Pressemitteilung
Nauen, d. 19.11.2021

Aktuell werden in den Havelland Kliniken 21 Covid-19 Patienten stationär behandelt. (4 von ihnen müssen intensiv-medizinisch versorgt werden.)

Gegenwärtig greift wieder die frühere Aufgabenteilung zwischen den Häusern, d. h. die Klinik Nauen wird als Covid-Haus geführt. Durch den Umzug einzelner Stationen wurde der Isolierbereich dieses Klinikstandortes erweitert. Hier stehen nun bis zu 37 Betten und 2 Intensivbetten für die ausschließliche Versorgung von Covid-Patienten zur Verfügung.

"Um uns für einen weiteren Anstieg der Fallzahlen zu wappnen, sind wir auch darauf vorbereitet, in Rathenow eine eigene Covid-Station einzurichten. Dort halten wir dann 20 Betten vor" beschreibt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die weitere Planung.
Die Krankenhauseinsatzleitung und der Krisenstab der Unternehmensgruppe tagen wieder regelmäßig, um sowohl die Entwicklung in unseren eigenen Einrichtungen als auch im Umfeld zu beobachten und ggf. kurzfristig weitere Maßnahmen abzustimmen und umzusetzen.

In Umsetzung des Schreibens der Gesundheitsministerin Nonnemacher an die Brandenburger Kliniken vom 12. November haben auch die Havelland Kliniken begonnen, planbare Eingriffe zu verschieben, sofern diese nicht zeitkritisch sind. Die Festlegung trifft nach Prüfung des Einzelfalles der jeweils zuständige Chefarzt.

Der Corona Eindämmungsverordnung entsprechend sind aus Gründen des Infektionsschutzes Besuche von Patienten in der Klinik nur noch in Einzelfällen und begrenztem Umfang möglich. Das betrifft Kinder unter 16 Jahren und Schwerstkranke. Schwangere können eine Begleitperson zur Entbindung mitnehmen, sofern diese einen negativen Schnelltest vorweisen kann und symptomfrei ist.

Es gilt weiterhin, dass Besucherinnen und Besucher sich telefonisch vorab auf den Stationen anmelden müssen und nur kommen können, wenn sie symptomfrei sind. Neu ist, dass nun alle Besucher unabhängig von ihrem Impfstatus einen aktuellen negativen Test vorweisen und eine FFP2 Maske während des Aufenthalts in der Klinik tragen müssen.

In den Seniorenpflegezentren ist die Situation derzeit stabil, es gibt kein Ausbruchsgeschehen.

Der Krankenstand beim Personal steigt gerade an. Es handelt sich dabei überwiegend um saisonale Infekte, doch sind auch Quarantänen darunter. Regelmäßige Testungen der Mitarbeiter werden weiterhin durchgeführt. Ebenso laufen die Booster- und Grippeschutzimpfungen im Unternehmen.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Pressemitteilung
Nauen, d. 05.11.2021

Die 4.Welle der COVID-Pandemie macht sich auch in den Havelland Kliniken deutlich bemerkbar.

Seit Wochen werden in den Häusern mit COVID-19 infizierte Patienten in Größenordnungen versorgt.

Aktuell sind dies 16 Patienten, hinzu kommen 4 Verdachtsfälle, wobei zu betonen ist, dass diese Zahlen täglich schwanken. Den Schwerpunkt der Versorgung und die intensivmedizinische Behandlung von COVID-Patienten übernimmt die Klinik Nauen. Aktuell ist auch eine Station in der Klinik Rathenow für die Behandlung von COVID-Fällen eingerichtet worden. Notfälle werden durchgängig an beiden Klinikstandorten behandelt. Seit dem 1. November werden in der Klinik Rathenow wieder planbare Behandlungen durchgeführt.

Beim Klinikpersonal sind zwar Ausfälle zu verzeichnen, da Quarantänen und saisonal bedingte Erkrankungen zusammenkommen, doch ist die Patientenversorgung gegenwärtig gewährleistet.

