Inkontinenz ist nicht peinlich, sondern behandelbar

Februar 2019

Allein in Deutschland gibt es ca. 5 Mio. Betroffene. Und zwar im wortwörtlichen Sinn: So viele Männer und Frauen leiden unter unfreiwilligem Verlust von Urin oder Stuhl, der sogenannten Inkontinenz. Viele verdrängen das Thema jedoch und schweigen aus Scham. Dabei lohnt es sich, aktiv zu werden für die eigene Gesundheit. Mittlerweile sind Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der Inkontinenz so weit entwickelt, dass für viele Betroffene wesentliche Besserungen erreicht werden können. Diesem Ziel hat sich auch das zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Havelland Kliniken verschrieben. Hier arbeiten verschiedene medizinische Fachrichtungen zusammen. Durch konservative oder schonende operative Methoden können Patienten eine spürbare Steigerung ihres Wohlbefindens erfahren. Da zum Verschlussmechanismus der Blase auch der Beckenboden zählt, bieten Physiotherapeuten und speziell geschultes Pflegepersonal unseren Patienten ein entsprechendes Trainingsprogramm an, das vorbeugend und begleitend hilfreich sein kann. Das Zentrum unter der Leitung von Dr. Kerstin Aurich arbeitet eng mit den niedergelassenen ärztlichen Kollegen zusammen und ist auch für diese ein kompetenter Ansprechpartner.
Am Beginn der Behandlung stehen die ausführliche Diagnostik einschließlich Krankengeschichte, speziellem Fragebogen und ausführlichen Untersuchungen. Wenn konservative Maßnahmen nicht reichen, stehen diverse minimal-invasive Methoden zur Verfügung. Ein Eingriff dauert nur ca. 15 Minuten und die Erfolgsraten einer Heilung liegen bei 90 %. Im Rahmen von Vorträgen und Informationsveranstaltungen sind Frau Dr. Aurich und ihr Team vom Kontinenz- und Beckenbodenzentrum unterwegs, um über Symptome, Hilfsmittel, OP- Methoden und Möglichkeiten der Vorbeugung aufzuklären. Das Thema Inkontinenz sollte nicht länger tabu sein, denn mit Training und/oder Behandlung lässt sich heute der Alltag „trotzdem“ für viele unbeschwerter gestalten und erleben.
Kontakt:
Havelland Kliniken GmbH, Klinik Nauen
OÄ Dr.med. Kerstin Aurich, FÄ für Gynäkologie und Geburtshilfe
Leiterin Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
Ketziner Straße 21, 14641 Nauen
Telefon: 03321 42 1200


+++ Notfallversorgung der Klinik Nauen jetzt rechts im Erdgeschoss +++

Februar 2019

Um kommende gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und unsere akut behandlungsbedürftigen Patientinnen und Patienten besser und schneller versorgen zu können, bauen wir die Notfallversorgung der Klinik Nauen grundlegend um.
Als Voraussetzung dafür werden die bisherigen Räumlichkeiten (links vom Haupteingang) bis zum Wochenende freigezogen.
Die Notfallversorgung ist ab sofort im rechten Flügel des Erdgeschosses zu erreichen.

Alle Patienten, die nicht mit dem Rettungsdienst eingeliefert werden, nutzen bitte für den Weg zur Notfallversorgung den Haupteingang der Klinik und wenden sich dann vor dem Fahrstuhlbereich nach rechts.
Eine entsprechende Ausschilderung ist installiert, die Mitarbeiter des Infodienstes helfen Ihnen bzw. Ihren Begleitpersonen ggf. gern weiter.

Da es wegen der bevorstehenden Bauarbeiten zu weiteren Einschränkungen auf dem Vorplatz der Klinik kommen wird, bitten wir alle Besucher und Patienten nachdrücklich darum, das geltende Park- und Halteverbot zu beachten, um den Transport Schwerverletzter und behinderter Personen nicht noch mehr zu erschweren.

Achtung Haltestellenänderung: Der Stadtbus 666 wird wegen der Bauarbeiten ab Montag, d. 4.2.2019 bis auf weiteres nicht mehr die Haltestelle unmittelbar vor dem Haupteingang der Klinik anfahren..
Der letzte Halt wird die offizielle Haltestelle an der Ketziner Str. (am Beginn der Hauptzufahrt zur Klinik) sein. Er wird dann auf dem Parkplatz Ketziner Straße wenden und die Rücktour beginnen.

Wir bitten Sie alle herzlich um Verständnis für diese Einschränkungen. Da wir bei laufendem Betrieb bauen, können wir nur so die volle Handlungsfähigkeit der Klinik gewährleisten.


+++ Shuttle fährt ab dem 21.01.2019 wieder +++

Liebe Patientinnen und Patienten,

der Shuttle Buss der Stadt Nauen
für die Allgemeinarztpraxis Dr. med. Matthias Redsch

Fahrzeiten: Montag- und Dienstagvormittag von Wachow nach Groß Behnitz über Niebede und Gohlitz

fährt ab dem 21.01.2019 wieder.


Die Schilddrüse – klein, aber oho!

Januar 2019

Die Schilddrüse ist ein kleines Organ, das wichtige Aufgaben im Körper erfüllt. Sie wiegt nur etwa 25 Gramm und hat ihren Platz im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfs dicht an der Luftröhre. Ihre Form erinnert an einen Schmetterling. Sie produziert Schilddrüsenhormone und setzt diese frei. Diese Hormone bestimmen den Körperstoffwechsel in entscheidendem Ausmaß und steuern zahlreiche Funktionen anderer Organe wie z. B. den Energieverbrauch, die Regulation der Körperwärme, die Aktivität von Nerven, Muskeln, Herz, Kreislauf, das seelische Wohlbefinden, die Sexualität sowie v. a. bei Kindern die körperliche und geistige Entwicklung. Macht man sich diese Fülle von Aufgaben klar, wird auch klar, weshalb bei einer Störung der Schilddrüsenfunktion zahlreiche weitere Organe und Abläufe im Körper in Mitleidenschaft gezogen werden. Und Erkrankungen der Schilddrüse sind weit verbreitet. Sie können sich auf sehr unterschiedliche Weise bemerkbar machen und manche sogar erst im fortgeschrittenen Stadium. Am bekanntesten sind Über- bzw. Unterfunktion der Schilddrüse sowie die Bildung heißer bzw. kalter Knoten am Organ selbst. Zur Therapie kann auf Medikamente, Operationen sowie die Gabe von radioaktivem Jod zurückgegriffen werden. In den Havelland Kliniken werden Schilddrüsenerkrankungen im Bereich Allgemein- und Viszeralchirurgie behandelt. Verbesserte Operationsmethoden und feinere Instrumente ermöglichen eine schonende und effektive operative Technik. Dem Stimmbandnerv gilt dabei stets besondere Aufmerksamkeit. Chefarzt Dr. Lenz und sein Team haben viel Erfahrung damit und können eine breite Palette von Behandlungen anbieten. In einer Spezialsprechstunde legen sie mit dem Patienten die für ihn beste Therapie fest. Fragen über mögliche Auswirkungen eines Eingriffs auf die Stimme oder nach der Sichtbarkeit von Narben nach einer OP - hier kann alles in Ruhe mit den Experten der Klinik geklärt werden.