Erste Pflegefachschule im Havelland zugelassen

Anerkennung der eigenen Schule für Gesundheits- und Krankenpflege der Havelland Kliniken durch Landesämter abgeschlossen. Modellausbildungsgang „Havelländer Weg“ genehmigt.

Noch vor den Sommerferien liegen nun die erforderlichen Anerkennungsbescheide vor: Die Landesämter für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit haben der bisherigen Altenpflegeschule mit Sitz in Selbelang die Zulassung als Schule für Gesundheits- und Krankenpflege erteilt und auch die Erprobung einer neuen Pflegeausbildung ge-nehmigt. Insbesondere diese neue innovative Pflegeausbildung ist das Alleinstellungsmerkmal der Schule, die nun eine der ersten im Land Brandenburg ist, die eine generalistische Pflegeausbildung anbietet. In einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren können die vollwertigen Berufsabschlüsse der Altenpflege sowie der Gesundheits- und Krankenpflege erworben werden. Für Geschäftsführer Jörg Grigoleit ist die Genehmigung der im Land Brandenburg einmaligen Modellausbildung der Beleg für die Qualität der Pflegeausbildung im Havelland. „Mit der neuen innovativen Pflegeausbildung, die zukünftig allgemein in Deutschland eingeführt werden soll, werden im Havelland bereits vorzeitig begehrte Pflegefachkräfte ausgebildet. Wir haben die Nase vorn!“ Die Bundesregierung hat im Sommer 2017 entschieden, dass ab 2020 die sogenannte generalistische Ausbildung eingeführt wird. Die Kranken- und Altenpflege sollen in einem Lehrplan zusammengeführt werden. Absolventen können dann künftig sowohl in Kliniken arbeiten als auch in der ambulanten oder stationären Altenpflege.
Seit 2016 gehört die Altenpflegeschule zur Havelland Kliniken Unternehmensgruppe. Zusammen mit dem Geschäftsbereich Fort- und Weiterbildung läuft sie dort als Tochtergesellschaft unter dem Namen Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland (AGP).
Um den auch im Landkreis Havelland dringend benötigten Pflegefachkräftenachwuchs zu gewinnen, hat sich die AGP von Beginn an mit Hochdruck darum bemüht, ein attraktiver Lernort mit interessanten Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu werden. Deshalb ist der Neubau der Pflegefachschule in der Stadt Nauen in der Nähe der Klinik vorgesehen. Die gute Verkehrsanbindung und die Nähe zu Einrichtungen der praktischen Ausbildung biete die Gewähr für einen attraktiven Ausbildungsstandort. Für den geplanten Neubau im Dreifelderweg liegt nunmehr auch die Baugenehmigung vor. Die Erschließung des Schulgrundstücks von der Ketziner Straße her schreitet gut voran, die Ausschreibung der Baugewerke läuft, so dass der für Oktober 2019 geplante Umzug weiterhin möglich bleibt.
Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Pressesprecherin
V.i.S.d.P. Dr. Babette Dietrich, Tel. 03321 42 1003, babette.dietrich@havelland-kliniken.de


Ballons und Stents für die Herzdurchblutung

Bei sehr vielen Menschen entwickeln sich mit dem Älterwerden cholesterin- und kalkhaltige Verengungen der Koronararterien (auch Herzkranzarterien genannt). Die Koronararterien versorgen unser Herz mit Blut, Sauerstoff und Energie. Also mangelt es dem Herzen an Energie, wenn diese Durchblutung durch Verengungen gestört ist. Manchmal tritt eine rasche und kritische Durchblutungsstörung auf. Dann handelt es sich um einen Herzinfarkt, der immer eine akut lebensbedrohliche Erkrankung darstellt. Betroffene Patientinnen und Patienten verspüren dann meist Luftmangel und heftigen Schmerz hinter dem Brustbein, im Schulterbereich, den Armen, oder auch in der Magengrube, außerdem schwitzen sie stark und es kann ihnen übel sein. Wenn sich dagegen die Verengungen langsam ausbilden, tritt oft nur Luftnot oder Brustenge unter Belastung auf. Die Medizinische Klinik der Havelland Kliniken in Nauen umfasst neben den Bereichen Magen-Darm-Erkrankungen, Krebserkrankungen und Diabetesbehandlung als größten Schwerpunkt insbesondere die Kardiologie, also die Untersuchung und Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen. Hier werden Bluthochdruck, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Herzklappenerkrankungen, aber auch Herzdurchblutungsstörungen behandelt. Es gibt heute sehr wirksame Medikamente für viele Herzerkrankungen, aber ergänzend sind oft weiter Herzkathetereingriffe nötig. Mit diesen lassen sich die Koronarverengungen präzise darstellen und bewerten. Zugleich können diese Verengungen dann mit einem länglichen, wenige Millimeter messenden Ballon aufgedehnt und durch die Einpflanzung eines Gitterröhrchens („Stent“) stabilisiert werden. Hierbei werden dünne Katheter meist vom Handgelenk aus zum Herzen vorgebracht, die dann Diagnose und Behandlung ermöglichen. Bei Herzinfarkten kommt das Notfall-Herzkatheterteam der Havelland Kliniken zu jeder Tag- und Nachtzeit zum Einsatz und stellt die Durchblutung wieder her. An den Havelland Kliniken werden seit über 15 Jahren am Standort Nauen Herzkathetereingriffe in großer Zahl durch das erfahrene Team der Interventionskardiologen durchgeführt.


Zeigt her eure Hände

Wie wichtig der Einsatz unserer Hände im Alltag ist, merken wir vor allem dann, wenn auch nur ein Finger schmerzt oder verletzt ist. Während es für Außenstehende mitunter kaum zu sehen ist, wird für den Betroffenen jede Bewegung oder Belastung zur Tortur. Gar nicht zu reden von Menschen, die auf die volle Funktionsfähigkeit ihrer Hände und Finger angewiesen sind wie Handwerker, Sportler oder Musiker. Abzuklären, woher die Beeinträchtigung rührt oder worin genau die Verletzung besteht, um dann die richtige Therapie einzuleiten, ist Aufgabe der Handchirurgie. Diese gehört in den Havelland Kliniken fest zum Leistungsspektrum. Dr. Lutz Endler als Chefarzt der Traumatologie verfügt über langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Nach seiner Facharztausbildung hat er eine 36-monatige Weiterbildung absolviert, um die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, die zum Führen der Zusatzbezeichnung Handchirurg berechtigen. Zu diesem komplexen Aufgabenfeld zählen die Behandlung von Knochen, Gelenken, Sehnen, Bändern, Blutgefäßen, Nerven und der Haut dieses Körperteils. Manche Erkrankung ist angeboren oder beruht schlicht auf Verschleiß mit fortschreitendem Lebensalter, andere ist Folge eines Unfalls. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen das Karpaltunnelsyndrom, der sog. Schnellende Finger und der Morbus Dupuytren (Bindegewebeerkrankung der Handinnenfläche). Komplexere Eingriffe sind die Resektionsarthroplastik bei Rhizarthrose, bei welcher ein abgenutzter Handwurzelknochen durch Eigengewebe des Patienten ersetzt werden kann oder die Gelenkversteifung, die bei erheblichem Gelenkverschleiß und starken Schmerzen durchgeführt werden kann (sog. Arthrodese). Die Handchirurgie gehört in den Havelland Kliniken in der Klinik für Traumatologie zu den Kernkompetenzen. Viele dieser Eingriffe können heute auch ambulant durchgeführt werden, so dass kein stationärer Aufenthalt erforderlich wird.


Bündnis von Wissenschaft und Praxis

Rahmenvereinbarung zwischen Havelland Kliniken und Charité Berlin
Der sogenannte demografische Wandel – also eine sinkende Sterberate und ein gleichzeitiger Gebur-tenrückgang – beschäftigt auch den Sektor Gesundheit und Pflege schon seit längerem. Wenngleich diese Entwicklung deutschlandweit zu verzeichnen ist, so trifft sie doch die neuen Bundesländer und damit auch das Land Brandenburg noch deutlicher.
Dies war der Anlass für den Landkreis Havelland im Jahr 2010 ein Demografie-Projekt ins Leben zu rufen, um mit praktischen Maßnahmen aus den Handlungsfeldern Wohnen, Mobilität und Gesundheit die Lebenssituation Älterer und Hochbetagter in der Region zu verbessern. Den Projektpartnern, zu denen von Beginn an auch die Havelland Kliniken zählten, gelangen wirkungsvolle Schritte, um ent-sprechende Hilfen und Dienstleistungen für diese Zielgruppe im Alltag zu etablieren.
Die Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung speziell für Menschen im Alter ist auch Gegenstand einer Rahmenvereinbarung, welche die Havelland Kliniken und die Charité Berlin nun schließen wollen.
Die Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe bieten bereits heute eine Vielzahl spezieller Versorgungsangebote für die wachsende Gruppe alter und hochbetagter Patienten und Bewohner. Neben den originären altersmedizinischen Leistungen (stationäre Geriatrie und geriatri-sche Tageskliniken) gibt es auch in weiteren klinischen Fachrichtungen und den Tochtergesellschaf-ten spezielle Angebote. Diese sollen zielgerichtet weiter entwickelt werden, um passgenau dem jewei-ligen Bedarf zu entsprechen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei den Schnittstellen z. B. zwischen ambulanten und stationären Leistungen oder beim Wechsel vom Klinikaufenthalt in eine Pflegeinrich-tung gelten. Ziel der Havelland Kliniken ist es, den Patienten und Bewohnern eine möglichst reibungs-lose und wirkungsvolle Versorgungskette in ihren Einrichtungen anzubieten.
Um dieses anspruchsvolle Vorhaben valide aufzustellen und Auswirkungen messbar zu machen, konnte die Charité Berlin als erfahrener Partner aus dem Bereich der Wissenschaft gewonnen wer-den.
Arbeitskontakte zwischen den Einrichtungen gibt es seit langem, auch im Rahmen des o. a. Demogra-fie-Projekts. Bisheriger Höhepunkt der Zusammenarbeit war die Ernennung der Havelland Kliniken zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Charité im Jahr 2014.
Zur Planung, Koordination und Evaluierung der Maßnahmen soll ein gemeinsames wissenschaftliches Arbeitsgremium der Havelland Kliniken und der Charité gebildet werden.


„Helfende Hände“ erleichtern den Alltag im Alter

Wir werden immer älter. Das bedeutet mehr Lebenszeit. Oft aber auch abnehmende Beweglichkeit oder Pflegebedürftigkeit. Was bleibt, ist der Wunsch, so lange wie möglich in der vertrauten häuslichen Umgebung zu leben. Nicht immer können Angehörige die erforderliche Unterstützung leisten. Dann ist es Zeit für professionelle Hilfe. Diese bietet der ambulante Pflegedienst „Helfende Hände“ des Medizinischen Dienstleistungszentrums Havelland. Die Teams sind mittlerweile an drei Standorten in der Region aktiv: Nauen, Rathenow und Premnitz. Die gut ausgebildeten Pflegekräfte betreuen ältere und gebrechliche Menschen liebevoll in ihrer gewohnten Umgebung. Kompetent und zuverlässig erfüllen sie die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der zu Pflegenden. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Grund- und Behandlungspflege. Die "Grundpflege" umfasst Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen, Aufstehen und Zubettgehen und hauswirtschaftliche Unterstützung. "Behandlungspflege" beinhaltet z. B. die Medikamentengabe, Injektionen, das Wechseln von Verbänden, Blutzuckermessungen oder das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen. Besondere Pflege gibt es für demenziell Erkrankte. Und am Ende des Lebens kann das Team die palliativpflegerische Versorgung übernehmen.
Die Pflegekräfte unterstützen und beraten Betroffene bzw. ihre Angehörigen auch, wenn Anträge bei Pflegekassen einzureichen sind. Ebenso stellen sie Kontakte her z. B. zu Physiotherapie, Apotheke, Fußpflege oder Friseur. Wer eher Unterstützung bei den Kleinigkeiten des Alltags sucht oder gern Besuch hätte, dem können die Pflegekräfte einen ehrenamtlichen Alltagsbegleiter vermitteln, der vorliest, Spaziergänge mitmacht oder kleine Besorgungen erledigt. Ziel der „Helfenden Hände“ ist es, den Menschen, die sie betreuen, ein möglichst selbstständiges Leben in ihrer persönlichen Umgebung zu ermöglichen.


Zwei neue Qualitätssiegel für die Unternehmensgruppe

Doppelter Grund zur Freude – Zwei neue Qualitätssiegel für
die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

Nun ist es quasi amtlich und vorzeigbar: Im Ergebnis Ihrer erfolgreichen Verbundzertifizierung nach den Vorgaben der KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) im Herbst 2017 haben zwei Tochtergesellschaften der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ihre Zertifikate erhalten und das mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefeiert. Die feierliche Übergabe nahm Roland Neubauer als Vertreter der Geschäftsstelle der KTQ vor. Auch für ihn war dies ein besonderer Anlass, denn da fast alle Gesellschaften des Unternehmensverbundes sich nach diesem Qualitätsma-nagementverfahren zertifizieren lassen, zeigt sich hier, wie sich Schnittstellen überwinden lassen und am Ende gute Prozesse und Behandlungsergebnisse für Patienten und Bewohner entstehen. Diese Erfahrung hat vor allem die Soziale Betreuungsgesellschaft Havelland (SBG) gemacht, die in ihrer Premnitzer Einrichtung „Haus Havelland“ chronisch und mehrfach geschädigte Menschen versorgt. Bislang ist die SBG die einzige Einrichtung dieser Art im Land Brandenburg mit einer KTQ Zertifizierung und zu Recht stolz darauf.
Für die Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH (WPZ) war es hingegen schon die dritte Zertifizierung, denn das damit erworbene Siegel gilt stets nur für drei Jahre. Und da stets Empfehlungen für die weitere Entwickelung gegeben werden, ist es mit einer einfachen Wiederholung nicht getan. Die Visitoren der KTQ, die eine gute Woche lang vor Ort waren, haben mehr als hundert Mitarbeiter zu den Vorgehensweisen in ihrer täglichen Arbeit befragt und begleitet. Da sie selber aktiv in Pflegeberufen arbeiten, kennen sie den Alltag im Pflegeheim gut und lassen sich so schnell nichts vormachen. Rosita Teufert, Geschäftsführerin der WPZ, dankte all ihren Teams für die engagierte tägliche Arbeit und den Einsatz, den sie auch wieder im Rahmen der Zertifizierung an den Tag gelegt haben: „Wir freuen uns besonders darüber, dass wir unser Ergebnis sogar noch verbessern konnten. Im Vergleich mit zertifizierten Pflegeheimen liegt die WPZ nun auf dem 2. Platz.“ Auch im neuen Jahr geht die Qualitätsoffensive weiter: Dieses Mal treten die Havelland Kliniken und das Medizinische Dienstleistungszentrum einschließlich des Ambulanten Pflegedienstes „Helfende Hände“ gemeinsam zur Re-Zertifizierung an.


„Problemzone“ Po

Reden wir Klartext: Obwohl mehr als die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands mindestens einmal in ihrem Leben mit Erkrankungen des Enddarms und der Analregion zu tun haben, wird kaum darüber gesprochen. Ähnlich wie z. B. bei Geschlechtskrankheiten zählen diese Leiden (denn solche sind es für die Betroffenen meist, oft körperlich und psychisch) noch zu den Tabus. Schön wäre es, wenn dieser Zustand sich ändern würde, denn dank wissenschaftlicher und medizin-technischer Fortschritte kann man heutzutage meist bereits medikamentös oder durch kleine operative Eingriffe die Erkrankungen und deren Ursachen beseitigen. Die Symptome im Analbereich sind vielfältig: Typisch sind etwa Juckreiz oder Brennen, aber auch Blutungen, nässender Ausschlag oder ein Druckgefühl im Enddarm zählen dazu. Das bekannteste Leiden sind sicher die Hämorrhoiden, aber auch Analfissuren, Einrisse in der Analhaut, plagen viele. Man sollte die Ursachen abklären und letztlich auch feststellen lassen, ob es sich um zwar schmerzhafte, aber gutartige Erkrankung handelt oder ob nicht doch ein bösartiger Tumor dahinter steckt. Fachärzte für die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Analregion und des Enddarmes sind Proktologen, also Chirurgen mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation. In der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe bieten wir sowohl ambulante als auch stationäre Behandlungen an. Am Anfang stehen immer das ausführliche Gespräch und eine gründliche fachärztliche Untersuchung. Neben bewährten konservativen Therapieansätzen steht ein großes operatives Spektrum zur Verfügung. Dabei kommen moderne und wenig belastende Verfahren zur Anwendung, was weniger Schmerzen und eine schnellere Heilung bedeutet. Auch in der Versorgung schwerwiegender Erkrankungen des Enddarms verfügen wir über große Erfahrung und die besten technischen Voraussetzungen zur Behandlung.


PRESSEMITTEILUNG [LINK rechts]

Krankenhausspiegel Brandenburg:
Kliniken legen Qualität ihrer Behandlungen offen

Neuer Internet-Service für Patienten, Angehörige und Ärzte:
www.krankenhausspiegel-brandenburg.de

Um die vollständigen Pressemitteilung (auch als Download) zu erhalten,
verwenden Sie bitte den LINK rechts.




Eröffnung des Gesundheits- und Familienzentrums in Premnitz

Herzlich willkommen am 01. Juli in Premnitz!
SPORT & SPIEL · HAUSBESICHTIGUNG & INFORMATIONEN · ERÖFFNUNGSPARTY


Vererbbarer Krebs - Krebs in der Familie

Darmkrebs ist in Deutschland die dritthäufigste Krebserkrankung nach Brust- und Prostatakrebs. In den letzten Jahren haben die Medien vermehrt über Fälle berichtet, in denen es in einer Familie zu gehäuften Tumorleiden kam. Von so genannten „Krebsfamilien" ist die Rede, wenn ein direkter Verwandter an Darmkrebs oder mehrere Verwandte an Krebs erkranken. Das könnten Hinweise auf eine familiäre Belastung sein. In diesen Fällen besteht nicht nur ein hohes Darmkrebsrisiko, sondern auch ein erhöhtes Risiko überhaupt an Krebs zu erkranken. Bei rund 20 Prozent der Erkrankten liegt eine familiäre Häufung vor und ein damit erhöhtes Risiko, drei bis vier Prozent erkranken aufgrund einer angeborenen Genmutation. Dr. med. Stefan Lenz, Leiter des Darmzentrums der Havelland Kliniken, ist Mitglied einer spezialisierten Arbeitsgruppe der deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie, die sich mit der Erkennung und Behandlung solcher „vererbten“ (hereditären) Tumoren beschäftigt. Bei deren Behandlung ist oft eine genetische Beratung hilfreich. So kann es ein Hinweis auf eine stark genetisch bestimmte Risikosituation in einer Familie sein, wenn die Krebspatienten bei Krankheitsbeginn deutlich jünger sind als der Durchschnitt, in dem eine Krebsart normalerweise auftritt. Im Fall von Darmkrebs gilt dies für Patienten mit einem Lebensalter unter 50 Jahren. Das Darmzentrum der Havelland Kliniken kooperiert bei genetischen Beratungen mit anerkannten Spezialisten der Berliner Charité. Ob genetisch bedingt oder nicht: Durch Vorsorgemaßnahmen können Krebserkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dabei werden auch Vorstufen wie z. B. Polypen sicher entdeckt und abgetragen. So kann das Risiko, an einem bösartigen Tumor zu erkranken, deutlich verringert werden. Selbst dieser kann gezielt behandelt werden und es besteht dank medizinischer Fortschritte die Chance einer Heilung.


Dein Darm – Ein Organ wie ein Ozean

Die meisten befassen sich mit diesem Organ erst, wenn es gestört ist: Also bei Verstopfung, Durchfall oder Blähungen. Ernste Sorgen macht man sich, wenn Blut im Stuhl ist. Ansonsten schenken wir unserem Darm kaum Beachtung. Völlig zu Unrecht, denn der Vorgang der Verdauung, also die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung, ist lebensnotwendig und so komplex wie das Organ selbst: Auf gut acht Meter Länge bringt es der Darm eines Erwachsenen würde man ihn strecken. Unzählige Bakterien und Organismen, über deren Funktion und Zusammenspiel noch längst nicht alles bekannt ist, sind dort angesiedelt – quasi im Dunkeln. Und daher stammt auch die Assoziation zum Ozean; dem noch immer rätselhaften Gewässer, wo sich in dunkler Tiefe zahlreiche unbekannte Organismen tummeln. Es kann ruhig und spiegelglatt sein – aber auch aufgewühlt und voller Gase. In der Forschung spricht man mittlerweile auch vom Darm als zweitem Gehirn, denn er ist mit einem autonomen Nervensystem ausgestattet. Störungen des Darms können nicht nur das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch die psychische Verfassung eines Menschen stark beeinflussen. Mit einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung im Alltag kann jeder selbst viel für seine Darmgesundheit tun. Der wichtigste Baustein zur Vorsorge ist die Darmspiegelung. Wird dabei z. B. Darmkrebs frühzeitig erkannt, ist dank moderner Behandlungsmethoden auch eine Heilung möglich. Das Darmzentrum der Havelland Kliniken ist Ihr einfühlsamer und kompetenter Ansprechpartner für Diagnostik und Therapie von Darmerkrankungen. Hier sind die neuesten medizinischen Erkenntnisse aller beteiligten Fachrichtungen konzentriert. Hinzu kommen Schmerztherapie, psychologische Betreuung, Ernährungsberatung, Stoma- und Wundbehandlung sowie Hilfeleistung bei sozialen Fragen. Eine umfassende Nachsorge sowie eine Selbsthilfegruppe unterstützen unsere Patienten im Alltag weiter. Wir möchten Ihnen dabei helfen, die Krankheit zu überwinden.



Schläft mein Kind schlecht?

Viele von uns sind unausgeglichen, wenn wir nicht gut geschlafen haben. Auch bei Schlafproblemen unserer Kinder müssen wir aufmerksam sein. Sie treten so häufig wie Kopf- oder Bauchschmerzen auf und hängen oft mit diesen zusammen. Eltern bemerken Schlafstörungen jedoch oft erst bei Schlafwandeln und Nachtschreck. Dann wird der Kinderarzt sie beraten, denn die Kinder selbst können sich am Morgen oft an nichts erinnern und werden sich am Tage völlig fit zeigen. Handlungsbedarf besteht, wenn Kinder morgens nur schlecht wach werden und dann am Tag konzentrationsgestört sind. Dagegen kämpfen sie oft mit Zappligkeit an. Dies kann so sehr aktivieren, sie am Abend nicht zur Ruhe kommen und schlecht einschlafen. Eine verminderte Schlafdauer ist die Folge. Auch die Schlafqualität kann leiden, weil z. B. Leistungsabfall den Kindern Stress bereitet, was sie wiederum schlecht schlafen lässt. So bewirkt ein schlechter Tag eine schlechte Nacht. Dies kann auch das Resultat von Schnarchen oder einer behinderten Mundatmung sein. Meist liegt eine Vergrößerung der Rachen- oder Gaumenmandeln vor. Kinder schwitzen dann nachts und schlafen wegen Lufthungers mit überstrecktem Kopf. Eine Studie belegt, dass solche Kinder unbehandelt im Grundschulalter mit höherer Wahrscheinlichkeit schlechter rechnen, schreiben oder lesen können. Bemerken Eltern solche Symptome, sollten sie einen Kinderarzt aufsuchen, der entscheidet, ob eine Überweisung in eine kinderschlafmedizinische Sprechstunde nötig ist oder sogar in ein Kinderschlaflabor wie es die Klinik Nauen betreibt. Ob und welche Schlafstörung vorliegt, wird dort mittels einer nächtlichen Schlafaufzeichnung festgestellt, wobei 18 Sensoren wie Pflaster am Kind befestigt werden. Sogar der Zeitpunkt des Einnässens kann mit einer speziellen Sensormatte festgestellt werden. In der Konsequenz sind oft der HNO-Arzt, der Kieferorthopäde, der Logopäde oder auch der Psychologe gefragt, damit die Nächte wieder unbeschwert sind.


Krebs in der Familie – Erbliche Krebsarten

Darmkrebs ist aktuell eine der häufigsten Tumorerkrankungen. In Deutschland erkranken jährlich über 70.000 Frauen und Männer daran. Gerade in den letzten Jahren haben die Medien in diesem Zusammenhang über Fälle berichtet, in denen es in einer Familie zu gehäuften Tumorleiden kam. Von so genannten „Krebsfamilien" ist die Rede, wenn ein direkter Verwandter an Darmkrebs oder mehrere Verwandte an Krebs erkranken. Dies könnten Hinweise auf eine familiäre Belastung sein. In diesen Fällen besteht nicht nur ein hohes Darmkrebsrisiko, sondern auch ein erhöhtes Risiko überhaupt an Krebs zu erkranken. Bei rund 20 Prozent der Erkrankten liegt eine familiäre Häufung vor und ein damit erhöhtes Risiko, drei bis vier Prozent erkranken aufgrund einer angeborenen Genmutation. Dr. med. Stefan Lenz, Leiter des Tumorzentrums der Havelland Kliniken, ist Mitglied einer spezialisierten Arbeitsgruppe der deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie, die sich mit der Erkennung und Behandlung solcher „vererbten“ (hereditären) Tumoren beschäftigt. Bei deren Behandlung ist oft eine genetische Beratung hilfreich. So kann es ein Hinweis auf eine stark genetisch bestimmte Risikosituation in einer Familie sein, wenn die Krebspatienten bei Krankheitsbeginn deutlich jünger sind als der Durchschnitt, in dem eine Krebsart normalerweise auftritt. Im Fall von Darmkrebs gilt dies für Patienten mit einem Lebensalter unter 50 Jahren. Das Darmzentrum der Havelland Kliniken kooperiert bei genetischen Beratungen mit anerkannten Spezialisten der Berliner Charité. Ob genetisch bedingt oder nicht: Durch Vorsorgemaßnahmen können Krebserkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dabei werden auch Vorstufen wie z. B. Polypen sicher entdeckt und abgetragen. So kann das Risiko, an /einem bösartigen Tumor zu erkranken, deutlich verringert werden. Selbst dieser kann gezielt be


Tagespflege - schon mal darüber nachgedacht?


Sie suchen Geselligkeit und Gespräche?
Sie möchten durch Aktivierung Ihre Fähigkeiten erhalten?
Sie möchten liebevoll umsorgt und unterstützt werden?
Sie möchten Lebensfreude erfahren und einfach mal wieder lachen-
dann ist ein Besuch unserer Tagespflege das Richtige für Sie!
Unsere Tagespflege gehört zum Seniorenpark Stadtforst. Sie gehört zum Haus Parkidyll, dessen Name Programm ist: Komplett saniert liegt es mitten in einer ruhigen Parkanlage. Die hellen und wohnlichen Räume der Tagespflege sind barrierefrei gestaltet. Es gibt Gemeinschaftsräume und Ruheorte. Als unser Gast erfahren Sie Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr ganzheitliche Pflege und Betreuung durch unsere erfahrenen und engagierten Pflegekräfte. In geselliger Runde gibt es täglich drei Mahlzeiten. Ein qualifizierter Hol- und Bringedienst übernimmt Ihre tägliche Anreise und die Rückfahrt nach Hause. Art und Umfang der Unterstützung und Betreuung passen wir den Bedürfnissen und Wünschen unserer Gäste an. Wir möchten dazu beitragen, Ihr Leben leichter, angenehmer und fröhlicher zu machen. In einer Atmosphäre der Geborgenheit gestalten wir die Programme in der Tagespflege z. B. aktivierende Betreuung, tägliches Backen oder Kochen, Malen, Singen, Musizieren, Gymnastik und Bewegungsübungen, Gesellschaftsspiele, Gedächtnis- und Orientierungstraining. Wir unternehmen Spaziergänge im Park oder machen kleine Ausflüge. Auch für einen Besuch bei Friseur oder Fußpflege kann die Zeit genutzt werden. Auch Angehörige, die unsere Gäste zuhause liebevoll pflegen und umsorgen, erfahren durch die Nutzung der Tagespflege Entlastung. Da Sie gut versorgt sind, können Ihre Angehörigen diese Zeit nutzen, um selbst ein wenig Kraft zu tanken. Ausführlich informieren und beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch. Rufen Sie uns an oder kommen Sie uns doch im Haus Parkidyll besuchen und machen sich ein eigenes Bild von unserer Einrichtung vor Ort.


Verbesserung der Notfallversorgung bei Herzinfarkt in Brandenburg und Berlin: Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) fördert QS-Notfall-Projekt des Berliner Herzinfarktregisters (BHIR)



Im Jahrespressegespräch der Havelland Kliniken hatte Geschäftsführer Jörg Grigoleit darauf aufmerksam gemacht, dass der Entwicklung der Notfallmedizin besondere Bedeutung zukommt. Nun gibt es eine sehr erfreuliche Nachricht in diesem Bereich zu vermelden: Das Projekt zur Verbesserung der Notfallversorgung von Herzinfarktpatienten in zwei Brandenburger Landkreisen (Havelland und Oberhavel) und Berlin wird über einen Zeitraum von drei Jahren vom neu aufgelegten und im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz verankerten Innovationsfonds mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mitteilte. Ziel des „QS-Notfall“ benannten Projekts ist es, die Notfallversorgung von Herzinfarktpatienten zu beschleunigen und so zu verbessern. Denn bei ihrer Versorgung zählt jede Minute. Je früher das beim Infarkt verschlossene Herzkranzgefäß wieder eröffnet wird, umso weniger Herzmuskelgewebe geht unwiederbringlich verloren.

Beteiligt am Projekt sind die Havelland Kliniken GmbH, die Oberhavel Kliniken GmbH, die Rettungsdienste der Landkreise Havelland und Oberhavel, das BHIR (aktuell unter Beteiligung von 22 Berliner Kliniken), die Berliner Feuerwehr sowie das Institut für Medizinische Biometrie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf. „Wir freuen uns zusammen mit allen Projektbeteiligten sehr über diese Anerkennung und sind mehr als stolz auf die Förderung durch den Innovationsfonds“, erklärte Dr. Birga Maier, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BHIR.

Initiator und für das Projekt verantwortlich ist das BHIR. Konsortiale Antragsteller sind auch die Havelland Kliniken (Projektverantwortlicher Chefarzt PD Dr. med. M. Stockburger) und die Rettungsdienst Havelland GmbH (Projektverantwortliche Dr. med. F. Heinrich und Dipl. Med. A. Kühne). Das BHIR erhebt seit 1999 Daten zur Qualität der stationären Versorgung von Herzinfarktpatienten aus Berliner Kliniken – und mit seinem regionalen Ansatz in dieser Form bundesweit einzigartig. Die Ärztekammer Berlin ist Gründungsmitglied des BHIR. Inzwischen gehen die Projektaktivitäten des BHIR über die Berliner Landesgrenzen hinaus – seit dem 01.01.2015 nehmen die Havelland Kliniken an der Routinedokumentation der Herzinfarktversorgung im Register teil. Seit dem 01.01.2017 hat sich die Teilnahme auf vier Brandenburger Kliniken erweitert, und die Umbenennung des Registers in „Brandenburger und Berliner Herzinfarktregister“ steht kurz bevor.
In den nächsten drei Jahren werden im Rahmen des Projekts Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter geschult. Die im Havelland schon etablierte zügige elektronische Übertragung der EKGs vom Rettungsdienst an die im Krankenhaus behandelnden Ärzte wird ausgedehnt und flächendeckend aufgebaut. Ergänzend werden Konzepte zur Verknüpfung der Datensätze von Rettungsdiensten und Kliniken erprobt – selbstverständlich unter Wahrung des Datenschutzes. Damit soll auch langfristig die Qualität der Erstversorgung von Herzinfarktpatienten an der Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Kliniken gewährleistet und, wo erforderlich, verbessert werden. Zum Ende des Projekts wird untersucht, wie erfolgreich die durchgeführten Interventionen waren und welche Maßnahmen auf andere Regionen und andere Notfallerkrankungen übertragbar sein könnten.


Das Brustzentrum als Partner der Patientinnen

Seit sieben Jahren gibt es nun schon ein zertifiziertes Brustzentrum, welches die Havelland Kliniken und das Klinikum Ernst von Bergmann gemeinsam führen. Für die Havelland Kliniken ist der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde, Dr. Peter Könnecke, Leiter des Brustzentrums. Die Behandlung in dieser interdisziplinären Einrichtung bietet den Patientinnen viele Vorteile: Studien weisen darauf hin, dass in Zentren betreute Patientinnen insgesamt eine höhere Lebenserwartung haben. Der Grund dafür ist vor allem der hohe Qualitätsstandard der Behandlung. Alle Arbeitsergebnisse wie z. B. die Rate der brusterhaltenden OPs und die sachgerechte medikamentöse Therapie werden dahingehend überprüft, ob sie den wissenschaftlichen Anforderungen auf höchstem Niveau entsprechen. Unser Brustzentrum pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Mammografie-Screening, das für alle Frauen ab dem 50. Lebensjahr angeboten wird. Dadurch gelingt es uns, Mammakarzinome schon im Anfangsstadium zu entdecken, sodass wir eine hohe Chance haben, brusterhaltend operieren zu können. In unserem Brustzentrum bekommen die Frauen von der Diagnosestellung über die notwendige Operation bis zur ggf. sich anschließenden Chemotherapie alles aus einer Hand angeboten. Patientinnen mit auffälligen Befunden sollten sich zunächst an ihren ambulanten Gynäkologen wenden, mit denen unser Brustzentrum fachlich eng zusammenarbeitet.
Effiziente Strukturen der Havelland Kliniken, ausgebildete Brustschwestern und erfahrene Fachärzte, die sich auf die Behandlung des Mammakarzinoms spezialisiert haben, sind Garanten für die sehr guten Behandlungsergebnisse. Die Havelland Kliniken lassen ihre Qualität regelmäßig extern von Experten überprüfen und stellen sich freiwilligen Zertifizierungen. Das Brustzentrum ist zusätzlich als eigene Einheit qualitätszertifiziert und belegt damit, dass seine Arbeit den jeweils aktuellen hohen Anforderungen entspricht.



Jobs mit Zukunft in der Altenpflege

Die Zeit zwischen den Jahren wird gern genutzt, um über die Zukunft nachzudenken. Ein neues Jahr bedeutet neue Chancen, aber auch, dass man wieder ein Stück älter wird. Es gibt ja den schönen Spruch: Alt werden wollen alle, alt sein keiner. Wer malt sich schon gerne aus, wie es sein mag, immer eingeschränkter in seinen Möglichkeiten und auf Hilfe angewiesen zu sein? Doch kommt es sicher maßgeblich darauf an, wie diese Hilfe geleistet wird. Familie und Freunde werden immer eine wichtige Rolle im Leben spielen, doch kann der Zeitpunkt kommen, wo professionelle Hilfe gebraucht wird – eben Altenpflege. Der demografische Wandel macht diese Branche zu einer sehr zukunftssicheren, denn der Bedarf an Pflegeleistungen wird steigen. Dann werden Menschen mit Herz und Qualifikation gebraucht – vielleicht Sie? Voraussetzungen, die Sie mitbringen sollten, sind die Freude am Umgang mit Menschen, Geduld und Stehvermögen. Sie leisten Hilfen zur Erhaltung, Anpassung oder Wiederherstellung der physischen, psychischen und sozialen Funktionen und Aktivitäten des Lebens. Ein anspruchsvoller Job – denn jeder Mensch ist einzigartig. Sie können direkt mit der Ausbildung anfangen – oder Sie satteln um auf Altenpflege. In der Altenpflegeschule Selbelang wird ab April 2017 wieder eine Klasse für Umschüler der Altenpflege eröffnet. Es geht los mit der einjährigen Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpflegehelfer/in. Wer nach erfolgreicher Prüfung weitermachen möchte, kann in zwei weiteren Jahren nahtlos den Abschluss als Altenpfleger/in anhängen. Die Theorie absolvieren Sie in der Altenpflegeschule, den praktischen Teil in einer der Altenpflegeeinrichtungen des Landkreises. Es gibt auch Möglichkeiten der finanziellen Ausbildungsförderung. Vielleicht ist es manchmal gut, nicht in Zukunft gucken zu können. Aber noch besser ist wohl, etwas zur Gestaltung der Zukunft – und damit auch für Gesundheit und Lebensqualität. Altenpflege ist eine gute Möglichkeit.