Perspektivisch dürfte sich die Situation für die Brandenburger Kliniken jedoch verschärfen, denn die Abstimmung der Häuser im Klinikverbund VCC West, welches die Arbeit wiederaufgenommen hat, zeigt, dass die steigenden Inzidenzen sich auch in einem steigenden Fallaufkommen und einer höheren Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten niederschlagen. Dies gilt ebenso für die Berliner Häuser.

"Mit der derzeitigen Verschärfung der Infektionslage wurde der Krisenstab der Unternehmensgruppe reaktiviert. Dieser bewertet fortlaufend mit den Einsatzleitungen der Kliniken und Pflegeheime die aktuelle Situation. Auch mit dem Gesundheitsamt des Landkreises erfolgt ein enger Austausch. Wir sind zuversichtlich, dass wir auf bewährte Strukturen und Prozesse aus den früheren Phasen der Pandemie zurückgreifen können, um die Versorgung unserer Patienten und Bewohner auch in den nächsten Wochen steuern und regeln zu können. Die Situation erfordert zur Prävention höchste Wachsamkeit und die strikte Einhaltung der Hygiene- sowie Testmaßnahmen. Etwaige Infektionen sind frühestmöglich zu erkennen, um sie begrenzen zu können. Wir hoffen auf das Verständnis der Patienten, Bewohner, Besucher und der Mitarbeitenden", umschreibt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die aktuelle Herausforderung.

In den Pflegeheimen der Unternehmensgruppe gibt es aktuell keine neuen COVID-Fälle. Der Krankenstand beim Pflegepersonal liegt saisonal im Normalbereich. Den Bewohnern wurden bereits seit September Auffrischungsimpfungen angeboten. Regelmäßige Testungen des Personals, das durch die Arbeit in engem Kontakt zu Patienten bzw. Bewohnern steht, gehören weiterhin zur Tagesordnung und werden gemäß der verschärften Umgangsverordnung des Landes Brandenburg nun auch in engerer Taktung vorgenommen.

Die Booster Impfungen der Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe sind bereits angelaufen und werden über den November hinweg fortgesetzt.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle Covid-Situation in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung
Nauen, d. 26.10.2021

Die Inzidenzen, die gegen Ende der letzten Woche im Havelland deutlich angestiegen sind und sich gerade wieder auf die 100 er Marke zubewegen, führen auch zu einem höheren Aufkommen der Covid-19 Patienten in den Havelland Kliniken. Aktuell werden hier 21 infizierte Patienten behandelt.

In der Klinik Rathenow gab es mehrere positive Nachweise von Covid 19 bei Patienten, die wegen anderer Erkrankungen stationär behandelt wurden. Durch umfassende Testungen von Kontaktpersonen und Mitarbeitern wurden weitere Coronafälle identifiziert. Betroffen sind zwei Stationen. Auf diesen werden derzeit keine weiteren Patienten aufgenommen und es besteht leider ein Besuchstopp. Eine betroffene Station wurde als Isolierstation umgewandelt.

Ergänzend können die Havelland Kliniken in dieser Situation auf bewährte Strukturen früherer Pandemiephasen zurückgreifen. Sobald die Ergebnisse der PCR Tests vorliegen, die einen Anfangsverdacht bestätigen, werden positive Patenten auch nach Nauen verlegt. Die dortige Klinik hat ihren Covidbereich entsprechend auf 16 Plätze erweitert.

"Es gibt schon deutliche Unterschiede zu den früheren `Wellen in der Pandemie´: Die Patienten haben oft nur schwache Symptome oder sind völlig symptomfrei, können aber ansteckend sein. Sie müssen daher bis zum Vorliegen der Testergebnisse, die ein externes Labor für die Havelland Kliniken ermittelt, einzeln untergebracht werden. Das heißt, ein Vier-Bett-Zimmer ist mit einem Verdachtsfall bereits voll belegt. Das bindet viele räumliche und personelle Kapazitäten" skizziert Dr. med. Torsten Kessler, leitender Hygieniker an den Havelland Kliniken, die Rahmenumstände der Situation. "In der Konsequenz haben wir uns dafür entschieden, geplante Behandlungen in der Klinik Rathenow bis zum Ende dieser Woche auszusetzen. Für akute Behandlungen steht das Haus weiterhin bereit."

