zweiten mobilen Landarztpraxis. Und perspektivisch möchte Ärztin Malysch zusätzlich Telemedizin einsetzen, um Patienten, die älter oder in ihre Mobilität eingeschränkt sind, unnötige Wege zu ersparen.
Neue Wege im SPZ Wustermark: Entlastung (in) der Pflege durch KI und Robotik
Nüchtern beschrieben ist Willi ein sogenannter Sozial- oder Empathieroboter aus der Serie Navel. Menschliche Pflegekräfte soll und kann er nicht ersetzen, doch sie in ihrer Arbeit unterstützen. Vor allem, indem er mit Bewohnern kleine Gespräche führt, also für zusätzliche Ansprache und Aufmunterung sorgt. Wenn er noch weiter trainiert ist, wird er auch zu Veranstaltungen im Haus einladen, um so manchen Bewohner zusätzlich für die Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten zu gewinnen.
Willi ist Teil des Konzepts, das Pflegeheim Wustermark zu einem „Innovationshaus“ zu machen. Hier werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz und Robotik erprobt, um das Berufsfeld Altenpflege abwechslungsreicher und attraktiver zu gestalten. Nachwuchs und Pflegekräfte werden schließlich nicht nur in Kliniken gebraucht. Vom Ergebnis profitieren dann wiederum die Bewohnerinne und Bewohner.
Physische Unterstützung erfahren die Pflegekräfte durch sogenannte Exoskelette. Diese Ausrüstung lässt sich schnell „anziehen“ und auf den einzelnen Körper optimal anpassen. Dann entlastet sie den Rücken der Pflegekraft und hilft dabei, Gewicht gut zu verteilen, z. B. wenn Bewohner beim Aufstehen bzw. Hinsetzen unterstützt werden.
Die Senioren selbst sollen durch computerunterstützte Anleitungen auf Monitoren zu Bewegungen animiert werden. Es braucht nur eine kurze Einweisung und schon geht’s los- solo oder in der Gruppe. Spielerische Animationen und Trainingsprogramme sind nicht nur etwas für junge Menschen.
Das Pflegeheim Wustermark wird auch in die ärztliche Betreuung elektronische Unterstützung einbinden. Modellprojekte mit Telemedizin ersparen Wege und Wartezeiten. Geräte wie Blutdruckmanschette, Stethoskop oder EKG sind mit einem Tablet verbunden, so dass erhobenen medizinischen Daten der Bewohner in Echtzeit aus dem Pflegeheim in die teilnehmende Arztpraxis übermittelt werden können. Ergänzend können Arzt, Pflegekraft und Bewohner sich über den Bildschirm sehen und miteinander sprechen.
Dennoch werden KI und Robotik immer nur Unterstützung bieten. Herzstück der Arbeit bleibt der direkte Austausch von Mensch zu Mensch – zwischen dem Team des Pflegeheims Wustermark und seinen Bewohnern.
Offizielle Eröffnung „Zentrum für Seelische Gesundheit Havelland“ am 10. Oktober
Dank intensiver Arbeiten, die v. a. die GSG leistete und koordinierte, konnte das ehemalige Seniorenpflegezentrum Nauen fristgerecht seiner neuen Bestimmung übergeben werden. Vormittags hatten interessierte Mitarbeitende der HKU die Gelegenheit, sich die neu gestalteten Räume anzusehen und sich über das Konzept zu informieren. Zur offiziellen Eröffnung konnten wir dann auch die Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller und Landrat Roger Lewandowski begrüßen.
V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe
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Recruiting-Talk
Die Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH sucht speziell Sie als Pflegefachkraft (w/m/d) in Teil- oder Vollzeit, nächstmöglich.

Der Job mit dem Tacker
Der Zukunftstag hat’s gezeigt, getackert wird auch im Krankenhaus, und nein, nicht nur in der Verwaltung.
Lerne und lebe im HavelLand der Möglichkeiten! 😎😎😎

Friesack? Ach, kenn ich: Havelland!
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Sommerlicher Chor im SPZ Stadtforst
Das Team vom SPZ Stadtforst hatte einen riesen Spaß mit ihren Bewohner*innen am musikalischen Vormittag mit „Martin Maritim“ und wünschen allen ein sonniges Wochenende!

AZUBI – News aus der Klinik Rathenow –