Projekt Pflasterpass in den Havelland Kliniken gestartet

Am Mittwoch war der offizielle Start ein neues Projekt des Rettungsdienstes Havelland: Pflasterpass. In der Nauener Kita Kinderland führten die frisch geschulten Trainer des Rettungsdienstes den ersten Kurs mit den jungen „Ersthelfern“ durch.
Ziel ist es, im Landkreis einen einheitlichen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder anzubieten – als Entsprechung zum Seepferdchen-Kurs beim Schwimmen lernen.
Zur Ausgangssituation
Alle 18 Sekunden verletzt sich ein Kind in Deutschland bei einem Unfall so schwer, dass es ärztlich versorgt werden muss. Auch sonst passieren jede Menge kleinere Unfälle, bei denen die bzw. der Verletzte Hilfe braucht. Eigentlich sollte jede/r hier ganz praktisch Erste Hilfe leisten können. Studien z. B. von Polizei und Automobilclubs belegen jedoch, dass viele Menschen, die einen Unfall beobachten weiter gehen oder -fahren statt zu helfen. Ursache ist häufig, dass nur wenige sich zutrauen, sachgerechte Hilfe leisten zu können, denn sie haben ihr Wissen seit der Führerscheinprüfung nicht mehr aufgefrischt. Um hier etwas verändern zu können, ist es sinnvoll, schon bei den Jüngsten altersgerecht anzufangen, sie für das Thema Erste Hilfe zu sensibilisieren.
Hier setzt das Projekt Pflasterpass an. Es richtet sich an 4- bis 8-Jährige. In einem ca. 45 min. Kurs werden sie für die Gefahren zu Hause, in der Schule und Freizeit sensibilisiert. Außerdem wird ihnen vermittelt, dass sie als Helfer aktiv werden können – indem sie selbst Hilfe leisten und/oder weitere Hilfe holen. Um das Thema angemessen spielerisch aufzuarbeiten, wurde von der Fa. Heilemacher UG mit Sitz in Berlin in Abstimmung mit Experten ein Kurskonzept entwickelt, dass mit einer eigenen Bilderwelt und Szenerie aus dem Tierreich arbeitet.
Zu den Tätigkeitsfeldern der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe zählen auch Gesundheitsförderung und Prävention. Je früher diese einsetzt, desto größer ist die Chance, dass diese wichtigen Aspekte vom einzelnen in seinen Alltag integriert werden. Träger des Projekts Pflasterpass wird der Rettungsdienst Havelland sein, aber auch das Netzwerk Gesunde Kinder und die Havelland Kliniken beteiligen sich daran. Die Kurse werden ab 2017 von geschulten Kursleiter/innen in havelländischen Kitas angeboten.
Igelchen als Begleiter der Kinder in Notfällen bzw. bei einem Klinikaufenthalt
Schon seit den Anfängen der Havelland Kliniken erhalten Kinder bei einem Notfall bzw. einem Klinikaufenthalt einen Teddybären als Begleiter und Tröster. Nach bald 20 Jahren scheint uns die Zeit für einen Wechsel gekommen zu sein: Der Igel, der eine Hauptfigur in den Pflasterpass-Geschichten spielt, soll die Teddies im Jahr 2017 ablösen. Außerdem schmücken der Igel und sein Freund der Dachs künftig auch die Fahrzeugflotte des Rettungsdienstes.
Weitere Infos unter havelland-kliniken.de

Spenden sind willkommen, um das Projekt fortlaufend anbieten zu können:
Spendenkonto Havelland Kliniken GmbH, Stichwort Igel,
IBAN: DE 021 6050000 1000745542, BIC: WELADED1PMB


Herz unter Stress


Wer würde den Satz „Gesundheit ist unser höchstes Gut“ nicht unterschreiben? Leider verhalten viele von uns sich jedoch nicht entsprechend dieser Theorie. Praktisch werden die meisten erst aktiv, wenn Beschwerden auftreten oder eine Erkrankung diagnostiziert wird. Um die Öffentlichkeit dafür zu gewinnen, frühzeitig und damit erfolgreich für Ihre Herzgesundheit aktiv zu werden, nehmen die Havelland Kliniken seit langem an der jährlichen Kampagne der Deutschen Herzstiftung teil. Auch in diesem Jahr informiert Chefarzt Dr. med. Stockburger darüber, was jede/r Einzelne tun kann, um durch eine gesunde Lebensweise das eigene Herz zu stärken. Thema ist in diesem Jahr „Herz unter Stress“. Diverse Studien belegen, dass bestimmte Formen von psychischem Stress das Herz schädigen können. Besonders anhaltende Spannungen können zu Bluthochdruck führen. Dieser ist einer der größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. für einen Herzinfarkt, eine Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen). Über Vorbeugung, Risikofaktoren, Warnsignale und Behandlungen informiert Dr. Stockburger in seinem Vortrag. Grundsätzlich gilt: Völlig lässt sich Stress sicher nicht vermeiden, doch sollte eine belastende Lebenssituation auch nicht als unveränderlicher Schicksalsschlag tatenlos hingenommen werden. In fast jeder Situation gibt es zumindest Ansatzpunkte für eine „Entspannung“: Bewegung, Atemtraining, eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf können schon hilfreich sein, um Herz (und Kopf) zu entlasten. Manche Menschen sind aber auch gesundheitlich vorbelastet und haben ein höheres Risiko zu erkranken. Sie sind zu besonderer Umsicht aufgerufen. Für alle gilt: Behalten Sie Ihr Herz im Auge! Lassen Sie es - wie auch den Kreislauf - regelmäßig von einem Arzt kontrollieren. Wenn Sie körperliche oder seelische Veränderungen an sich bemerken – nehmen Sie diese ernst. Und werden Sie (pro-)aktiv.


Alles schick im Stadtforst – Seniorenpflegezentrum wird größer und moderner

Der Seniorenpark Stadtforst besteht aus einem Ensemble in ruhiger Waldlage: Die modernen Häuser Wiesengrund (87 Plätze) und Waldblick (118 Plätze) bieten Senioren ein neues Zuhause. Sie wohnen in geschmackvoll eingerichteten, behindertengerechten Zimmern. Hier arbeiten fachkundige und erfahrene Pflegeteams, die nach modernsten Pflegestandards arbeiten. Die individuelle Beziehung zum Bewohner und ggf. die Einbeziehung Angehöriger sind dabei zentrale Elemente. Daneben gibt es diverse gemeinsame Aktivitäten der Bewohner. Dafür wurde gerade der zentrale Gemeinschaftsraum deutlich vergrößert. Hell und freundlich gestaltet, bietet er nun genügend Platz für gemeinsame Mahlzeiten, Feste und Veranstaltungen, zu denen auch Gäste herzlich willkommen sind. Die Modernisierung der Küche erlaubt es, dass Bewohner am Kochen und Backen teilnehmen können. Daneben gehören weiterhin Ausflüge zum Beschäftigungsprogramm. Spezielle Wohnbereiche widmen sich der Pflege und Betreuung geistig behinderter Menschen mit frühkindlichem Hirnschaden bzw. psychisch Kranken sowie schwerstdementen und chronisch abhängigen Menschen. Das Haus Parkidyll beherbergt die Tagespflege. Diese richtet sich an alle, die Gesellschaft im Alltag bei gleichzeitiger fachlicher und persönlicher Betreuung suchen. Gezielte Angebote und Tipps für den Alltag sollen den Gästen dabei helfen, ihre Selbstständigkeit zu erhalten und länger fit zu bleiben. Zugleich bietet die Tagespflege pflegenden Angehörigen Entlastung. im Dach- und Obergeschoss bietet eine ambulant betreute Wohngemeinschaft schön gestaltete Plätze. Sämtliche Räume sind barrierefrei. Neben dem persönlichen Wohnbereich der einzelnen Mieter gibt es Gemeinschaftsräume, um Teile des Alltags zusammen zu gestalten. Fachkräfte stehen den Mietern täglich zur Seite, damit sie die benötigte Unterstützung und Pflege erhalten. Ein Notruf sichert die Erreichbarkeit des Pflegeteams rund um die Uhr.


Mama, Papa – ich will in die Klinik!

Wenn dieser Satz zu hören ist, dann ist ein besonderes Tag: Am 11. September wird die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Standort Nauen wieder ihre Türen für ein Fest mit Kleinen und Großen öffnen, um das Thema Kindergesundheit in spielerischem Rahmen zu präsentieren. Grundsätzlich werden hier Kinder von der Geburt bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres unabhängig von der Art ihrer Erkrankung behandelt. Die bunte Gestaltung der Station und das speziell geschulte Team der Klinik nehmen den jüngsten Patienten ein wenig die Angst. Das unterstützen in einem Pilotprojekt auch die Clowns in ihrer wöchentlichen „Sprechstunde“. Da die familiäre Nähe wichtig ist, kann ein Elternteil während des stationären Aufenthaltes mit aufgenommen werden. Zur Ablenkung und Beschäftigung gibt es ein Spielzimmer auf der Station.
Fachlich bietet die Klinik ein breites Spektrum: Dazu gehören die intensive Behandlung kranker Früh- und Neugeborener, pädiatrisch-internistische und chirurgische Krankheitsbilder, Erkrankungen der Atemwege, der Haut, der Augen, des Magen- und Darmtrakts, Allergien, Infektionskrankheiten, Anfallsleiden sowie psychosomatische und Herz-Kreislauferkrankungen. Im Schlaflabor können die Ursachen von Schlafstörungen diagnostiziert werden. Die Klinik nimmt Neugeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche auf. Bei allen Früh-, Risiko- und operativen Geburten ist ein Kinderarzt anwesend. Wöchnerinnen werden durch qualifizierte Kinderkrankenschwestern betreut und umfassende Erstuntersuchungen sind Standard. Zuhause begleitet das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder auf Wunsch kostenfrei den gesunden Start ins Familienleben weiter. In der Kinder-Notfallambulanz werden Kinder- und Jugendliche in Notfällen rund um die Uhr versorgt. All dies und noch viel mehr können Kinder und Eltern sich beim Sommerfest anschauen und erklären lassen. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!


Prostatakarzinomzentrum - Perspektiven für ein Leben mit der Erkrankung


Studien belegen, dass fast jeder Mann im Laufe seines Lebens mit einer Erkrankung der Prostata konfrontiert wird. Sei es eine Entzündung, gutartige Vergrößerungen oder der in seiner Häufigkeit und Aggressivität zunehmende Prostatakrebs. Alle Formen beeinträchtigen die Lebensqualität entscheidend und erfordern eine fachkundige und meist interdisziplinäre Beratung und Behandlung. In diesen Fällen bietet sich das Prostatazentrum der Havelland Kliniken als erste Anlaufstelle an. Der Patient gilt hier als Partner im Heilungsprozess. Ziel der Behandlung ist das Erreichen der bestmöglichen Lebensqualität für den Einzelnen. Wir bieten das gesamte Spektrum von Früherkennung und Vorsorge, bis zur Therapie und Nachsorge von Prostataerkrankungen. Der Zusammenschluss erfahrener Spezialisten unter einem Dach ermöglicht die optimale Versorgung der Patienten. Am Prostatazentrum unter Leitung der Klinik für Urologie sind u. a. Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Apotheke und Psychoonkologie beteiligt. Die Behandlung von Prostatakrebs erfolgt nach internationalen Richtlinien. Dazu zählen neueste operative Techniken und moderne Strahlentherapie. Die Klinik Nauen verfügt auch über einen Multifunktionslaser für gewebeschonendes Operieren. Dies führt zu weniger Folgekomplikationen, beschleunigt die Heilung und verkürzt die Verweildauer in der Klinik. Selbst Hochrisikopatienten können so behandelt werden. Nach dem Klinikaufenthalt können unsere Patienten kostenfrei an einer Selbsthilfegruppe teilnehmen, die sich regelmäßig im Haus trifft. Die enge Kooperation mit den behandelnden niedergelassenen Ärzten und anderen externen Partnern ist fester Bestandteil der Arbeit.

Kontakt: Havelland Kliniken GmbH, Dr. Mike Lehsnau, Chefarzt Urologische Klinik und Leiter Prostatazentrum, Tel. 03321 42 1260 oder E-Mail: mike.lehsnau@havelland-kliniken.de


Gute Geister bitte melden!

Grüne Damen und Herren im Havelland suchen Verstärkung

Gehört von den Grünen Damen haben die meisten, doch was diese eigentlich tun, ist noch zu wenig bekannt. Die Grünen Damen sind ein ehrenamtlicher Besuchsdienst, der seit über 40 Jahren vor allem in Krankenhäusern und Pflegeheimen Deutschlands aktiv ist. Das „Grün“ im Namen stammt noch aus der Zeit, als alle im Besuchsdienst Tätigen grüne Kittel trugen, damit man sie von Pflegekräften unterscheiden konnte. Heute tragen diese „guten Geister“ zivile Kleidung. Die Grünen Damen und Herren (!) möchten durch persönliche Zuwendung und Hilfe dazu beitragen, Patienten den Krankenhausaufenthalt angenehmer zu gestalten erleichtern. Für die Genesung ist es wichtig, neben der medizinischen und pflegerischen Behandlung auch die persönliche und soziale Lebenssituation der Patienten zu berücksichtigen. Die Grünen Damen und Herren wenden sich vor allem an diejenigen, die nur wenig oder keinen Besuch bekommen. Während das Pflegepersonal in der Regel zügig arbeiten muss, um alle Patienten zu versorgen, haben die Ehrenamtlichen Zeit für ein Gespräch mit Einzelnen. Sie lesen auch vor, gehen ein wenig mit Patienten im Haus oder im Park spazieren und können auch kleine Besorgungen für sie übernehmen. Auch in den Havelland Kliniken ist dieser Besuchsdienst seit Jahren aktiv und wird gern in Anspruch genommen. Damit das so bleiben kann, ist es an der Zeit, unser Team zu verstärken. Auch Herren sind herzlich eingeladen, mitzuwirken. Sie sollten Freude am Umgang mit Menschen haben, Einfühlungsvermögen und Geduld mitbringen. Ansonsten sind Voraussetzungen zur Mitarbeit, dass Sie volljährig sind und regelmäßig 3-4 Stunden pro Woche Zeit für den Besuchsdienst haben. Wenn Sie also Lust und Zeit haben bei den Grünen Damen und Herren in den Havelland Kliniken mitzumachen, melden Sie sich bei uns – im persönlichen Gespräch können alle Fragen geklärt werden. (1929 Z. m. LZ)


Größer - moderner – schöner: Das Seniorenpflegezentrum Premnitz wird erweitert

Das Seniorenpflegezentrum Premnitz, eine Einrichtung des Wohn- und Pflegezentrums Havelland (WPZ), zeichnet sich durch eine familiäre Atmosphäre aus, die auch Angehörige und Gäste einschließt. Bus und Bahn sowie Geschäfte sind vom Haus in wenigen Minuten zu erreichen. Bislang haben hier 75 Bewohner ein Zuhause. Dazu zählt auch eine Wohngruppe für dementiell Erkrankte, in der die Pflege an ihren speziellen Bedürfnissen ausgerichtet ist. Am Haus sind Bauarbeiten in vollem Gang: Damit es künftig 18 zusätzliche Bewohnerplätze gibt, wurden umfangreiche Maßnahmen eingeleitet: Der eingeschossige Flachbau an der Südseite des Komplexes wurde abgerissen. Als Ersatz dafür entsteht ein dreigeschossiger Neubau. Im 1. und 2. Obergeschoss wird es dann je neun neue Einzelzimmer für Bewohner sowie großzügige Aufenthaltsbereiche mit Balkon geben, Im Erdgeschoss werden Büros, Veranstaltungs- und Konferenzräume eingerichtet. Highlight für Bewohner und Besucher wird jedoch der neu gestaltete Eingangsbereich sein, der künftig ebenerdig und damit barrierefrei sein wird, Im Foyer wird es einen Leseraum mit PC Arbeitsplätzen geben. Und im neu gestalteten Speisesaal, der aus der gleichfalls modernisierten Küche versorgt wird, haben auch Gäste wieder die Gelegenheit, ein schmackhaftes Mittagessen zu genießen. Damit alle Bereiche des Hauses einfach zu erreichen sind, wird es einen Verbindungsbau quer über den Innenhof geben. Auch dieser wird neu gestaltet, sodass Bewohner und Gäste jeden Sonnentag windgeschützt genießen können. Bisher gehen die Arbeiten gut voran: die Grundsteinlegung war im Juni 2015, das Richtfest im November vergangenen Jahres. Im Herbst 2016 wird die feierliche Eröffnung stattfinden. Wer es anschaulicher mag, bekommt auf unserer Homepage (www.havelland-kliniken.de) optische Eindrücke. Wenn Sie mehr erfahren möchten oder an einer Voranmeldung interessiert sind, freuen wir uns auf Ihren Anruf!


Wechsel der Trägerschaft Altenpflegeschule BAZ Selbelang zukünftig unter dem Dach der Havelland Kliniken

Am 7.3.2016 wurde eine entsprechende Übernahmevereinbarung im Rahmen einer Veranstaltung mit Lehrern und Schülern in Selbelang unterzeichnet: Dr. Buchbach, Geschäftsführer des BAZ Selbelang e.V., übergab als Symbol für den Trägerwechsel der Altenpflegeschule einen großen Schlüssel an Landrat Dr. Schröder. 25 Jahre lang wurden hier hunderte von Altenpfleger/innen und Altenpflegehelfer/innen ausgebildet, die heute in fast allen Einrichtungen dieser Branche im Havelland und auch darüber hinaus anzutreffen sind. Dr. Schröder verwies darauf, dass Dr. Buchbach und seine Lehrerschaft stolz auf diese Leistung sein können. Angesichts des zu erwartenden steigenden Pflegebedarfs und der gleichzeitig absehbaren Verknappung von Auszubildenden in diesem Sektor, müsse weiterhin um die besten Köpfe geworben werden.
Eine der ältesten Ausbildungsstätten der Altenpflege im Land Brandenburg wird ihre bewährte Arbeit in der Trägerschaft der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe fortsetzen. Diese hat dafür eine neue Gesellschaft gegründet, die Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland GmbH, kurz: AGP. Diese wird geleitet werden von den Geschäftsführern, Jörg Grigoleit, der zugleich Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ist, und Matthias Rehder, dem bisherigen Fachbereichsleiter Personalmanagement des Konzerns, die den Schlüssel nun vom Landrat überreicht bekamen. Beide betonten, dass sowohl der Lehrkörper als auch die in Ausbildung befindlichen Schüler übernommen werden. Die Übernahme soll planmäßig zum 01. Mai 2016 erfolgen. Perspektivisch bereitet sich die AGP darauf vor, nach Verabschiedung der Pflegeberufsreform die neuen „Pflegefachkräfte“ wie die Absolventen der generalisierten Ausbildung künftig heißen werden, gleichfalls auszubilden. Für den Bedarf der eigenen Unternehmen, aber auch darüber hinaus. Um diese regionale Bedeutung der Ausbildungsstätte deutlich zu machen, hat sich der Landkreis mit zwei Mio. € am Aufbau der Gesellschaft beteiligt. Mit der Ausweitung des Angebots, wozu auch Kurse der Themenfelder Gesundheitsförderung und Prävention für Fachleute wie für die interessierte Bevölkerung zählen sollen, wird der Raunbedarf größer und eine bessere verkehrstechnische Anbindung der Schule wäre wünschenswert, weshalb ein Neubau am Standort Nauen geplant wird. Überdies wäre dann die Nähe zu den Einsatzorten der praktischen Ausbildung gegeben.

Nähere Informationen zu den Ausbildungsinhalten usw. finden Sie unter BAZ- Altenpflegeschule
http://www.baz-selbelang.de



Größer - moderner – schöner: Das Seniorenpflegezentrum Premnitz wird erweitert


Das Seniorenpflegezentrum Premnitz, eine Einrichtung des Wohn- und Pflegezentrums Havelland (WPZ), zeichnet sich durch seine familiäre Atmosphäre aus, die auch Angehörige und Gäste einschließt. Bus und Bahn sowie Geschäfte sind vom Haus in wenigen Minuten zu erreichen. Bislang haben hier 75 Bewohner ein Zuhause. Dazu zählen auch Wohngruppen für dementiell erkrankte Bewohner, in der die Pflege an den speziellen Bedürfnissen ausgerichtet ist. Am Haus sind Bauarbeiten in vollem Gang: Um 18 zusätzliche Plätze und für alle Bewohner moderne und lichtdurchflutete Aufenthaltsbereiche zu schaffen, wurden umfangreiche Maßnahmen eingeleitet: Der eingeschossige Flachbau an der Südseite des Komplexes wurde abgerissen. Als Ersatz entsteht ein dreigeschossiger Neubau. Im 1. und 2. Obergeschoss wird es je neun Einzelzimmer mit jeweils eigenem Bad sowie großzügige Aufenthaltsbereiche mit Balkon geben, Im Erdgeschoss werden Büros, Veranstaltungs- und Konferenzräume eingerichtet. Highlight für Bewohner und Besucher wird der neu gestaltete Eingangsbereich sein, der künftig barrierefrei sein wird, Im Foyer wird es einen Leseraum geben und im neu gestalteten Speisesaal, der aus der gleichfalls modernisierten Küche versorgt wird, haben auch Gäste wieder die Gelegenheit, ein schmackhaftes Mittagessen zu genießen. Um alle Bereiche des Hauses miteinander zu verbinden wird es einen Verbindungsbau quer über den Innenhof geben. Bisher gehen die Arbeiten gut voran: Im Herbst 2016 wird die feierliche Eröffnung stattfinden. Wer es anschaulicher mag, bekommt auf unserer Homepage (www.havelland-kliniken.de) optische Eindrücke. Wenn Sie mehr erfahren möchten oder an einer Voranmeldung interessiert sind, freuen wir uns auf Ihren Anruf!


„Helfende Hände“ erleichtern den Alltag im Alter

Wir alle werden immer älter. Damit lässt die Leistungsfähigkeit nach, die Beweglichkeit nimmt ab und manche werden auch pflegebedürftig. Was bleibt, ist der Wunsch, so lange wie möglich in der vertrauten häuslichen Umgebung zu leben. Nicht immer können Angehörige die erforderliche Unterstützung leisten. Dann ist es Zeit für professionelle Hilfe. Diese bietet der ambulante Pflegedienst „Helfende Hände“ des Medizinischen Dienstleistungszentrums Havelland. Die Teams mit Sitz in Nauen und Rathenow bestehen aus erfahrenem Stammpersonal. Die gut ausgebildeten Pflegekräfte betreuen ältere und gebrechliche Menschen liebevoll in ihrer gewohnten Umgebung. Kompetent und zuverlässig erbringen sie Pflegeleistungen, die den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der zu Pflegenden entsprechen. Dabei ist zwischen Grund- und Behandlungspflege zu unterscheiden. Die "Grundpflege" umfasst Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen, Aufstehen und Zubettgehen und hauswirtschaftliche Unterstützung. "Behandlungspflege" beinhaltet z. B. die Medikamentengabe, Injektionen, das Wechseln von Verbänden, Blutzucker-messungen oder das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen. Besondere Pflege gibt es für demenziell Erkrankte und auch die palliativpflegerische Versorgung am Ende des Lebens übernimmt das Team.
Die Pflegekräfte unterstützen und beraten Betroffene und ihre Angehörigen auch, wenn Anträge bei Pflegekassen einzureichen sind. Ebenso stellen sie Kontakte her z. B. zu Physiotherapie, Apotheke, Fußpflege oder Friseur. Wer nur Unterstützung bei den Kleinigkeiten des Alltags sucht oder sich über einen Besuchsdienst freuen würde, dem vermitteln die Pflegekräfte gerne einen ehrenamtlichen Alltagsbegleiter, der vorliest, Spaziergänge mitmacht oder kleine Besorgungen erledigt. Ziel des Pflegedienstes „Helfende Hände“ ist es, den betreuten Menschen ein selbstständiges Leben in ihrer persönlichen Umgebung zu ermöglichen.


(K) ein kleines Malheur

Allein in Deutschland gibt es ca. 5 Mio. Betroffene. Und zwar im wortwörtlichen Sinn: So viele Männer und Frauen leiden unter unfreiwilligem Verlust von Urin oder Stuhl, der sogenannten Inkontinenz. Viele nehmen das Thema jedoch zunächst nicht ernst oder schweigen aus Scham. Dabei lohnt es sich, das Schweigen zu brechen und aktiv zu werden für die eigene Gesundheit. Mittlerweile sind Untersuchungs- und Behandlungsmethoden so weit entwickelt, dass für viele Betroffene wesentliche Besserungen erzielt werden können. Im zertifizierten Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Havelland Kliniken wirken dafür verschiedene medizinische Fachrichtungen zusammen. Durch konservative oder schonende operative Methoden können Patienten eine spürbare Steigerung ihres Wohlbefindens erreichen. Da zum Verschlussmechanismus der Blase auch der Beckenboden zählt, wird Patienten ein entsprechendes Trainingsprogramm angeboten, das vorbeugend und begleitend hilfreich sein kann. Physiotherapeuten und speziell geschultes Pflegepersonal kommen hier zum Einsatz. Das Zentrum unter der Leitung von Dr. Kerstin Aurich arbeitet eng mit den niedergelassenen ärztlichen Kollegen zusammen und versteht sich auch als ihr kompetenter Ansprechpartner.
Den Beginn der Behandlung bilden die ausführliche Diagnostik einschließlich Krankengeschichte, speziellem Fragebogen und ausführlichen Untersuchungen. Wenn konservativen Maßnahmen nicht reichen, stehen diverse minimal-invasive operative Methoden zur Verfügung. Die OP-Dauer ist mit ca. 15 min sehr gering und die Erfolgsraten einer Heilung liegen bei 90 %. Im Rahmen von Vorträgen und Informationsveranstaltungen sind Frau Dr. Aurich und ihr Team vom Kontinenz- und Beckenbodenzentrum unterwegs, um über Symptome, Hilfsmittel, OP- Methoden und Möglichkeiten der Vorbeugung aufzuklären. Das Thema Inkontinenz sollte nicht länger tabu sein, denn mit Training und/oder Behandlung lässt sich heute der Alltag trotzdem für viele unbeschwerter gestalten und erleben.


Dem Zucker auf der Spur – Das Diabetes-Team der Havelland Kliniken im Einsatz

Diabetes (im Volksmund „Zucker“) ist eine sehr häufige und manchmal auch heimtückische Erkrankung, die in den Havelland Kliniken zu den Behandlungsschwerpunkten zählt. Ein erfahrenes Diabetes-Team unter der Leitung von Fr. Dr. Kerstin Eckert - gut zu erkennen an den türkisfarbenen Shirts – ist hier im Einsatz. Es behandelt umfassend alle Patienten, die wegen einer Stoffwechselentgleisung und/oder der Folgekomplikationen des Diabetes (z. B. Herz-, Nieren- und Augenerkrankungen, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beinarterien, Störungen des Nervensystems u.a.) einer Klinikbehandlung bedürfen. Das Arbeitspensum ist hoch: mehr als 100 Konsile und etwa 10 neu entdeckte Diabetiker monatlich. Denn nicht nur in der Medizinischen Klinik, sondern in allen Fachabteilungen der Krankenhäuser unterstützt das Team die Diabetesbehandlung, da Diabetiker durch eine akute Erkrankung besonders gefährdet sind. Das gilt z. B. bei Infekten, notwendigen Nüchternphasen und rund um eine Operation. Hier gilt es, zu niedrige bzw. zu hohe Blutzuckerwerte, Wundheilungsstörungen und eine Schwäche der körpereigenen Abwehrfunktionen zu vermeiden. Aus einer Vielzahl von Therapien wählt das Diabetesteam gemeinsam mit dem Patienten eine individuelle Behandlung aus und es gibt Tipps für die ambulante Weiterbehandlung. Durch eine routinemäßige Blutzuckerkontrolle bei allen Patienten können sogar bisher noch nicht bekannte Diabeteserkrankungen entdeckt und frühzeitig behandelt werden. In enger Zusammenarbeit mit der klinikeigenen Wundschwester werden fachgerecht alle Wunden versorgt - von der „Bagatellverletzung“ bis zum Diabetischen Fußsyndrom. Außerdem gibt es regelmäßige Schulungen für internistische Assistenzärzte und die Schwestern aller Stationen, damit möglichst viele fit im Thema sind. Seit 2013 darf die Klinik Nauen das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) führen.


Brandenburger Urologen tagen auf dem Landgut Borsig

Traditionsgemäß findet vom 6.-7.11.2015 die Jahrestagung der Brandenburgischen Gesellschaft für Urologie e.V., in diesem Jahr im Havelland statt.
Zwei Tage lang werden sich ca. 150 Teilnehmer bei wissenschaftlichen Vorträgen und Diskussionen in den historischen Gemäuern des Landgut Borsig fachlich austauschen.
Thematisch legt der Präsident der Gesellschaft und Tagungsleiter, Dr. Mike Lehsnau, Chefarzt der urologischen Klinik der Klinik Nauen, besonderes Augenmerk auf die allgemeine, die spezielle Urologie und urologische Tumorerkrankungen. Denn Krebs ist aus der Sicht von Lehsnau immer noch eine der schlimmsten Krankheiten: “Tumoren stellen uns trotz vieler Fortschritte in der medizinischen Entwicklung sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie auf Grund ihrer Komplexität vor große Herausforderungen und das nicht nur in der Urologie. Deshalb ist eine Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung von Tumorpatienten auf höchstem Niveau, inklusive palliative Betreuung am Ende einer fortgeschrittenen Erkrankung, eminent wichtig.“
Auch allgemeine und spezielle berufspolitische Aspekte werden bei der Jahrestagung berücksichtigt. Insbesondere die Veränderung des Patientenspektrums infolge der demographischen Entwicklung in Deutschland, respektive Brandenburg sowie die Auswirkungen des Versorgungsstärkungs- und Krankenhausstrukturgesetzes werden intensiv diskutiert.
Ein weiterer integraler Bestandteil des Treffens ist die Fort- und Weiterbildung für die Assistenzberufe. Denn eine optimale Betreuung von Patienten fängt nicht erst beim Arzt an, sondern beginnt bereits bei den PraxishelferInnen, Krankenschwestern und Pflegern.
Parallel zu den Vorträgen besteht im Rahmen einer Industrieausstellung die Möglichkeit, sich einen Überblick über die neuesten medizinischen Entwicklungen und Errungenschaften auf dem Fachgebiet der Urologie und darüber hinaus, zu verschaffen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Somit steht einer interessanten und erfolgreichen Veranstaltung nichts mehr im Wege.



V.i.S.d.P. Dr. Babette Dietrich
Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Ketziner Straße 19, 14641 Nauen


Die letzte Lebensphase gestalten

Vielen fällt es schwer, darüber nachzudenken, aber: Jedes Leben geht einmal zu Ende. Und trotz enormer medizinischer Fortschritte lässt sich nicht jede Erkrankung heilen. Das kann leider Menschen in jedem Lebensalter treffen. Gerade in diesen Fällen wünschen sich die meisten, die letzte Zeit in ihrer vertrauten Umgebung, im Kreis von Angehörigen und Freunden zu verbringen. Um dies zu ermöglichen, wurde vor fünf Jahren die „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) im Havelland gegründet. Oberstes Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität und Selbstbestimmung des Patienten zu stärken und zu fördern. Durch den Einsatz des SAPV Teams lassen sich ungewollte Krankenhauseinweisungen vermeiden. Auch diagnostische und therapeutische Maßnahmen finden nur im abgestimmten Maß statt. Schmerzlinderung hat dabei eine zentrale Bedeutung. SAPV ist ein Betreuungsnetz, das nicht nur Patienten auffängt, sondern auch die Angehörigen einbezieht und unterstützt, denn der Abschied ist für beide Seiten nicht einfach. Zum SAPV Team im Havelland gehören Ärzte, die palliativmedizinisch arbeiten, speziell qualifizierte Pflegedienste sowie Apotheker und ehrenamtliche Hospizmitarbeiter. Diese Experten stimmen sich mit Patient und Familie ab, um die nötigen und sinnvollen Maßnahmen durchzuführen. Oft geht es darum, Schmerzen, Luftnot oder Übelkeit zu lindern. In diesen schwierigen Situationen ist das SAPV Team Havelland rund um die Uhr erreichbar und steht den Betroffenen und ihren Familien zuverlässig zur Seite. Sofern der Hausarzt bzw. die Klinik eine entsprechende Verordnung ausstellt, sind die vielfältigen Leistungen der SAPV für Patienten kostenlos. Dazu gehören z. B. ärztliche Betreuung, kompetente palliative Pflege, Kontrolle aller Beschwerden inklusive Wundversorgung, Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie, psychosoziale und psychoonkologische Betreuung, Unterstützung der Angehörigen, individuelle Versorgung rund um die Uhr.


„Helfende Hände“ erleichtern den Alltag im Alter

Wir alle werden immer älter. Damit lässt die Leistungsfähigkeit nach, die Beweglichkeit nimmt ab und manche werden auch pflegebedürftig. Was bleibt, ist der Wunsch, so lange wie möglich in der vertrauten häuslichen Umgebung zu leben. Nicht immer können Angehörige die erforderliche Unterstützung leisten. Dann ist es Zeit für professionelle Hilfe. Diese bietet der ambulante Pflegedienst „Helfende Hände“ des Medizinischen Dienstleistungszentrums Havelland. Das Team besteht aus erfahrenem Stammpersonal. Die gut ausgebildeten Pflegekräfte betreuen alte und behinderte Menschen liebevoll. Kompetent und zuverlässig erbringen sie Pflegeleistungen, die den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der zu Pflegenden entsprechen. Man unterscheidet dabei zwischen Grund- und Behandlungspflege. Die \\\"Grundpflege\\\" umfasst Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen, Aufstehen und Zubettgehen und hauswirtschaftliche Unterstützung. \\\"Behandlungspflege\\\" beinhaltet z. B. die Medikamentengabe, Injektionen, das Wechseln von Verbänden, Blutzuckermessungen oder das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen. Besondere Pflege gibt es für demenziell Erkrankte und auch die palliativpflegerische Versorgung am Ende des Lebens übernimmt das Team.
Die Pflegekräfte unterstützen und beraten Betroffene und ihre Angehörigen auch wenn Anträge bei Pflegekassen und Beihilfestellen einzureichen sind. Ebenso stellen sie Kontakte her z. B. zu Physiotherapie, Apotheke, Fußpflege oder Friseur. Wer nur Unterstützung bei den Kleinigkeiten des Alltags sucht oder sich über einen Besuchsdienst freuen würde, dem vermitteln die Pflegekräfte gerne einen ehrenamtlichen Alltagsbegleiter, der vorliest, Spaziergänge mitmacht oder kleine Besorgungen erledigt. Ziel des Pflegedienstes „Helfende Hände“ ist es, den betreuten Menschen ein selbstständiges Leben in ihrer persönlichen Umgebung zu ermöglichen.


Zum wiederholten Male gut

Qualitätsmanagement der Havelland Kliniken erneut nach KTQ zertifziert

Die Havelland Kliniken haben mit ihren beiden Krankenhäusern in Rathenow und Nauen Ende März zum dritten Mal erfolgreich die Zertifizierung ihres Qualitätsmanagements absolviert.
Dazu haben externe Fachkollegen (Visitoren) nach dem Verfahren der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ) eine Woche lang die Arbeit der Kliniken begutachtet. Durch Prüfung zahlreicher Dokumente, die Begehung der Räumlichkeiten aber vor allem in Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden zentrale Aspekte des Klinikalltags kritisch beleuchtet.
Nun liegen die Ergebnisse vor. „Wir können stolz sein auf das Erreichte“, fasst Dorit Zahn, Verwaltungsdirektorin der Havelland Kliniken, zusammen. Um das Siegel der KTQ zu erhalten, müssen 55% der zu vergebenden Punkte erreicht werden. Die Kliniken Nauen und Rathenow erhielten im Verbund von den Visitoren 74 %. „Mit diesem Ergebnis brauchen sich die Havelland Kliniken auch deutschlandweit nicht zu verstecken, denn der Durchschnitt der zertifizierten Krankenhäuser liegt aktuell bei 68 %“, erläutert Dorit Zahn.

Was bringt eine Zertifizierung? Durch das KTQ-Verfahren, welches jeweils für drei Jahre gilt, ist ein fester Termin vorgegeben, um bestimmte Themen (die in der letzten Visitation als „Verbesserungspotential“ herausgearbeitet wurden) zu bearbeiten und laufende Projekte abzuschließen. Dazu zählten in den Havelland Kliniken beispielsweise die weitere Verbesserung des Entlassungsprozesses und des Ernährungsmanagements (bedarfsgerechte Ernährung und Vorbeugung von Mangelernährung) für Patienten. Weitere Projektgruppen beschäftigten sich mit Optimierung der systematischen Versorgung von Schockraumpatienten und der Einführung eines Vorschlagswesens für Mitarbeiter.

„Ein so gutes Ergebnis konnten wir in den Havelland Kliniken nur dank des tatkräftigen Engagements unserer gesamten Belegschaft erzielen“, betont Dorit Zahn. Als Dankeschön für dieses tolle Teamwork gab es an jedem Standort ein Mitarbeiterfest. Dann heißt es wieder: Nach der Zertifizierung ist vor der (nächsten) Zertifizierung…..


Komme ich aus einer Krebsfamilie?

Darmkrebs ist aktuell eine der häufigsten Tumorerkrankungen. In Deutschland erkranken jährlich über 70.000 Frauen und Männer daran. Gerade in den letzten Jahren haben die Medien in diesem Zusammenhang über Fälle berichtet, in denen es in einer Familie zu gehäuften Tumorleiden kam. Von so genannten „Krebsfamilien" ist die Rede, wenn ein direkter Verwandter an Darmkrebs oder mehrere Verwandte an Krebs erkranken. Dies könnten Hinweise auf eine familiäre Belastung sein. In diesen Fällen besteht nicht nur ein hohes Darmkrebsrisiko, sondern auch ein erhöhtes Risiko überhaupt an Krebs zu erkranken. Bei rund 20 Prozent der Erkrankten liegt eine familiäre Häufung vor und ein damit erhöhtes Risiko, mindestens drei bis vier Prozent erkranken aufgrund einer angeborenen Genmutation. Dr. med. Stefan Lenz, Leiter des Tumorzentrums der Havelland Kliniken, ist Mitglied einer spezialisierten Arbeitsgruppe der deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie, die sich mit der Erkennung und Behandlung solcher „vererbten“ (hereditären) Tumoren beschäftigt. Bei deren Behandlung kann eine genetische Beratung angezeigt sein. So kann es ein Hinweis auf eine stark genetisch bestimmte Risikosituation in einer Familie sein, wenn die Krebspatienten zu Krankheitsbeginn deutlich jünger sind als der Durchschnitt, in dem eine Krebsart normalerweise auftritt. Im Fall von Darmkrebs gilt dies für Patienten mit einem Lebensalter unter 50 Jahren. Das Darmzentrum der Havelland Kliniken kooperiert bei genetischen Beratungen mit anerkannten Spezialisten der Berliner Charité. Ob genetisch bedingt oder nicht: Durch Vorsorgemaßnahmen können Krebserkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dabei werden auch Vorstufen herkömmlicher Karzinome wie z. B. Polypen sicher entdeckt und abgetragen. So kann das Risiko, an einem bösartigen Tumor zu erkranken, deutlich verringert werden. Aber auch dieser kann gezielt behandelt werden und es besteht dank medizinischer Fortschritte die gute Chance einer Heilung



Das Brustzentrum als Partner der Patientinnen

Seit fünf Jahren gibt es nun schon das zertifizierte Brustzentrum, welches die Havelland Kliniken und das Klinikum Ernst von Bergmann gemeinsam führen. Für die Havelland Kliniken ist der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde, Dr. Peter Könnecke, Leiter des Brustzentrums. Die Behandlung in dieser interdisziplinären Einrichtung bietet den Patientinnen viele Vorteile: Studien weisen darauf hin, dass in Zentren betreute Patientinnen insgesamt eine höhere Lebenserwartung haben. Der Grund dafür ist vor allem der hohe Qualitätsstandard der Behandlung. Alle Arbeitsergebnisse wie z. B. die Rate der brusterhaltenden OPs und die sachgerechte medikamentöse Therapie werden dahingehend überprüft, ob sie den wissenschaftlichen Anforderungen auf höchstem Niveau entsprechen. Unser Brustzentrum pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Mammografie-Screening, das für alle Frauen ab dem 50. Lebensjahr angeboten wird. Dadurch gelingt es uns, Mammakarzinome schon im Anfangsstadium zu entdecken, sodass wir eine hohe Chance haben, brusterhaltend operieren zu können. In unserem Brustzentrum bekommen die Frauen von der Diagnosestellung über die notwendige Operation bis zur ggf. sich anschließenden Chemotherapie alles aus einer Hand angeboten. Patientinnen mit auffälligen Befunden sollten sich zunächst an ihren ambulanten Gynäkologen wenden, mit denen unser Brustzentrum fachlich eng zusammenarbeitet.
Effiziente Strukturen der Havelland Kliniken, ausgebildete Brustschwestern und erfahrene Fachärzte, die sich auf die Behandlung des Mammakarzinoms spezialisiert haben, sind Garanten für die sehr guten Behandlungsergebnisse. Die Havelland Kliniken lassen ihre Qualität regelmäßig extern von Experten überprüfen und stellen sich freiwilligen Zertifizierungen. Das Brustzentrum ist zusätzlich als eigene Einheit qualitätszertifiziert und belegt damit, dass seine Arbeit den jeweils aktuellen hohen Anforderungen entspricht.