Alle nun zusätzlich erforderlichen Schutzmaßnahmen sind in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises eingeleitet worden. Es gibt regelmäßige Testungen aller Mitarbeitenden und Patienten. Ebenso wurden Quarantänen für Mitarbeiter umgesetzt.

Positiv ist anzumerken, dass die Verläufe der Covid-Fälle in den Havelland Kliniken generell bisher deutlich milder sind als in den vorangegangenen Phasen. Der Großteil der Patienten ist jünger (< 60 Jahre) und verfügt in der Regel über eine bessere gesundheitliche Konstitution. Es sind daher nur sehr vereinzelt Behandlungen im ITS Bereich oder Beatmungen nötig.


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Laienreanimation im Havelland ausbauen

Pressemitteilung
Nauen, d. 01.10.2021

Der plötzliche Herzstillstand zählt auch in Deutschland mit rund 70.000 Fällen pro Jahr noch immer zu den häufigsten Todesursachen. Bereits nach 3-5 Minuten kommt es zu irreversiblen Schäden im Gehirn, wenn keine Reanimation erfolgt. Nach 10 Minuten ist es für jede Hilfe zu spät.

Angesichts dieser hohen Fallzahlen und des sehr kleinen Zeitfensters für Hilfsmaßnahmen wird deutlich, dass die professionellen Einsätze des Rettungsdienstes allein nicht ausreichen können. Deutschland hat dringenden Nachholbedarf in der Laienreanimation. Während in anderen Ländern Europas wie z. B. Italien oder Skandinavien 60-80 % der Reanimation von Ersthelfern durchgeführt werden, liegt diese Quote in Deutschland erst bei gut 40 %.

Der Kampf gegen den plötzlichen Herztod ist auch im Havelland ein Thema, denn wenngleich es mehrere Risikogruppen gibt, so treten Herzkreislauferkrankungen vor allem im fortgeschrittenen Lebensalter auf und der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe wächst kontinuierlich.

Vor gut einem Jahr hat die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe daher für ihre Belegschaft das Projekt Basishelfer ins Leben gerufen. "Als Unternehmen, dessen Hauptaufgabe die Gesundheitsversorgung ist, wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen" beschreibt Geschäftsführer Jörg Grigoleit den Entstehungsgedanken des Projekts. Mitarbeitende, die nicht bereits im Rahmen ihrer medizinischen oder pflegerischen Ausbildung in Reanimationsmaßnahmen unterrichtet wurden, absolvieren daher Kurse, in denen Maßnahmen der Ersten Hilfe vermittelt bzw. aufgefrischt werden. Dazu gehört die Unterweisung und Übung der manuellen Herzdruckmassage sowie die Anwendung eines automatischen Defibrillators. Rund 100 Kolleginnen und Kollegen konnten den Kurs absolvieren, ehe diese Präsenzveranstaltung Corona-bedingt ausgesetzt werden musste. Ab Oktober werden nun jedoch die nächsten Kurse stattfinden. Ergänzend wurden bereits sieben Defibrillatoren angeschafft, die in den Einrichtungen der Unternehmensgruppe an zentralen Plätzen installiert sind, um im Notfall schnell einsetzbar zu sein. Sobald der Defibrillator eingeschaltet wird, wird automatisch eine telefonische Verbindung zur Leitstelle Potsdam aufgebaut. Die Kollegen dort begleiten den Laienanwender bei der Reanimation fernmündlich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Außerdem ist im Havelland im Juli dieses Jahres das Projekt Katretter gestartet. Auch dieses verfolgt das Ziel, den Kreis der Ersthelfer zu erweitern, um Menschen in medizinischen Notsituationen schnellstmöglich helfen zu können. Wenn ein solcher Notfall gemeldet wird, alarmiert die zuständige Regionalleitstelle Nordwest parallel zum Rettungsdienst die Katretter über Handy, die sich in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort befinden. Aktuell sind im Havelland 139 ehrenamtliche Katretter registriert darunter viele Mitglieder von Hilfsorganisationen sowie Mitarbeitende der Havelland Kliniken Unter-nehmensgruppe. Wer beruflich im Bereich Gesundheitswesen beschäftigt ist, braucht in der Regel keine weitere Qualifikation, um als Katretter eingesetzt zu werden. Registrieren lassen können sich alle volljährigen Personen, sofern sie über eine medizinische Mindestqualifikation verfügen z. B. eine Fortbildung zur erweiterten Ersten Hilfe und Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Die App Katretter ist kostenlos im Store für ios wie Android Handys verfügbar und beinhaltet die Registrierung.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