„Starthelfer“ für Familien – Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder

Die Idee der Netzwerke wurde von der Brandenburger Landesregierung 2006 ins Leben gerufen und finanziell gefördert. Unser Havelländisches Netzwerk Gesunde Kinder kann nun schon auf neun Jahre engagierter Arbeit in der vorsorgenden Familien- und Kinderbetreuung zurückblicken. Wir begleiten kostenfrei Familien mit Kindern bis zu drei Jahren im Landkreis, die teilnehmen möchten. Idealerweise treten Mütter/Eltern dem Netzwerk schon in der Schwangerschaft bei, doch ist dies auch später noch möglich. Hebammen und speziell geschulte Familienlotsen des Netzwerks begleiten den Start in die neue Lebensphase. Sie besuchen die Familien zu vereinbarten Terminen und stehen mit Rat und Tat zur Seite bei Fragen rund um Kindergesundheit und Familienleben. Als weitere Akteure wirken im Havelland u. a. die Kinder- und Geburtsabteilungen der Havelland Kliniken, Niedergelassene Ärzte und Hebammen, Gesundheits-, Sozial- und Jugendamt, Schwangerenberatung, Beratungsstellen freier Träger, Frühförderstellen und Therapeuten mit. Wir möchten dazu beitragen, die Angebote und Hilfen für Schwangere und Eltern aufeinander abzustimmen, um sie dann vom Netzwerk passgenau an die Familien zu vermitteln. Aktuell begleiten wir 813 Familien, wobei in diesen auch noch 609 Geschwisterkinder leben, die wir natürlich nicht „außen vor“ lassen. Rückmeldungen der Familien und unserer Lotsen haben den Anstoß für eine Erweiterung des Projekts gegeben: Wie der Name „Lotse 3+“ schon nahelegt, können Netzwerkfamilien sich nun auch bis zum Schulstart begleiten lassen. Damit unser Projekt weiterhin bunt und lebendig bleibt, freuen wir uns auch über „Nachwuchs“ bei unseren Lotsen. Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit hat und bereits Berufserfahrungen oder Kenntnisse aus den Bereichen Medizin, Pädagogik o. Soziales mitbringt, ist im Netzwerk ebenso willkommen wie neue Familien.
Mehr Informationen erhalten Sie unter: 03321 - 421086


Zucker ist nicht immer süß – Das Diabetes –Team der Klinik Nauen im Einsatz


Diabetes (im Volksmund „Zucker“) ist eine sehr häufige und manchmal auch heimtückische Erkrankung, die in den Havelland Kliniken zu den Behandlungsschwerpunkten zählt. Ein erfahrenes Diabetes-Team - für Patienten gut zu erkennen an den türkisfarbenen Shirts - behandelt hier umfassend alle Patienten, die wegen einer Stoffwechselentgleisung und/oder der Folgekomplikationen des Diabetes (Herz-, Nieren- und Augenerkrankungen, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beinarterien, Störungen des Nervensystems u.a.) einer Klinikbehandlung bedürfen. Das Arbeitspensum ist hoch: mehr als 100 Konsile und ca. 10 neu entdeckte Diabetiker monatlich. Denn nicht nur in der Medizinischen Klinik, sondern in allen Fachabteilungen des Krankenhauses unterstützt das Team die Diabetesbehandlung, da jeder Diabetiker durch eine akute Erkrankung besonders gefährdet ist. Das gilt z.B. bei Infekten, notwendigen Nüchternphasen und rund um eine Operation. Hier gilt es, zu niedrige und zu hohe Blutzuckerwerte, Wundheilungsstörungen und eine Schwäche der körpereigenen Abwehrfunktionen zu vermeiden. Aus einer Vielzahl von Therapien wird gemeinsam mit dem Patienten eine individuelle Behandlung ausgewählt und es gibt Tipps für die ambulante Weiterbehandlung. Durch eine routinemäßige Blutzuckerkontrolle bei allen Patienten können sogar auch bisher noch nicht bekannte Diabeteserkrankungen entdeckt und frühzeitig behandelt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Wundschwester werden fachgerecht alle Wunden versorgt - von der „Bagatellverletzung“ bis zum Diabetischen Fußsyndrom. Außerdem gibt es regelmäßige Schulungen für die internistischen Assistenzärzte und die Schwestern aller Stationen, damit möglichst viele fit im Thema sind. Im Jahr 2013 erhielt die Klinik Nauen für diese Arbeit als eines der ersten Häuser das neue Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).


Erfolgreiche Strategien gegen krankhaftes Übergewicht


Befragt nach ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr nannten die meisten Bundesbürger „Abnehmen“, denn viele kämpfen mit zu viel Pfunden. Oft ist es aber mit einer befristeten Diät nicht getan, sondern es bedarf eines systematischen Herangehens unter ärztlicher Aufsicht. Das renommierte Adipositaszentrum der Havelland Kliniken hat dazu als erste Brandenburger Einrichtung mit der AOK Nordost einen neuen Vertrag über die Durchführung eines ambulanten Adipositas-Programms abgeschlossen. Die angebotenen Maßnahmen stehen grundsätzlich aber auch Patienten anderer Krankenkassen offen. Herzstück ist dabei die interdisziplinäre Diagnostik und Therapie. Unter ernährungsmedizinischer Leitung wird im Adipositas-Zentrum der Havelland Kliniken mit anderen Gesundheitsberufen wie z. B. Ernährungswissenschaftlern, Sporttherapeuten und Psychologen eng zusammengearbeitet. Die umfassende Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie verfolgt das Ziel, dauerhafte Impulse für einen gesunden Lebensstil zu setzen. Das aktive Programm ist jeweils auf zwölf bzw. sechs Monate angelegt. Dabei wird mit jedem Patienten ein individuelles Therapieziel festgelegt. Um den Behandlungserfolg langfristig zu sichern, werden nach dem Ende der Maßnahme weitere Nachsorgen in Abständen von sechs Monaten an beiden Klinikstandorten angeboten. Führt die konservative Behandlung nicht zum Erfolg oder liegt ein sehr extremes Übergewicht vor, kann im Adipositaszentrum auch ein geeigneter operativer Eingriff erfolgen. Der Hausarzt überweist Patienten und bleibt auch nach dem Adipositas-Programm ihr erster Ansprechpartner. Durch die nahtlos aufeinander abgestimmte Betreuung im Adipositaszentrum der Havelland Kliniken lassen sich Gesundheit und die Lebensqualität für Patienten erheblich verbessern.


Neue Wege in der Pflege – Dualer Studiengang Pflegewissenschaften


Da die Bevölkerung in Deutschland immer älter wird, brauchen wir zukünftig deutlich mehr Pflegekräfte bei immer weniger Bewerbern für eine entsprechende Ausbildung - der Fachkräftemängel wächst. Es sind also Maßnahmen gefragt, um das Berufsbild attraktiv zu machen. Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe bietet dazu in Kooperation mit der BTU Cottbus-Senftenberg Interessierten die Möglichkeit, sich im Rahmen des Dualen Studiengangs Pflegewissenschaften diesen Herausforderungen zu stellen. Das Studienprogramm ist ein ausbildungsintegrierendes Vollzeitstudium, das zu dem international anerkannten akademischen Grad „Bachelor of Science“ und zu einem Berufsabschluss als staatlich anerkannter Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w) führt. Aufbauend auf dem Grundlagenwissen der Pflege runden Kenntnisse des Qualitätsmanagements, der Steuerung von Versorgungsprozessen sowie Beratungskompetenz das Profil der Studierenden ab. Wissenschaftliches Arbeiten und praktische Umsetzung werden verzahnt. So sind die künftigen Pflegewissenschaftler bestens auf Ihre Aufgaben als Experten in der Praxis vorbereitet, z.B. in Leitungsfunktionen oder Fachexperten in einer stetig an Bedeutung gewinnenden Branche. Mit der vollständigen Finanzierung des Studiums mit der Ausbildungsvergütung bietet die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe attraktive Rahmenbedingungen und eine zusätzliche Sicherheit gegenüber anderen Studienformen. Voraussetzung für die Zulassung an der BTU sind die Hochschulzugangsberechtigung sowie der Abschluss eines Ausbildungsvertrages zum Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w). Das Studium beginnt jedes Jahr zum 1. Oktober und dauert acht Semester. Wenn Sie also gern den Menschen im Mittelpunkt Ihres Handelns sehen und interessiert sind Entwicklung und Innovation im medizinisch-sozialen Bereich, bewerben Sie sich in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe für das Duale Studium der Pflegewissenschaften.


Gemeinsame Presseinformation AOK Nordost und Havelland Kliniken GmbH

Neue Wege bei der Adipositastherapie
Erstes Adipositas-Programm für übergewichtige Patienten im Land Brandenburg startet


Nauen, 16.12.2014 Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes belegen: Die Brandenburgerinnen und Brandenburger bringen mehr Gewicht auf die Waage, als die Menschen in den meisten anderen Bundesländern. Der Anteil der Übergewichtigen der Region „Ost (Nord)“ mit den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt beträgt 37,3 %, der Anteil der krankhaft Übergewichtigen mit einem BMI größer als 30 liegt in dieser Region bei 18,9 %. Nur in Thüringen und Sachsen ist der Gesamtanteil der Übergewichtigen mit 57 % noch höher.

Mit deutlichem Übergewicht steigt aber das Risiko sogenannter Adipositas-assoziierter Erkrankungen. Hierzu zählen u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Gelenkbeschwerden. Mit einem neuen Vertrag über die Durchführung eines ambulanten Adipositas-Programms wollen die AOK Nordost und die Havelland Kliniken GmbH dem Problem begegnen. Es ist der erste Vertrag seiner Art im Land Brandenburg, die ersten Patienten beginnen die Behandlung im neuen Jahr.
„Ich bin überzeugt, dass es uns mit diesem neuen Vertrag gelingt, einen dringend notwendigen Schritt bei der Adipositasversorgung zu gehen“, ist Harald Möhlmann, Geschäftsführer Versorgungsmanagement bei der AOK Nordost, von dem neuen Vertrag überzeugt. „Die vernetzte Diagnostik und Therapie, eine individuelle Betreuung im Zusammenspiel mit dem Selbstmanagement der Patienten setzen Maßstäbe bei der Betreuung von Adipositaspatienten. Sie profitieren von der Versorgung aus einer Hand“, so Möhlmann weiter.

Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie
Das renommierte Adipositas-Zentrum der Havelland Kliniken möchte künftig die Kooperation mit den Hausärzten der Region auch bei der konservativen er Behandlung übergewichtiger Patienten intensivieren. So können die Hausärzte die Patienten bei Vorliegen einer Adipositas zeitnah an das Behandlungsteam der Kliniken in Nauen und Rathenow überweisen. Grundlage dafür ist ein integrierter Versorgungsvertrag, den die AOK Nordost mit den Havelland Kliniken abgeschlossen hat. Angesprochen sind in erster Linie Patienten mit einem großen Übergewicht und einem Bodymaßindex über 40 bzw. 35 mit dadurch bedingten Folgeerkrankungen. Herzstück des Programms ist die interdisziplinäre Diagnostik und Therapie. Unter ernährungsmedizinischer Leitung wird im Adipositas-Zentrum der Havelland Kliniken mit anderen Gesundheitsberufen wie beispielsweise Ernährungswissenschaftlern, Sporttherapeuten und Psychologen eng zusammengearbeitet. Schwerpunkt ist dabei eine umfassende Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie mit dem Ziel, dauerhafte Impulse für einen gesunden Lebensstil zu setzen. Das Programm ist jeweils auf zwölf bzw. sechs Monate angelegt. Dabei wird mit jedem Patienten ein individuelles Therapieziel festgelegt. Um den Behandlungserfolg langfristig zu sichern, werden nach dem Ende der Maßnahme weitere Nachsorgen in Abständen von sechs Monaten an den beiden Klinikstandorten angeboten. Wichtig ist, dass der behandelnde Hausarzt, insbesondere nach dem Ende des Adipositas-Programms, der erste Ansprechpartner für die Patienten bleibt.

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der AOK diesen neuen Weg zur individuellen Behandlung der Adipositas gehen können. Durch die nahtlos aufeinander abgestimmte Betreuung in unserem Team können wir die Gesundheit und die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern“, betonte Dr. Stefan Lenz, Leiter des Adipositas-Zentrums der Havelland Kliniken.

Pressekontakt:
Havelland Kliniken: Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken,
Tel. 03321 421003, e-mail:. Babette.Dietrich@havelland-kliniken.de

AOK Nordost: Markus Juhls, Pressereferent, Tel. 0800 265 080 41469,
e-mail: presse@nordost.aok.de


Neue Parkraumbewirtschaftung der Havelland Kliniken


Ab Januar 2015 wird auf den Parkplätzen der Havelland Kliniken GmbH am Standort Nauen ein System der Parkraumbewirtschaftung eingeführt, wie es in den meisten Kliniken schon lange üblich ist. Entsprechende Schilder, welche die künftig geltenden Regelungen beschreiben, sind bereits aufgestellt, um die Nutzer vorab zu informieren. Die Bewirtschaftung erfolgt täglich in der Zeit von 6:00- 20:00 Uhr. Ein Teil der Stellflächen ist als Kurzzeitparkzone (max. Dauer 3 Stunden)ausgewiesen, andere können unbefristet genutzt werden. Es wird eine gestaffelte Parkgebühr erhoben. Der maximale Tagessatz beträgt 4 Euro. Eine externe Firma kontrolliert die ordnungsgemäße Nutzung der Flächen durch tägliche Rundgänge und ahndet Ordnungswidrigkeiten. Die Vorbereitungsarbeiten am Klinikstandort Rathenow laufen bereits, damit auch dort - spätestens zum Sommer 2015 - die Parkraumbewirtschaftung umgesetzt werden kann.


In Therapie und doch zuhause – die neue Geriatrische Tagesklinik Nauen

Ab November 2014 eröffnen die Havelland Kliniken zusätzlich zum Standort Rathenow auch in Nauen eine Geriatrische Tagesklinik mit 15 Plätzen. Geriatrische Tageskliniken schließen eine Lücke zwischen ambulanter und stationärer Versorgung für ältere Patienten, die nicht unbedingt oder nicht mehr einer vollstationären Behandlung bedürfen. Diese verbleiben außerhalb der Behandlungszeit in ihrem Alltagsumfeld. Dabei wird ihr soziales Netz durch die Behandlung und Betreuung in der Tagesklinik entlastet. Gleichzeitig stehen ihnen fast alle Verfahren der Diagnostik und ärztlichen Therapie eines Krankenhauses zur Verfügung. Das Angebot intensiver rehabilitativer tagesklinischer Behandlung erleichtert besonders nach längerem Klinikaufenthalt die Überleitung in den ambulanten Bereich und sichert Behandlungsfortschritte ab. Andererseits kann für ältere Patienten durch die geriatrische Tagesklinik häufig ein stationärer Aufenthalt ganz verhindert oder eine zunehmende Pflegebedürftigkeit vermieden werden.
Die Nauener Tagesklinik hat ihre Räume zunächst im Seniorenpflegezentrum Nauen gegenüber der Klinik. Sie ist montags bis freitags jeweils in der Zeit von 8:00 bis 15:30 Uhr geöffnet. Die Behandlungen finden je nach individuellem Bedarf in Einzel- und Gruppentherapie statt. Den Transport zwischen Häuslichkeit und Tagesklinik übernimmt ein kundiger Fahrdienst. Die Patienten erhalten in der Klinik Getränke, ein Frühstück und eine Mittagsmahlzeit. Sie werden während der Dauer der tagesklinischen Behandlung mit allen notwendigen Medikamenten versehen. Durch Einbeziehung und Beratung der Angehörigen sichern wir die Nachsorge ab. Bedingung für die Aufnahme in der Geriatrischen Tagesklinik ist ausreichende Selbstständigkeit der Patienten im häuslichen Umfeld oder die effektive Versorgung außerhalb der Behandlungszeiten durch Angehörige und/oder einen Hilfsdienst. Außerdem benötigen Patienten eine Krankenhauseinweisung für die geriatrische Tagesklinik.


Mama, Papa kommt - wir gehen in die Klinik!

Wenn dieser Satz zu hören ist, dann liegt etwas Besonderes an: Am 30. August wird die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wieder ihre Türen für ein Fest mit Kindern und Eltern öffnen, um das Thema Kindergesundheit in lockerem Rahmen zu präsentieren. Grundsätzlich werden hier Kinder von der Geburt bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres unabhängig von der Art ihrer Erkrankung behandelt. Durch die bunte Gestaltung der Station und das speziell geschulte Pflegeteam, welches sich liebevoll um die jüngsten Patienten kümmert, versucht die Klinik Ängsten entgegen zu wirken. Da die Nähe der Eltern wichtig ist, kann ein Elternteil während des stationären Aufenthaltes mit aufgenommen werden. Zur Ablenkung und Beschäftigung steht ein Spielzimmer auf der Station zur Verfügung.
Geboten wird ein breites Leistungsspektrum. Es umfasst die intensive Behandlung kranker Früh- und Neugeborener, pädiatrisch-internistische und chirurgische Krankheitsbilder, Erkrankungen der Atemwege, der Haut, der Augen, des Magen- und Darmtrakts, Allergien Infektionskrankheiten, Herz- Kreislauferkrankungen, Anfallsleiden sowie psychosomatische Erkrankungen. Im neuen Schlaflabor können die Ursachen von Schlafstörungen diagnostiziert werden.
Aufgenommen werden Neugeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche. Bei allen Früh-, Risiko- und operativen Geburten ist ein Kinderarzt anwesend. Die Wöchnerinnen werden durch qualifizierte Kinderkrankenschwestern betreut und umfassende Erstuntersuchungen sind Standard. In der Kinder-Notfallambulanz werden Kinder- und Jugendliche in Notfällen rund um die Uhr versorgt. All dies und noch viel mehr können Kinder und Eltern sich beim Sommerfest anschauen und erklären lassen. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!


Von Havelländern für Havelländer

Der Realmarkt in Falkensee überraschte die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit einer unglaublich großzügigen Geldspende.
Im Realmarkt Falkensee wurde vom 23.06.2014 bis 28.06.2014 für die kleinsten Patienten der Klinik Nauen durch den Verkauf von Tombola Losen, Erdbeerbowle, Grillwürstchen und Kuchen der Betrag von 2.444,44 Euro gesammelt.

Frau Glasenapp, die Filialleiterin, war beeindruckt vom Engagement der Havelländer insgesamt sowie über die größeren Geldspenden einzelner Kunden. Zusätzlich wurde von der Geschäftsführung des Realmarktes in Düsseldorf eine Summe von 2.000,00 Euro bereitgestellt, welche die Spende auf stattliche 4.444,44 Euro erhöhte.
Dieses Geld wurde am 15.07.2014 in der Falkenseer Filiale an Chefarzt Norbert Dahlinger überreicht, der dies für die Ausstattung des Kinder- und Jugendzimmers in der Klinik Nauen verwenden möchte.

„Geldspenden in dieser Höhe sind selten. Sie helfen in wunderbarer Weise den Aufenthalt im Krankenhaus für die Kinder und Jugendlichen angenehmer zu gestalten“, betonte Norbert Dahlinger. „Ich möchte mich herzlich bei Frau Glasenapp und Frau Schwartze bedanken, die unserer Klinik diese Aktion gewidmet haben. Vielen Dank auch an alle Mitarbeiter der Filiale in Falkensee für Ihr persönliches Engagement und an alle Kunden, die dieses Projekt so unglaublich großzügig unterstützt haben. Und nicht zuletzt ein herzliches Dankeschön auch an die Geschäftsführung des Realmarktes Deutschland, die für die großzügige „Aufrundung“ gesorgt haben.



Pressemitteilung zum Projekt „Rollende Arztpraxis“

Bild zeigt den Wolfenbüttler Bus

Der Patient steht im Mittelpunkt!
Geschäftsführer fordert konstruktiven Dialog und Sachlichkeit

In der im Havelland laufenden Diskussion zu einer „Rollenden Arztpraxis“ fordert der Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit, zu einem sachlichen Dialog über die bestmögliche, auch zukünftige Versorgung der Patienten auf. Nach seiner Auffassung kann es nicht darum gehen, sich gegenseitig neue innovative Projekte kaputt zu reden. Zu der jüngsten Kritik des Vorsitzenden des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Hans-Joachim Helming, entgegnet der Geschäftsführer „Selbstverständlich haben Ärztefunktionäre das Recht und als Lobbyisten auch die Pflicht, die Entwicklung von neuen Vorhaben im Gesundheitswesen kritisch zu begleiten. Es sollte hier aber berücksichtigt werden, dass die „Rollende Arztpraxis“ - genauso wie der Patientenbus - als ein Beitrag zur zukünftigen Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum diskutiert wurden. Diese Initiative ging von der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Havelland aus, in der alle Akteure des regionalen Gesundheitswesens ihre Vorschläge einbringen können. Dass sich gewählte Kommunalpolitiker um die Sorgen und Belange der Einwohnerschaft kümmern, kann ihnen genauso wenig zum Vorwurf gemacht werden, wie den Ärztefunktionären das Vertreten der Interessen ihrer Berufsgruppe. Dies sollte aber nicht zum Herabwürdigen von Vorschlägen führen, die immerhin in anderen Bundesländern erfolgreich umgesetzt wurden.“

Nachdem das Vorhaben der „Rollenden Arztpraxis“ nunmehr aufgrund des Widerstandes der Kassenärztlichen Vereinigung und niedergelassener Ärzte nicht weiter verfolgt wird, sollten weitere Vorschläge zur dauerhaften Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Region entwickelt und diskutiert werden. „Die Patienten haben ein Recht darauf, dass frühzeitig und umfassend Konzepte für die dauerhafte medizinische Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum entwickelt werden. Wie es nicht geht, ist leicht und schnell gesagt, wie es geht, ist gefragt!“

Deshalb muss die Diskussion baldmöglich konstruktiv und sachlich, sowohl im Havelland, als auch auf Landesebene fortgesetzt werden.


V. i. S. d. P Dr. Babette Dietrich,
Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Ketziner Str. 19, 14641 Nauen


„Starthelfer“ für Familien – Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder

Die Idee der Netzwerke wurde in Brandenburg vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie ins Leben gerufen und finanziell unterstützt. Als Havelländisches Netzwerk Gesunde Kinder können wir nun schon auf sieben Jahre engagierter Arbeit zurückblicken. Unser Projekt dient der vorsorgenden Familien- und Kinderbetreuung in der Region. Wir begleiten kostenfrei alle Familien mit Kindern bis zu drei Jahren im Landkreis, die teilnehmen möchten. Idealerweise treten Mütter/Eltern dem Netzwerk schon in der Schwangerschaft bei, doch ist dies auch später möglich. Hebammen und speziell geschulte Familienlotsen des Havelländischen Netzwerks begleiten den Start in die neue Lebensphase. Sie besuchen die Familien zu vereinbarten Terminen zuhause und stehen mit Rat und Tat zur Seite bei Fragen rund um Kindergesundheit und Familienleben. Als weitere Akteure wirken im Havelland u. a die Kinder- und Geburtsabteilungen der Havelland Kliniken, Niedergelassene Ärzte und Hebammen, Gesundheits- Sozial- und Jugendamt, Schwangerenberatung, Beratungsstellen freier Träger, Frühförderstellen und Therapeuten mit. Wir möchten dazu beitragen, die Angebote und Hilfen für Schwangere und Eltern kleiner Kinder aufeinander abzustimmen und vom Netzwerk passgenau in der Familie des Kindes vermittelt werden. Aktuell begleiten wir 805 Familien, wobei in diesen auch noch 539 Geschwisterkinder leben, die wir natürlich nicht „außen vor“ lassen. Unsere Arbeit wird wissenschaftlich evaluiert. Mit den anderen Brandenburger Netzwerken stehen wir in regelmäßigem Austausch. Besonders gefreut haben uns 2013 die Auszeichnungen mit dem KTQ Award und dem Springer Medizin Charity Award, die wir für unsere gut frequentierte und engagierte Netzwerkarbeit erhalten haben. Damit unser Projekt so bunt und lebendig bleibt, freuen wir uns über auch über „Nachwuchs“ bei unseren Lotsen. Wer Interesse an einer Mitarbeit im Netzwerk hat, ist ebenso willkommen wie neue Familien.


Neue Skyline in Rathenow

Am Dienstag, d. 17.06.2014, war es soweit: Die Schüler der Klassenstufen 8 - 10 der Pestalozzi-Schule Rathenow schwangen für die letzten Arbeiten ihre Pinsel. \\\"Wir müssen das Bild noch etwas lebendiger gestalten und einige Lichter in den Häusern ausschalten\\\", so Gudrun Prüfer, Lehrerin und Projektbetreuerin. Wo zuvor ein hässliches Graffiti prangte, ist nun an der Hauswand Forststr. 44 eine bunte Skyline als attraktiver Blickfang zu sehen. Frau Marita Black, Verwaltungsleiterin des Wohn- und Pflegezentrums (WPZ) lud die jungen Künstler zu einer kühlen Erfrischung ein.


Notfallsanitäter – Ein neues Berufsbild im Rettungsdienst

„Es war nicht ohne“, seufzt Roy Strupat nach erfolgreich bestandener Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter und bringt damit den hohen Anspruch, den die Prüfungskommission erhoben hat, zum Ausdruck. Der Rettungswachenleiter aus Rathenow hatte sich zuvor gemeinsam mit zwei weiteren Kollegen der RHG entschieden, sich der ersten Prüfung dieser Art im Land Brandenburg zu stellen. Jetzt gehört er zu den ersten 17 Notfallsanitätern im Land und ist sichtlich stolz darauf.
Tatsächlich beginnt mit der Ausbildung zum Notfallsanitäter eine neue Ära in der Berufspolitik des Rettungsdienstes, die endlich eine Gleichstellung mit anderen Berufsbildern der Gesundheitspflege bedeutet. Aufgrund der steigenden Anzahl pflegebedürftiger Menschen werden sich in Zukunft die Anforderungen an die Retterinnen und Retter in qualitativer und quantitativer Hinsicht erhöhen. Das zunehmende Alter der Patienten führt zu komplexer werdenden Notfallsituationen, einem Anstieg der Einsatzzahlen sowie der Veränderung von Krankheitsbildern der Hilfesuchenden. Vor dem Hintergrund dieser veränderten Rahmenbedingungen ist die Schaffung des neuen Berufsbildes Notfallsanitäter notwendig geworden, um den Anforderungen eines zukunftsorientierten, leistungsstarken Rettungswesens gerecht zu werden. Sie werden die Notärzte nicht ersetzen, aber die Versorgung der Patienten bis zu deren Eintreffen deutlich verbessern können. Die umfassende präklinische notfallmedizinische Versorgung wird durch den Einsatz der Notfallsanitäter so zeitnäher möglich sein. Auch der Einsatz von Notfallsanitätern in Notfallversorgungen bzw. Rettungsstellen der Kliniken wäre sinnvoll. Im Team mit Ärzten und Krankenpflegekräften können sie einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Versorgungsqualität von Notfallpatienten leisten.
Mittlerweile wird die Ausbildung zum Notfallsanitäter an zwei Schulen im Land Brandenburg angeboten. Die Landesrettungsschule in Bad Saarow hat die Vorgaben des am 01.01.2014 in Kraft getretenen Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) rasch umgesetzt und ist damit Vorreiter in der Region. Für Schulleiter Jürgen Wabnik stellt wegen der zunehmenden Professionalisierung in der präklinischen notfallmedizinischen Versorgung das neu geschaffene Berufsbild eine erhebliche Aufwertung innerhalb der Rettungsberufe dar. Genau aus diesem Grund hat sich die Mehrzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes entschlossen, in den nächsten Jahren die Qualifizierung zum Notfallsanitäter zu absolvieren. Dazu hat die Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG) ihr Personalentwicklungskonzept weiterentwickelt. Sie setzt den bereits vor zwei Jahren begonnenen Weg der dreijährigen Rettungsdienstausbildung unter den neuen gesetzlichen Regelungen konsequent fort. Das aktuelle Konzept regelt unter anderem die Abfolge der zu beschickenden Kursangebote. Danach werden bis zum Jahr 2020 ca. 70 Rettungsassistenten/-innen eine Ergänzungsqualifizierung absolviert haben. Knapp die Hälfte dieser Mitarbeiter kann eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweisen und braucht sich lediglich jeweils einer mündlichen und einer praktischen Prüfung stellen. Für Matthias Stebahne war es jedoch wichtig, den angebotenen Vorbereitungskurs an der Landesrettungsschule in Anspruch zu nehmen. Jetzt weiß der frisch gebackene Notfallsanitäter, worauf es ankommt und kann seine Erkenntnisse an die Nachfolger weitergeben. „Das ist auch das Ziel des Fortbildungsmanagements für die kommenden Jahre“, betont der Rettungsdienstausbilder aus Nauen. „Wir werden regelmäßig Workshops zu prüfungsrelevanten Themen, ergänzt um E-Learning-Angebote, ins Fortbildungskonzept mit aufnehmen.“ Auch auf das Training praktischer Prüfungselemente hat sich die RHG bestens vorbereitet. Den Trauma-Trainern Rayk Sommer und Marco Lehmann stehen eine Reihe von hochmodernen Übungsphantomen zur Verfügung, die für die Prüfungsvorbereitung genutzt werden können.
Rettungsassistenten mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung haben die Möglichkeit, sich entweder einer kompletten staatlichen Prüfung zu unterziehen oder einen Ergänzungslehrgang im Umfang von 480 bis 960 Stunden zu absolvieren, wozu dann auch ein Klinikpraktikum gehört. Die Berufsausbildung zukünftiger Notfallsanitäter stellt nicht nur für den Rettungsdienst eine große Herausforderung dar. Auch die Kliniken müssen Voraussetzungen zum Gelingen einer erfolgreichen Ausbildung schaffen. Dazu gehört unter anderem die Bereitstellung ärztlicher und nichtärztlicher Praxisanleiter. Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ist dafür optimal aufgestellt.


Die Havelland Kliniken GmbH ist Kooperationspartner der BTU Cottbus im Bachelor-Studiengang Pflegewissenschaft

Am 14.04.2014 konnte eine weitere Kooperation vertraglich in Nauen besiegelt werden: Ab dem Wintersemester 2014/2015 nimmt die Havelland Kliniken GmbH am Studiengang Pflegewissenschaften teil. Damit ist die vierte Klinik im Land Brandenburg die diesen seit Wintersemester 2013/2014 eingerichteten Studiengang mit anbietet. Er schließt mit dem Bachelor of Science und ist ein sogenannter integrativer Studiengang, d.h. er endet mit einem Hochschul- und einem Berufsabschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Die Studierenden absolvieren ein sehr kompaktes Programm, das an den Lernorten Universität und Klinik gleichermaßen stattfindet. Parallel zum Studium erhalten die Studierenden Ausbildungsverträge mit entsprechender Ausbildungsvergütung, Dies soll eine engere Verzahnung von Wissenschaftsorientierung und Praxis der Pflege gewährleisten und die Absolventen der BTU auf ihre spätere verantwortungsvolle Aufgabe vorbereiten. Angesichts des demografischen Wandels ist dies ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern und so den Fachkräftebedarf sicher zu stellen. Die Havelland Kliniken stellen zwei Ausbildungsplätze zur Verfügung.


Vorbereitet auf den demografischen Wandel – Auszeichnung für das Wohn- und Pflegezentrum Havelland

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
prämierte havelländischen Beschäftigungspakt „Havel
Perspektive 50+“ am Donnerstag im Jüdischen Museum in Berlin

Der Geschäftsführer der Wohn- und Pflegezentrum
Havelland GmbH (WPZ), Jörg Grigoleit, nahm gemeinsam mit dem Gesellschafter des Unternehmens, Dr. Burkhard Schröder, am Donnerstag, dem 10. April, die Auszeichnung
des BMAS „Unternehmen mit Weitblick 2014“ in Berlin entgegen. Die WPZ ist durch den Landkreis Havelland - Jobcenter- im Beschäftigungspakt „Havel Perspektive 50
plus“ für diese Auszeichnung vorgeschlagen worden.
„Unternehmen mit Weitblick“ haben sich erfolgreich für die altersgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen engagiert. Der WPZ ist es in enger Zusammenarbeit mit dem Jobcenter gelungen, mit der Einstellung älterer Arbeitnehmer aus dem SGB II Leistungsbezug den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.

Insgesamt haben 77 Unternehmen aus allen 400 Landkreisen der Bundesrepublik diese Auszeichnung erhalten.

Havel Perspektive 50 plus
Ziel des Paktes „Havel Perspektive 50 plus“ ist die es, die Beschäftigungschancen älterer Arbeitsloser zu verbessern.
Dabei wird die Gestaltungskraft der Region zur beruflichen Eingliederung älterer Langzeitarbeitsloser einbezogen. Das bedeutet auch, Unternehmen für die Einstellung älterer Arbeitnehmer zu sensibilsieren.
Die gesundheitliche Situation, die \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"verloren gegangene\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" Mobilität und die \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"verlernte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" Motivation älterer arbeitsloser Menschen werden durch das Jobcenter aktiviert. Im Fokus steht die nachhaltige Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Arbeitssuchende erhalten spezielle Angebote wie Coaching, Bewerbungstrainings oder Angebote zur Gesundheitsförderung.
Unternehmen werden bei der Besetzung von Stellen durch zielgerichtete Bewerberauswahl, Angebote zur Eignungsfeststellung oder berufsbegleitendes Coaching der Arbeitnehmer unterstützt.
Besonders hervorgehoben hat am Donnerstag Bundesstaatssekretär Thorben Albrecht vom Bundesministerium für Arbeit die Bereitschaft von Unternehmen, bei diesem Vorhaben als Partner von Verwaltungen mitzuwirken.

Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH, Havelland Kliniken Unternehmensgruppe
Der kommunale Verbund von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens im Havelland wird von der Muttergesellschaft Havelland Kliniken GmbH geleitet. In diesem Gesundheitsnetzwerk greifen die individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen aller Angestellten eng ineinander, auch die der Älteren. Das WPZ widmet sich künftigen Arbeitnehmern zwischen 50 und 65 Jahren, die in Umschulungsmaßnahmen durch die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe einbezogen werden. Die Gesundheit der gesamten Belegschaft wird durch ein umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement gefördert.
Das WPZ hat sich erfolgreich für die altersgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen engagiert und es wurden ältere Arbeitnehmer aus dem SGB II Leistungsbezug eingestellt.
Dafür erhielt das Unternehmen im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakete für Ältere in den Regionen“ am Donnerstag die Auszeichnung.

Die Presseinformation des Bundesprogramms \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regione\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" zur Prämierung der Unternehmen mit Weitblick 2014 finden Sie hier:
http://www.perspektive50plus.de/uploads/media/2014_PM_UmW2014.pdf

Stephanie Reisinger
Mitarbeiterin der Pressestelle

Landkreis Havelland
Der Landrat
Pressestelle
Platz der Freiheit 1 · 14712 Rathenow


Was lange währt….Auszeichnung der Fluthelfer

Am 04. April 2014 ehrte die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ihre Mitarbeiter und weitere Ehrenamtliche vom ASB für ihren Einsatz während der Flut im Sommer 2013 mit den Auszeichnungen der Länder Brandenburg und Sachsen – Anhalt. Bei einer Feierstunde für die rund 50 Ausgezeichneten in Haage übergaben der Aufsichtsratsvorsitzende und Landrat Dr. Schröder und der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit, die Hochwassermedaillen und Fluthelfernadeln mit den dazugehörigen Urkunden beider Bundesländer, die nunmehr von den Ministerien bereit gestellt worden waren. „Durch Ihren beherzten Einsatz haben Sie mit dazu beigetragen, dass das Havelland quasi mit einem blauen Auge in dieser Katastrophe davongekommen ist“, lobte Dr. Schröder.


Volunteers - Freiwilliges Engagement ist sehr viel mehr als unbezahlte Lückenfüllung

Havelländische Kommunalpolitiker und Seniorenräte ließen sich von den Erfahrungen Baden Württembergs mit der Gewinnung Freiwilliger inspirieren: Auf Einladung der Havelland Kliniken stellte Inge Hafner, Volunteersbeauftragte des Landkreises Esslingen, den dortigen erfolgreichen Projektansatz bei einem Treffen auf Schloss Ribbeck vor. In der anschließenden Diskussion kam man überein, dass auch die Agentur für Bürgerschaftliches Engagement im Havelland zielgerichtet bei den Kommunen den Bedarf für die Unterstützung ihrer Hauptamtlichen durch qualifizierte Freiwillige abfragen wird. Im Sinne des demographischen Wandels in der Arbeitswelt soll auch überlegt werden, dass Firmen und Verwaltungen ihrerseits einen entsprechenden Beitrag zur Vorbereitung ihrer Mitarbeiter auf das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben leisten. Studien und Berichte zeigen, dass nach einer kurzen Phase des Ausruhens viele „Ruheständler“ nach einer neuen Aufgabe suchen, um soziale Kontakte zu pflegen und mit anderen ihr Wissen und ihre Erfahrungen in den Dienst einer sinnvollen Aufgabe zu stellen. Im Gespräch mit Vorgesetzten könnten die Mitarbeiter nach ihren Interessen befragt und der Katalog mit regionalen Einsatzfeldern für bürgerschaftliches Engagement vorgestellt werden.


Vertragsunterzeichnung in Premnitz

Die Stadt Premnitz stellt für die HAVELLAND KLINIKEN Unternehmensgruppe einen Standort mit zentraler regionaler Versorgungsfunktion dar. Schon seit 1977 gibt es das Pflegeheim „Haus Premnitz“, welches von der Tochtergesellschaft Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH (WPZ) geleitet wird. Die Rettungswache in der Stadt wird seit 2011 von der Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG), einer weiteren Tochtergesellschaft, betrieben.

Für das „Haus Premnitz“ der WPZ wurde im letzten Jahr ein detailliertes Entwicklungskonzept erarbeitet. Es soll in den Jahren 2015/16 mit geschätzten Investitionskosten von ca. 2 Mio € zu einem modernen Seniorenpflegezentrum umgebaut und um 18 Plätze erweitert werden. Ferner wird zur Optimierung der ambulanten pflegerischen Versorgung in der Region der Aufbau eines ambulanten Dienstes mit einer Sozialstation geplant.

Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe wird nun in Abstimmung mit dem Bürgermeister der Stadt, Herrn Wallenta, ihr Engagement am Standort Premnitz ausbauen: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Premnitz und der Aufsichtsrat sowie die Gesellschafterversammlung der Havelland Kliniken GmbH haben dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung einstimmig zugestimmt. Diese soll eine intensive Kooperation zur Umsetzung gemeinsamer Vorhaben in der Stadt ermöglichen.

Unter der Voraussetzung ggf. erforderlicher ordnungsrechtlicher Genehmigungen und/oder kassenärztlicher bzw. sonstiger Zulassungen werden durch die Gesellschaften der HAVELLAND KLINIKEN Unternehmensgruppe in Kooperation mit der Stadt Premnitz und ihren Gesellschaften folgende strategische Zielsetzungen zur Weiterentwicklung der medizinischen und pflegerischen Versorgung angestrebt:

1. Optimierung der medizinischen Angebotsstruktur - Havelland Kliniken (HKG)

Dies soll dienen dem Aufbau einer geriatrischen Institutsambulanz durch die Klinik für Geriatrie Rathenow; dem Aufbau eines präventiven Betreuungsangebotes in Zusammenarbeit mit Vereinen und Bildungseinrichtungen (Sturzprävention und Herzinfarktaufklärung); der Optimierung der Schlaganfallversorgung in der Region (u. a. enge Zusammenarbeit mit Klinik, optimierte Nachbetreuung im Seniorenpflegezentrum Premnitz). Auch die vertiefte Kooperation der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit der Dauerwohnstätte Premnitz GmbH soll so ermöglicht werden.

2. Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung - Seniorenpflegezentrum Premnitz (WPZ)

Dazu wird die Einrichtung eines neuen Standorts des ambulanten Pflegedienstes „Helfende Hände“ der WPZ mit Errichtung einer Sozialstation, die Sicherstellung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in der Region Premnitz und die nachfrageorientierte Entwicklung einer quartiersnahen Versorgung im Mietwohnungsbestand der Region auf den Weg gebracht.

3. Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung – Gesundheitszentrum Premnitz (MDZ)

Dieses zentrale Tätigkeitsfeld beinhaltet die Vorbereitung und Beteiligung an der Umsetzung des Neubaus eines neuen Gesundheits- und Familienzentrums im Zentrum der Stadt Premnitz; die standortsichere Fortführung der kassenärztlichen Praxisstruktur am neuen Standort, den Ausbau von spezifischen Behandlungsangeboten (z. B. Einbindung in Disease Management Programme), die Kooperation bei der Nachbesetzung von Arztsitzen mit den Kliniken und der MDZ, den Einsatz mobiler Praxisassistentinnen (Agneszwei) für Hausbesuche zur Entlastung der Ärzte sowie die Einbindung der Hausärzte und Physiotherapie des GZP in die heimärztliche Versorgung des Seniorenpflegezentrums Premnitz (Care plus Programm);


Zunächst soll im Gesundheitszentrum und in der Dauerwohnstätte der Stadt Premnitz eine leistungsfähige
und wirtschaftliche Betriebsführung erzielt werden. Der Abschluss von Managementverträgen, welche die Übernahme der Betriebsführung beider Gesellschaften durch Unternehmen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ermöglichen, bildet dazu den Einstieg.

Neben den eingangs skizzierten medizinischen und pflegerischen Angeboten lassen sich durch Integration in die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe auch Verwaltung und Abrechnung der Einrichtungen effizient gestalten. Ihre spezialisierten Leistungen (Hygiene, Sterilisation, Medizintechnik, EDV) können von den Premnitzer Einrichtungen mitgenutzt werden. Ziel ist die Schaffung zukunftsorientierter medizinischer und pflegerischer Angebote am Standort Premnitz. Dies soll die Versorgung der Patienten in der Region sicherstellen sowie Arbeitsplätze in der Region erhalten und neue schaffen.

Die Geschäftsführung der Dauerwohnstätte Premnitz (DWS) wird zum 1. April 2014 von Herrn Burkhard Krüger (Havelland Kliniken GmbH) übernommen.

Die Geschäftsführung der Gesundheitszentrum Premnitz GmbH wird zum 1. April 2014 von Dr. med. Sören Stolper (Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH) übernommen.


Nauen, 28.03.2014


Besuch vom Staatssekretär Herrn Martin Gorholt

Besuch vom Staatssekretär Herrn Martin Gorholt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur
In einem Besuch anlässlich der Berufung der Havelland Kliniken zum akademischen Lehrkrankenhaus der Charite Universitätsmedizin Berlin informierte sich Herr Staatssekretär Gorholt über die akademischen Ausbildungsbedingungen.
Nach seiner Auffassung werden die Havelland Kliniken und damit auch die Patienten im Havelland aus der Anbindung an die universitäre Forschung, Lehre und Krankenhausversorgung deutlich profitieren.
Zudem wird ein weiterer Beitrag zur künftigen Gewinnung von ärztlichem Fachpersonal für das Land Brandenburg geleistet. Die Havelland Kliniken bieten hervorragende Voraussetzungen für eine praktische Ausbildung von Studentinnen und Studenten.


Havelland Kliniken zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin berufen!

Am 06. März 2014 haben die Dekanin der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Frau Prof. Dr. Anette Grüters-Kieslich, der Ärztliche Direktor der Havelland Kliniken, Dr. Klaus Nogai, und der Geschäftsführer, Jörg Grigoleit, die Vereinbarung zur Ausbildung von Medizinstudierenden im praktischen Jahr unterzeichnet. Die Havelland Kliniken sind damit zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Charité Universitätsmedizin Berlin berufen.
Durch den Kooperationsvertrag ist es möglich, dass Medizinstudierende der Charité das sogenannte praktische Jahr in den Klinikstandorten Nauen oder Rathenow absolvieren. Ziel der Kooperation ist es, mehr angehende Medizinerinnen und Mediziner für Brandenburg zu interessieren und so der drohenden medizinischen Unterversorgung entgegenzuwirken. Als zwölftes Brandenburger Krankenhaus haben die Havelland Kliniken die Berufung zum Akademischen Lehrkrankenhaus erfahren. Ab sofort stehen in den Kliniken für Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Urologie, Psychiatrie und Anästhesie insgesamt zehn Ausbildungsplätze für Studentinnen und Studenten zur Verfügung. Der Ärztliche Direktor der Havelland Kliniken, Dr. Klaus Nogai, sieht in den Häusern der Havelland Kliniken hervorragende Voraussetzungen für die praktische Ausbildung von Medizinern gegeben. "Nunmehr ist nach jahrelangen Bemühungen eine Anerkennung als akademischer Ausbildungsstandort erfolgt und damit eine Nutzung der hervorragenden Ausbildungsmöglichkeiten, die unsere Krankenhäuser bieten, möglich.“ sagt Dr. Klaus Nogai. „Wir sind stolz darauf, nun zum Kreis der zwölf Akademischen Lehrkrankenhäuser der Charité im Land Brandenburg zu zählen. Ich bin überzeugt davon, dass diese Form der Ausbildungskooperation ein weiterer geeigneter Beitrag ist, um Medizinerinnen und Mediziner für eine Tätigkeit im Land Brandenburg gewinnen zu können“, so Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland Kliniken. „Die nunmehr vereinbarte strategische Partnerschaft mit der Charité Universitätsmedizin Berlin in Lehre, Krankenversorgung und Forschung bietet weitere Möglichkeiten, das Leistungsangebot unserer Häuser zum Wohle der Patienten zu entwickeln.“
Die Betreuung der Studierenden wird durch Privatdozent Dr. med. Martin Stockburger, Chefarzt der Medizinischen Klinik I der Havelland Kliniken, gewährleistet.

Silke Monte
Stellvertretende Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe
Telefon: 03321-421010
Mail: silke.monte@havelland-kliniken.de


Weichenstellung zum Ausbau der Kooperation

Vorbereitungsgesellschaft der OBER-HAVEL-LAND Kliniken gegründet

Die Havelland Kliniken GmbH und die Oberhavel Kliniken GmbH können ihre Zusammenarbeit nun zielgerichtet ausbauen. Nachdem im Dezember 2013 die Kreistage der Landkreise Havelland und Oberhavel sowie die Aufsichtsräte beider Unternehmen ihre Zustimmung gegeben hatten, erfolgte nun die notarielle Beurkundung der OBER-HAVEL-LAND Kliniken Vorbereitungsgesellschaft mbH. Die dortige Geschäftsführung teilen sich Dr. Detlef Troppens, Geschäftsführer der Oberhavel Kliniken GmbH, und Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH zu gleichen Teilen. Sitz der Gesellschaft ist Hennigsdorf. Aufgabe der Gesellschaft ist, Konzepte zu erarbeiten, um die Leistungsangebote beider Unternehmen abzustimmen und zu ergänzen. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ soll diese größere Trägerstruktur es den kommunalen Häusern ermöglichen, sich im Wettbewerb auf dem Krankenhaussektor auch gegen private Anbieter zu behaupten. „ Unsere Unternehmen stehen seit Jahren im kollegialen Austausch miteinander, den wir nun in Form einer verbindlichen Kooperation intensivieren wollen. Zum Wohl der Patienten wollen wir gemeinsame Projekte umsetzen. Unser Ziel ist es, im Nordwesten Brandenburgs eine wohnortnahe, hochwertige medizinische Versorgung zu wirtschaftlichen Bedingungen anbieten zu können“, erläutert Jörg Grigoleit.
Sollte diese Kooperation in eine Fusion münden, würde der Verbund, zu dem dann fünf 5 Krankenhäuser (Nauen, Rathenow, Hennigsdorf, Oranienburg und Gransee) sowie mehrere Medizinische Versorgungszentren, Seniorenpflegezentren und die Rettungsdienste beider Landkreise gehören, mit ca. 3000 Angestellten einer der größten Arbeitgeber im Land Brandenburg werden.


Roundtable zur Kindeswohlgefährdung

Am Mittwoch, den 12. Februar 2014 fand im Oberstufenzentrum Nauen eine Veranstaltung zum Thema Kindeswohlgefährdung statt.
Die Idee, ein solches Treffen auszurichten, entstand bei den monatlich stattfindenden Beratungen der Schwangeren-Beratung in Nauen und der Kinderklinik. Beide Berufsgruppen kommen fast täglich mit dem Thema „Kindeswohlgefährdung“ in Berührung. Dass dies auch viele andere Informations- und Gesprächsbedarf haben, wurde deutlich an den über 150 Teilnehmenden aus dem ganzen Landkreis sowie Interessierte aus Brandenburg.
Zuerst begrüßte Frau Dr. Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken GmbH, die Teilnehmer. Sie wies auf die Verantwortung hin, die jeder Bürger hat, wenn es um Kindeswohlgefährdung geht. Durch das 2012 in Kraft getretene neue Bundeskinderschutz-Gesetz wurde dies noch einmal untermauert.
Im Anschluss daran referierte Dr. Becker vom Brandenburgischen Landesinstitut für Rechtsmedizin Potsdam, wie gerichtsmedizinische Untersuchungen bei misshandelten oder vernachlässigten Kindern durchgeführt werden.
Danach erläuterte Herr Leitner, Leiter der Fachstelle für Kinderschutz in Brandenburg, das Bundeskinderschutz-Gesetz. Dabei ging er ein auf die gesetzlich verankerte Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Beratung durch eine insofern erfahrene Fachkraft (ISOFA) im Verdachtsfall einer Kindeswohlgefährdung wie auf die Möglichkeit, dass sich Jugendliche, die von Misshandlung oder Vernachlässigung betroffen sind, auch ohne Kenntnis ihrer Eltern eigenständig beim Jugendamt beraten lassen können.
Den dritten Vortrag hielt Frau Oetzmann vom Jugendamt des Landkreises Havelland. Sie ist seit November 2013 Koordinatorin der frühen Hilfen und des Kinderschutzes im Landkreis. Sie stellte ihr Konzept der Strukturierung des Kindesschutzes, sprich frühe Hilfen vor und legte dabei den Schwerpunkt auf die Bündelung, Vernetzung und Koordination von Anbietern und Angeboten.
Abschließend referierte Frau Kobauer von der Schwangeren-Beratung in Nauen. Sie stellte das dortige Angebotsspektrum vor. In der Schwangeren-Beratung können sich werdende Mütter unabhängig von ihrem Sozialstatus vorstellen und zu verschiedenen Themen der Schwangerschaft und damit in Zusammenhang stehenden Anträgen (Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld, Kindergeld, ergänzende Leistungen, Betreuungsgeld) beraten lassen. Ergibt sich dabei Hilfsbedarf, so werden entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet. Die enge Kooperation mit der Nauener Kinderklinik spielt dabei eine wichtige Rolle.
Der Nachmittag verging angesichts der Fülle von Informationen und Erfahrungsberichten schnell und wurde von einer regen Diskussion der Teilnehmer abgerundet. Es sit davon auszugehen, dass weitere Treffen erwünscht und sinnvoll sind.


Prostatazentrum Nauen - Perspektive für ein Leben mit der Erkrankung


Studien belegen, dass fast jeder Mann im Laufe seines Lebens mit einer Erkrankung der Prostata konfrontiert wird. Sei es eine Entzündung, gutartige Vergrößerungen oder Prostatakrebs. Alle Formen erfordern eine fachkundige Beratung und Behandlung. Das interdisziplinäre Prostatazentrum in der Urologischen Klinik der Havelland Kliniken versteht sich in diesen Fällen als erste Anlaufstelle. Wir sehen den Patienten als Partner im Heilungsprozess und wollen für den Einzelnen die bestmögliche Lebensqualität erreichen. Wir bieten das gesamte Spektrum der Diagnostik (Früherkennung und Vorsorge), aktive Überwachung, Therapie und Nachsorge von Prostataerkrankungen an. Der Zusammenschluss erfahrener Spezialisten unter einem Dach ermöglicht die optimale Versorgung der Patienten. Am Prostatazentrum sind neben der Klinik für Urologie u.a. Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Apotheke, Physiotherapie und Psychoonkologie beteiligt. Die Behandlung von Prostatakrebs erfolgt nach internationalen Richtlinien. Dazu zählen neueste operative Techniken und moderne Strahlentherapie. Die Klinik Nauen verfügt auch über einen Multifunktionslaser sowie einen laparoskopischen Kameraroboter der neuesten Generation für gewebeschonendes Operieren. Dies führt zu weniger Folgekomplikationen, beschleunigt die Heilung und verkürzt die Verweildauer in der Klinik. Selbst Hochrisikopatienten können so behandelt werden. Nach einem Klinikaufenthalt können unsere Patienten kostenfrei an einer Selbsthilfegruppe teilnehmen, die sich regelmäßig in der Klinik trifft. Die enge Kooperation mit den behandelnden niedergelassenen Ärzten und anderen externen Partnern ist fester Bestandteil der Arbeit. Die Deutsche Krebsgesellschaft prüft jährlich die Qualität der Behandlung im Prostatazentrum, Wir stellen uns dieser Herausforderung, um uns das hohe Niveau unserer Arbeit kontinuierlich von externen Experten bestätigen zu lassen.

Kontakt: Havelland Kliniken GmbH, Dr. Mike Lehsnau, Chefarzt Urologische Klinik und Leiter Prostatakrebszentrum, Tel. 03321 42 1260 oder E-Mail: mike.lehsnau@havelland-kliniken.de


„Helfende Hände“ erleichtern den Alltag im Alter


Für die meisten Menschen gilt: Je höher das Lebensalter, desto mehr Beschwerden hat man. Die Leistungsfähigkeit lässt nach, die Beweglichkeit nimmt ab und manche werden auch pflegebedürftig. Was bleibt, ist der Wunsch, so lange wie möglich in der vertrauten häuslichen Umgebung zu leben. Nicht immer können Angehörige die erforderliche Unterstützung leisten. Dann ist es Zeit für professionelle Hilfe. Diese bietet der ambulante Pflegedienst „Helfende Hände“ des Wohn- und Pflegezentrums Havelland. Das Team besteht aus erfahrenem Stammpersonal. Die gut ausgebildeten Pflegekräfte betreuen alte und behinderte Menschen liebevoll. Kompetent und zuverlässig erbringen sie Pflegeleistungen, die den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der zu Pflegenden entsprechen. Man unterscheidet dabei zwischen Grund- und Behandlungspflege. "Behandlungspflege" beinhaltet z.B. die Medikamentengabe, Injektionen, das Wechseln von Verbänden, Blutzuckermessungen oder das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen. Die "Grundpflege" dagegen umfasst Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen, Aufstehen und Zubettgehen und hauswirtschaftliche Unterstützung. Besondere Pflege gibt es für demenziell Erkrankte und auch palliativpflegerische Versorgung wird angeboten.
Die Pflegekräfte unterstützen und beraten Betroffene und ihre Angehörigen auch bei Antragstellung bei Pflegekassen und Beihilfestellen. Ebenso stellen sie Kontakte her z. B. zu Physiotherapie, Apotheke, Fußpflege oder Friseur. Wer nur Unterstützung bei den Kleinigkeiten des täglichen Lebens sucht oder sich über einen Besuchsdienst freuen würde, dem vermitteln die Pflegekräfte gerne einen ehrenamtlichen Alltagsbegleiter, der vorliest, Spaziergänge mitmacht oder kleine Besorgungen erledigt. Ziel des Pflegedienstes „Helfenden Hände“ ist es, den betreuten Menschen ein selbstständiges Leben in ihrer persönlichen Umgebung zu ermöglichen.







Gut und sicher ins Leben starten

Alles rund um die Entbindung in den Havelland Kliniken

Eine Klinikgeburt ist heute längst nicht mehr „kalt“ und technisch. Hauptanliegen der Havelland Kliniken ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, die eine moderne, schonende, sichere und familienorientierte Geburtshilfe ermöglicht. Wohnlich gestaltete Räume in freundlichen Farben sorgen für ein Ambiente, in dem man entspannen kann. Eine große Auswahl an Entbindungsmöglichkeiten erlaubt es jeder Mutter, die für sie passende Position zu finden. Die erfahrenen und einfühlsamen Hebammenteams in Nauen und Rathenow unterstützen sie rund um die Geburt. Der Vater oder andere Kontaktpersonen dürfen bei der Entbindung nicht nur anwesend sein, auch sie können die werdende Mutter z.B. durch Massage aktiv unterstützen und die Nabelschnur durchtrennen. Die Kreißsäle können nach Absprache jederzeit besichtigt werden, wobei die Teams gern Fragen beantworten oder beraten. Es gibt in den Kliniken verschiedene Kurse zur Geburtsvorbereitung für werdende Eltern, in denen u.a. unterstützende Methoden wie die Aromatherapie, Moxibustion oder Kinesiotaping vorgestellt werden. Die Anwesenheit eines Arztes bei der Entbindung bietet ein hohes Maß an Sicherheit. Kreißsaal-, Kinder- und Narkosearzt sind rund um die Uhr bereit, um bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten frühzeitig einzugreifen. Die Kreißsäle sind mit hoch spezialisierten Geräten ausgestattet, die während eines unkomplizierten Geburtsverlaufs nur im Hintergrund stehen. Für Früh- und Neugeborene mit Anpassungsstörungen gibt es Tür an Tür mit dem Kreißsaal das Intensivzimmer der Kinderklinik. Die erste Zeit nach der Geburt kann die junge Familie auf Wunsch im Storchenzimmer verbringen, welches auch Platz für den Vater und mögliche Geschwister bietet. In den anderen Ein- bis Zwei-Bettzimmern ist Rooming In selbstverständlich. Umfassende Nachsorgeangebote, Stillberatung, Rückbildungsgymnastik u.a. mehr runden unser „Geburtstags“-Angebot ab.


Leistungsstarke Krankenhäuser für Oberhavel und Havelland

Kooperation der Oberhavel Kliniken GmbH und der Havelland Kliniken GmbH angestrebt


Die Landräte der Kreise Oberhavel und Havelland, Karl-Heinz Schröter und Dr. Burkhard Schröder, sowie die Geschäftsführer ihrer Klinikverbände, Dr. Detlef Troppens und Jörg Grigoleit, haben am Freitag, dem 08.11.2013, in der Geschäftsstelle des Brandenburger Landkreistages vor Pressevertretern die Pläne für eine erweiterte Zusammenarbeit im Bereich der kommunalen Krankenhaus-gesellschaften vorgestellt.

Aktuell befinden sich die Landkreise Oberhavel und Havelland als jeweils alleinige Gesellschafter der Oberhavel Kliniken GmbH und der Havelland Kliniken GmbH in Gesprächen über die Gründung einer gemeinsamen Vorbereitungsgesellschaft. Diese soll Konzepte für die Kooperation beider Kliniken bis hin zu einer Fusion erarbeiten. Im Fokus stehen insbesondere Abstimmungen und Ergänzungen von Leistungsangeboten sowie der Aufbau von Kooperationsprojekten.

Mit einer Intensivierung ihrer Zusammenarbeit reagieren beide Landkreise auf die Umbruchprozesse im Gesundheitssektor. Speziell die Zahl der Krankenhausträger hat sich im Zeitraum zwischen 1995 und 2007 deutschlandweit um mehr als 19 Prozent reduziert.

„Kommunale Krankenhausträger müssen sich dieser Entwicklung vorausschauend stellen und geeignete Konzepte entwickeln“, sagte Landrat Dr. Burkhard Schröder. Um die wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigen und im Wettbewerb langfristig bestehen zu können, sei eine Neuorientierung der strategischen Ausrichtung kommunaler Krankenhausunternehmen notwendig. Eine Lösung sieht der Landrat des Landkreises Havelland in der Schaffung größerer Trägerstrukturen, durch die sich gleichermaßen Kosteneinsparungen und Synergieeffekte realisieren ließen. „Die wohnortnahe medizinische Versorgung auf einem hohen Niveau und zu wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte so im Nordwesten Brandenburgs sichergestellt und weiterentwickelt werden.“ Beide Krankenhausgesellschaften haben in den letzten Jahren zudem ein beachtliches Unternehmenswachstum vollzogen und sich als regionale Gesundheits- und Sozialkonzerne etabliert. Im Falle einer Fusion würde man, so Landrat Dr. Burkhard Schröder, zu einem der größten Arbeitgeber im Land Brandenburg avancieren.

Auch Landrat Karl-Heinz Schröter betonte die Notwendigkeit einer Zusammenlegung, um der Aufgabe kommunaler Daseinsvorsorge gerecht zu werden. „Es bedarf keiner Kreisgebietsreform, um auf die drängenden Fragen der Zukunft angemessen reagieren zu können.“ Ein gemeinsam organisierter und Kreisgrenzen übergreifender Krankenhausverbund besäße die wirtschaftliche Stärke, um der Bevölkerung und den jeweiligen Kostenträgern medizinische Angebote unterbreiten zu können, zu denen die privaten Wettbewerber aufgrund ihrer Größe längst in der Lage sind. „Mit dieser Kooperation schaffen wir die Voraussetzungen für eine flächendeckende und in seiner Angebotsstruktur deutlich differenziertere Patienten-versorgung in beiden Landkreisen“, erklärte Schröter. Ein Austausch medizinischer Angebote, die im jeweils anderen Unternehmen nicht vertreten sind, wie etwa im Bereich der Urologie und Neurologie, wäre dadurch möglich. Auf diese Weise könnte den steigenden Fallzahlen und der fortschreitenden Subspezialisierung wirksam begegnet und die Zukunftsfähigkeit beider Klinikverbände gestärkt und ausgebaut werden.

Die angestrebte Kooperation gilt als wichtiger Schritt für die zukunftsfähige Aufstellung der Gesundheitsversorgung in beiden Landkreisen. Als gemeinsames Ziel betonten die Geschäftsführer beider Kliniken die Beibehaltung von Krankenhäusern in kommunaler Trägerschaft: Kranken-häuser, in denen die betriebswirtschaftlichen Rahmen-bedingungen stimmen und Patienten und Mitarbeiter sich gleichermaßen wohlfühlen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Oberhavel und Havelland

vom 08.11.2013


Kompetente Diabetesbehandlung

Havelland Kliniken erhalten DDG –Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“


In Deutschland leben laut Aussagen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) rund 6 Millionen Menschen, die an Diabetes Typ1 oder Typ 2 erkrankt sind.
Eben diese liegen uns besonders am Herzen, so dass wir in den letzten Jahren zielstrebig daran gearbeitet haben, die Behandlungsqualität für unsere Diabetespatienten in allen Fachabteilungen zu verbessern, indem ihre Grunderkrankung kompetent berücksichtigt wird.
Für die Betreuung und Behandlung von Patienten, die nicht wegen, sondern mit einem Diabetes in die Klinik kommen, bietet die DDG ein Zertifizierungsverfahren an, welches im Erfolgsfall zum Tragen des Titels „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ berechtigt.
Genau dieser Aufgabe haben wir uns Anfang des Jahres 2013 gestellt. Es entstanden schriftlich fixierte Standards, Anpassungen des Konsilwesens und nicht zuletzt ein umfangreiches Trainingscurriculum für die von der DDG geforderten „diabetesversierten Pflegefachkräfte“.
Diese wurden in einer aus 12 Unterrichtsstunden bestehenden Inhouse-Schulung durch unsere Diabetesberaterin, Susan Adam, fortgebildet und erhalten nun jährlich ein Fortbildungsangebot bezüglich der Betreuung von an Diabetes erkrankten Menschen.Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Sicherstellung der Versorgungskette spielten für die Zertifizierung eine tragende Rolle. Themen wie Notfallequipment, Behandlungsprozess, Betreuung von Patienten mit chronischen Wunden und die Blutzuckermessung wurden mit den entsprechenden Schnittstellen besprochen und adäquat umgesetzt.
Durch ein konsequentes Blutzucker-Screening, das Teil des standardisierten Laborprofils ist, entdecken wir monatlich sogar mehr als 10 Patienten, deren Diabeteserkrankung bisher noch nicht bekannt war.
Die Diagnose Diabetes mellitus spielt also eine zunehmende Rolle. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, die inhaltliche Prüfung unserer Antragsunterlagen positiv bestanden zu haben. Mit Wirkung vom 08.10.2013 dürfen wir uns als eine der ersten Kliniken Deutschlands „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ nennen. In diesem Sinne wird der Geschäftsführer der DDG (Hr. Dr. Dietrich Garlichs) uns im November das Zertifikat persönlich überreichen.
Das Zertifikat gilt nun für 3 Jahre, dann muss eine Rezertifizierung erfolgen.
Wir danken allen Beteiligten für das große Interesse und Engagement sowie die Unterstützung und freuen uns auf eine weitere gute interdisziplinäre Zusammenarbeit! Wir werden die niedergelassenen Kollegen im nächsten Klinikletter über unser Angebot und die Zertifizierung informieren.


Doppelte Freude im Havelländischen Netzwerk Gesunde Kinder

Es war eine außergewöhnliche 42. Kalenderwoche für das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder, denn seine Arbeit wurde gleich mit zwei Preisen geehrt:
Am 17. Oktober wurde zum fünften Mal der Springer Medizin CharityAward (Ehrenamts-preis) im Rahmen einer Gala in Berlin vergeben. Der Preis würdigt das herausragende Engagement einer Stiftung, einer Organisation oder Institution, die sich in besonderer Weise der Gesundheitsvorsorge in Deutschland verpflichtet fühlt. Damit zeichnet die Fachverlagsgruppe die vielen Menschen aus, die Tag für Tag ehrenamtlich unverzichtbare Dienste leisten.
Die Brandenburger Netzwerke Gesunde Kinder waren unter den Top-10-Nominierten der Bewerber. Alle zehn Projekte wurden in der „Ärzte Zeitung“ porträtiert, dann konnten die Leser der Fachmedien von Springer Medizin abstimmen. Auch Dank des Votums zahlreicher Mitarbeiter der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, konnten sich die Netzwerke Gesunde Kinder gegenüber den Mitbewerbern durchsetzen. Die existierenden 19 Netzwerke an 31 Standorten im Land Brandenburg wurden mit dem CharityAward ausgezeichnet, der stellvertretend vom Landessprecher der Netzwerke Gesunde Kinder in Empfang genommen wurde. Der Preis ist in diesem Jahr mit einem Medizin-Medienpaket im Wert von 100.000 Euro und 50.000 Euro in bar sowie einem Medienpaket im Wert von 100.000 Euro dotiert.


Gesundheitsminister Daniel Bahr überreicht Hendrik Karpinski als Sprecher der Lokalen Netzwerke Gesunde Kinder im Land Brandenburg den Charity Award

Gleich einen Tag später, am 18.10.2013, prämierte die KTQ-GmbH im Rahmen des KTQ-Forums in Berlin vorbildliche Projekte im Qualitätsmanagement des Gesundheitswesens.
Das Thema der Ausschreibung im Jahr 2013 war „Vernetzung im Gesundheitswesen“. Dabei ging es um die Frage, wie sich die unterschiedlichen Versorgungsformen im Gesundheitssystem verbinden lassen, beispielsweise die Übergänge von einem Versorgungsbereich in den anderen (ambulant- stationär, Entlassmanagement, Weiter- und Nachbehandlung etc.). Getreu dem Motto: „Tue Gutes und rede darüber!“ hat sich die Havelland Kliniken GmbH mit dem Projekt „Havelländisches Netzwerk Gesunde Kinder“ beworben und die Aufmerksamkeit der Jury auf sich gezogen. In der Begründung für die Auswahl als Preisträger wurde das sektorenübergreifende Konzept, welches hinter dem Netzwerk steht, als ein außergewöhnlicher additiver Baustein im Gesundheitswesen bezeichnet. Das „Herz“ der Netzwerkarbeit ist die Betreuung der (werdenden) Mütter bzw. Eltern durch die ehrenamtlichen Netzwerk-Hebammen und Familienlotsen, welche Hausbesuche durchführen und dabei den jungen Familien mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dies wird wesentlich erweitert und vertieft durch die Zusammenarbeit mit den vielen anderen Akteuren im Landkreis und in der Unternehmensgruppe- seien es die Ämter des Landkreises, die Niedergelassenen aus den Bereichen Pädiatrie und Gynäkologie, Logopäden und Ergotherapeuten, Bündnisse für Familien und die Kliniken – um nur einige zu nennen. Die Arbeit des Netzwerks beginnt idealerweise in der Schwangerschaft und wird bis zum 3. Lebensjahr der Kinder fortgesetzt. Der gesundheitsfördernde Ansatz zur Stärkung der Erziehungskompetenzen und die Stabilisierung der frühkindlichen Beziehungen stehen hierbei im Mittelpunkt. Neben der Fachlichkeit spielen aber auch das soziale Interesse an der Familie, der Zuspruch und die Ermutigung eine bedeutende Rolle.
Beide Awards sind Ausdruck und Anerkennung der herausragenden Leistung aller ehrenamtlich Tätigen im Havelländischen Netzwerk Gesunde Kinder. An dieser Stelle möchten auch wir Ihnen herzlich für Ihren unermüdlichen Einsatz danken. Es macht uns stolz, auch von externer Seite diese Anerkennungen bekommen zu haben.


Den KTQ-Award konnten Herrn Grigoleit und Frau Zahn als Projektleitung in den Havelland Kliniken und die Netzwerkkoordinatorin, Frau Thiele, in Empfang nehmen.


Arbeitsgemeinschaft kommunaler Rettungsdienste im Land Brandenburg ins Leben gerufen


Am 26.09.2013 fand das erste Treffen kommunaler Rettungsdienste des Landes Brandenburg im Schloss Ribbeck/ Havelland statt. Die Initiative dazu ging von der Rettungsdienst Havelland GmbH aus. An dem Treffen nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus den Landkreisen Barnim, Märkisch Oderland, Oberhavel, Uckermark, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster teil. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass regelmäßige Zusammenkünfte der nachhaltigen Abstimmung und Kooperation dienen können z. B. in den Themenbereichen

- Qualitätsmanagement und Zertifizierung;
- Aus- , Fort- und Weiterbildungskonzepte und Veranstaltungen;
- technische und medizinische Standards und Entwicklungen;
- Katastrophenschutz;
- Risikomanagement z. B. CIRS (Critical Incident Reporting System);
- Beschwerdemanagement und Befragungen;
- Aufbau gemeinsamer Benchmark Systeme
- Beteiligung am Landesrettungsdienstbeirat

Die Treffen sollten zukünftig zweimal im Jahr stattfinden. Es ist vorgesehen, dass jede teilnehmende Organisation reihum die Rolle des Gastgebers übernimmt. So lernen sich die Rettungsdienste gegenseitig kennen, können ein Schwerpunktthema beraten und es bleibt Raum für einen allgemeinen Erfahrungsaustausch Ausrichter des nächsten Treffens am 20.02.2014 wird die Rettungsdienst Oberhavel GmbH sein.
Weitere kommunale Rettungsdienste können gerne an künftige Treffen teilnehmen. Interessenten melden sich bitte unter der E-Mail Anne.Willer@havelland-kliniken.de oder unter Telefonnummer: 03321 - 42 1005 zurück.



Havelländischer Notfalltag zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt

Unter dem Motto „Hand aufs Herz“ fand am 28. September der 3. Havelländische Notfalltag statt. Veranstalter dieser Fachtagung ist die Rettungsdienst Havelland GmbH. Bei den durchschnittlich 20.000 Einsätzen pro Jahr im Landkreis sind ihre Einsatzkräfte auf das nahtlose Ineinandergreifen sämtlicher Glieder der Rettungskette angewiesen.
Um diesen vielschichtigen Prozess voran zu bringen, kamen am vergangenen Wochenende 115 Teilnehmer, darunter Notärzte, Rettungs- und Klinikpersonal, niedergelassene Ärzte, und weitere an Notfalleinsätzen beteiligte Personen zusammen. Die Mischung aus Fortbildung und Erfahrungsaustausch hatte das Ziel, gemeinsam die Behandlungsstandards bei Notfallpatienten weiterzuentwickeln, um die Qualität der Notfallrettung auf hohem Niveau zu halten.
Ein facettenreiches Programm mit Fachvorträgen des Amtsarztes und der Ärzte der Havelland Kliniken sowie praktische Übungen und Rettungsübungen von Feuerwehr und Katastrophenschutzkräften des ASB füllten den Tag.
Hauptthema des Fachtages waren Herzerkrankungen. Diese führen noch immer die Liste der Todesursachen an, sowohl weltweit als auch in Deutschland. Im Landkreis Havelland ist die Beschäftigung mit diesem Thema ebenfalls angezeigt, denn ein Blick auf die demografische Entwicklung und die Infrastruktur der Region lässt ahnen, dass hier ein Ansteigen der Fallzahlen zu erwarten ist, was Fachleute vor Herausforderungen stellt. Dr. Stockburger, Chefarzt der Kardiologie in den Havelland Kliniken, stellte mit seinen Kollegen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen aus der praktischen Arbeit in Fällen von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und Herzinfarkt vor. Die Havelland Kliniken betreiben als ein zentrales Projekt die weitere Verbesserung der kardiovaskulären Akutversorgung in der Region. Ein Baustein dazu ist die Optimierung der Prozessabläufe an der Schnittstelle Rettungsdienst und Klinik. Deshalb werden noch in diesem Jahr zwei Rettungsfahrzeuge im Havelland mit telemedizinischem Equipment ausgestattet. So können schon während der Fahrt vom Einsatzort zur Klinik z.B. EKGs übertragen werden. Dies ermöglicht es der dortigen Kardiologie, gezielte Vorbereitungen zu treffen und gegebenenfalls die präklinische Vorgehensweise abzustimmen.


V. i. S. d. P: Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Rettungsdienst Havelland GmbH als 1. Rettungsdienst im Land Brandenburg nach KTQ zertifiziert

Am 07.08.2013 fand in Anwesenheit von Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack die Übergabe des KTQ Zertifikats an die Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG) statt. Die Geschäftsführer Jörg Grigoleit und Dr. Frank Heinrich nahmen die Urkunde mit besonderem Stolz entgegen, denn die RHG ist damit der erste Rettungsdienst im Land Brandenburg, der sich nach den Kriterien der KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zertifizieren ließ.

„Wir haben einen Meilenstein erreicht: Die 1. Phase der 2008 begonnenen Qualitätsoffensive in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ist abgeschlossen“, so Grigoleit. Die Erweiterung des KTQ Verfahrens auch auf Rettungsdienste erfolgte erst vor kurzem, führten Dr. Bernd Metzinger und Gesine Dannenmaier als Vertreter der KTQ aus. Philosophie dieses Zertifizierungsverfahrens ist es, den Patienten und sein Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu stellen, um den herum alle Leistungen und Prozesse organisiert werden. Mit der Anwendung des KTQ Verfahrens auf den Rettungsdienst kann die sensible Schnittstelle zum klinischen Bereich noch besser unter Aspekten im Sinne der Patientenorientierung bearbeitet werden. Anliegen der KTQ ist es, Qualitätsmanagement so zum Bestandteil der täglichen Arbeit werden zu lassen.

Ministerin Tack gratulierte dem Rettungsdienst zum erfolgreich absolvierten Zertifizierungsverfahren. Sie verlieh ihrer Hoffnung Ausdruck, dass dieses gute Beispiel im Land Schule machen werde, denn nicht zuletzt das Hochwasser, welches Brandenburg im Juni ereilte, habe zeigt, wie wichtig ein gut funktionierender Rettungsdienst als Teil des Katastrophenschutzes ist.
Den Glückwünschen schloss sich Dr. Henning Kellner als Vertreter des Landkreises Havelland an. Die RHG sei auch durch den Prozess der KTQ-Zertifizierung dem Ziel nähergekommen, die Fehlerquote weiter zu reduzieren. Schon jetzt sei als eine der zentralen Kennziffern die Einhaltung der Hilfsfrist in über 95% der Fälle gewährleistet. Doch Gutes könne ja immer noch besser werden.
Dr. Heinrich verwies auf das hohe Engagement, welches die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes Havelland in Vorbereitung der Zertifizierung neben ihrem regulären Dienst aufgebracht haben und dankte ihnen dafür. Während der viertägigen Visitation vor Ort galt es, den Visitoren, die selbst aus der Praxis kommen(!), zu zeigen, dass nicht nur gute Standards und Berichte vorgelegt wurden. In den Gesprächen mit den Mitarbeitern und Begehungen der Rettungswachen konnte belegt werden, dass dies auch in der praktischen Arbeit der RHG umgesetzt wird.
Das drei Jahre gültige Siegel der KTQ, welches im Rahmen der Feier übergeben wurde, ist der krönende vorläufige Abschluss eines arbeitsintensiven Prozesses. Denn mehrfach fiel im Rahmen der Veranstaltung der schöne Spruch „Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung“. Jörg Grigoleit verwies darauf, dass der interdisziplinäre Bereich des Rettungsdienstes derzeit im Umbruch sei und es gelte, auch in Zukunft die Nase vorn zu behalten, um hier bestehen zu können. Mit der dreijährigen Ausbildung eigener Rettungssanitäter gehe die RHG bereits weitere Schritte auf diesem Weg. . Nicht nur die KTQ Zertifizierung, auch diese Neuerung in der Ausbildung erfolge aus eigenem Antrieb, um einen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten. Dazu gehöre es auch, dass die RHG die komplette Ausbildung finanziere, was eine Ausbildungsvergütung einschließt. Ein weiterer Bestandteil der künftigen Arbeit werde die Einladung der RHG zu einem Treffen kommunaler Rettungsdienste im Land Brandenburg sein, um die Kooperation auszubauen. All diese notwendigen zukunftsorientierten Anstrengungen gäbe aber es nicht zum Nulltarif. „Hier kann es nicht heißen. Geiz ist geil, sondern. Qualität hat ihren Preis“ resümierte Grigoleit.