👉 Havelland Kliniken unterstützen Forschungsprojekt zur Mobilität von Menschen ab 75 Jahren im Havelland – Teilnehmende gesucht

Der Erhalt der Mobilität im höheren Alter ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität, die allgemeine Gesundheit und das erfolgreiche Altern. Untersuchungen über mobilitätsfördernde Ressourcen, und welche Rolle die Region dabei spielt, gibt es bisher noch wenig. In der Studie „Mobil im Havelland“ sollen neue Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Ressourcen unterschiedlicher Ebenen gefunden und der Nutzen eines individuellen Angebotes getestet werden.

𝙒𝙚𝙧 𝙛𝙪̈𝙝𝙧𝙩 𝙙𝙞𝙚 𝙎𝙩𝙪𝙙𝙞𝙚 𝙙𝙪𝙧𝙘𝙝?
Ein junges Forschungsteam von der Charité-Universitätsmedizin in Kooperation mit der Havelland Klinken Unternehmensgruppe und der TU Berlin

𝙒𝙚𝙧 𝙠𝙖𝙣𝙣 𝙩𝙚𝙞𝙡𝙣𝙚𝙝𝙢𝙚𝙣?
Alle Personen ab 75 Jahren, die im Havelland wohnen, selbstständig mobil sind und Interesse an der Teilnahme haben.

𝙒𝙞𝙚 𝙡𝙖̈𝙪𝙛𝙩 𝙙𝙞𝙚 𝙎𝙩𝙪𝙙𝙞𝙚 𝙖𝙗?
Bei Teilnahme erfolgen ein paar Hausbesuche (max. 4) und Telefonate und Sie werden gebeten, zu drei Zeitpunkten jeweils eine Woche lang ein GPS-Gerät (Studientelefon ohne Sim-Karte) mitzunehmen und abends ein kurzes Bewegungstagebuch auszufüllen.

𝙒𝙖𝙨 𝙞𝙨𝙩 𝙙𝙚𝙧 𝙉𝙪𝙩𝙯𝙚𝙣 𝙗𝙚𝙞 𝙙𝙚𝙧 𝙏𝙚𝙞𝙡𝙣𝙖𝙝𝙢𝙚?
Sie erfahren mehr über Ihre Gesundheit und Ihre Region und unterstützen ein junges Forschungsteam aus Berlin und dem Havelland. Zusätzlich soll der Projektansatz nachhaltig in der Region implementiert und die Präventionsforschung gestärkt werden.

Bei Interesse an der Studie oder für Nachfragen melden Sie sich gerne
unter 𝟬𝟯𝟬 𝟰𝟱𝟬 𝟱𝟮𝟵 𝟮𝟮𝟱 oder per E-Mail: mobil-im-havelland@charite.de

𝙑𝙞𝙚𝙡𝙚𝙣 𝘿𝙖𝙣𝙠!
Das „Mobil im Havelland“ Studienteam (Prof. Dr. Paul Gellert, Sandra Mümken, Christine Haeger und Ruth Priesching)


Havelland Kliniken haben Herzgesundheit im Fokus

Pressemitteilung,
Nauen, d. 17.09.2021

In den vergangenen 18 Monaten haben vor allem die vielen schweren Erkrankungs- und Todesfälle im Zusammenhang mit der Coronapandemie das Krankheitsgeschehen in Deutschland und damit auch im Havelland geprägt. Doch auch in der Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen sind deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Wesentliche Ursachen für diese Zurückhaltung in der Bevölkerung waren vermutlich die zeitweise geringere Verfügbarkeit von "normalen" Krankenhausbetten und besonders auch die Sorge vor einer Corona-Erkrankung bei Klinikaufenthalten. Dies hat zu gravierenden Konse-quenzen geführt. Die Behandlung von Patienten in Herzkatheterlaboren hat bundesweit zeitweilig um 35 % abgenommen und zugleich ist die Sterblichkeit in Folge von Herz- und Kreislauferkrankungen um 8-12 % gestiegen. Dies berichtete PD Dr. med. Martin Stockburger, Chefarzt der Havelland Kliniken für Innere Medizin und Kardiologie, beim diesjährigen Havelländischen Herzsymposium. Diese immer gut besuchte und hoch angesehene kardiologische Weiterbildungsveranstaltung fand am vergangenen Mittwoch bereits zum 10. Mal statt und konnte unter "3G"-Hygienebedingungen wieder im Landgut Stober durchgeführt werden.

Chefarzt Stockburger führte mit seinem Team an anschaulichen Beispielen aus, dass Patienten derzeit zum Teil erst sehr spät und nicht selten viel zu spät die Hilfe von Rettungsdienst und kardiologischer Notfallmedizin suchen. Sie kommen dann in bereits weit fortgeschrittenen Stadien von Herzinfarkt oder Herzschwäche ins Krankenhaus. Das Team der Kardiologen kann dann auch durch alle speziellen Behandlungsmaßnahmen, wie sie im Nauener Krankenhaus in großer Breite und in bewährter Erfahrung vorgehalten und durchgeführt werden, nicht allen Patienten wieder den Weg in ein Alltagsleben mit normaler Belastbarkeit ebnen.

Er verwies darauf, dass trotz der aktuell berichteten vierten Corona-Welle die Kardiologie in Nauen in voller Kapazität handlungsfähig ist und derzeit viele solche verzögert diagnostizierte Patienten behandelt. In den zwei modernen Herzkatheterlaboren werden in Nauen Herzkatheterbehandlungen mit Ballon und Stent bei Infarkten und Angina pectoris, aber auch alle Variationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren ebenso wie Verödungen ("Ablationen") bei Herzrhythmusstörungen durchgeführt.

Das neue Notfallzentrum der Klinik Nauen mit umfangreichen telemedizinischen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten rundet ebenso wie die neu ausgestattete Intensivstation das breite akutmedi-zinische Angebot der Havelland Kliniken ab. "Wenn Sie bei sich typische Beschwerden wie Luftnot oder Druck und Schmerz hinter dem Brustbein und in Schultern oder Armen feststellen: Zögern Sie nicht, sondern suchen Sie unbedingt aktiv medizinische Hilfe" appelliert Chefarzt Stockburger an die Bevölkerung.

Parallel zu diesen professionellen Behandlungen von Herz-Kreislauferkrankungen laufen in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe auch die Maßnahmen zur Stärkung der Ersthelfersysteme weiter. Mitarbeitende, die nicht bereits im Rahmen ihrer medizinischen oder pflegerischen Ausbildung in Re-animationsmaßnahmen unterrichtet wurden, nehmen an einer Schulungsreihe teil, in welcher Maßnahmen der Ersten Hilfe inklusive der manuellen Herzdruckmassage und der Einsatz eines automatischen Defibrillators erklärt und geübt werden. Bisher haben rund 100 Kolleginnen und Kollegen den Kurs absolviert, dann musste Corona-bedingt diese Präsenzveranstaltung ausgesetzt werden. Von Oktober bis Dezember sind nun jedoch weitere Kurse geplant.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Neues Notfallzentrum der Klinik Nauen in Betrieb

Pressemitteilung
Nauen, d. 03.09.2021

In der Klinik Nauen erfolgt die Versorgung von Notfallpatienten rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche mittlerweile wieder im linken Flügel des Erdgeschosses, dem ursprünglichen Standort der Notfallversorgung. Dieser Bereich wurde in den letzten drei Jahren komplett umgebaut und erweitert. Die neue Raumanordnung ermöglicht eine bessere Patientenversorgung und die Ausweitung des Leistungsspektrums im Sinne moderner Notfallmedizin.