Sommerhighlights in der Tagespflege „Haus Parkidyll“

Diese Woche erlebten die Gäste der Tagespflege „Haus Parkidyll“ des Wohn- und Pflegezentrums Havelland gleich zwei aufeinander folgende außergewöhnliche Tage:
Anlässlich eines Geburtstages organisierten der Pflegedienstleiter Herr Rieger und die Leiterin der Tagespflege, Frau Pfefferkorn, mit ihrem Team eine große Geburtstagsüberraschung für einen Tagespflegegast (MAZ berichtete am 07.08.13). Das völlig überraschte Geburtstagskind durfte am 06.08.13 mit der Band „Die Dandys“ seinen 48. Geburtstag feiern und sogar Teil der Musikband sein. Die Band spielte mit ihm alte Rock`n Roll- und Countrylieder. Damit wurde ihm ein großer Traum erfüllt.
Als Team der Tagespflege möchten wir an dieser Stelle allen Beteiligten ein riesiges Dankeschön aussprechen; vor allem aber den Bandmitgliedern der „Dandys“, die es uns überhaupt erst ermöglicht haben, einen solchen Tag zu gestalten. Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände haben die Bandmitglieder nicht eine Minute gezögert. Ohne Gage traten sie im Seniorenpark Stadtforst für unseren Gast auf.
Gleich am nächsten Tag veranstalteten wir unsere 2. Dampferfahrt. Auch dieses Mal hatten sich viele Gäste der Tagespflege und deren Angehörige an der Anlegestelle von Dampfer Sonnenschein getroffen. Von dort ging es in Richtung Semlin. Dabei konnten alle die Alltagssorgen für einige Zeit vergessen. Schöne Gespräche bei einem erfrischenden Getränk in netter Atmosphäre haben diesen Ausflug wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.
Allen Organisatoren und Mitgestaltern beider Events ein recht herzliches Dankeschön.
Katrin Pfefferkorn


Plastische Chirurgie in den Havelland Kliniken

Seit nunmehr über 15 Jahren bietet die Frauenklinik der Havelland Kliniken plastische Operationen an. Diese werden im Rahmen der operativen Behandlung von Brustkrebs angewendet, können aber auch aus rein ästhetischen Gründen stattfinden. Sollte bei einer Brustkrebserkrankung die Abnahme der Brust zwingend notwendig sein, so kann heute in diesen Fällen schon bei der ersten Operation ein Wiederaufbau der Brust erfolgen. Dazu wird Eigengewebe verwendet (Rücken- oder Bauchmuskel, auch in Kombination mit Implantaten u. Netzen). Selbst Frauen, bei denen die Abnahme der Brust schon Jahre zurückliegt, können diese Rekonstruktion noch nutzen. Das Ziel, wieder eine natürliche Brust zu erhalten, kann in den meisten Fällen erreicht werden. Ästhetische Operationen werden meist zur Vergrößerung oder Verkleinerung der Brust gewünscht sowie zur Straffung der Bauchdecke. Die Verwendung neuer Technologien in der Herstellung der Implantate zur Brustvergrößerung, die hier zur Anwendung kommen, ermöglicht das lebenslange Tragen. Neue Nahttechniken und gewebeschonen-de Operationsverfahren kommen bei Brustverkleinerung und Straffung der Bauchdecke zur Anwendung. Zur Beratung können sich Patientinnen in der Sprechstunde der Frauenklinik vorstellen. Ein gesondertes Verfahren ist die Fettabsaugung in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Dabei wird aus den betroffenen Regionen (Reiterhosen, Bauchdecken, Oberschenkel o. Kniebereich) Fett abgesaugt, das nicht mehr nachgebildet wird. Der Wunsch einer schlanken Figur kann so erfüllt werden. Eine neue Fach-Gesellschaft „Garath“ für den Bereich der Intimchirurgie ist im letzten Jahr gegründet worden. Die plastischen Chirurgen, die sich in dieser Gesellschaft organisiert haben, beschäftigen sich vor allem mit der Chirurgie der kleinen und großen Schamlippen sowie der Rekonstruktion und Verengung der Scheide. In vielen Fällen besteht eine medizinische Indikation, aber auch aus rein ästhetischen Gründen oder zur Steigerung des sexuellen Empfindens werden diese Operationen durchgeführt. Die Havelland Kliniken können in der Fachgesellschaft ihre Erfahrungen mit Experten auch aus anderen Ländern austauschen. Patientinnen mit Beratungswunsch können sich gerne in einer unserer Sprechstunden vorstellen.

Die Terminvergabe erfolgt über das Sekretariat der jeweiligen Frauenklinik in Nauen unter der Ruf-Nr. 03321/421240, Frau Schaal bzw. in Rathenow unter der Ruf-Nr. 03385/5553240, Frau Henningsen.


1. Angehörigenabend im Seniorenpark Stadtforst

Am 13.6.2013 fand im Seniorenpark Stadtforst der erste Angehörigenabend statt.
Mit 41 angemeldeten Angehörigen war der Speisesaal bis zum letzten Sitzplatz ausgelastet.
Als Gäste waren geladen Frau Hoffmann als leitende Hygienefachkraft und Herr Weber, seines Zeichens Küchenleiter im Seniorenpark Stadtforst.
Nach der Begrüßung durch die Einrichtungsleitung gab es zwei tolle Vorträge.
Frau Hoffmann begann mit dem Thema MRSA.
Danach informierte Herr Weber über die Speiseversorgung der Bewohner in unserer Einrichtung.
In den Vorträgen wurden interessierte Fragen von den Angehörigen gestellt, die fachlich und sehr anschaulich von beiden Gästen beantwortet wurden.
Zum Abschluss blieb noch Zeit für eine offene Runde.
Viele Angehörige äußerten positive, sowie auch kritische aber konstruktive Hinweise und Anregungen.
Diese wurden von der Einrichtungsleitung entgegengenommen, beantwortet oder aber auch als Hinweis auf- und angenommen.
Am Ende der Veranstaltung äußerten viele Angehörige, das sie gerne wieder zu so einer Veranstaltung kommen würden.


Fortführung der Bildergalerie im Seniorenpark Stadtforst

Am 4.3.2013 war es wieder so weit.
Zum ersten Mal wurden die ausgestellten Bilder in der Bildergalerie im Seniorenpark Stadtforst gewechselt.
Maßgeblichen Anteil hierbei trägt Herr Student und sein Künstlerkreis aus Rathenow.
Im Künstlerkreis Rathenow sind Frau Ute Arndt, Frau Margitta Köhler und Frau Sigrid Dames.
Die ausgestellten Bilder sind Federzeichnungen, Aquarelle und Ölbilder.
Viele Bewohner, Angehörige und Interessierte waren schon neugierig auf die kommenden neuen Motive der Bilder.
Die neu ausgestellten Motive sind Landschaftsbilder aus Rathenow und Umgebung.
Der Vormittag wurde von den Bewohnern ausgiebig genutzt, die neuen Bilder zu bewundern.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass auch diese Bilder käuflich zu erwerben sind.

Jan Wentzel
Heimleiter „Seniorenpark Stadtforst“


Wenn Übergewicht zur Krankheit wird


Sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, kann man sich vor Diäten zum Erreichen einer „Bikinifigur“ kaum retten. Es gibt jedoch nicht wenige Menschen, für die es mit einer Gewichtsreduktion um ein paar Kilos nicht getan ist. In Deutschland leiden schätzungsweise 3% der Bevölkerung an krankhaftem Übergewicht, der sog. Adipositas. Bei Ihnen reichen Bewegung und Ernährungsumstellung nicht immer, um dauerhaft ein gesundes Körpergewicht zu erreichen. Betroffene kämpfen dabei nicht allein mit ihrem äußeren Erscheinungsbild. Das starke Übergewicht kann Diabetes und Bluthochdruck verursachen, erheblicher Gelenk- und Wirbelsäulenverschleiß können hinzukommen. Und oft sind ein vermindertes Selbstwertgefühl und der Rückzug aus der Öffentlichkeit traurige Begleiterscheinungen. In den Havelland Kliniken werden von Chefarzt Dr. Ruschen und seinem Team seit drei Jahren chirurgische Therapien angeboten, die hier wirkungsvoll helfen können. Die gängigsten Methoden sind das Magenband, die Schlauchmagenbildung oder der Magenbypass. Was jeweils am besten geeignet ist, wird in den Havelland Kliniken bei ausführlichen Gesprächen mit den Patienten abgestimmt. Minimal-invasive Operationstechniken mit Minischnitten von 0,5 - 1 cm kommen zum Einsatz und verändern den Magen so, dass nur noch kleine Portionen gegessen werden und trotzdem ein Sättigungsgefühl entsteht. Zudem wird eine drastische und anhaltende Gewichtsreduktion erreicht. Auch mögliche Nebenerkrankungen können so gemindert oder beseitigt werden. Ein Eingriff steht in jedem Fall erst am Ende einer umfassenden Reihe von Untersuchungen und Beratungen. Sowohl vor als auch nach einer Magenverkleinerungsoperation ist eine intensive Betreuung des Patienten durch ein geschultes Team aus Ernährungsmedizinern, Psychologen sowie begleitenden Sporttherapeuten unerlässlich. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, werden von den Krankenkassen Kosten übernommen.


Zu klein und schon so groß

Ein Frühchen wird geboren- hinter diesem kurzen Satz steckt für die Familie des neuen Erdenbürgers und ihn selbst bereits ein aufregende Zeit, in der sich Angst und Freude abwechseln.
In der Klinik Nauen werden im Jahr durchschnittlich 60 Kinder auf der neonatologischen Intensivstation der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betreut. Das schließt Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche sowie ab einem Geburtsgewicht von 1500 Gramm mit ein.
Dazu zählt auch die kleine Lilly. Sie wurde am 16. Mai acht Wochen zu früh geboren. Deswegen musste sie die erste Zeit auch auf der Intensivstation der Klinik Nauen verbringen. Natürlich erschreckte allein die Vorstellung auch ihre Eltern. Im engen Dialog zwischen Ärzten und Eltern konnte hier Vertrauen und Verständnis geschaffen werden, um von der Reanimation des Neugeborenen bis zu seiner Beatmung alles zu bewältigen. Lillys Eltern haben sich der neuen Situation gestellt und fühlten sich durch den intensiven Kontakt zum Chefarzt der Kinderklinik, Norbert Dahlinger, den Schwestern und Hebammen sehr gut aufgehoben und haben es so geschafft, immer wieder „positiv“ zu denken.
Schon während der Schwangerschaft war Lillis Mutter von Dr. med. Könnecke, dem Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, in der Klinik betreut worden, sodass eine unkomplizierte Geburt Lillys Lebensstart unterstützte. Anfangs musste sie beatmet werden, doch schon nach vier Tagen war diese Hilfe nicht mehr nötig. Lilly lernt zurzeit trinken, wird aber noch größtenteils über eine Infusion und eine Sonde ernährt.
Lillys Eltern sind sehr stolz auf die wunderbaren Fortschritte ihres Kindes, sie freuen sich, dass es ihrer Tochter so gut geht und blicken zuversichtlich nach vorne. Das ist nicht zuletzt das Verdienst des Klinikteams, welches sie beim nicht ganz einfachen Start ins Familienleben begleitet hat.


Gemeinsam stark in der Gefahrenabwehr

Hochwertige Technik an den Katastrophenschutz des Landkreises übergeben

„Da hat Ihr Landrat Burkhard Schröder doch eine sinnvolle und praktikable Lösung gefunden“, bilanzierte Dietmar Woidke während eines Gespräches, das er am 27.04.2013 in Potsdam mit der havelländischen Retter-Delegation führte. An diesem Tag übergab der brandenburgische Innenminister eine beachtliche Fahrzeugflotte für den Katastrophenschutz an die Landkreise. Mit seinem Lob an das havelländische Verwaltungsoberhaupt brachte er sein Erstaunen über die gut organisierte Gefahrenabwehr im Landkreis Havelland zum Ausdruck. Tatsächlich besteht bundesweit die Gefahr, dass bei Umorganisation bzw. Neuvergabe von Rettungsdienstleistungen die meist durch die Hilfsorganisationen ehrenamtlich organisierten Strukturen des Bevölkerungsschutzes in sich zusammenfallen. Nach der Übertragung des bodengebundenen Rettungsdienstes an die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe hat im Gegensatz dazu auch der neue Leistungserbringer in der Notfallrettung als kommunale Einrichtung großes Interesse daran, durch das Einbringen seiner engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Strukturen zu erhalten und zu stärken, welche der Arbeiter Samariter Bund (ASB) erfolgreich aufgebaut hat.

Um die von Bund, Land und Landkreis zur Verfügung gestellte hochwertige Technik bedienen zu können, sind Ehrenamtliche einzuweisen und zu schulen. „Dazu braucht man auch als Hilfsorganisation einen starken Rettungsdienstpartner“, meint Andreas Büttner. Der technische Einsatzleiter der Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG) weiß, wovon er spricht, kennt er doch die Strukturen des havelländischen Katastrophenschutzes wie kaum ein Zweiter. Aufgrund seiner profunden Erfahrung ist er auch in den dafür zuständigen Landesbeirat berufen worden.

Während einer feierlichen Zeremonie auf dem Potsdamer Luisenplatz übergab nun Dietmar Woidke an diesem etwas verregneten Samstagvormittag Technik im Gesamtwert von 3,4 Millionen Euro an die Katastrophenschutzbehörden der brandenburgischen Landkreise. Der Minister dankte zugleich den 45.000 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren sowie 1.900 Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz für ihre jederzeitige Einsatzbereitschaft „zum Wohle unseres Landes und seiner Einwohner“. Die beste Technik bleibt wirkungslos, wenn sie nicht zum Einsatz gebracht werden kann. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich Menschen auch künftig in großer Zahl ehrenamtlich im Brand- und Katastrophenschutz engagieren“, unterstrich Woidke.

Die havelländischen Katastrophenschützer können sich nun über einen Wechsellader-LKW mit einem Abrollcontainer für die Installation von 25 Behandlungsplätzen und einen Mannschaftstransport-wagen freuen. Der Wechsellader LKW ist bei der Freiwilligen Feuerwehr in Nauen und der Mannschaftstransportwagen auf der Rettungswache in Nauen stationiert.

Der fachliche Betrieb erfolgt gemeinsam durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des ASB und den Retterinnen und Rettern der RHG. Folglich wurde die havelländische Delegation neben den zuständigen Dezernenten, Dr. Henning Kellner von den Geschäftsführern des ASB (Liane Stawemann) als auch der RHG (Dr. Frank Heinrich) angeführt. Die Krankenschwester Tanja Siegelberg ist bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich im Katastrophenschutz des ASB Nauen tätig. Sie betonte: „Auch wenn Großschadenslagen und Katastrophen im Havelland glücklicherweise selten sind, müssen wir gerüstet sein, um solche Situationen zu beherrschen und die Menschen vor Schaden zu bewahren.“ Dazu gehöre auch die stetige Modernisierung und Anpassung der Einsatztechnik an mögliche Gefahrenszenarien. Mit den neuen Fahrzeugen werde ein wichtiger Schritt auf diesem Weg getan.
Noch in diesem Jahr soll den havelländischen Katastrophenschützern weitere Technik zur Verfügung gestellt werden.

Aufruf
Wir suchen immer engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die ehrenamtlichen Dienste des Bevölkerungsschutzes.
Kontakt über:
Karsten Herrmann, Einsatzleiter Personal der RHG
Tel.: 03385 5553900 oder karsten.herrmann@rettungsdienst-havelland.de


Schlaflabor in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Nauen

Seit Mai 2013 gibt es eine neue Einrichtung in der Klinik Nauen: Ein Kinderschlaflabor in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Schlafgestört erscheinen nach Umfragen 25-30 % aller Kinder. 7% aller Kinder schnarchen, wenn auch nur 2% derer ein wirkliches Problem damit haben. Nunmehr können auch in der Klinik Nauen Kinder mit Schlafstörungen untersucht werden und es kann eine Beratung über eine mögliche Weiterbehandlung durch z. B. HNO-Ärzte, Kieferorthopäden, Logopäden, Ergotherapeuten und Psychologen erfolgen.
Die Betreuung des Schlaflabors erfolgt durch OA Dr. Karsten Klementz, der über die spezielle Qualifikation Schlafmediziner verfügt
Die Einrichtung verfügt über ein modernes Polysomnographie-System (Messung von Körperfunktionen während des Schlafs) mit der Möglichkeit zur kompletten (Langzeit-)EEG-Diagnostik (Hirnstrommessung) sowie digitaler Videometrie (optische Aufzeichnung).
Dies bietet Voraussetzungen für eine deutlich erweiterte Diagnostik der Patienten insbesondere bei Ein- und Durchschlafstörungen. Es ist sowohl die ambulante als auch die stationäre Nutzung möglich.
Gleichzeitig kann im Schlaflabor auch überprüft werden, ob organisch bedingte Schlafstörungen vorliegen wie z. B. das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom bei Schnarchen (unbemerkte Atemstillstände im Schlaf) und Mundatmung, das Restless-Leg-Syndrom (übersetzt: ruhelose Beine, Volksmund: „Zappelbeine“) mit evtl. periodischen Beinbewegungen des Nachts oder Narkolepsie mit oder ohne Kataplexie.
Durch die Ausstattung des Raumes mit einer Totalverdunklung kann auch der multiple Schlaflatenztest bei Schulkindern durchgeführt werden, um eine vorliegende Tagesmüdigkeit zu diagnostizieren. Dies ist eine nur vollstationär erbringbare Leistung.
Es können schon Säuglinge im Schlaflabor behandelt werden, ebenso ist eine (eingeschränkte) Nutzung für erwachsene Patienten möglich.
Um im Schlaflabor behandelt zu werden, ist eine Überweisung des niedergelassenen Kinderarztes nötig.


Neuer Computertomograph in der Klinik Rathenow

In der Radiologischen Abteilung Standort Rathenow des MDZ wird zum Monatswechsel April/ Mai 2013 ein neuer Computertomograph installiert. Es ist ein Gerät der sogenannten „3. Generation“, ein 16- Zeilen- Spiral- CT der Firma Philipps.
Verglichen mit dem 2002 installierten 2- Zeilen- CT sind nun bei reduzierter Scanzeit und Verringerung der Schichtdicke höhere Detailauflösungen möglich. Es können in kürzerer Zeit längere Körperabschnitte bei erhöhter Scanlänge untersucht werden. Ferner sind mit dem neuen Gerät verbesserte Rekonstruktionen diverser Knochen, Organe und Gefäße möglich. Besonders positiv wird sich dies auf die Abdomen- CT- Untersuchungen auswirken, die Rekonstruktionen in der Traumatologie und die Angiografie im Extremitätenbereich. Kardiovaskuläre Untersuchungen sind aber nicht möglich. Für die Patienten ergibt sich vor allem der Vorteil, dass die Strahlenbelastung deutlich reduziert ist.


Tag der Retter

Am 04.05.2013 führte der Rettungsdienst des Landkreises Havelland eine Weiterbildung der besonderen Art durch.
Feuerwehr und Rettungsdienst tauschten unter dem Motto „Tag der Retter“ in Übungsszenarien die Rollen.
Warum das Ganze?
Rettungsdienst und Feuerwehr arbeiten bei zahlreichen Einsätzen eng zusammen.
Umso wichtiger ist es Verständnis und Respekt für die Arbeit des jeweils anderen zu bekommen oder zu erhalten.
Nachdem viele Feuerwehrleute im letzten Jahr erfolgreich eine Ausbildung zum Sanitätshelfer abgeschlossen haben und jetzt auch dem Landkreis bei Großschadenslagen zur Verfügung stehen waren nun die Kollegen des Rettungsdienstes an der Reihe.
Aus dem gesamten Landkreis waren sie gekommen.
Ärzte, Rettungsassistenten und Sanitäter aus den Wachen Rathenow, Nauen, Falkensee, Brieselang, Etzin, Friesack, Stechow, Rhinow und Premnitz versammelten sich pünktlich um 9 Uhr in der Feuerwache Rathenow.
Nach der Begrüßung durch Rayk Sommer, Rettungsdienstausbilder in der RHG und Brandmeister der Feuerwehr sowie Karsten Herrmann, Einsatzleiter Personal stimmte Oliver Lienig, Ortswehrführer Rathenow die Retter mit Wissen rund um die Feuerwehr unserer Stadt und deren Ortsteile ein.
Dann ging es an die Praxis.
Ein Patient musste aus dem 3.Obergeschoss über die Drehleiter mit einer Trage nach unten verbracht werden. Hierbei wurde die Person auch während der Rettungsmaßnahme von Rettungsdienst und Notarzt versorgt.
Danach steigerte sich die Spannung.
Es ging um Retten aus Höhen und Tiefen.
Ein Arbeiter lag bewusstlos in einem Schacht.
Mittels schwerem Atemschutz kämpfte man sich zum Patienten durch um ihn dann mit Gurtzeug, Seil und der Drehleiter aus dem Schacht zu heben.
Nun konnte die medizinische Betreuung beginnen.
Anschließend ging es in luftige Höhen.
Andreas Kühne, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst seilte sich mit Hilfe der Feuerwehrkameraden aus schwindelerregender Höhe ab.
Was gehört zu den typischen Aufgaben die man mit Feuerwehr verbindet?
Richtig, Brände löschen!
Hierbei simulierte Kamerad Daniel Hoppert, ein erfahrener Atemschutzgeräteträger einen Brand in einer Werkstatt.
Es galt 2 Personen aus einer völlig verqualmten Halle (Disconebel) zu Retten.
Hierzu durften die Retter Atemschuzgeräte und Masken benutzen.
Beeindruckend wie schnell man die Orientierung verliert wenn man nicht einmal mehr die Hand vor Augen sieht, so Jochen Paul von der Rettungswache Premnitz.
Trotz allem wurden die bis zu 80 KG schweren Dummys erfolgreich gerettet.
Auch das Auseinanderschneiden von Autos durfte nicht fehlen.
Dr. Frank Heinrich, Medizinischer Geschäftsführer der RHG befreite zusammen mit seinen Mitarbeitern des Rettungsdienstes und unter der Hilfestellung erfahrener Kameraden den Fahrer aus seiner misslichen Lage.
Ganz mutige durften abschließend die Drehleiter besteigen.
30 Meter ragte diese freistehend in den Wolkenlosen Frühlingshimmel.
Erstaunlich wie viele Kolleginnen und Kollegen scheinbar ganz ohne Angst die Leiter bezwangen.
Ein Highlight war die Neuvorstellung des Abrollbehälters „Behandlungsplatz 25“ des Landkreises mit dem Andreas Büttner, Einsatzleiter Technik und Kameraden der Feuerwehr Nauen nach Rathenow gekommen waren.
Mit diesem Fahrzeug ist es möglich Behandlungsmöglichkeiten für 25 Patienten innerhalb kürzester Zeit zu schaffen.
Um 14 Uhr ging dann ein spannender Ausbildungstag mit einem gemeinsamen Mittagessen zu Ende. Möglich ist so eine Veranstaltung nur durch die Unterstützung der Stadt und unserer Feuerwehrkameraden so der Organisator Rayk Sommer.
Bei einem waren sich alle einig:
Rettungsdienst und Feuerwehr sind wahnsinnig fordernd und anstrengend.
Respekt verdient jeder einzelne Kamerad und Kollege für seine anspruchsvolle Arbeit.
Aber wir wissen wofür wir es tun – Zum Wohl unserer Patienten.

Rayk Sommer
Lehrrettungsassistent


Eine gute Klinik Website Deutschlands

Wer Öffentlichkeitsarbeit macht, kann heute kaum noch auf das Medium Internet verzichten. Zwar wird es auch weiterhin Artikel, Flyer, Handzettel und Broschüren geben, aber das aktuellste und umfangreichste Informationsmedium ist das Internet. Besonders stark wird dies von Jüngeren genutzt, doch auch immer mehr Senioren haben den Reiz des „Surfens“ im Netz für sich entdeckt. Schon seit Jahren betreibt die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe eine eigene Homepage. Es wurde eine gemeinsame Seite für alle Gesellschaften der Unternehmensgruppe eingerichtet, die im Lauf der Zeit immer neue Erweiterungen erfährt. Es gibt nicht nur ausführliche Darstellungen des Leistungsspektrums aller Einrichtungen; Ansprechpartner werden mit Bild und Namen vorgestellt, Flyer stehen zum Download bereit, die wichtigsten Fachbegriffe werden erklärt; Stellenausschreibungen sowie Veranstaltungshinweise und das Babyalbum runden den Nutzerservice ab. Die jüngste Neuerung war das Bautagebuch, das gleich auf der Startseite liegt. Hier können Interessierte den gerade begonnenen Bau des Pflegeheims Nauen verfolgen. Die Baufortschritte werden in kurzen Skizzen und Fotos dokumentiert, eine Präsentation vermittelt erste Eindrücke von der späteren Gesamtanlage und gestattet erste „Inneneinblicke“.
Regelmäßig werden Besucherzahlen und Absprungquoten der Homepage gemessen, um gezielt Verbesserungen vorzunehmen. Ein weiteres Feedback bietet die jährliche Teilnahme am Wettbewerb „Deutschlands beste Klinikwebsite“. Nach definierten Standards werden hier Websites von wissenschaftlichen Gutachtern geprüft. Bewertet werden der Umfang, die Struktur und die Verständlichkeit der Informationen für Laien. Auch technische Faktoren werden überprüft, denn was nützt die raffinierteste Gestaltung, wenn Nutzer die Seite z.B. erst nach langem Warten öffnen können? Dank kontinuierlicher Überarbeitung konnten die Havelland Kliniken hier ihre Platzierung ständig verbessern.


Baubeginn für das Seniorenpflegeheim Nauen

Am Dienstag, den 09. April 2013, fiel quasi der „Startschuss“ für das neue Bauprojekt des Wohn- und Pflegezentrums Havelland (WPZ): In der Ketziner Str. 13, vis a vis zur Klinik Nauen, entsteht bis November ein modernes Pflegeheim, welches neben 79 Plätze für stationäre sowie Kurzzeitpflege umfasst und anfangs auch die 10 Plätze der geriatrischen Tagesklinik beherbergen wird.
Witterungsbedingt musste die geplante Grundsteinlegung in einen symbolischen ersten Spatenstich umgewandelt werden. Das tat jedoch der positiven Grundstimmung der rund 75 Gäste beim Festakt keinen Abbruch.
Rosita Teufert, Geschäftsführerin der Bauherrin WPZ, zeigte sich zuversichtlich, dass der leichte Verzug bei den Arbeiten schon bald wieder ausgeglichen sein wird und gab Ihrer Freude darüber Ausdruck, dass der Neubau für ihre Gesellschaft einen weiteren Schritt ins Osthavelland bedeutet.
Landrat Dr. Burkhard Schröder charakterisierte in seiner Ansprache den Bau des Nauener Pflegeheims als gelungenes Beispiel dafür, den demographischen Wandel zu gestalten, der ja erkennbar einen steigenden Bedarf an Pflegeplätzen mit sich bringen wird.
Der Bürgermeister der Stadt Nauen, Detlef Fleischmann, erinnerte in seiner Rede daran, dass ursprünglich ein Einkaufszentrum auf dem Gelände geplant war und machte deutlich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner Nauens mit all seinen Ortsteilen vom jetzigen Nutzungszweck sicher deutlich mehr profitieren werden.
Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, verwies schließlich darauf, dass mit diesem Bau das „Gesundheitsviertel“ an der Ketziner Straße weiter Gestalt annehme und das Zusammenwirken von Klinik, Arztpraxen, Rettungsdienst und zukünftigem Pflegeheim eine sehr gute Versorgungssituation für Patienten, Bewohner und Angehörige schaffe.
Darüber hinaus entstehen mit dem Pflegeheim auch neue Arbeitsplätze, vor allem im Bereich der Altenpflege. „Es wird höchste Zeit, dass diesem verantwortungsvollen und für die Zukunft wichtigen Beruf durch eine angemessene Finanzierung der Ausbildung endlich auch die Anerkennung zu Teil wird, die er verdient“, forderte Grigoleit.
Mit einem Spatenstich wurde der Baubeginn offiziell gemacht. Dass es nun „losgeht“ ist Anwohnern und Vorbeifahrenden sicher nicht verborgen geblieben, da seit Ostern Planierraupen und Straßenverengungen geräuschvoll und sichtbar entsprechende Zeichen gesetzt haben.

V. i. S. d. P Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Ketziner Str. 19, 14641 Nauen


Zwei Erfolgsmodelle mit Zukunft

Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder und die Agentur für Bürgerschaftliches Engagement- Kompetenzzentrum Havelland
Am Freitag (05.04.13) stellte die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe im Rahmen eines Pressegesprächs Ihre zwei großen Netzwerkprojekte vor.
Geschäftsführer Jörg Grigoleit wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass beide Unternehmungen, die unter dem Dach Unternehmensgruppe arbeiten, Erwähnung finden, wenn sie ausgezeichnet werden - was erfreulicherweise schon mehrfach geschah. Die Summe dessen, was zahlreiche Männer und Frauen ehrenamtlich im Jahr bewegen, verdiene es jedoch mindestens genauso, in den Fokus genommen zu werden.
Nach dem Motto „Von Geburt an gut begleitet im Havelland“ lies eingangs Andrea Thiele, Projektkoordinatorin, das vergangene Jahr aus Sicht des Havelländischen Netzwerks Gesunde Kinder Revue passieren. Dies ist mittlerweile im siebenten Jahr aktiv und freut sich nach wie vor über regen Zulauf der Familien. „Die Idee vom Familienleben deckt sich häufig nicht mit dem Alltag nach der Geburt“, so Frau Thiele, „und wer dann keine Lust hat, sich durch meterweise Ratgeber Elternliteratur zu lesen, für den ist das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder da.“ Dabei werden die jungen Eltern und das Baby zehnmal von Familienlotsen zuhause besucht und dabei geht es jeweils um die individuellen Wünsche, Fragen und Bedürfnisse der einzelnen Familie. Die Auswertung zeigt, dass die teilnehmenden Familien aus allen sozialen Schichten kommen und auch alle Altersgruppen von Eltern vertreten sind, so dass sich im Netzwerk die Struktur der havelländischen Familien widerspiegelt. Besonders beindruckend war die Anzahl der Besuche, die in 2012 absolviert wurden: 2039 Mal klingelten 26 Hebammen und 56 Lotsen an der Tür der 757 Familien, die freiwillig und kostenfrei Mitglied im Netzwerk sind. Das fachliche Knowhow und der Austausch mit allen, die im Landkreis mit Familien arbeiten, ist ein weiteres wichtiges Standbein der Netzwerkarbeit und so finden neben den regelmäßigen Treffen der Gremien und Arbeitsgruppen des Netzwerks auch immer wieder Fachtagungen statt. Das Netzwerkforum im Herbst 2012 konnte mit über 100 Teilnehmern einen neuen Besucherrekord verzeichnen.
Ziel des Netzwerks für 2013 ist es, das erreichte hohe Niveau zu halten. „Wir wollen weiterhin so viele Familien erreichen und hoffen neue Familienlotsen zu gewinnen, um auch weiterhin alle Familien aufnehmen zu können, die es wünschen,“ so Andrea Thiele. Die Lotsen werden speziell für die Arbeit in und mit den Familien geschult. Regelmäßige Stammtische dienen dem Erfahrungsaustausch der Ehrenamtler, die hier auch weitere Anregungen aus den Familien mitbringen. Die Überarbeitung und Erweiterung der Homepage ist ein weiteres Anliegen, um Familien wie Lotsen noch schneller noch mehr Informationen bieten zu können.
Über die nicht minder zahlreichen Aktivitäten der Agentur für bürgerschaftliches Engagement- Kompetenzzentrum Havelland informierte anschließend die Leiterin, Ingeborg Höhnemann. Wenngleich hier vor allem Seniorinnen und Senioren tätig sind, so gibt es doch wichtige Gemeinsamkeiten: Auch im Kompetenzzentrum arbeiten Ehrenamtliche, mittlerweile über 300 an der Zahl in diversen Projekten, die über den ganzen Landkreis verteilt sind. Auch hier werden die Aktiven qualifiziert, damit aus Ideen und Wünschen erfolgreiche Projekte werden. Zum Teil geschieht dies unter dem Dach der Volkshochschule des Kreises, mit der es eine enge Kooperation gibt. Eine weitere Hilfe im Ehrenamt soll das Handbuch sein, welches das Kompetenzzentrum in 2012 veröffentlicht hat. „Von den richtigen Ansprechpartnern bis hin zu Rechten und Pflichten ist hier alles kompakt zusammen gefasst, was man über ehrenamtliche Tätigkeit wissen muss“, so Ingeborg Höhnemann. Eine eindrucksvoll Zahl belegt das Engagement des Kompetenzzentrums: In 2012 haben die Mitglieder der Agentur für bürgerschaftliches Engagement 36.000 Stunden in Projekte investiert.
Längst hat auch hier eine Altersmischung eingesetzt: Es gibt zur Freude des Kompetenzzentrums zunehmend jüngere Leute, die sich engagieren möchten und auch die Projekte sind durchaus generationsübergreifend angelegt: Vom Bewerbungstraining für Jugendliche bis zum Entspannungs- und Konzentrationstraining mit Schülern reicht die Palette. Menschen allen Alters, die Unterstützung im täglichen Leben brauchen oder auch in Krisensituationen sollen zukünftig spezielle ausgebildete Alltagsbegleiter vom Kompetenzzentrum zur Seite gestellt werden. Auch der Besuchsdienst in Pflegeeinrichtungen wird in 2013 ausgebaut, denn der Bedarf ist hoch. Und schließlich wird ein Havelländischer Wegweiser rund ums Alter erarbeitet, um die zahlreichen Angebote des Landkreises besser für Interessierte zu erschließen.


Gebündelte Kompetenz im Brustzentrum

Seit 3 Jahren gibt es ein gemeinsames Brustzentrum der Frauenklinik der Havelland Kliniken und dem Klinikum „Ernst von Bergmann“. Nach langer und aufwendiger Vorarbeit wurde es 2010 erstmals zertifiziert. Welchen Vorteil hat die Behandlung in einem Brustzentrum? In Deutschland werden etwa 86 % der Frauen mit einem entsprechenden Befund in einem Brustzentrum behandelt. Untersuchungen deuten darauf hin, dass bei diesen Patientinnen bis zum Neuauftreten dieser Erkrankung mehr Zeit vergeht und dass sie auch insgesamt länger leben. Grund hierfür ist vor allem der hohe Qualitätsstandard der Behandlung. Alle Arbeitsergebnisse wie z. B. die Rate der brusterhaltenden OPs, die sachgerechte medikamentöse Therapie werden dahingehend überprüft, ob sie den wissenschaftlichen Anforderungen auf höchstem Niveau entsprechen. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Mammografie-Screening, das für alle Frauen ab dem 50. Lebensjahr angeboten wird. Dadurch gelingt es uns als Brustzentrum, Mammakarzinome schon im Anfangsstadium zu entdecken, sodass wir eine hohe Chance haben, brusterhaltend operieren zu können. In einem Brustzentrum bekommen die Frauen von der Diagnosestellung über die notwendige Operation bis zur ggf. sich anschließenden Chemotherapie alles aus einer Hand angeboten. Effiziente Strukturen der Klinik, ausgebildete Brustschwestern und erfahrene Fachärzte, die sich auf die Behandlung des Mammakarzinoms spezialisiert haben, sind Garanten für die sehr guten Behandlungsergebnisse. Nach Abschluss unserer 2012 erfolgten großen Rezertifizierung unserer Klinik formulierte der Prüfer folgenden Satz: Eigentlich ist es schade, dass bei der guten Organisation der Patienten-Betreuung und den hervorragenden Arbeitsergebnissen nicht mehr Frauen hier betreut werden können. Es gibt kein schöneres Lob für unsere Arbeit! Patientinnen mit auffälligen Befunden sollten sich zunächst an ihren ambulanten Gynäkologen wenden, mit denen wir eng fachlich zusammenarbeiten.
Zur Terminvergabe für die Vorstellung in einer der Sprechstunden melden Sie sich bitte im jeweiligen Sekretariat.


Neue Motive für die Bildergalerie im Seniorenpark Stadtforst

Am 4.3.2013 war es so weit: Zum ersten Mal wurden die ausgestellten Bilder in der Bildergalerie im Seniorenpark Stadtforst gewechselt. Maßgeblichen Anteil hieran trägt Herr Student und sein Künstlerkreis aus Rathenow, zu dessen Mitgliedern Frau Ute Arndt, Frau Margitta Köhler und Frau Sigrid Dames zählen.
Viele Bewohner, Angehörige und Interessierte waren schon neugierig auf die kommenden Bilder. Die neu ausgestellten Motive sind Landschaftsbilder aus Rathenow und Umgebung, die gleich während des Vormittags von den Bewohnern ausgiebig bewundert wurden. Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass auch diese Bilder käuflich zu erwerben sind.