Ausgeschildert ist der Bereich nun als Notfallzentrum, denn die Notfallversorgung der Klinik wird ergänzt um eine Ärztliche Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin-Brandenburg. Außerhalb der Sprechzeiten niedergelassener Ärzte sowie an Wochenenden und Feiertagen wird an einem gemeinsamen Tresen die weitere Versorgung der Patienten festgelegt: Je nach Schweregrad und Dringlichkeit ihrer Beschwerden kann die ambulante Versorgung gleich in der Bereitschaftspraxis erfolgen oder das Team der klinischen Notfallversorgung übernimmt.

Im ersten Flur der Notfallversorgung befinden sich verschiedene Räume zur Untersuchung und ersten Behandlung der Notfallpatienten. Auch der Raum des Telenotarztes ist hier angesiedelt. Über Monitor und Lautsprecher ist der diensthabende Arzt mit dem entsprechend technisch ausgestatteten Rettungswagen verbunden. Er steht sowohl in Kontakt mit dem Patienten als auch mit dem Team des Rettungsdienstes, um die Anfahrtszeit zur Klinik für die Diagnostik und Erstversorgung zu nutzen. Dieser Telenotarzt ist ein Modellprojekt im Land Brandenburg, dessen Förderung über den Krankenhaus-Strukturfonds angestrebt wird.

Ebenfalls neu ist die Altersunit. Speziell ausgebildetes Personal nimmt hier in enger Abstimmung mit der Klinik für Geriatrie die medizinische Einschätzung von Patienten im fortgeschrittenen Lebensalter vor. Ein gesonderter Raum mit dimmbarem Licht reduziert die in Notfallversorgungen nicht zu vermeidenden Stressfaktoren. So wird eine komplexe Erfassung des körperlichen und kognitiven Zustands betagter Patienten möglich, die entscheidend für ihre zielführende weitere Behandlung ist.

"Der Anteil von Patienten, die das 70. Lebensjahr überschritten haben, steigt auch in der Notfallversorgung. Um bei ihnen eine differenzierte Diagnostik zu erstellen, steht uns nun auch eine sensorgestützte Ganganalyse zur Verfügung. Dadurch können wir sturzgefährdete und neurologisch auffällige Patienten - auch in anderen Altersgruppen - schon früh identifizieren", erläutert Dr. Petra Wilke, Chefärztin der Notfallmedizin.

Der zweite Flur der Notfallversorgung ist als Liegend-Bereich mit Überwachungsfunktion für 10 Betten angelegt. Mit Patienten, deren Krankheitsbilder wie z. B. Brustschmerz eine engmaschige Kontrolle erfordern, kann das Team der Notfallversorgung vom Arbeitsplatz aus durch direkten Einblick ins Zimmer und über Monitore Kontakt herstellen. Zwei Zimmer sind isolierungspflichtigen Patienten vorbehalten, damit z. B. auch unter der Covid-Pandemie die angemessene Betreuung infektiöser Patienten sichergestellt werden kann. Die unmittelbare Nähe des Notfallzentrums zu Labor, Radiologie und Herzkatheter sichert eine zügige Patientenversorgung ab.

Auch die Übernahme von Patienten, die über den Rettungsdienst in die Klinik eingeliefert werden, wurde durch den Umbau verbessert. Ein septischer und aseptischer Eingriffsraum sowie Schock- und Untersuchungsräume stehen für die Patienten bereit. Die der Notfallversorgung vorgelagerte Fahrzeughalle bietet künftig drei Fahrzeugen Platz. Sie kann mit einer speziellen Brandschutztür von den Fluren und Räumen des Notfallzentrums vollständig abgetrennt werden. Bei der Bodenbeschichtung der Fahrzeughalle werden gerade noch letzte Arbeiten ausgeführt, da es Corona-bedingt zu verzögerten Materiallieferungen kam. Dann ermöglicht die räumliche Neustrukturierung auch getrennte Wegeführungen zwischen eigeninitiativ kommenden Patienten und Liegend-Anfahrten, was die Arbeitsabläufe zusätzlich verbessert.