Jan Wentzel
Heimleiter „Seniorenpark Stadtforst“


Das Bild zeigt Herrn Student beim Bildertausch


Gut und sicher ins Leben starten

Alles rund um die Entbindung in den Havelland Kliniken

Eine Klinikgeburt ist heute längst nicht mehr „kalt“ und technisch. Hauptanliegen der Havelland Kliniken ist es, bei der Geburt eine Atmosphäre zu schaffen, die eine moderne, schonende, sichere und familienorientierte Geburtshilfe ermöglicht. Wohnlich gestaltete Räume in freundlichen Farben sorgen für entspannte Rahmenbedingungen und die große Auswahl an Entbindungsmöglichkeiten erlaubt es jeder Mutter, die für sie passende Position zu finden. Die Teams der erfahrenen und einfühlsamen Hebammen beider Kliniken unterstützen sie rund um die Geburt. Der Vater oder andere Kontaktpersonen dürfen bei der Entbindung nicht nur anwesend sein, auch sie können z.B. die werdende Mutter durch Massage tatkräftig unterstützen und die Nabelschnur durchtrennen. Der Kreißsaal kann nach Absprache jederzeit besichtigt werden, wobei die Teams bei Fragen beratend zur Seite stehen. Es gibt in den Kliniken verschiedene Kurse zur Geburtsvorbereitung für die werdenden Eltern, in denen u.a. unterstützende Methoden wie die Aromatherapie, Moxibustion oder Kinesiotaping vorgestellt werden. Die Anwesenheit eines Arztes bei der Entbindung bietet ein hohes Maß an Sicherheit. Kreißsaal-, Kinder- und Narkosearzt sind rund um die Uhr bereit, um bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten frühzeitig einzugreifen. Die Kreißsäle sind mit hoch spezialisierten Geräten ausgestattet, die aber während eines unkomplizierten Geburtsverlaufs im Hintergrund stehen. Für Frühgeborene und Neugeborene mit Anpassungsstörungen gibt es Tür an Tür mit dem Kreißsaal das Intensivzimmer der Kinderklinik. Die erste Zeit nach der Geburt kann die junge Familie auf Wunsch im Storchenzimmer verbringen, welches auch Platz für den Vater und mögliche Geschwister bietet. In den anderen Ein- bis Zwei-Bettzimmern ist Rooming In selbstverständlich. Umfassende Nachsorgeangebote, Stillberatung, Rückbildungsgymnastik u.a. mehr runden unser „Geburtstags“-Angebot ab.


Drei weitere Rettungswagen Havelland 1 übergeben

Fuhrparkflotte Generation Havelland 1


Drei neue Rettungswagen (RTW) aus der Fuhrparkflotte "Havelland 1" wurden am vergangenen Montag an den Rettungsdienst Havelland übergeben. Alle Fahrzeuge
sind nach modernen einheitlich festgelegten Standards ausgerüstet. Zwei Wagen werden in Falkensee eingesetzt, sodass die dortigen Rettungswachen 1 und 2 nun komplett mit der Generation „Havelland 1“ ausgerüstet sind.
Das dritte Fahrzeug ging an die Rettungswache in Stechow.
Weitere Notalleinsatzfahrzeuge (NEF) werden im März geliefert.


Ambulanter Pflegedienst „Helfende Hände“ in neuen Räumen


Seit 01.12.2012 hat der ambulante Pflegedienst des Wohn- und Pflegezentrums Havelland (WPZ) eine neue Adresse: Das Team erfahrener Pflegekräfte unter der Leitung von Doreen Goltz hat nun seinen Sitz in der Forststraße 19 in 14712 Rathenow. Dafür wurden Räumlichkeiten des Betreuten Wohnens umgestaltet.
Seit der Gründung im Jahr 1996 hatte der Pflegedienst „Helfende Hände“ seinen Sitz in einem alten Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite, dessen Räume für Hilfesuchende nur mühsam über steile Treppen zu erreichen waren.
Der Umzug in die neuen Räume ist eine von vielen Maßnahmen des Entwicklungskonzeptes Ambulante Dienste, welches das Angebot erweitern und verbessern soll. Am neuen Standort – direkt gegenüber vom Haupteingang der Klinik Rathenow - ist der Pflegedienst besser und einfacher zu erreichen, was ihm hoffentlich weitere Neukunden beschert.
Zum allgemeinen Leistungsspektrum der „Helfenden Hände“ gehören die hauswirtschaftliche Versorgung (z.B. Einkaufen, Reinigung der Wohnung), die Grundpflege (z.B. Körperpflege, Ernährung) sowie die Behandlungspflege (z.B. Medikamentengabe, Wundverbände).
Zusätzlich bieten die „Helfenden Hände“ zwei besondere Leistungsangebote: Zum einen die spezialisierte ambulante palliativmedizinische Versorgung (SAPV). Sie beinhaltet die Betreuung und Behandlung von unheilbar kranken Patienten. Dies kann sowohl in den vollstationären Einrichtungen der WPZ als auch zuhause erfolgen. Hierbei arbeitet das Team der „Helfenden Hände“ mit weiteren ambulanten Pflegediensten zusammen; die ärztliche Leitung obliegt Dr. Frank Heinrich, dem stellvertretenden ärztlichen Direktor der Havelland Kliniken
Zum anderen bietet der Pflegedienst der WPZ die intensive Behandlungspflege an. Diese Versorgungsform beinhaltet die Pflege von tracheotomierten bzw. beatmungspflichtigen Patienten. Sie wird unter anderem in der ambulanten Wohngruppe im neu rekonstruierten „Haus Parkidyll“ der WPZ erbracht.
Interessenten können sich unter der bekannten Telefonnummer 03385/570120 von Montag bis Freitag in der Zeit von 7:00 bis 15:30 Uhr gern beraten lassen oder einen Gesprächstermin vereinbaren. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.havelland-kliniken.de. Die Mitarbeiter der ambulanten Pflege freuen sich darauf, ihre helfenden Hände zur Verfügung zu stellen.

V. i. S. d. P.: Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Viele Zukunftschancen – Ausbildung in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ist mit über 1500 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der Region. Aktuell durchlaufen hier rund 90 junge Menschen ihre Ausbildung in den verschiedensten Berufszweigen. In ihren Krankenhäusern, Praxen, Funktionsabteilungen und Geschäftsbereichen sowie den dazu gehörigen Wohn- und Pflegeheimen und beim Rettungsdienst gibt es diverse Ausbildungs- und Praktikumsplätze z. B. Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer, Operationstechnische Assistenten (OTA), Medizinische Fachangestellte (MFA), Altenpfleger, Rettungsassistenten (neu: 3 jährige Ausbildung), Köche, Bürokaufleute, Kaufleute für Informationstechnik und Telekommunikationssysteme. Für die Nachwuchsförderung wurde das Unternehmen bereits zweimal von der Bundesagentur für Arbeit ausgezeichnet. Neben den reinen Ausbildungsinhalten gibt es das berühmte „Quentchen mehr“ wie z. B. kostenlose innerbetriebliche Fortbildungen, Rotation innerhalb der Unternehmensgruppe, berufspraktische Unterrichtstage zur Vernetzung von Theorie und Praxis, Freizeitangebote im Bereich Kultur und Sport. Jede/r Auszubildende erhält einen festen Ansprechpartner und neben Infomaterial über das breit gefächerte Spektrum des Unternehmens gibt es pro Halbjahr eine Begrüßungsveranstaltung für neue Mitarbeiter, um auch andere „Neue“ kennen zu lernen. Und wenn Jugendliche noch nicht so genau wissen, welchen Beruf sie konkret ergreifen wollen, dann gibt es auch Chancen, etwas “auszuprobieren“: Beim „Brandenburger Zukunftstag“ werden einzelne Berufsbilder von Praktikern vorgestellt; es gibt die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren oder auch ein freiwilliges soziales Jahr bzw. den Bundesfreiwilligendienst. Mehr Wissenswertes zum Thema Ausbildung und Karriere findet sich auf der Internetseite unter www.havelland-kliniken.de/Job/Karriere. Die nächste Chance zum direkten Kontakt bietet sich auf der Ausbildungsbörse im MAFZ am 17.01.2013, wo die Unternehmensgruppe mit


Tag der offenen Tür in den neuen Räumen des Kompetenzzentrums im WPZ Rathenow

Bunte Vielfalt des Engagements auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“ dargestellt

Das Kompetenzzentrum Havelland, welches seit 2006 in Trägerschaft der Havelland Kliniken Unternehmungsgruppe arbeitet, konnte am 8. November 2012 in seinen neuen Räumlichkeiten im „Haus am Fontanepark“ mehr als 100 Interessierte zum Tag der offenen Tür begrüßen.
Die Leiterin der Agentur für bürgerschaftliches Engagement, Frau Ingeborg Höhnemann, dankte insbesondere dem Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmungsgruppe, Herrn Jörg Grigoleit, und der Geschäftsführerin der Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH, Frau Rosita Teufert, für die jetzt stark verbesserten Arbeitsbedingungen. „Sie bieten sehr gute Voraussetzungen für die Organisation und Koordinierung des bürgerschaftlichen Engagements im Landkreis Havelland.“ Bei der Mitgestaltung und Weiterentwicklung der Freiwilligenkultur im Havelland sieht das Kompetenzzentrum seinen Auftrag darin, ehrenamtlich Engagierte zu informieren, zu beraten, zu begleiten und zu qualifizieren. Dieser Arbeitsansatz wurde von Akteuren eindrucksvoll auf dem Marktplatz der Möglichkeiten dargestellt. Die Vielfalt des Engagements spiegelte sich beispielsweise wieder in der Präsentation des Besuchsdienstes in Seniorenwohnstätten, von Angeboten für Lernpaten oder Paten für junge Erwachsene, dem Wohnen im Alter, Entspannungsübungen für Kinder an Schulen oder in der Vorstellung passgenauer Qualifizierungsangebote. In interessanten Gesprächen verständigten sich die Besucher mit den Akteuren, wurden Informationen und Kontakte ausgetauscht und über mögliche vernetzende Handlungsebenen diskutiert.
Unter den Gästen konnten auch diverse Vertreter des Landkreises begrüßt werden darunter der Sozialdezernent, Herr Gall, die Sozialamtsleiterin, Frau Franke, die Sozialamtsleiterin, Frau Höffler, Sozialplanerin, und der Bürgermeister der Stadt Rathenow, Herr Seeger. Sie alle beeindruckte die Lebendigkeit des Gedankenaustauschs und die Motivation der Akteure vom Arbeitsprofil des Kompetenzzentrums und seinem Einsatz für das Erreichen nachhaltiger Ergebnisse bei der Umsetzung seines „Masterplanes für bürgerschaftliches Engagement“.
Es war ein gelungener Tag, der den inhaltlichen Austausch und die persönliche Begegnung auf Beste miteinander verknüpfte. Die initiierende Wirkung wird sicherlich noch weitere Interessenten für das freiwillige Engagement motivieren. Gegenwärtig arbeiten bereits etwa 300 freiwillig Engagierte im Zusammenwirken mit dem Kompetenzzentrum. Frau Höhnemann und ihrem Team ist aber bewusst, dass bei der Bewältigung der Auswirkungen des demografischen Wandels noch eine Menge zu tun ist. Sie brachte es mit der Aussage auf den Punkt: „Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen zusammen. Wir wollen weit gehen, um unsere Spuren im Havelland zu hinterlassen.“


Mützen, die auch die Seele wärmen

Mützen, die auch die Seele wärmen Christa Reichert strickt für Krebspatientinnen der Klinik Nauen

Christa Reichert strickt für Krebspatientinnen der Klinik Nauen

Ein Blick aus dem Fenster und auf den Kalender zeigt: Es ist Herbst. Die Luft wird kühler und der Wind pfeift einem um die Ohren. Dem begegnen die meisten von uns mit Hut oder Mütze. Und dann gibt es Menschen, die brauchen immer ein bisschen mehr Wärme, unabhängig von der Jahreszeit. Weil Körper und ein wenig auch die Seele frösteln, wenn Chemotherapie und andere Behandlungen die Patienten beuteln. Die Rede ist von Krebspatienten.
Die Behandlung Ist wichtig im Kampf gegen den Krebs, aber sie fordert auch ihren Tribut und dazu gehört oft der Verlust der Haare. Um dies zu kaschieren, sind fröhliche Mützen bestens geeignet. Und dass jedes Stück für eine Krebs-Patientin in der Klinik Nauen ein Unikat ist, dafür sorgt schon seit mehreren Jahren Frau Christa Reichert.
Dass sie im nächsten Jahr schon ihren 90. Geburtstag feiern wird, das glaubt man schwerlich, wenn man die lebhafte Dame trifft. Schwungvoll lässt sie die Nadeln klappern und verwandelt so Wollreste und ganze Knäule in wärmende Mützen. Der Kontakt zu ihr entstand durch eine Sozialarbeiterin der Klinik, die Frau Reichert bei einem Besuch im Pflegeheim kennenlernte und ihre Handarbeitskünste bewunderte. Aus anderen Kliniken war ihr das Projekt der Mützen bereits bekannt, doch in Nauen scheiterte es bislang an entsprechenden Strickerinnen. Christa Reichert war von der Idee sofort angetan und legte los. Wie viele Mützen seitdem entstanden sind, weiß sie gar nicht so genau. Doch wer allein die Kollektion der aktuell fertiggestellten Modelle auf ihrem Tisch sieht, ahnt, dass es etliche waren. Auch wenn sie ab und zu positive Rückmeldungen aus der Klinik erhält, so war es nun doch einmal Zeit für ein „richtiges“ Dankeschön: Stellvertretend für die Pflegekräfte besuchte Schwester Veronika Frau Reichert und brachte Grüße der Mitarbeiter sowie einen Blumenstrauß und eine Kerze mit, um auch bei ihr für Farbe und Licht in der dunkleren Jahreszeit zu sorgen.
Bei dieser Gelegenheit versicherte die versierte Handarbeiterin, dass sie sobald noch nicht ans Aufhören denkt. Dies ist für die Klinik Nauen eine frohe Botschaft, denn gebraucht werden sicher noch viele Mützen, um Krebspatientinnen eine schwere Zeit wenigstens ein bisschen leichter zu machen. Hut ab, vor diesem Einsatz mit Herz!


Herz in Gefahr – Ärzte der Havelland Kliniken informieren


Der Herzinfarkt ist trotz verbesserter Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten noch immer eine der Haupttodesursachen in den Industrienationen. Verursacht wird er durch einen Verschluss einer Herzkranzarterie, welcher meist durch hohes Rauchen, hohes Cholesterin und Bluthochdruck verursacht wird. Bei bestehenden Ablagerungen in den Herzkranzarterien kommt es dabei zu einem inneren Gefäßwandeinriss mit Gerinnselbildung und zu einer akuten Gefäßverstopfung. Teile des Herzmuskels sterben dann ab und das Leben der Betroffenen ist stark gefährdet. Der Patient verspürt häufig Schmerzen im mittleren Brustkorb hinter dem Brustbein, die auch in andere Körperregionen ausstrahlen, z. B. linker Arm, Schultern, Unterkiefer oder in den Rücken. Oft tritt ein Herzinfarkt nicht wie ein „Blitz aus heiterem Himmel“ auf. Typische Symptome, die aber noch nicht richtig eingeordnet werden, deuten bereits Wochen oder Monate zuvor als Warnsignale auf eine Herzerkrankung hin. Wer sie ernst nimmt, und rechtzeitig einen Arzt aufsucht, kann einem Herzinfarkt möglicherweise zuvorkommen. Um mehr Informationen darüber zu vermitteln und Menschen für ihre Gesundheit zu sensibilisieren, veranstaltet die Deutsche Herzstiftung jährlich im November Veranstaltungen für die Bevölkerung. In diesem Rahmen veranstalten die Havelland Kliniken in diesem Jahr den „Havelländischen Herztag“. Chefarzt Dr. Martin Stockburger und seine Kollegen informieren über Entstehung, Behandlung und Vorbeugung des Herzinfarkts und beantworten Fragen der Teilnehmer. Medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, das Interesse an der eigenen (Herz-) Gesundheit reicht als Eintrittskarte.


Hinschauen alleine reicht nicht!

Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder hatte am 26.09.2012 im Marie Curie Gymnasium in Dallgow-Döberitz zum Netzwerkforum 2012 eingeladen

Kinder müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen - und sich manchmal auch blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder nicht „in Watte packen“, sondern müssen es lernen auszuhalten, wenn diese ihre eigenen Erfahrungen sammeln.
ABER: Blaue Flecke sind nicht gleich blaue Flecke.
Das vor knapp einem Jahr in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz und dessen Umsetzung in der Praxis war ein Anlass für das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder, am 26.09.2012 in das Marie-Curie-Gymnasium Dallgow-Döberitz zum Netzwerkforum 2012 einzuladen. Weitere Schwerpunkte waren Schwierigkeiten in der ärztlichen Beurteilung von Unfällen, Verletzungen und Folgen häuslicher Gewalt und die Abhängigkeit von Daten zur Kindergesundheit vom Sozialstatus der Herkunftsfamilien.
Kinderschutz und Frühe Hilfen leben durch Kooperation und Kommunikation. Keine Einzelprofession, keine einzelne Institution kann nur mit den eigenen Angeboten umfassend erfolgreich sein. Wie schon Aristoteles sagte: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Nur durch das gemeinsame Zusammenwirken von Gesundheitswesen, freier und öffentlicher Jugendhilfe, Beratungsstellen, Polizei, Justiz, Kitas, Tagesmütter, Schulen, Ehrenamtlichen und vielen weiteren kann dies gelingen.
Wie engagiert die Havelländischen Fachkräfte sind, zeigte die rege Teilnahme von 108 Personen, die sich in 4 Workshops zu den unterschiedlichen Themen auseinandersetzten.
Obwohl die Vernetzung im Landkreis Havelland gegenüber anderen Regionen schon recht weit ist, wünschen sich die Fachkräfte eine noch bessere Kommunikation bezüglich der professionsübergreifenden (Hilfs-)Angebote. Hier kann das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder einen Beitrag leisten, indem es ihre Netzwerkhebammen und Familienlotsen über bestehende Angebote informiert, die dann ihrerseits die Familien bei Bedarf darauf hinweisen und auf Wunsch der Eltern Kontakt herstellen.
Da das Thema Kinderschutz eine ganz zentrale Rolle auf dem diesjährigen Netzwerkforum spielte, geriet das 6-jährige Jubiläum des Havelländischen Netzwerkes Gesunde Kinder fast in den Hintergrund. Wolfgang Gall, Sozialdezernent des Landkreises Havelland, würdigte in seiner Rede das bisher Erreichte und dankte allen Fachkräften, die mit dem Netzwerk kooperieren und stellte besonders das Engagement der Ehrenamtlichen in den Vordergrund, die die Familien persönlich begleiten.
Aufgrund der erfreulichen Resonanz stellten Dorit Zahn, Verwaltungsdirektorin der Havelland Kliniken GmbH und Erich Hedtke Amtsarzt für 2014 ein erneutes Netzwerkforum in Aussicht.
Für weitere Informationen steht Ihnen die Koordinatorin Andrea Thiele, Tel.: 03321 - 42-1086 oder andrea.thiele@havelland-kliniken.de zur Verfügung. Gerne können Sie sich auch unter www.hngk.de oder www.havelland-kliniken.de informieren.


Bessere psychiatrische Versorgung scheitert an TK und Barmer-GEK

Presseinformation
28. September 2012

Bessere psychiatrische Versorgung scheitert an TK und Barmer-GEK


Potsdam – Trotz langer Verhandlungen scheiterte heute das gemeinsame Projekt „Regionales Budget für die Versorgung psychisch Kranker“ der Krankenkassen und der Havellandkliniken Nauen. Die Verweigerungshaltung der Ersatzkassen Techniker-Krankenkasse und Barmer-GEK führte zu einem Scheitern des Versuchs, eine einheitliche Versorgung psychisch Kranker in Nauen zu ermöglichen. Deshalb kann das Regionalbudget für die osthavelländischen Patientinnen und Patienten nicht eingeführt werden.

Das Regionale Budget hatte das Ziel, für alle psychisch Kranken im Einzugsgebiet mehr und bessere Angebote in der ambulanten Versorgung anzubieten und gleichzeitig weniger Patienten in den psychiatrischen Kliniken zu behandeln. Wo möglich, sollten über die Tageskliniken, die Psychiatrischen Institutsambulanzen und spezielle Teams, die die Kranken daheim aufsuchen, die Patienten in ihrer Lebenswelt verbleiben.

„Ich bin tief enttäuscht, dass der Versuch, neue Wege in der Versorgung psychisch Kranker zu gehen, von einzelnen Kassen aus bundespolitischen Erwägungen boykottiert wird. Damit wird ein sehr gutes Versorgungskonzept nicht einmal erprobt,“ so die Ministerin. „Dieses Ergebnis wird leider negative Auswirkungen auf die Bereitschaft der Kliniken in Brandenburg und im Bundesgebiet haben, neue Modellprojekte zu auszuhandeln“, erklärte Anita Tack.

Das Gesundheitsministerium hatte sich in den vergangenen Jahren für dieses Projekt stark gemacht und sich im Bund eingesetzt, solche Modellvorhaben rechtlich zu ermöglichen. Ministerin Tack: „Die Versorgung psychisch kranker Menschen ist uns ein besonderes Anliegen. Wir sehen in der zunehmenden Krankenhausversorgung ein soziales, gesundheitliches und ökonomisches Problem. Stationäre Aufenthalte zu vermeiden und gleichzeitig gute und vernetzte ambulante Angebote zu machen sollte doch unser gemeinsames Ziel sein! “

Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam

Pressesprecherin: Alrun Kaune-Nüsslein
Telefon: 0331/ 866 70 16
Fax: 0331/ 866 70 18
Mobil: 0173/ 600 25 63
Internet: www.mugv.brandenburg.de
E-Mail: Alrun.Kaune-Nuesslein@MUGV.Brandenburg.de

Pressemitteilung Havelland Kliniken

Barmer/GEK und Techniker Krankenkasse verhindern eine verbesserte Versorgung psychiatrischer Patienten im Osthavelland!

Nach sechs Jahren Vorbereitungszeit und nahezu einjährigen intensiven Verhandlungen haben die Barmer/GEK und die Techniker Krankenkasse die Einführung eines regionalen Psychiatriebudgets im Osthavelland unmittelbar vor Vertragsabschluss verhindert.
Die Havelland Kliniken haben seit Jahren eine weitgehende Ambulantisierung der psychiatrischen Versorgung im Osthavelland vorbereitet. Zielsetzung des Projektes war die weitere Verbesserung der psychiatrischen Versorgung nach skandinavischem Vorbild durch den Ausbau ambulanter Angebote und von Hilfen im sozialen Umfeld psychisch Kranker. Mit diesem Konzept konnten bereits seit Jahren hervorragende Ergebnisse bei der Betreuung psychiatrischer Patienten erzielt werden. So sind die Havelland Kliniken langjähriges Mitglied in einem Netzwerk von europäischen Krankenhäusern, die einen derartigen Ansatz vertreten. Vorhaben, wie die Krisenpension in Nauen, die Bereitstellung von Arbeitserprobungspraktika und die Aktivitäten des Vereins Lichtblick e. V. haben die Havelland Kliniken nicht nur finanziell unterstützt.
Während das Gesundheitsministerium und die Mehrheit der Krankenkassen das bundesweit einmalige Vorhaben vehement unterstützen, wurde es nun durch die Barmer/GEK und die Techniker Krankenkasse verhindert. Die Einführung eines Regionalbudgets, das die Beteiligung und Einbeziehung ambulanter Leistungserbringer ermöglichen würde, ist damit blockiert. Die angestrebte und bereits vereinbarte Reduzierung von Bettenkapazitäten kann nicht umgesetzt werden. Dies erfolgte zu einem Zeitpunkt der Verhandlungen, da bereits eine Verständigung über die Zielsetzung, das Behandlungskonzept, den Budgetumfang und die Laufzeit der Vereinbarung erzielt wurde. Kurz vor Abschluss der Verhandlungen wurde bei den Abstimmungen bezüglich des Verfahrens zur Auszahlung des bereits einvernehmlich ermittelten Budgets das Scheitern der Verhandlungen durch die Barmer/GEK und die Techniker Krankenkasse betrieben. Damit wird aus Sicht der Havelland Kliniken nachweislich dokumentiert, dass einzelne Krankenkassen aus egoistischen Erwägungen gegen eine Verbesserung der Patientenversorgung und gegen neue innovative Versorgungskonzepte arbeiten. Dies muss deshalb enttäuschen, da die bestmögliche Versorgung der Patienten doch Anliegen von Krankenhäusern und allen Krankenkassen sein sollte. Für die Zukunft gefährdet dies auch die Existenz weiterer wichtiger Angebote zur Versorgung psychiatrischer Patienten wie die Krisenpension.

V. i. S. d. P.
Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken GmbH


Neuer Chefarzt Pädiatrie in den Havelland Kliniken

Bunte Wandmalereien, Stofftiere hängen an der Decke und das Team in farbigen Kitteln? Das muss der Bereich der Kinder- und Jugendmedizin der Havelland Kliniken sein! In Nauen und Rathenow werden hier Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr unabhängig von der Art ihrer Erkrankung behandelt. Die altersgerechte Gestaltung der Station und die farbige Dienstkleidung sollen dabei helfen, die Ängste der jungen Patienten ein wenig abzubauen. Die ganz Kleinen kriegen überdies einen Teddybär von der Klinik, der ihnen wie ein Freund während des Aufenthalts zur Seite steht und hinterher mit nach Hause kommt. Natürlich werden auch die Eltern besonders in die Behandlung einbezogen.
Nun gibt es hier eine neue „Doppelspitze“: Seit dem 1. September ist Norbert Dahlinger Chefarzt. Geboren und aufgewachsen ist er in der Pfalz, doch nach dem Abschluss seines Studiums zog es ihn zunächst nach Schottland, wo er mehrere Jahre in leitender Stellung Erfahrungen im Bereich der Pädiatrie sammelte. Mit der Gründung einer eigenen Familie hieß es dann: Zurück nach Deutschland. Und nun ist er dabei, im Havelland heimisch zu werden. Sein fachlicher Schwerpunkt ist die Neonatologie, in der er auch als Ausbilder für die Reanimation Neugeborener tätig ist. Dr. Karsten Klementz hat gleichfalls am 1. September in der Havelländer Kinderklinik angefangen. Stationen seines beruflichen Werdegangs sind Stralsund, Rostock und Potsdam. Als Facharzt betreute er bisher den Bereich der Kinderkardiologie. Zusätzlich liegt ihm die Prävention am Herzen. Neben Beratung zur gesunden Ernährung für Kinder (und Eltern!) ist er nach dem Erwerb der Zusatzqualifikation als Schlafmediziner auf einem Gebiet tätig, das viele Familien beschäftigt. Besonders „frischgebackene“ Eltern sind für fachliche Hinweise rund um die Nachtruhe des Kindes dankbar und auch noch während des Heranwachsens hat diese Phase der Regeneration große Bedeutung für die ganze Familie.


Übergabe des ersten neuen Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) Typ Havelland I

Schritt für Schritt erneuert die Rettungsdienst Havelland GmbH ihre gesamte Fahrzeugflotte. Die Fahrzeuge sollen einheitlich umgerüstet werden. Dies bringt Vorteile, wenn das Personal zwischen den Fahrzeugen wechseln muss. Auffallend ist auch das neue schwefelgelbe Fahrzeugdesign, das die neuen Rettungswagen schon äußerlich erkennbar macht.
Den Anfang dieses Prozesses machte im Juli 2012 der Rettungswagen (RTW) Havelland I.
Nun wird auch das erste neu gestaltete und ausgerüstete Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) in Betrieb genommen. In Anwesenheit von Landrat Dr. Burkhard Schröder und dem Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit, wurde das Fahrzeug der Rettungswache Falkensee I (Finkenkruger Str.) übergeben.

Zusammenfassung technischer Daten zum NEF Havelland-1

Basisfahrzeug
• MB Vito, 163 PS
• Automatikgetriebe
• Allradantrieb
• Bi-Xenon Scheinwerfer mit Abbiegelicht
• Lackierung in Schwefelgelb (RAL 1016)

Innenausbau
• 3 Sitze
• Schranksystem
• Schreibplatz
• Regalsystem im Heck für Medizintechnik
• Kompressor-Kühlfach und Warmhaltefach

Medizinische Ausrüstung
• Neu: Rucksacksystem für Verbrauchsmaterialien und Medikamente (statt Koffer)
• Neu: Wiederbelebungsautomat (Lucas 2 Basic)
• Automatisches Beatmungsgerät mit kontrollierter und neu: assistierter Beatmung (Medumat Transport)
• Neu: Beatmungsgerät mit erweitertem Monitoring für die Kontrolle der Beatmung (Beatmungsdrücke)
• Neu: Mobiles Transport- und Aufbewahrungssystem für EMCOOLS Six Pack (Patientenkühlung nach Reanimation)
• Defibrillator mit integriertem Monitor für die Vitalfunktionen (Blutdruck, Pulsoxymetrie, EKG, 12-Kanal-EKG mit Diagnoseunterstützung, Kohlenmonoxidmessung, Kapnometrie)
• Optional : Übertragung von Vitaldaten per Fax
• Absaugeinheit
• Spritzenpumpe


Rettungsdienst Havelland GmbH startet erweiterte Ausbildung zum Rettungsassistenten

Die Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG) baut ihre zielgerichtete Nachwuchsentwicklung für den Eigenbedarf aus: Am 07.08.2012 unterschrieben die ersten zwei Auszubildenden zum/zur Rettungsassistenten/in ihren Vertrag für einen dreijährigen Ausbildungsgang mit der Rettungsdienst Havelland GmbH.
Im Vorgriff auf eine bundeweite neue Regelung der Ausbildung im Rettungsdienst führt die RHG bereits in diesem Jahr eine dreijährige Rettungsassistentenausbildung ein. Diese beginnt im November 2012 mit der schulischen Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in, daran schließt sich nach einer kurzen praktischen Tätigkeit im Rettungsdienst die einjährige Ausbildung zum/zur Krankenpflegehelfer/in an. Die schulische Ausbildung zum/ zur Rettungsassistenen/in bereitet für die letzte Phase der Ausbildung vor, das sogenannte Anerkennungspraktikum, welches im dritten. Ausbildungsjahr ausschließlich in der Praxis im Rettungsdienst erfolgt.
Die Rettungsdienst Havelland GmbH erweitert damit die Ausbildung um ein Jahr mit pflegespezifischen Inhalten gegenüber der gesetzlich vorgeschriebenen zweijährigen Ausbildung. In Anlehnung an die Ausbildung in Pflegeberufen erhalten die Absolventen damit ein profundes medizinisches Fachwissen zur Vorbereitung auf die anspruchsvolle Tätigkeit im Rettungsdienst.
Bisher mussten die Anwärter zum Rettungsassistenten ihre Ausbildung selbst finanzieren und erhielten im Praktikum lediglich eine Aufwandsentschädigung. Nunmehr wird von der RHG die komplette Ausbildung finanziert, was auch eine Ausbildungsvergütung einschließt.
Die neue dreijährige Ausbildung ist mit dem Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und der Landesrettungsdienstschule des ASB sowie der Krankenpflegeschule Neuruppin abgestimmt. Ziel ist es, Schulabgänger mit Wohnsitz im Havelland unmittelbar an eine Tätigkeit im Unternehmen heranzuführen und den Abwanderungstrend zu stoppen. In der Folge sollen jeweils mindestens 2 Auszubildende pro Jahr ihre Ausbildung bei der RHG beginnen.

V.i.S.d.P.: Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe
Ketziner Str. 19, 14641 Nauen


Neue Rettungswache in Premnitz mit neuem Rettungswagen

Im Beisein des Landrats Dr. Burkhard Schröder wurde am gestrigen Dienstag die neue Premnitzer Rettungswache der Rettungsdienst Havelland GmbH eingeweiht. Zugleich stellte das Unternehmen den ersten der neuen Rettungswagen nach dem Ausstattungskonzept „Havelland 1“ vor.

Ein Jahr und einen Tag, nachdem die Rettungsdienst Havelland GmbH ihre Tätigkeit im Landkreis aufgenommen hatte, wurde am gestrigen Dienstag die neue Rettungswache in Premnitz eingeweiht und in Betrieb genommen. Für Landrat Dr. Burkhard Schröder war es eine große Freude, als Gast beim Einzug dabei zu sein: „Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass wir so schnell sowohl bei der Technik als auch bei den räumlichen Gegebenheiten Änderungen erleben. Das ist eine deutliche Aufwärts-Entwicklung.“

Es gab mehrere Gründe, die Premnitzer Rettungswache in ihr neues Domizil in der Bahnhofstraße zu verlegen, erklärten Dr. Frank Heinrich und Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Rettungsdienst Havelland GmbH, den anwesenden Gästen. So sollte die alte Rettungswache, die bislang mitten in einem Wohngebiet lag, an einen Standort wechseln, an dem die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung geringer sind. Zudem verfügt die neue Wache über eine beheizbare Garage, sodass Medikamente und Ausrüstung auch bei strengem Frost in den Fahrzeugen verbleiben können. Am alten Standort mit einem Carport war das nicht immer möglich – ganz abgesehen davon, dass dieser Carport für die neuen Fahrzeuge zu klein wird, aufgrund der Baubestimmungen im Wohngebiet aber nicht größer gebaut werden kann. Und nicht zuletzt liegt die neue Wache in direkter Nähe zum Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr in Premnitz, wovon sich beide Partner Synergien und Vorteile erhoffen.

Zugleich mit der Einweihung der Wache wurde auch der erste Rettungswagen nach dem neuen Ausstattungskonzept „Havelland 1“ vorgestellt. Dieser neue Rettungswagen bietet nicht nur den Patienten bessere Versorgungsbedingungen, sondern erleichtert auch den Sanitätern ihre Arbeit. So ist der Innenraum größer und höher als in älteren Fahrzeugmodellen, auch die Fahrzeugsicherheit ist aufgrund strengerer Anforderungen größer. Schritt für Schritt soll die gesamte Fahrzeugflotte der Rettungsdienst Havelland GmbH so einheitlich umgerüstet werden, was Vorteile bringt, wenn das Personal zwischen den Fahrzeugen wechseln muss. Auffallend ist auch das neue Fahrzeugdesign, das die neuen Rettungswagen schon äußerlich erkennbar macht.

Erik Nagel

Jörg Grigoleit, Dr. Burkhard Schröder und der technische Einsatzleiter
Andreas Büttner zerschnitten das obligatorische Band zur Eröffnung
der neuen Rettungswache.


„Vom Nachbarn lernen“

Polnische Delegation aus Breslau zu Besuch in den Havelland Kliniken
in Nauen

„Dürfen wir wiederkommen, um weitere Fragen zu stellen?“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Regina Bisikiewicz, die Delegationsleiterin der 7 köpfigen Gruppe aus Fachleuten und interessierten Laien. Diese war aus Breslau angereist, um sich beim Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Dr. Werner Schütze, über die neueste Entwicklung des hiesigen psychiatrischen Behandlungsmodells zu informieren. Diese neue Behandlungsform sieht vor, stationäre psychiatrische Behandlungen durch intensive ambulante Betreuung weitgehend überflüssig zu machen. Dieser Ansatz, der international unter dem Begriff Open Dialogue auf zunehmendes Interesse stößt, bedarf einer erheblichen Schulung aller Mitarbeiter sowie einer anspruchsvollen Umorganisation. Dies wird seitens der Krankenkassen inzwischen durch die Etablierung eines Regionalen Psychiatriebudgets honoriert. So informierten sich die Besucher über die Durchführung der Behandlung, interessierten sich aber ebenso für die notwendigen organisatorischen Veränderungen. Um dies zu vertiefen, wird die Gruppe versuchen in Nauen zu hospitieren. „Ich staune, dass so etwas möglich ist“, sagte Roman Cisielski, der als Kinderpsychiater in einer Breslauer Klinik arbeitet. Das Fazit der polnischen Gäste lautete: Das wollen wir auch! Dazu Dr. Schütze: „Es gibt inzwischen ein großes Interesse an unserer Arbeit, und wir freuen uns darüber, wenn Kollegen und Interessierte zu Besuch kommen, da auch für uns die Rückmeldung ausgesprochen positiv ist“.


Service rund um Medikamente – Die Krankenhausapotheke


Bei einem Klinikaufenthalt erhalten Patienten meist auch Arzneimittel, die für ihre Genesung wichtig sind. In den Havelland Kliniken werden alle Medikamente aus der eigenen, nicht öffentlichen Krankenhausapotheke geliefert, darüber hinaus auch eine Reihe von pharmazeutischen Dienstleistungen. Ziel ist es, eine sichere, effektive und wirtschaftliche Arzneimitteltherapie zu gewährleisten. Dazu sind ca. 2500 verschiedene Medikamente vorrätig. Die Krankenhausapotheke optimiert in Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegepersonal die Arzneimittel¬therapie jedes einzelnen Patienten. Das Team der Apotheke beliefert alle Stationen und die Funktionseinheiten wie Endoskopie, Anästhesie, Röntgen- und OP-Abteilung sowie die Ambulanzen mit Arzneimitteln. Eine Reihe von Arzneimitteln wird speziell hergestellt, so z.B. Salben, Zäpfchen, Kapseln, Säfte oder Lösungen und spezielle, sterile Infusionslösungen. Oft sind die Präparate in dieser Form nicht im Handel erhältlich. Einen festen Platz dabei hat die zentrale Zubereitung von Arzneimitteln, die zur Behandlung von Krebserkrankungen im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt werden (Zytostatika). Diese werden unter behördlich überwachten und besonders reinen Bedingungen von speziell geschultem Fachpersonal hergestellt. Ein weiteres Serviceangebot ist die Pharmazeutische Aufnahme: Zu Beginn eines geplanten Krankenhausaufenthaltes führen die Krankenhausapotheker im Rahmen der Patientenaufnahme ein Gespräch über die Medikamenteneinnahme durch. Anschließend erhält der zuständige Klinikarzt eine aufbereitete Übersicht der Hausarztmedikamente des Patienten als Grundlage für seine spätere Anordnung. Klinisch-pharmazeutische Betreuung für Patienten, Ärzte und Pflegedienst bietet die Apotheke z. B. auch auf den Gebieten künstliche Ernährung oder onkologische Therapie an. Die Krankenhausapotheke beteiligt sich auch am Arzneimittelkundeunterricht der Krankenpflegeschüler.


Wohnen im Grünen mit qualifizierter Pflege und liebevoller Betreuung


Im Westhavelland gibt es ein neues attraktives Wohn- und Betreuungsangebot für Senioren: Das Wohn- und Pflegezentrum Havelland eröffnete vor wenigen Wochen auf dem Gelände des Seniorenparks Stadtforst das Haus Parkidyll. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten erstrahlt nun der Altbau, der um 1900 errichtet wurde, in neuem Glanz. Nach dem Abriss nicht mehr genutzter Gebäude auf dem Gelände kommt das neue „Schmuckstück“ nun besonders schön zur Geltung. Nicht nur die Außenhülle wurde liebevoll und aufwendig saniert, sondern auch das Innere des Hauses wurde wohnlich und modern gestaltet.
Neben den Häusern Waldblick und Wiesengrund rundet nun das Haus Parkidyll das Ensemble des Seniorenparks Stadtforst ab. Wie die Namen bereits anklingen lassen, zeichnen sich die Einrichtungen durch ruhiges Wohnen in schön gestalteter Natur aus. Eine stündliche Busverbindung sichert die gute Erreichbarkeit der Stadt Rathenow.
Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich die Seniorentagesstätte „Frohsinn“. Diese bietet insgesamt 12 Gästen Platz, die in einer Gemeinschaft einen strukturierten Tagesablauf erleben und mitgestalten können.
Auf gleicher Ebene ist die ambulante Schwerstpflegegruppe „Harmonie“ mit drei Plätzen untergebracht. Die durchgängige Besetzung mit qualifiziertem Fachpersonal macht es möglich, hier auch beatmungspflichtige Patienten zu versorgen. Im 1. Obergeschoss und im Dachgeschoss wird Betreutes Wohnen angeboten. Diese Gemeinschaft bietet 13 barrierefreie Plätze für Mieter. In einer wohnlichen, behaglichen Atmosphäre können sie selbstständig leben.
Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung an diesem Standort macht das Wohnen besonders attraktiv. Diese schließt eine individuelle Gestaltung des Tages durch den Mieter jedoch
nicht aus, sondern dient der Unterstützung und Hilfe im Alltag. Die Beschäftigungsangebote der benachbarten Häuser Wiesengrund und Waldblick stehen auch den Gästen und Bewohnern des neuen Hauses Parkidyll offen.

Kontakt: 03385 570 - 146


Laseroperationen jetzt auch in der Urologischen Klinik der Klinik Nauen, Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, möglich

Im Fachgebiet der Urologie hat sich in den letzten Jahren bei der Behandlung urologischer Erkrankungen, insbesondere von Tumoren, Steinen und gutartigen Veränderungen der Einsatz lasergestützter Operationssysteme etabliert und bewährt.

Seit Anfang d. J. ist die Klinik Nauen respektive die Urologische Klinik stolzer Besitzer eines Multifunktionslasers der Firma Limmer.

Der Multifunktionslaser DIOLAS LFD 3000 wurde für den feinchirurgischen Einsatz, insbesondere dem Fachgebiet der Urologie, entwickelt. Die einzigartige Technologie des DIOLAS-Lasers erlaubt eine hervorragende Vaporisation dank der hohen Absorption im Wasser und Weichgewebe während der gesamten Operation. Der patentierte LFD-Behandlungsmodus erzeugt eine dünne Koagulationszone und begrenzt den thermischen Schaden des umliegenden Gewebes auf 1 mm. Aufgrund der Integration modernster Lichtleitertechnologie ist somit eine höhere Kontrolle über das Operationsgebiet und das Behandlungsergebnis möglich.

Aufgrund dieser einzigartigen neuen Technologie ist der DIOLAS-Laser der weltweit erste medizinische Laser mit einem ausgesprochen großen Anwendungsspektrum. Die wichtigsten Anwendungsschwerpunkte (siehe Liste) liegen neben der Behandlung der benignen Prostatahyperplsie, der Lithotripsie von Harnsteinen auch in der schonenden Tumorchirurgie (sowohl laparoskopisch als auch offen-chirurgisch sowie blutungsfreien Organen (Teilresektionen).

Liste 1: Indikationen für die Lasertherapie des DIOLAS LFD 3000 in der Urologie:

• Abtragen von Weichteilgewebe bei benigner Prostatahyperplasie
• Beschneidungen
• Inzisionen
• Condylomabtragungen
• Nephrektomien
• Nephrotomien
• Harnsteinlithotripsien
• Harnleiterstenoseninzisionen
• Harnröhrenstrikturinzisionen
• Abtragung von Tumoren im Harnleiter und Nierenbecken
• Tumorresektion in der Harnblase
• Tumorabtragung an der Niere

Aufgrund des intelligenten Designs ist eine schnelle und einfache Auswahl aller Programme und Parameter über das integrierte Bedienfeld möglich. Relativ einfach kann ebenfalls die Leistung mithilfe eines Fußschalters reguliert werden. Die Anschaffung teurer Spezialfilter für das Kamerasystem entfällt durch ein angenehmes rotes Laserlicht während der Operation. Die Besonderheit dieses Lasers ist, dass über eine spezielle Lichtmodulation, die zum blutungsfreien Schneiden/Abtragen notwendige Koagulationszone auf einen dünnen Saum von 1 mm reduziert wird, wodurch das umliegende Gewebe geschont wird. Dies vermeidet natürlich diverse Folgekomplikationen, beschleunigt die Heilung und verkürzt somit die Krankenhausverweildauer der Patienten erheblich. Aufgrund dieser schonenden Operationstechnik sind auch Hochrisikopatienten wieder behandelbar. Als zertifiziertes Prostata-, Kontinenz- und Beckenbodenzentrum freuen wir uns, unseren Patienten diese Behandlungsmöglichkeiten anbieten zu können. Zur Erörterung der Anwendungsmöglichkeiten des Lasers und für Fragen steht Herr Dr. med. Lehsnau Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt: Tel.: 03321/42-1260; E-Mail: mike.lehsnau@havelland-kliniken.de


Havelland Kliniken Unternehmensgruppe in Kooperation mit dem Unfallkrankenhaus Berlin (UKB)


Pressemitteilung


Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe und das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) haben in den letzten zwei Jahren eine strategische Kooperation aufgebaut.


Dies betrifft den Bereich der Radiologie, wo wir von persönlicher Kooperation im Ärztlichen Dienst bis hin zur Teleradiologie und Videokonferenzen bereits viele gute Erfahrungen gesammelt haben. Auch die tele-medizinische Zusammenarbeit im Bereich der Neurologie ist mittlerweile Bestandteil unserer Praxis.

Weiterhin sind Kooperationsmodelle in den Bereichen Traumatologie und Notfallmedizin/ Rettungswesen in Vorbereitung.

"Die Patienten erwarten heute zu Recht, dass sie fachärztliche medizinische Versorgung auf hohem Niveau rund um die Uhr erhalten. Ohne telemedizinische Unterstützung ist dies in Flächenländern zukünftig nicht zu gewährleisten. Das Unfallkrankenhaus Berlin schätzt sich glücklich, mit zwei derartig gut funktionierenden und in der Region so wichtigen Kliniken, wie Nauen und Rathenow, auf den Gebieten der Teleradiologie, Teleneurologie, Unfall- und Notfallmedizin eng zusammen arbeiten zu können." sagt Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin.
„Die Havelland Kliniken GmbH hat für dieses Projekt in modernste Bildübertragungssysteme knapp 500.000 € investiert. Unter anderem wurde eine neue Richtfunkstrecke aufgebaut, welche die digitale Bilddatenübermittlung erst ermöglicht. Über ein Videokonferenzsystem können die Fachärzte problemlos die Befunde der Patienten untereinander beraten, indem sie sich jeweils an ihrem Standort in das System einloggen. Angebunden sind die Klinikstandorte Nauen und Rathenow. Für Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH, verbessert sich durch diese Kooperation auch die Verfügbarkeit der radiologischen Diagnostik rund um die Uhr. Jederzeit ist es nun möglich, die Fachexperten des Unfallkrankenhauses Berlin zu konsultieren.
Das neue Videokonferenzsystem wird auch für die Kommunikation mit anderen Kooperationspartnern genutzt. Eine erste Anbindung erfolgte nach Berlin Spandau an die Strahlentherapiepraxis des Vivantes MVZ, die mit dem Prostatakarzinomzentrum der Havelland Kliniken kooperiert.


Die Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und OP-Management


Eine Abteilung mit zentralen Aufgaben für die Patientenversorgung in den Havelland Kliniken

Wie schon der lange Titel der Fachklinik zeigt, wird hier ein breites Leistungsspektrum angeboten: In der mit modernster Technik ausgestatteten Operationsabteilung werden Standort übergreifend jährlich ca. 9000 Narkosen durchgeführt. Eine Ärztin oder ein Arzt der Abteilung besucht die Patienten vor dem Eingriff und hört ihm zunächst vor allem zu. Es ist für die Ärzte wichtig, die individuelle Krankengeschichte genau zu kennen und auch eventuelle Sorgen und Ängste zu erfahren. Die gute und enge Zusammenarbeit mit den operativen Fachabteilungen ermöglicht es dann, im Gespräch für jeden Patienten das passende Narkoseverfahren auszuwählen. Ein weiteres Aufgabenfeld ist das OP- Management, d.h. die gute Planung jedes OP-Tages und der reibungslose Ablauf der Eingriffe, für fünf Säle in der Klinik Nauen und drei Säle in der Klinik Rathenow. Auf den Intensivstationen werden kritisch kranke Menschen behandelt, die einer besonders aufwändigen Betreuung und Pflege bedürfen. Beide Intensivstationen sind mit modernster Medizintechnik ausgestattet. Für alle Betten sind Beatmungstechnik und PDMS (elektronische Patientendatendokumentation) eingerichtet; zwei Geräte stehen für ein kontinuierliches Nierenersatzverfahren (Citratdialyse) zur Verfügung. Unser Anspruch ist es, alle Patienten auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau zu versorgen. Das kompetente und engagierte Team nutzt neben moderner Technik auch die neuesten diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Verfahren um so die beste Behandlung und größtmögliche Sicherheit auf dem Weg zur Genesung zu garantieren. Beide Chefärzte, Dr. Ingenlath und Frau Dollman, verfügen neben ihrer anästhesiologischen Kompetenz über ausgewiesene Expertise und langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Intensivmedizin. Sie sind regelmäßig als Referenten bei ärztlichen Fortbildungen aktiv. Ihr Themenschwerpunkt ist hier: Antibiotika und resistente Bakterien.

Chefärzte
Martina Dollman u. Dr. Matthias Ingenlath
Telefon Klinik Nauen 03321 42-12 80
Telefon Klinik Rathenow 03385 555 3280


Prostatakarzinomzentrum- Perspektive für ein Leben mit der Erkrankung

Fast jeder Mann wird im Laufe seines Lebens mit einer Erkrankung der Prostata konfrontiert. Sei es eine Prostataentzündung, gutartige Vergrößerungen oder der in seiner Häufigkeit und Aggressivität zunehmende Prostatakrebs. Alle Formen beeinträchtigen die Lebensqualität entscheidend und erfordern eine fachkundige und meist interdisziplinäre Beratung und Behandlung.
Das interdisziplinäre Prostatazentrum in der Urologischen Klinik der Havelland Kliniken GmbH versteht sich in diesen Fällen als erste Anlaufstelle. Wir sehen den Patienten als Partner im Heilungsprozess und wollen die bestmögliche Lebensqualität für den Einzelnen erreichen. Wir bieten das gesamte Spektrum der Diagnostik (Früherkennung und Vorsorge), Therapie und Nachsorge von Prostataerkrankungen an. Der Zusammenschluss erfahrener Spezialisten unter einem Dach ermöglicht die Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau.
Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Behandlung von Prostatakrebs nach internationalen Richtlinien dar; dazu zählen neueste operative Techniken und moderne Strahlentherapie. Am Prostatazentrum sind neben der Klinik für Urologie u.a. Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Apotheke und Psychoonkologie beteiligt. Auch bieten wir unseren Patienten die kostenfreie Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe an, die sich regelmäßig in der Klinik trifft. Eine enge Kooperation mit den behandelnden niedergelassenen Ärzten und anderen externen Partnern ist fester Bestandteile der Arbeit.
Im Sommer 2011 wurde unser Prostatakarzinomzentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und somit die Qualität der Behandlung extern überprüft und bestätigt; eine Herausforderung, der wir uns jährlich stellen, um diese hohe Niveau zu halten.
Kontakt: Havelland Kliniken GmbH, Dr. Mike Lehsnau, Chefarzt Urologische Klinik und Leiter Prostatakrebszentrum, Tel. 03321 42 1260 oder E-Mail: mike.lehsnau@havelland-kliniken.de


Chefarzt am Telefon!

Stellen Sie Ihre Fragen unter: 03321 42 1260

Donnerstag, 26.1.2012,12:00-14:00 Uhr



5 Jahre Solitäre Kurzzeitpflege im Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH


Am 01.11.2006 wurde die Solitäre Kurzzeitpflege der Wohn- und Pflegezentrums Havelland GmbH offiziell in Betrieb genommen. Wir begehen nunmehr das 5 jährige, erfolgreiche Bestehen dieser Einrichtung.

Die Solitäre Kurzzeitpflege stellt ein wichtiges Verbindungsstück zwischen dem Krankenhaus und der Häuslichkeit dar. Oft sind Patienten der geriatrischen Station nach einem Krankenhausaufenthalt in der Kurzzeitpflege zu Gast, um auf den Alltag in der Häuslichkeit vorbereitet zu werden. Weiterhin finden sich regelmäßig Gäste zur Urlaubspflege ein. Hierbei ist besonders auffallend, dass die Gäste immer wieder kommen. Somit konnte auch für pflegende Angehörige ein entlastendes Moment geschaffen werden.

Aber auch in Krisensituationen, zum Beispiel, wenn pflegende Angehörige selbst erkranken, wird unsere Kurzzeitpflege immer wieder in Anspruch genommen.

Derzeit entwickelt sich außerdem eine enge Zusammenarbeit mit dem Team der spezialisierten ambulanten palliativen Versorgung ( SAPV ), unter der ärztlichen Leitung von Dr. Frank Heinrich. Die Solitäre Kurzzeitpflege hat den Anspruch, auch Schwerstkranken in ihrer Notlage ein adäquates, qualifiziertes Leistungsangebot zu unterbreiten. Neben der pflegerischen Versorgung bietet die Solitäre Kurzzeitpflege ihren Gästen, Ergo – und Beschäftigungstherapie an.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ist auch die Absicherung einer physiotherapeutischen Leistungserbringung jederzeit gegeben. Der enge Kontakt zu einer ortsansässigen logopädischen Praxis ermöglicht, dass auch dieses Therapieangebot gut umgesetzt werden kann.

Den Gästen unseres Hauses stehen engagierte Pflegekräfte zur Verfügung, die mit sehr viel Einsatz und Einfühlungsvermögen um eine jederzeit bestmögliche Betreuung bemüht sind. Mit viel Liebe zum Detail und Kreativität werden die Räumlichkeiten des Hauses gestaltet und dekoriert.

Kürzlich durften wir den 1000. Gast in unserer Einrichtung begrüßen. Dieser Umstand hat uns sehr gefreut und uns darin bestätigt, auch weiterhin an unserem Leistungsangebot der Solitären Kurzzeitpflege festzuhalten.


Treffen der Selbsthilfegruppe Brustkrebs

Wo und wie kann ich Menschen treffen, die meine Probleme nachvollziehen können, weil sie in einer ähnlichen Situation wie ich sind?

Es ist für viele wohltuend, mit einer Person zu sprechen, die etwas von den eigenen Schwierigkeiten im Umgang mit einer Krebserkrankung versteht, weil sie Ähnliches durchgemacht hat. Menschen mit solchen Bedürfnissen schließen sich häufig in Selbsthilfegruppen zusammen. Aus ihrer gemeinsamen Betroffenheit entwickeln die Mitglieder Solidarität, Verständnis und gegenseitige Hilfe. Sie tauschen Erfahrungen aus, entlasten, trösten, ermutigen sich und entwickeln Fähigkeiten, mit denen sie den Erfordernissen des Alltags besser gewachsen sind. Die Angehörigen solcher Gruppen haben Kraft und den Wunsch, Teile ihrer Notlage aus eigener Kraft zu meistern.
Sie wollen aktiv für sich selbst etwas tun und gemeinsam mit anderen lernen, ihre Erkrankung anzunehmen und mit ihr zu leben.
Die Mitglieder schließen sich freiwillig zu einer Selbsthilfegruppe zusammen. Die Entscheidung, in einer Selbsthilfegruppe mitzuarbeiten, trifft jede Person für sich selbst.
Die Teilnahme an einer solchen Gruppe ist kostenlos. Die Gruppensitzungen finden zumeist regelmäßig statt, dadurch lernen sich die Einzelnen kennen und sie entwickeln Vertrauen und Verständnis füreinander.

Kontakt zur Selbsthilfegruppe erhalten Sie über die Klinik Nauen, Station G1: 03321 42 12 44 oder über Frau Hagemann: 03321 45 31 37.

Unser erstes Treffen findet am Mittwoch, d. 2. November um 14:00 Uhr im Aufenthaltsraum der Station G1 der Klinik Nauen, Ketziner Straße 21 statt.

Ich wünsche uns einen guten Start und gutes Gelingen beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe Brustkrebs.

Karin Hagemann


Herbstfest im Wohn- und Pflegezentrum

Am 13.10.2011 fand im Haus am Fontanepark, einer Einrichtung der Wohn und Pflegezentrum Havelland GmbH, das diesjährige Herbstfest statt.
Akribisch und von langer Hand geplant, bereiteten die Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Hauses, liebevoll das Fest vor.
Vieles musste dabei bedacht werden, z. B. wie stehen die Tische, um allen Bewohnern
einen guten Blick auf das Geschehen zu geben, wer kümmert sich um die jahreszeitliche Dekoration und vieles mehr.
Gemeinsam verlebten die Bewohner des Hauses und ihre Gäste aus dem benachbarten betreuten Wohnen mit den Mitarbeitern des Hauses und dem neuen Heimleiter Jan Wentzel
einen tollen Nachmittag.
Es gab Kaffee und frischen Pflaumen- und Marmorkuchen.
Später gab es ein Glas Wein oder ein Glas Bier und Herr Alf Weiss aus Strausberg sorgte für ein stimmungsvolles Programm mit live gesungenen Schlagerliedern. Da gab es weder bei den Bewohnern, noch bei den Mitarbeitern ein halten, da wurde getanzt, geschunkelt und mitgesungen.
Beendet wurde der Abend mit einer deftigen Schlachteplatte, die von der Küche als Büfett vorbereitet wurde.
Leider verging der Abend viel zu schnell, aber in einem waren sich alle einig, es war ein tolles Herbstfest.
Ein Dank an alle helfenden Hände, die den Tag möglich gemacht haben und deren Hilfe eine große Unterstützung war.


Erfolgreiche Zertifizierung des Prostatakarzinomzentrums Nauen

Im Sommer 2010 hat die Urologische Klinik der Havelland Kliniken GmbH ein Prostatakarzi¬nomzentrum ins Leben gerufen.

Wie der Leiter des Zentrums, Dr. med. Mike Lehsnau, Chefarzt der Urologischen Klinik, betont, ist es das Ziel, eine optimale Versorgung der Krebspatienten in der Region unter höchsten Qualitätsansprü¬chen zu gewährleisten. Dies beinhaltet die ganzheitliche Betreuung der Patienten in allen Phasen der Erkrankung. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Netzwerk kompetenter medizinisch und pflegerisch ausgebildeter Fachabteilungen erforderlich, die ihre gesamte Arbeitsweise auf das Krankheitsbild des Prostatakarzi¬noms abstimmen und somit eine bestmögliche Patientenversorgung gewährleisten.

Die Bildung des Prostatakarzinomzentrums Nauen ist ein wichtiger Schritt, gerade in Bezug auf die enge Zusammenarbeit im ambulanten sowie stationären Sektor in unserer Region. Besonders in einem Flächenland wie Brandenburg ist es in Anbetracht des zukünftigen Ärztemangels zunehmend wichtiger, die Kompetenzpartner in einem Zentrum für eine umfassende Patientenbetreuung zu bündeln. Dies hat die Klinik Nauen bereits für das Brustzentrum sowie das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum erfolgreich etabliert.

Die externe Zertifizierung des Prostatakarzinomzentrums Nauen nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft dokumentiert nun das hohe Niveau der dort geleisteten Arbeit. Im Land Brandenburg sind die Havelland Kliniken damit die dritte Einrichtung, welche dieses „Gütesiegel“ für medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten mit Prostatakarzinom erhält. Als nächsten Schritt streben die Havelland Kliniken die Bildung eines weite¬ren Organzentrums (Darmzentrum) an. Münden soll diese Qualitätsoffensive dann in der Etablierung eines Onkologischen Zentrums, in dem sämtliche or¬ganbezogenen Krebserkrankungen interdisziplinär behandelt werden.


Arbeitsunfälle: Geringste Quote seit 1990

In Brandenburg gab es im vergangenen Jahr 24.238 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Bezogen auf 1.000 Beschäftigte wurde mit 22,7 die niedrigste Quote seit 1990 erreicht; sie liegt unter dem Bundesdurchschnitt von 23,6. Die Anzahl der Unfälle mit Todesfolge hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7 auf 13 verringert. Das geht aus dem 65seitigen Arbeitsschutzbericht 2010 hervor. Arbeitsminister Günther Baaske stellte ihn heute in der Klinik Nauen vor, da er sich insbesondere mit dem Arbeitsschutz im Gesundheitswesen befasst. Geschäftsführer Jörg Grigoleit: „Prävention, Mitarbeiterbetreuung und Qualität der Arbeit gehören zu unseren unternehmerischen Grundsätzen“.

Im Jahr 2010 kontrollierte das Landesamt für Arbeitsschutz (LAS) 7.230 Betriebsstätten. Dabei wurden 15.970 Verstöße gegen Arbeitsschutzbestimmungen festgestellt. Die Beanstandungsquote ist damit auf fast die Hälfte des Wertes von 2001 gesunken. Günter Baaske: „Das sind durchaus erfolgreiche Entwicklungen. Es darf aber kein Nachlassen geben. Die Gestaltung sicherer und gesunder Arbeit vermeidet menschliches Leid, Arbeitsausfälle und Kosten. Das lohnt sich - für die Betriebe wie für die Gesellschaft.“

In Brandenburgs Gesundheitswirtschaft, in der fast 100.000 Frauen und Männer arbeiten, treten vielfältige Gefährdungen der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten auf. Baaske: „Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung haben deshalb eine hohe Bedeutung. Dafür sind die Havelland Kliniken GmbH ein ausgezeichnetes Beispiel“.

Die Unternehmensgruppe mit etwa 1.500 Beschäftigten hat Krankenhäuser in Nauen und Rathenow sowie zahlreiche weitere Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Havelland. Die Klinik ist im Rahmen der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus“ (KTQ) zertifiziert.

Besonderes Augenmerk legen die Havelland Kliniken auf die Reduzierung physischer Belastungen im Bereich der Pflege durch den Einsatz von Hebe- und Tragehilfsmitteln, die Vermeidung psychischer Belastungen und die Stärkung der psychischen Gesundheit der Beschäftigten in der Pflege. Eine im Sommer dieses Jahres von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) durchgeführte Befragung der Beschäftigten wird derzeit ausgewertet und der Unternehmensführung auch Ansatzpunkte für zielgerichtete Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements liefern.

Baaske: „Ärzte, Gesundheits- und Altenpfleger sind in ihrer Arbeit häufig hohen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Auch die Gestaltung der Arbeitszeit kann die Gesundheit belasten. Dies ist auch wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wer im härter werdenden Wettbewerb um gute Fachkräfte bestehen will, muss deshalb ein gutes und arbeitsschutzgerechtes Betriebsklima bieten. Dazu gehört nicht nur Sicherheit vor Unfällen, sondern auch Vermeidung von physischen und psychischen Belastungen, familien- und gesundheitsverträgliche Einsatzzeiten oder Beteiligung der Beschäftigten.“
Doch auch andere Branchen sollen sensibilisiert werden für Gesundheitsförderung und Präventionsmaßnahmen. Das INNOPUNKT-Projekt „Gesund arbeiten in Brandenburg!“ des Arbeitsministeriums spricht dabei vor allem die Kleinbetriebe an.




Mit vereinten Kräften gegen Darmkrebs


Die Diagnose Darmkrebs kam früher für die meisten Patienten einem Todesurteil gleich. Intensive medizinische Forschung und wissenschaftliche Studien haben inzwischen gezeigt, dass Darmkrebs heilbar und mit einer normalen Lebenserwartung verbunden sein kann. Dazu trugen in erster Linie Erfahrungen in der Früherkennung, moderne und stadiengerechte Operationsverfahren sowie neueste onkologische Behandlungsstandards bei. Umfassend kann eine Darmkrebsbehandlung in einem interdisziplinären Darmzentrum behandelt werden, wie es in den Havelland Kliniken unter der Leitung von CA Dr. Bernd Ruschen existiert. Hier werden die neuesten medizinischen Erkenntnisse sämtlicher beteiligter Fachrichtungen gebündelt. Ferner gehören dazu Schmerztherapie, psychologische Betreuung, Ernährungsberatung, Stoma- und Wundbehandlung sowie Hilfeleistung in sozialen Fragen durch den Sozialdienst. Die chirurgische Therapie bildet die wichtigste Säule der Krebsbehandlung. In der Regel ist eine so genannte Radikaloperation erforderlich. Dabei entfernen erfahrene Operateure nicht nur den bösartigen Tumor des Darmes mit den geforderten Sicherheitsabständen, sondern auch die zugehörigen Lymphabflussgebiete. In den letzten Jahren werden die Tumoroperationen überwiegend mit minimal-invasiven Operationstechniken, der so genannten Schlüssellochoperation, über Minischnitte von 10 mm erfolgreich durchgeführt. Dank neuester Operationstechniken ist eine bleibende Darmverlagerung nach außen (Anus praeter) nur äußerst selten erforderlich.
Um einer Erkrankung vorzubeugen, ist die Wahrnehmung der Vorsorge-Untersuchungen entscheidend. Zu den wichtigsten zählt die Spiegelung des gesamten Dickdarmes, die so genannte Koloskopie. Diese wird am gereinigten Dickdarm unter Anwendung einer intravenösen Beruhigungsspritze nahezu schmerzfrei durchgeführt. Vorstufen des Darmkrebses, insbesondere Polypen, werden entdeckt und abgetragen. Selbst bösartige Tumore können frühzeitiger erkannt und behandelt werden.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Kräfte bündeln zum Wohl der Patienten

Gemeinschaftswerk und Havelland Kliniken intensivieren Kooperation

Seit 2009 verbindet das Gemeinschaftswerk Soziale Dienste (GSD) und die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe eine Kooperationsbeziehung. In diesem Rahmen wurden der Aufbau der ambulanten palliativmedizinischen Versorgung im Havelland in Angriff genommen und die Verbesserung der Versorgung von Patienten nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus.
Anlässlich einer Arbeitssitzung der Geschäftsführungen wurde nunmehr eine weitere Intensivierung der Kooperation vereinbart. Für die Geschäftsführerin des GSD, Cornelia Ortelbach, ist die Zusammenarbeit "ein gutes Beispiel für das Zusammenwirken ambulanter Pflegedienste mit einem Krankenhaus zum Wohl der Patienten". Die Verbesserung der Kommunikation durch frühzeitige Information und Abstimmung der Behandlungspflege kommt dem Patienten unmittelbar zu Gute. Da die Sozialstationen des Gemeinschaftswerkes in Falkensee, Wustermark, Nauen und Friesack präsent sind, kann die optimierte ambulante Versorgung im gesamten Osthavelland angeboten werden.
Das zielgerichtete Zusammenwirken aller am Behandlungsprozess Beteiligten ist auch für den Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit, „eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region. Durch eine intensivere Abstimmung zwischen niedergelassenen Ärzten, ambulanten Pflegediensten und Krankenhaus in Kombination mit innovativen Versorgungsansätzen, wie beispielsweise der Telemedizin, wollen wir die Versorgung der Patienten weiter verbessern.“
In diesem Sinne wurde von den Geschäftsführungen der weitere Ausbau der strategischen Kooperation vereinbart. So soll in den nächsten Monaten die Versorgung der Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt im Rahmen des Entlassungsmanagements unter anderem durch die Umsetzung gemeinsamer Qualitätsstandards weiter verbessert werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei perspektivisch auf die Betreuung von Menschen mit Demenz gelegt werden. Zudem soll die Zusammenarbeit bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften durch wechselseitige Praktika, gemeinsame Berufsinformation und Fortbildungsveranstaltungen verstärkt werden. Schließlich sollen diese Vorhaben mit dem Demografieprojekt Havelland vernetzt werden. Als Anknüpfungspunkte bieten sich der Gesundheitsdienstleister und die mobilen Bürgerdienste an.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Hilfe rund um die Uhr


Beim Wort Krankenhaus denken die meisten an einen stationären Aufenthalt. Weitaus mehr Patienten kommen jedoch ambulant in die Klinik und häufig sind die Notfallversorgungen die erste Anlaufstelle. Hier werden Patienten nach einem Unfall eingeliefert oder wegen akuter Beschwerden behandelt, wenn sie keinen niedergelassenen Arzt aufsuchen können (z.B. weil die Sprechzeit vorbei oder schlicht Wochenende ist).Ungefähr 35.000 Bürger/innen suchen jährlich die Notfallversorgungen der Kliniken Nauen und Rathenow auf. Nicht alle sind „originäre“ Notfallpatienten. Viele kommen, weil sie Beschwerden verschleppt und nun doch Schmerzen und Sorge haben. Beim behandelnden Arzt gibt es nicht immer sofort einen Termin und wegen hoher Auslastung kann die Wartezeit dort mehrere Stunden betragen.
Die Ärzte der Notfallversorgung sind auch an Notarzteinsätzen im Landkreis beteiligt und die Fachärzte unserer Kliniken sind gleichzeitig im stationären Einsatz bzw. im OP. Dies entspricht der üblichen Struktur einer Notfallversorgung an Kliniken.
Wir schicken keinen Patienten weg. Natürlich überzeugen sich Ärzte und Pflege davon, ob es sich nicht doch um einen Akutfall handelt. Eine Diagnose und eine Erstversorgung z.B. in Form einer Medikation zur Schmerzstillung oder einer Bandage erhalten alle. Und dann folgt ggf. der Gang zum behandelnden Arzt. Bei Bedarf kann ein Patient jederzeit in die stationäre Behandlung wechseln, damit eine genauere Diagnosestellung oder ein Eingriff erfolgen kann.
All dies gilt es gleichzeitig zu bewerkstelligen. Notfallpatienten haben dabei immer Vorrang, die Reihenfolge der Behandlung wird nach Dringlichkeit festgelegt. Einen Erstkontakt zur Grundabklärung gibt es in der Regel sehr schnell, doch bis zur weiteren Versorgung kann es leider zu Wartezeiten kommen. Wenn die Arbeit gut organisiert ist, bekommen die Wartenden längst nicht alle laufenden Vorgänge mit, doch „hinter den Kulissen“ wird koordiniert gearbeitet, um allen schnell zu helfen.


Vertrag zur Durchführung des Rettungsdienstes wurde unterzeichnet

Der Rettungsdienst im Havelland wird wie geplant ab 1. Juli von der neu gegründeten Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG) durchgeführt. Als letzter formeller Schritt wurde am gestrigen Mittwoch der Vertrag zur Durchführung des bodengebundenen Rettungsdienstes zwischen dem Unternehmen und dem Landkreis Havelland unterzeichnet.

Landrat Dr. Burkhard Schröder und der Zweite Beigeordnete Dr. Henning Kellner für den Landkreis und Jörg Grigoleit und Dr. Frank Heinrich als Geschäftsführer der Gesellschaft besiegelten mit dem Vertrag die langfristige Durchführung
des Rettungsdienstes im Landkreis. Direkt im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung konstituierte sich der Beirat, der die Arbeit der Rettungsdienstgesellschaft fachlich begleiten
wird. Zum Vorsitzenden des Beirates wurde der Amtsarzt des Landkreises Havelland, Dr. Erich Hedtke, gewählt, sein Stellvertreter ist der Leitende Notarzt, Andreas Kühne.

Vorangegangen waren mehrmonatige Verhandlungen, in denen auch die Übergabe der Geschäfte vom bisherigen Betreiber des Rettungsdienstes, der ASB Rettungsdienst
Havelland GmbH, an die neu gegründete Gesellschaft
geregelt wurde. So übernahm die RHG im Rahmen eines Betriebsüberganges nach § 613 a BGB 46
Rettungsassistenten, 62 Rettungssanitäter und drei
Verwaltungsangestellte. Alle Beschäftigten stimmten dieser Überleitung zu, die ihnen auch in Zukunft die gleichen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen garantiert wie bei ihrem bisherigen Arbeitgeber. Der Fuhrpark des Rettungsdienstes, der im Besitz des Landkreises ist, wird der RHG zur Nutzung übergeben, ebenso die Rettungswachen, die komplett erhalten bleiben.

Die Übergabe des Rettungsdienstes war im Kreistag
Havelland am 13. Dezember 2010 auf einer Sondersitzung beschlossen wurde. Vorangegangen war eine Novellierung des Brandenburgischen Rettungsdienstgesetzes. Demnach müsste die Durchführung des Rettungsdienstes durch einen
Fremdanbieter alle fünf Jahre europaweit ausgeschrieben werden. Die Alternative war die Übernahme des Geschäftes in eigene Regie ohne zukünftig regelmäßige Neuausschreibungen. Um langfristige Sicherheit für die Bevölkerung sowie für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes zu erreichen, entschieden sich die Kreistagsabgeordneten
für die zweite Variante, nach der der Rettungsdienst an die kreiseigene Havelland Kliniken GmbH übergeben werden sollte. Am 28. Januar 2011 wurde die Gründung der Rettungsdienst Havelland GmbH, die nun zum 1. Juli ihre Arbeit aufnimmt, notariell beglaubigt.

Landrat Dr. Burkhard Schröder wünschte der neuen
Gesellschaft anlässlich der Vertragsunterzeichnung alles Gute: „Die Verhandlungen zu diesem nicht ganz einfachen Betriebsübergang sind in recht kurzer Zeit zu einem guten Ergebnis gekommen. Wir freuen uns, dass nun der Rettungsdienst im Havelland mit den erfahrenen und bewährten Mitarbeitern langfristig auf sicheren und stabilen
Füßen steht.“ Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der RHG,
erwartet zudem einen weiteren Qualitätsanstieg durch die Zusammenlegung von Krankenhaus mit seinen Notärzten und Rettungsdienst unter einem Dach.

Erik Nagel

Landkreis
Havelland
Der Landrat
Pressestelle
Platz der Freiheit 1
14712 Rathenow
www.havelland.de
pressestelle@havelland.de
Pressereferent
Erik Nagel
Tel.: 03385 / 551-1345
Fax: 03385 / 551-31345
Mitarbeiterin der Pressestelle
Friederike Schuppan
Tel.: 03385 / 551 1212
Fax: 03385 / 551 31212


Überleitung des bodengebundenen Rettungsdienstes auf die Rettungsdienst Havelland GmbH vor dem Abschluss!

Der Kreistag des Landkreises Havelland hat in einer Sondersitzung am 13.12.2010 einmütig den bodengebundenen Rettungsdienst zum 01.07.2011 auf eine zu gründende Tochtergesellschaft der Havelland Kliniken GmbH übertragen. Am 28.01.2011 wurde die Gründung der Rettungsdienst Havelland GmbH mit einem Stammkapital von 200.000,00 € notariell beurkundet. Die Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam erfolgte unter der HRB 24016 P am 02.03.2011. Zu Geschäftsführern der Rettungsdienst Havelland GmbH wurden Jörg Grigoleit und Dr. Frank Heinrich berufen. Die Gesellschaft wird ihren Geschäftsbetrieb planungsgemäß zum 01.07.2011 aufnehmen.

Von dem bisherigen Betreiber des Rettungsdienstes, der ASB Rettungsdienst Havelland gGmbH, wurden in den letzten Wochen

46 Rettungsassistenten,
62 Rettungssanitäter
3 Verwaltungsangestellte

im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613 a BGB auf die Rettungsdienst Havelland GmbH übergeleitet. Keiner der Beschäftigten hat der Überleitung widersprochen.

Die Verhandlungen des Landkreises Havelland mit der Rettungsdienst Havelland GmbH zum Ab-schluss eines Vertrags zur Betreibung des bodengebundenen Rettungsdienstes im Landkreis Havelland wurden in den letzten Tagen erfolgreich abgeschlossen. Der Vertrag wird am 20.06.2011 abschließend im Kreistag des Landkreises Havelland beraten. Die Unterzeichnung des Vertrages ist für den 22.06.2011 vorgesehen.

Am 22.06.2011 erfolgt auch die Konstituierung des Beirates der Rettungsdienst Havelland GmbH. Die Satzung der Gesellschaft sieht einen Beirat vor, dem kraft Amtes der Amtsarzt des Landkreises Havelland, der Ärztliche Leiter Rettungsdienst des Landkreises Havelland, die für den Aufgabenbereich Rettungsdienst zuständige Amtsleiterin und der Ärztliche Direktor der Havelland Kliniken GmbH angehören.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken GmbH, Ketziner 19, 14641 Nauen


Netzwerkforum mit großer Resonanz

(Bild: Workshop 2 „Frühförderung – Konkret“)

Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder veranstaltete in der neu gestalteten Aula des OSZ Nauen das diesjährige „Netzwerkforum“. Der Landkreis Havelland und die Havelland Kliniken GmbH hatten als Träger zu diesem Diskussionsforum eingeladen. Mit dem Zitat: „Kindheit ist Wegzehrung für´s ganze Leben“, leitete Wolfgang Gall, Sozialdezernent, seine Rede ein, in welcher er auch die Grüße des Landrates Dr. Burkhard Schröder übermittelte. Neben Informationen über den Entwicklungsstand des Informations- und Beratungsnetzwerkes und der Vorstellung der aktuellen Evaluationsergebnisse wertete Amtsarzt Dr. Erich Hedtke die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen (den sogenannten U´S) und Impfungen bei Kindern im Kita-Alter im LK Havelland aus. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig eine hohe Impfrate für den Schutz der Gesamtbevölkerung ist. Nach einer kleinen Stärkung, die durch das Schülercafe des OSZ liebevoll angerichtet wurde, nahmen verschiedene Workshops ihre Arbeit auf. In einem ging es um die Bedeutung der regionalen Vernetzung. Viele Fachkräfte, wie Kinderärzte, Psychologen, Logopäden, Kita-Erzieherinnen und Tagesmütter, setzten sich parallel mit dem Thema „Frühförderung konkret“ auseinander. Die Teilnehmer tauschten sich über den Zugang, die Bedeutung und Inhalte der Frühförderung in einer regen Diskussion aus. Eine wichtige Erkenntnis war, dass Frühförderung jetzt bei Kindern in einem mittleren Alter von 2,5 Jahren ansetzt, vor drei Jahren lag das Zugangsalter bei ca. 4 Jahren. Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit dem Thema Zahngesundheit mit dem Fokus auf frühkindliche Karies und deren Prophylaxe. Wichtig ist dabei das Meiden gesüßter Getränke für Kleinkinder und der Verzicht auf Saugerflaschen oder Trinklernbecher ca. ab dem ersten Lebensjahr. Große Bedeutung in der Vermeidung frühkindlicher Karies hat insbesondere frühes Zähneputzen mit speziellen fluoridhaltigen Zahncremes für Kleinkinder. An Themen und Interesse am Erfahrungsaustausch mangelte es nicht, wie die lebhafte Beteiligung zeigte. Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder plant für 2012 eine Fortsetzung des Netzwerkforums.

(Bild: Workshop 2 „Frühförderung – Konkret“)


Jahrespressegespräch - Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

Havelland Kliniken Unternehmensgruppe weiterhin auf Erfolgskurs!

Im Rahmen des Jahrespressegesprächs wurden durch den Geschäftsführer, J. Grigoleit, zentralen Entwicklungen des Jahres 2010 sowie die Planungen für 2011 vorgestellt.

Die Gesellschaften der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe sind mit den Unternehmensergebnissen des Jahres 2010 sehr zufrieden: Im letzten Jahr konnten Projekte fristgerecht abgeschlossen und neue konzipiert werden. Die Qualitätsoffensive konnte mit der erfolgreichen Zertifizierung des Brustzentrums an den Havelland Kliniken und vor allem der erfolgreichen Zertifizierung der MDZ Praxen nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) fortgesetzt werden. Der Bau der Seniorenwohnanlage in Falkensee durch die WPZ wurde zum Termin fertig gestellt und war von Beginn an zu 100% ausgelastet. Die Gesundheitsservicegesellschaft entwickelte ein Konzept zur Neuorganisation der Speisenversorgung der im Westhavelland ansässigen Einrichtungen der Unternehmensgruppe. Eine spezielle palliativmedizinische Versorgung (SAPV) konnte im Verbund mit Kooperationspartnern eingerichtet werden. Das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder wurde im Herbst als Ort im Land der Ideen 2010 im bundesweiten Wettbewerb für seine beispielhafte Arbeit ausgezeichnet. Und zum Jahresende fasste der Kreistag den Beschluss, den bodengebundenen Rettungsdienst zum 1. Juli 2011 an die Havelland Kliniken GmbH zu vergeben.

Die Entwicklung der einzelnen Gesellschaften stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:

Havelland Kliniken GmbH (HKG)

Zwar die ging die Fallzahl der stationären und ambulanten Patienten in 2010 minimal zurück, doch konnte dies durch eine höhere Fallschwere im Ergebnis kompensiert werden. Bis Jahresende wurden 20.055 Patienten stationär und teilstationär in den Kliniken Nauen und Rathenow behandelt. Außerdem wurden dort 36.159 Patienten ambulant versorgt. Damit wurde eine durchschnittliche Auslastung von ca. 80% erreicht.
Die Klinik für Geriatrie am Standort Rathenow war das ganze Jahr über gut aufgelastet, sodass hier eine Erweiterung des Angebots geplant ist. Fachliche Ausprägungen erfuhr das Qualitätsmanagement durch die Zertifizierung des Brustzentrums der Klinik Nauen und des Kontinenzzentrums.
2011 gilt es nun, dieses Niveau zu halten und zu erweitern. Die Einrichtung einer Tagesklinik für Geriatrie am Standort Rathenow wird beim Ministerium beantragt und soll zum 1. Januar 2012 ihre Arbeit aufnehmen. Das Angebot einer Adipositaschirurgie soll weiter ausgebaut werden. Abstimmung mit den Kostenträgern zur Einführung des regionalen Psychiatriebudgets soll ihren erfolgreichen Abschluss finden, damit ab 2012 die Umsetzung erfolgen kann. Zwei neue Gesellschaften werden im Lauf des Jahres ihre Arbeit aufnehmen: Die Rettungsdienst Havelland GmbH und die Soziale Betreuungsgesellschaft, welche die Sozialdienste, Ergotherapien und Beschäftigungsangebote der Einzelgesellschaften umfassen soll.

Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH (MDZ)

Die Anzahl der Behandlungsfälle in den MDZ-Praxen konnte mit 27.600 im Jahr 2010 insgesamt erfreulich (+16 %) gesteigert werden. Die in 2009 erworbene allgemeinmedizinische Praxis in Wachow und Groß-Behnitz wurde gut von den Patientinnen und Patienten angenommen. Die bisher vakanten chirurgischen Praxen in Falkensee und Rathenow konnten ebenso nach besetzt werden wie die dermatologische Praxis in Rathenow, sodass sich die Anzahl der Ärzte auf insgesamt 15 erhöht hat. Die erfolgreiche Zertifizierung der MDZ Praxen nach KTQ im November 2010 dokumentiert die gute Arbeitsorganisation und das etablierte Qualitätsmanagement der Einrichtungen.




Im Wirtschaftsjahr 2011 geht es darum, die neuen Praxen bei den Patientinnen und Patienten einzuführen. Zudem ist zur Absicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum ein MDZ Standort in Friesack geplant. Flankiert werden soll dies vom Einsatz einer mobilen Praxisassistentin, welche die Patienten zuhause aufsucht.

Gesundheitsservicegesellschaft Havelland mbH (GSG)

Die Gesundheitsservicegesellschaft ist die Gesellschaft, welche durch die Neustrukturierung der Aufgaben in der Unternehmensgruppe das stärksten Wachstums- und Wandlungsprozess vollzogen hat. Als neuer Geschäftsbereich 5 kamen in 2010 noch das IT-Management und die Medizintechnik hinzu.
Die Ergebnisse der Organisationsuntersuchung in den Dienstleistungsbereichen Speisenversorgung und Gebäudemanagement führten u.a. zum Konzept einer Neuorganisation der Speisenversorgung für die Einrichtungen der Unternehmensgruppe im Westhavelland. Ein Transport- und Logistikkonzept für die gesamte Unternehmensgruppe wurde erarbeitet und der Einkauf für die Unternehmensgruppe wurde in einer konzernweiten zentralen Beschaffungs- und Vergabestelle konzentriert.
In 2011 werden nacheinander die einzelnen Küchen zur Sanierung vorübergehend stillgelegt und in zwei Standorten konzentriert. Es wird konzernweites zentrales Servicecenter eingerichtet; um die nicht-medizinischen Dienstleistungen noch effizienter erbringen zu können. Im Rahmen des Qualitätsmanagements strebt die GSG die Zertifizierung nach GEFMA 710-730 und DIN ISO 9001 an. Das mit dem Betrieb der Biogasanlage forcierte Energiesparkonzept soll seine Fortsetzung im Erwerb des Gütesiegels „Energie sparendes Krankenhaus“ finden. Die dafür erforderlichen technischen Maßnahmen werden durch eine Förderung des Ministeriums für Umweltschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) in Höhe von rd. 550.00 € und eigene Investitionen möglich.


Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH (WPZ)

Die Profilierung des Leistungsangebotes der stationären Pflegeeinrichtungen ist 2010 in Angriff genommen worden. Ferner beteiligte sich die WPZ an Aufbau und Durchführung an der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung im Havelland (SAPV). Auch die Fertigstellung der Baumaßnahme „Betreutes Wohnen Falkensee“ in der Fehrbelliner Straße erfolgte planmäßig.
2011 ist die inhaltliche und bauplanerische Vorbereitung der Errichtung einer stationären Pflegeeinrichtung im Gesundheits- und Seniorenwohnpark Nauen ein zentrales Themenfeld der WPZ, angestrebter Baubeginn ist 2012. Die Sanierung und der Ausbau der leerstehenden Gebäude im Seniorenpark Stadtforst sollen gleichfalls in diesem Jahr abgeschlossen werden, um dort eine Tagespflegeinrichtung und Wohngruppen für Senioren ohne Pflegestufe oder mit geistiger Behinderung einzurichten und zu betreiben. Durch den Ausbau der Kooperation mit der Geriatrie der Klinik Rathenow soll die medizinische Versorgung in den stationären Pflegeeinrichtungen weiter ausgebaut werden. Angestrebt wird auch die Zertifizierung der stationären Pflegeeinrichtungen der WPZ nach KTQ. Um vor allem für den Senioren- und Gesundheitspark Nauen, aber auch die sonstigen Einrichtungen den mittelfristigen Fachkräftebedarf abzusichern, werden die Ausbildungs- und Umschulungskapazitäten der WPZ erhöht.


Rettungsdienst

Der „Fahrplan“ zur Gründung dieser Gesellschaft gestaltet sich wie folgt: Gespräche mit dem Landkreis und dem ASB zur Ausgestaltung der Übernahme werden im Januar 2011 aufgenommen. Die Bestellung der künftigen Geschäftsführung und Erstellung eines vorläufigen Wirtschaftsplanes 2011 erfolgt im 1. Quartal 2011 durch Beschluss des Aufsichtsrates. Der Ausbau der medizinischen Kooperation zur Standardisierung und Optimierung der Notfallmedizin mit dem Unfallkrankenhaus Berlin wird im 1. Halbjahr 2011 abgestimmt. Die Gesellschaft wird zum 01.05.2011 gegründet. Die Rettungsdienst Havelland GmbH (RHG) nimmt ihre Arbeit auf am 01.07.2011. Zu diesem Termin werden auch die Mitarbeiter, die Rettungswachen und die Fahrzeuge übernommen.


V. i. S. d. P. J. Grigoleit, Geschäftsführer
HAVELLAND KLINIKEN Unternehmensgruppe


Gesundheits- und Seniorenwohnpark in Nauen

In der gestrigen Sitzung des Bauausschusses der Stadt Nauen stellte der Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit, die Planungen für einen Gesundheits- und Seniorenwohnpark in der Ketziner Straße vor. Das ca. 12.000 m² große Grundstück, welches bereits 2009 erworben wurde, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Klinik Nauen. Für die Bebauung sind verschiedene Komplexe vorgesehen: Es soll zunächst ein Pflegeheim mit 80 stationären Plätzen sowie mit 15 Plätzen Kurzzeitpflege in 83 Einzel- und 6 Doppelzimmern entstehen. Ferner ist die Errichtung eines ambulanten medizinischen Zentrums mit einer Tagesklinik Geriatrie und 6 Arztpraxen vorgesehen. Abgerundet wird das Ensemble mit 18 Wohneinheiten für altersgerechtes Wohnen.

Grundlage der Planung ist der zu erwartende Bedarf an stationären Pflegeheimplätzen in der Region, welcher im Zuge der Erstellung des Altenhilfeplans des Landkreises Havelland ermittelt wurde. Demzufolge wird bis zum Jahr 2020 ein Mehrbedarf von 200 stationären Pflegeplätzen erwartet, der durch das Vorhaben der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe zumindest anteilig gedeckt wird.

Den Bau des Pflegeheims übernimmt die Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH, eine Tochtergesellschaft der Havelland Kliniken GmbH. Nachdem diese seit langer Zeit erfolgreich im Westhavelland tätig ist, wird das Bauobjekt Ketziner Straße nun das zweite Projekt im Osthavelland. Den Anfang bildete eine Anlage in Falkensee, die Seniorenwohneinheiten mit Arztpraxen und Apotheke kombiniert und im Oktober dieses Jahres eröffnet wurde. Insgesamt erfordert das anspruchsvolle Bauvorhaben in Nauen, welches sich über mehrere Jahre erstrecken wird, Investitionen in Höhe von 11, 5 Mio. Euro. Vorrangiges Ziel ist die Schaffung bezahlbarer Pflegeheimplätze für die Einwohner der Region.

„Im weiteren Verfahren wird eng mit verschiedenen Beteiligten zusammen gearbeitet“, erklärte Grigoleit. So wird der Seniorenrat Nauen in die detaillierte Gestaltung des Vorhabens einbezogen; die Auftaktsitzung dazu findet am 1. Dezember 2010 statt. Ebenso wird die strategische Partnerschaft mit dem Gemeinschaftswerk Soziale Dienste e.V. hier ihre Fortsetzung finden, wenn es darum geht, das ambulante und das stationäre Versorgungsangebot abzustimmen.

„Der geplante Gesundheits- und Seniorenwohnpark ist nicht zuletzt auch unter dem Aspekt der Schaffung von Arbeitsplätzen bedeutsam“, betonte Grigoleit. Für die im Pflegeheim entstehenden 39 neuen Arbeitsplätze übernimmt die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe die Ausbildungsverantwortung.
Durch Umschulungs- und Ausbildungsprogramme soll das notwendige Personal für die Inbetriebnahme des Pflegeheims, welche für 2014 vorgesehen ist, qualifiziert werden. Dafür werden vor allem Interessierte aus der Region gesucht. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung steht einer Festanstellung in Nauen nichts im Wege. “Eine gute Chance für einen krisenfesten und attraktiven Arbeitsplatz in der Region“, bekräftigte Geschäftsführer Grigoleit.


V. i. S. d. P.: Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Ketziner Str. 19, 14641 Nauen


Neuigkeiten aus dem Medizinischen Dienstleistungszentrum


Standort Rathenow
Paracelsusstr. 3 in 14712 Rathenow

Praxis für Chirurgie

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir wieder ein Angebot von ambulanten chirurgischen Sprechstunden
ab Mittwoch, 13. Oktober 2010
jeweils an den Wochentagen Mittwoch und Freitag von 15.30 bis 18.30 Uhr anbieten können.

Hierfür steht uns Herr Valerij Skarbunov – Facharzt für Chirurgie, zur Verfügung.


Standort Falkensee
Im Gesundheitszentrum, Dallgower Str. 9 in 14612 Falkensee

Praxis für Allgemeinmedizin

Herr Dr. med. Robby Zschoyan wird mit Wirkung vom 01.11.2010 die Nachfolge in der Praxis von
Herrn MR Dipl. med. Conrad Keßler übernehmen.


„Havelländisches Netzwerk Gesunde Kinder“ beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ erfolgreich


Nauen, 19. September 2010 – Das „Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder“ wurde heute im Rahmen des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Träger dieses 2007 gestarteten Netzwerks sind der Landkreis Havelland - vertreten durch den Landrat Dr. Burkhard Schröder - und die Havelland Kliniken GmbH - vertreten durch den Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Auch das Land Brandenburg fördert im Rahmen seines Programms für Familien- und Kinderfreundlichkeit das Projekt. Dies dokumentierte nicht zuletzt die Teilnahme des Ministers für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Günter Baaske an dem Tag der Auszeichnung.
Mit ehrenamtlichen Hebammen und Familienlotsen können Eltern und solche, die es werden wollen, noch effizienter von präventiven und gesundheitlichen Maßnahmen profitieren. Magrit Johne von der Deutschen Bank in Berlin zeichnete heute das Netzwerk, als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Damit ist das „Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder“ einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten prämiert werden.

Anlässlich der Preisverleihung betonte Magrit Johne: „Das ‚Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder’ ist beispielhaft für Deutschland und bietet mit seinem umfassenden und kostenlosen Angebot kompetente Unterstützung bei allen Fragen rund um den Nachwuchs. So wird ein wichtiger Grundstein für Kinder und Familien in unserer Gesellschaft gelegt.“

Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH, kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein. Wir haben mit dem Netzwerk ein lebensnahes Projekt entwickelt, um Gesundheitsförderung alltagstauglich zu gestalten und somit zu einem guten Start ins (Familien-)Leben in der Region beitragen zu können. Dies bedeutet die Umsetzung unseres kommunalen Versorgungsauftrags im wörtlichen Sinne und all die vielen Akteure unseres Netzwerks leisten ausgezeichnete Arbeit.“

Mit dem Tag der Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ verbindet sich aber nicht nur die Ehrung des Netzwerkes, sondern es ist gleichzeitig auch der bundesweite Tag des Kinderkrankenhauses. Kinder sind mehr als „kleine Erwachsene“. Sie brauchen eine altersgerechte Behandlung und Betreuung. Frei nach dem Motto: „Für uns sind die Kleinen die Größten und jeder etwas Besonderes“ ist es der Havelland Kliniken GmbH, als einem Träger des ‚Havelländischen Netzwerks Gesunde Kinder’, ein besonderes Anliegen, an den beiden Klinikstandorten im Havelland eine stationäre pädiatrische Versorgung für Kinder zu gewährleisten.

Um diesen beiden besonderen Anlässen einen verbindenden Rahmen zu geben, eröffnet die Klinik Nauen an diesem Tag die erste Teddy- und Puppenklinik. So soll nicht nur das „Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder“ gewürdigt werden, sondern auch die Kleinsten der Region werden im Mittelpunkt stehen. Die Kinder haben in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, sich als „Eltern“ ihrer Teddys und Puppen an die Klinik zu wenden,
um deren Gesundheitszustand zu überprüfen. Und ganz nebenbei gibt es für Kinder die Möglichkeit, die Klinik kennen zu lernen und die eigene Gesundheit prüfen zu lassen.
Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte das „Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder“ die unabhängige Jury und repräsentiert mit seiner zukunftsfähigen Idee Deutschland als das „Land der Ideen“.„Die ‚Ausgewählten Orte 2010‘ zeigen auf vielfältige Weise die Innovations- und Gestaltungskraft Deutschlands. Jeden Tag sehen wir, wie durch das enorme Potenzial, das bundesweite Netzwerk an Ideen wächst“, begründet Magrit Johne das Engagement der Deutschen Bank.



Bauchoperation nur durch ein Schlüsselloch

Am 14.09.2010 wurde in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Nauen erstmalig einer 36jährigen Patientin nur über einen einzigen, ca. 2 cm kleinen Schnitt erfolgreich die Gallenblase wegen eines Gallensteinleidens entfernt. Bisher waren bei dieser Operation mit der sog. Schlüssellochchirurgie vier lange Schnitte von 0,5 bis 2 cm notwendig.
Mit der neuen Methode können die postoperativen Schmerzen noch deutlich gesenkt werden. Da die Operation direkt über den Bauchnabel erfolgt, sind später keine Narben mehr vorhanden und damit das kosmetische Ergebnis einmalig. Diese Weltneuheit wird zurzeit nur in sehr wenigen deutschen Kliniken angewendet.
Nach Aussagen des Chefarztes der Chirurgie, Dr. Bernd Ruschen, wird diese Technik zukünftig auch bei anderen bauchchirurgischen Operationen in der Klinik Nauen Anwendung finden.


Rheumatologische Sprechstunde in der Klinik Nauen

Herr Professor Dr. med. Kurt Gräfenstein, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie/Rheumaorthopädie, Johanniter-Kranken-haus im Fläming GmbH, 14929 Treuenbrietzen,
wird ab 06. Juli 2010 eine KV-Sprechstunde anbieten. Patientenvorstellung bitte mit Überweisung vom Hausarzt.

Terminvereinbarung bitte über die Anmeldung der Funktionsdiagnostik: 03321/421450

Dr. med. Klaus Nogai
Chefarzt der Medizinischen Klinik


Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) im Havelland


Start der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Havelland

Nach über einjähriger Vorbereitung kann nun der offizielle Start der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung im Havelland verkündet werden.
Was bedeutet Palliativmedizin?
Die Palliativmedizin widmet sich der Behandlung und Begleitung von Patienten mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden bzw. weit fortgeschrittenen Erkrankung bzw. mit begrenzter Lebenserwartung. Die Palliativmedizin bejaht das Leben und sieht das Sterben als einen natürlichen Prozess. Sie lehnt aktive Sterbehilfe in jeder Form ab.

In der Häuslichkeit sollen die Lebensqualität und die Selbstbestimmung erhalten, gefördert und verbessert werden, um ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod zu ermöglichen. 70 % der Menschen wollen zuhause sterben. Dabei werden in erster Linie quälende Symptome – wie Schmerzen – ohne heilenden Ansatz gelindert. Die ganzheitliche Betrachtung schließt die psychologische, seelsorgerische und spirituelle Betreuung und Begleitung der Patienten und Angehörigen ein, deren individuelle Bedürfnisse und Wünsche dabei im Mittelpunkt stehen. Der Patientenwille wird beachtet. Durch die SAPV können und sollen – wenn gewünscht – Krankenhauseinweisungen vermieden werden, ebenso nicht gewünschte, quälende diagnostische und therapeutische Maßnahmen.

Das Palliativteam Havelland besteht aus verschiedenen im Havelland tätigen Leistungserbringern.
Dazu zählen:
• Palliativmediziner der Havelland Kliniken und niedergelassene Ärzte
• Palliativpflegedienste des Diakonischen Werkes Havelland, des Gemeinschaftswerkes Soziale Dienste und des Wohn- und Pflegezentrums
• Speziell ausgebildete Ehrenamtliche des Ambulanten Hospizdienstes des Diakonischen Werkes Havelland
• Seelsorger, Psychotherapeuten, Psychoonkologen, Physiotherapeuten

Das Palliativteam Havelland ist Kooperationspartner des Palliativ Care Team Brandenburg an der Havel. Die Aufgabe der Ärztlichen Koordination der SAPV im Havelland hat Herr Dr. Heinrich, stellvertretender Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Rathenower Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin übernommen. Unter seiner Leitung werden in den nächsten Wochen alle Beteiligten ein gemeinsames Qualitätsmanagement für diese neue Versorgungsleistung aufbauen.

Wie können die Ziele erreicht werden?
Die Basis bildet das enge Zusammenwirken der Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte, ambulante Pflegedienste, Physiotherapien und Apotheken mit der Speziellen Ambulanten Palliativversorgung durch Palliativmediziner und Palliativpflegedienste, ambulante Hospizdienste, psychoonkologische Dienste, Physio- und andere Therapeuten. Zu den Kooperationspartnern gehören auch stationäre Einrichtungen wie Krankenhäuser, Hospize und Pflegeeinrichtungen.

Palliativmediziner und Palliativpflegedienste erfüllen dabei folgende Aufgaben:
• Behandlung quälender Symptome
• Spezielle Palliativpflege
• Koordination der gesamten Betreuung
• Beratungsleistungen gegenüber Patienten, Angehörigen und Leistungserbringern der Allgemeinen Palliativmedizinischen Versorgung

Die Leistung der SAPV sind für Patienten kostenlos
Im Gegenteil zu vielen Regelungen im Gesundheitswesen wie z.B. Zuzahlungen in Heimen, Hospizen etc. entsteht Ihnen bei der SAPV kein finanzieller Mehraufwand. Wenn ihr Hausarzt eine Verordnung über die SAPV ausstellt, entstehen Ihnen keine Kosten. Dieses ist durch den Gesetzgeber im Sozialgesetzbuch 5 Paragraph 132d geregelt. Die Krankenkassen sind verpflichtet, alle entstehenden Kosten der SAPV zu tragen.

Stationäre Versorgung von Palliativpatienten
In den Havelland Kliniken behandeln wir im Rahmen der stationären Versorgung selbstverständlich auch Palliativpatienten. Diese werden auf die weitere Versorgung in der Häuslichkeit oder im Hospiz vorbereitet. Im Bedarfsfall kann nunmehr die Verordnung der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung durch den Krankenhausarzt erfolgen.
Aktuell werden durch das Palliativteam Havelland 5 Patienten betreut.

Erreichbarkeit für das Havelland
Die telefonische Erreichbarkeit des Palliativteam Havelland ist rund um die Uhr unter 03381 / 8909515 gesichert. Während der Dienstzeit sind Rückfragen auch über das Sekretariat des Chefarztes Dr. Heinrich unter 03385 / 555-3280 möglich.

Dr. Frank Heinrich
Chefarzt Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Dorit Zahn
Verwaltungsdirektorin


Pressemiteilung - Kontrollierte Hygienestandards schaffen Sicherheit für Patienten in den Havelland Kliniken

Die Nachricht vom Tod dreier Säuglinge, der mit einer in der Klinik erworbenen Keiminfektion in Verbindung gebracht wird, geht seit Tagen durch die Medien und beunruhigt die Öffentlichkeit. Die Havelland Kliniken GmbH erklärt aus diesem Anlass:
Grundsätzlich gelten in den Kliniken das Infektionsschutzgesetz und Richtlinien, die alle Vorgehensweisen zur Vermeidung von Infektionen regeln. Hygiene beginnt immer im Kopf und muss praktisch vom Personal gelebt werden. In den Havelland Klinken gibt es einen hauseigenen Hygieneplan mit genauen Anweisungen und eine Hygienefachschwester, die dessen Einhaltung kontrolliert und auswertet. Seit 2003 beteiligen sich die Havelland Kliniken an der vom Nationalen Referenzzentrum initiierten freiwilligen Analyse von Operationen, die mit besonderem Infektionsrisiko behaftet sind. Dabei ergab sich im Jahr 2009 eine Infektionsrate von 1,87 %.
Aufgrund regelmäßiger Begehungen aller Bereiche und zusätzlicher Mitarbeiterschulungen steht das Thema Hygiene im gesamten Krankenhaus fortlaufend auf der Tagesordnung. Die Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“ trägt überdies zur weiteren Sensibilisierung der Mitarbeiter und schon der Auszubildenden bei. Krankenhausinfektionen sind, trotz all dieser Maßnahmen, nicht gänzlich zu vermeiden. Diese werden oft durch Keime verursacht, die in normalem Umfeld, beispielsweise auf der Haut oder in der Mundhöhle keine Probleme bereiten. Gelangen diese aber über Katheter, Ernährungsschläuche oder Beatmungsgeräte in den Körper, sind Patienten mit einem bereits geschwächten Immunsystem wie Frühgeborene, schwer kranke oder alte Menschen besonders gefährdet. Medizinischer Fortschritt ist ein Segen, hat aber auch eine Schattenseite: Der Einsatz moderner Medizintechnik schafft unter Umständen weitere „Eintrittstüren“ für Viren und Bakterien in den Körper, die dort eine Lungenentzündung oder eine Blutvergiftung verursachen können.
Ernährungslösungen für Neugeborene, wie in der Universitätsmedizin in Mainz eingesetzt, werden in den Havelland Kliniken nicht individuell hergestellt. Vergleichbare Herstellungsbedingungen herrschen jedoch bei der aseptischen Zubereitung steriler Zytostatikalösungen für Chemotherapiepatienten. Um hier das Risiko einer Keimübertragung so gering wie möglich zu halten, wird die externe Überprüfung der Herstellungsräume der Krankenhausapotheke regelmäßig vom Landesgesundheitsamt kontrolliert. Auch die Mitarbeiter werden überprüft, aus aktuellem Anlass geschah dies in dieser Woche erneut.
Da in den letzten Jahren der Bedarf an Chemotherapien ebenso wie die Anforderungen an die Überwachung der Hygienestandards stark gestiegen sind, wird in der Klinik Nauen im Oktober 2010 ein neu gebautes Herstellungslabor eröffnet, welches die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllt
Weitergehende Informationen zum Thema Hygiene finden Sie auf unserer Homepage www.havelland-kliniken.de

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Krankenhaus Nauen bezieht Wärme aus Biogas



Die Klinik Nauen der Havelland Kliniken GmbH wird ab dem heutigen Tage mit Fernwärme aus der am Rande der Stadt Nauen gelegenen Biogasanlage versorgt. Damit wird die Klinik Nauen künftig
17 % ihres Wärmebedarfs aus regenerativen Energieträgern beziehen. Die seit August 2006 laufenden Planungen zwischen dem Geschäftsführer der Agro Farm GmbH Nauen, Dirk Peters, und dem Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH, Jörg Grigoleit, kommen damit zu einem erfolgreichen Abschluss.
„Der drohende Klimawandel macht deutlich, dass die Themen Klima- und Umweltschutz für uns alle von zentraler Bedeutung sind. Dabei reichen bloße Lippenbekenntnisse nicht aus, sondern aktive Beiträge sind gefragt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer Mitgliedschaft im deutschen Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser wollen wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Daher haben wir die Möglichkeit des Einsatzes von regenerativen Energien zur Versorgung der Klinik überprüft und in der Folge die Versorgung mit Wärme aus Biogas auf den Weg gebracht“, so Grigoleit.

Der Wärmebedarf der Klinik Nauen, die Anschlussmöglichkeiten sowie die durch die Wärmeleitung übertragbare Leistung wurden im Verlaufe des Jahres 2007 erarbeitet und darauf basierend ein Konzept erstellt, sodass Anfang 2008 der Wärmelieferungsvertrag zwischen der AEV Biogasanlage Nauen GmbH & Co. KG und der Havelland Kliniken GmbH unterzeichnet werden konnte. Aufgrund von Verzögerung in der Genehmigung der Erweiterung der Biogasanlage konnte erst Ende April 2009 mit dem Bau der Leitung begonnen werden. Die Bauzeit für die Leitung betrug ca. 5 Monate.
In der Biogasanlage werden im Endausbau jährlich ca. 20.000 to Maissilage sowie 8.600 to Rindergülle fermentiert. Alle Substrate kommen aus dem Bereich der Stadt Nauen, der Mais wird zu 100% auf Flächen der Agro Farm GmbH Nauen angebaut, die Rindergülle stammt aus einem Betrieb in Berge. Der verbleibende Gärrest (ca. 22.000 to) wird auf die Anbauflächen als Wirtschaftsdünger ausgebracht. Zwei Blockheizkraftwerke (BHKW’s) verbrennen das entstandene Biogas. Hierbei produzieren die BHKW’s eine Nennleistung von 1.074 kW und eine thermische Gesamtleistung von 1.122 kW. Der produzierte Strom wird gemäß der Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetzes in das Netz des regionalen Stromversorgers eingespeist. Ein Teil der thermischen Energie wird der Biogasanlage als Prozesswärme zugeführt. Der Großteil wird über die ca. 1.850 m lange Wärmeleitung zur Klinik Nauen transportiert. Beim Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen wird nur das durch die Pflanze aufgenommene CO2 bei der Verbrennung des Biogases wieder an die Umwelt abgegeben und in entsprechender Menge von den Pflanzen wieder aufgenommen. Der in der Klinik Nauen reduzierte Verbrauch von Erdgas führt zu einer CO2 -Einsparung von ca. 750 to/a. Die Havelland Kliniken GmbH ist auch wirtschaftlich an einer preisgünstigen und nachhaltigen Energieversorgung interessiert, da angesichts stetig steigender Preise in den letzten Jahren ein immer größerer Budgetanteil für Energiekosten aufgewandt werden musste.

Für den Bürgermeister der Stadt Nauen, Detlef Fleischmann, ist das Vorhaben „ein Paradebeispiel für die Entwicklung eines regionalen Wirtschaftskreislaufes. Wer hätte vor Jahren gedacht, dass es so unmittelbar gelingt Landwirte und Mediziner in einem gemeinsamen Projekt zusammenzuführen, das sowohl Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sichert als auch einen Beitrag zum Klimaschutz und Kostensicherheit im Krankenhaus leistet.“


V.i.S.d.P.: Dr. Babette Dietrich


2. Havelländer Tag der Psychiatrie


Die Sonne geht auf......

Bei spätsommerlichen Wetter fand am vergangenen Samstag der 2. Havelländer Tag der Psychiatrie auf Schloss Ribbeck statt. Dabei diskutierten 150 Fachleute, Psychiatrieerfahrene und Angehörige psychisch Erkrankter mit international renommierten Referenten über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Psychiatrie und die Hintergründe des modernen Behandlungsmodells, das im Havelland umgesetzt wird. Bei diesem geht es vor allem darum, möglichst vielen Patienten eine Behandlung in ihrem Lebensumfeld anzubieten und ihnen stationäre Aufenthalte in der Klinik zu ersparen. Die Havelland Kliniken beschreiten völlig neue und in Brandenburg bisher einmalige Wege, da sie beabsichtigen, unter bestimmten Voraussetzungen Betten abzubauen, was gegenläufig zum sonstigen Trend im Lande ist.
Bei seiner Begrüßung erinnerte der Geschäftsführer des Unternehmens, J. Grigoleit, daran, was die Havelland Kliniken in den letzen 2 Jahren auf dem Gebiet der psychiatrischen Versorgung zusätzlich erreicht haben: Die Tagesklinik, die gleichzeitig an diesem Tag ihr zehnjähriges Jubiläum feierte, konnte ihr Angebot im Gesundheitszentrums Falkensee um 15 Plätze ausweiten ;die stationäre Versorgung in Nauen wurde um eine Station für Psychosomatik erweitert und im Stadtzentrum eröffnete eine Krisenpension. Nun konzentriert sich das Engagement darauf, ein sogenanntes Regionalbudget zu erwirken.
Dies wurde auch von Landrat Dr. Schröder bekräftigt, der aus Sicht des Landkreises die vorbildliche Versorgung lobte und als nächsten Schritt ein stabiles und gleichzeitig flexibles Finanzierungssystem etabliert sehen möchte.
Der Leiter der Psychiatrischen Klinik, Dr. med. Werner Schütze, erläuterte mit seinem Team einzelne Bausteine der aktuellen Veränderung. Er stellte als Kernstück der Reform die Bildung eines Krisenteams vor, das auf Wunsch bestimmten Patientengruppen eine Behandlung zu Hause anbietet. Hierbei geht es auch um eine spezielle Haltung der Therapeuten gegenüber den Betroffenen und ihren Familien, bzw. besondere Kommunikationsformen. Dies wurde in den Vorträgen der Referenten, Prof. Anders Lindseth (Norwegen), Prof. Michaela Amering (Wien), Prof. John Shotter (England) und Dr. Michael von Cranach (München) vertieft. Ebenso international besetzt war auch das Publikum, bei dem diese informative und lebendige Tagung sehr gut ankam. „Keiner hat seinen- zum Teil sehr weiten - Anreiseweg bereut“, konnte Dr. Schütze am Ende der Veranstaltung Bilanz ziehen.


Laparoskopischer Kameraführungsroboter

Laparoskopischer Kameraführungsroboter –
Bahnbrechende Innovation in der Havellandklinik Nauen
Die Klinik Nauen, hat kürzlich einen Kameraführungsroboter für laparoskopische Operationen erworben, der vom Chirurg ohne die Benutzung der Hände gesteuert wird. Dieser sog. Freehand-Kameraführungsroboter, der mittels einer Steuerung an der Operationshaube des Arztes geführt wird, ist das erste Produkt einer neuen Generation kostengünstiger Robotertechniken. Dr. Lehsnau, Klinikleitender Arzt der Urologischen Klinik ist besonders stolz, dass seine Klinik weltweit die erste ist, die diese Technik operativ einsetzt.
Bei der laparoskopischen Chirurgie werden Eingriffe innerhalb der Bauchhöhle mit Hilfe eines optischen Instruments vorgenommen. Sie wird der minimal-invasiven Chirurgie zugeordnet, d.h. durch kleinere Schnitte und kleinere Verletzungen der Weichteile treten meist weniger Schmerzen nach der Operation auf. Dies geht regelmäßig mit einer schnelleren Erholung und Mobilisation der Patienten einher.
Der Kameraführungsroboter kann am Operationstisch in allen Positionen fixiert werden und eignet sich somit für alle denkbaren laparoskopischen Eingriffe. Mithilfe von leichten Kopfbewegungen kann das Laparoskop in alle Richtungen bewegt und somit die gesamte Bauchhöhle ausgeleuchtet werden. Da der Kameraführungsroboter am Operationstisch befestigt ist, ermöglicht er wackelfreie Bilder in außergewöhnlicher Schärfe. Des Weiteren können die Kameraarmposition, die Bewegungsgeschwindigkeit, das Schwenken, das Vor- und Zurückneigen sowie das Zoomen während einer Operation aus dem sterilen Bereich problemlos kontrolliert und modifiziert werden. Während der Operation ist somit keine Unterstützung von außen erforderlich. Der Freehand-Kameraführungsroboter führt aufgrund einer extrem leichten Bedienbarkeit, eines absolut stabilen Bildes sowie seiner Erschwinglichkeit und Effektivität nicht nur zu einem effizienten und optimalen Operationsergebnis, sondern auch zu einer Verkürzung der Operationszeit. Diese Technik ist somit eine echte und preiswerte Alternative zum laparoskopischen Da-Vinci-Operationsroboter.

Rückfragen an: Dr. med. Mike Lehsnau, Klinikleitender Arzt, Urologische Klinik, Havelland Kliniken GmbH, Klinik Nauen, Tel.: 03321/421260


Die Pharmazeutische Aufnahme in der Klinik Nauen

Neues Angebot der Klinik : Die pharmazeutische Aufnahme
Mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie für Patienten

„Die Krankenhausapotheke kümmert sich lückenlos um die Arzneimitteltherapie der Krankenhauspatienten – von der Arzneimittelanamnese bis zur Entlassungsmedikation – patientennah, schnell und wirtschaftlich – fehlerfrei und qualitätsgesichert.“ So formulierte der Bundesverband der deutschen Krankenhausapotheker das umfassende Tätigkeitsfeld der Krankenhausapotheke bereits 2003. Der Nutzen einer eigenen Apotheke im Krankenhaus besteht eben gerade in der lückenlosen Bereitstellung von Serviceleistungen rund um die Arzneimitteltherapie der Patienten.
Eine optimale Arzneimitteltherapie der stationären Patienten wird durch Brüche an den Übergängen ambulant/stationär und stationär/ambulant erschwert. Die vom Hausarzt verordneten Medikamente werden in Präparate der Klinik-Arzneimittelliste „übersetzt“. Bei der Entlassung der Patienten hingegen ist das Krankenhaus verpflichtet, Medikamente anzuwenden, die auch in der vertragsärztlichen Versorgung wirtschaftlich und zweckmäßig sind.
Während der stationären Aufnahme wird die Arzneimittelanamnese derzeit nur teilweise durch einen Arzt durchgeführt. Häufig überträgt das Pflegepersonal die beim Patienten erfragte häusliche Medikation in die Patientenakte. Dabei können Probleme nicht immer ausreichend reflektiert und Umstellungen können unkritisch vorgenommen werden. Zur Qualitätsverbesserung wird in unserer Klinik seit Februar 2009 das Fachwissen der Kranken¬hausapotheke bereits in die Aufnahme einbezogen.
Die Dienstleistung „Pharmazeutische Aufnahme“ wird (vorerst) für den überwiegenden Teil aller überwiesenen (elektiven) Patienten der Klinik in Nauen angeboten. Die Arzneimittelanamnese findet in einem Zimmer neben der zentralen Patientenaufnahme vor dem Kontakt des Patienten mit dem Arzt statt. Die Patienten haben die Möglichkeit, täglich von ca. 7.30 Uhr bis 12 Uhr im Rahmen des Aufnahmeprozesses mit einer Krankenhausapothekerin über ihre Medikamente zu sprechen.
Durch die pharmazeutische Aufnahme erhält der Arzt eine kritisch hinterfragte und aufbereitete Medikationsübersicht des Patienten als Grundlage für seine Arzneimittelanordnung. Zeitaufwendige Recherchen von Ärzten und Pflegekräften zur Austauschbarkeit von Arzneimitteln entfallen. Eventuell nötige Sonderbestellungen werden durch den Apotheker unverzüglich ausgeführt.
Wir erwarten von der Umsetzung des Projektes eine Optimierung der Arzneimitteltherapie und eine bessere Ausschöpfung von Arbeitszeitpotenzialen auf der Station und in der Apotheke.