"Mit unserem modernen Notfallzentrum ist die Klinik Nauen wieder auf dem neuesten Stand. Zusammen mit dem vor kurzem in Betrieb genommene neue Intensivbereich sind wir damit für die kommenden Jahre optimal gerüstet. Die Investitionen in Höhe rund 15 Mio. Euro sind für die Patientenversorgung gut angelegt" resümiert Geschäftsführer Jörg Grigoleit.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Zur Perspektive der Klinik Nauen

Pressemitteilung
Nauen, d. 27.08.2021

Das Thema Corona hält sich wegen der seit Monatsbeginn stetig steigenden Inzidenzen weiter oben auf der Tagesordnung. Besonders die Kliniken haben die Entwicklung der vierten Welle genau im Blick.

"Das zweite Halbjahr stellt die Havelland Kliniken vor die Herausforderung, sich einerseits auf steigende Corona-Fallzahlen in unseren Häusern vorzubereiten, was räumliche, medizintechnische und personelle Kapazitäten betrifft, und andererseits den Regelbetrieb in der allgemeinen Krankenversorgung wieder auszubauen, um unserem originären Versorgungsauftrag für die Region nachzukommen" beschreibt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die aktuelle Situation.

Den Rahmen für die Ausgestaltung dieses Regelbetriebs, also Art und Umfang der Leistungserbringung in einer Klinik, legt der jeweilige Landeskrankenhausplan fest. Der jüngste Krankenhausplan des Landes Brandenburg wurde im Juli 2021 von der Landesregierung beschlossen. Die Klinik Nauen wird dort künftig mit 311 stationären Betten und 58 Tagesklinikplätzen geführt.

Für diesen Klinikstandort ist es von zentraler Bedeutung, dass eine onkologische Tagesklinik der Inneren Medizin mit acht Plätzen im Landeskrankenhausplan neu als eigenständige Organisationseinheit ausgewiesen wurde. Im vergangenen Jahr war die Existenz dieser von den Patienten sehr gut angenommenen Einheit gefährdet: Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hatte mit dem Auslaufen der bis dahin geltenden Ermächtigung einer Nauener Klinikärztin vorgesehen, die ambulante onkologische Behandlung der Patienten an die niedergelassenen Praxen im Planungsbereich zu übertragen. Das hätte für die betroffenen Patienten weite Wege und einen deutlich erhöhten organisatorischen Aufwand bei Transport und Kostenerstattung bedeutet. Der Berufungsausschuss der KVBB hatte in Abwägung dieser Sachlage schließlich entschieden, die ambulante onkologische Versorgung der Patienten weiterhin bei der Klinik zu belassen. Die nun erfolgte Aufnahme in den aktuellen Landeskrankenhausplan schafft sowohl für die Patienten der Inneren Medizin als auch die Klinik Planungssicherheit.

Das Thema der Versorgung von Krebspatienten soll interdisziplinär in der Klinik Nauen weiter ausgebaut werden, um darauf einen Schwerpunkt in der medizinischen Versorgung zu setzen. Dafür werden fachübergreifende Behandlungskonzepte erstellt. Für deren Umsetzung und Überwachung sind medizinische Fallkonferenzen durchzuführen sowie weitere Fortbildungsprogramme vom pflegerischen und ärztlichen Personal zu absolvieren. Die ergänzende Teilnahme an Studien schafft die Voraussetzung für einen wissenschaftlichen Austausch. Eine umfassende Qualitätszertifizierung wird in den kommenden Monaten angestrebt.

"Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssen wir noch einige Anstrengungen unternehmen“, betont Geschäftsführer Grigoleit. „Doch die Arbeit unserer etablierten medizinischen Zentren bildet eine solide Ausgangsbasis, um Konzepte für eine komplexe Versorgung unserer an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten auf hohem Niveau zu entwickeln."

Für die nächsten Jahre wird die räumliche Erweiterung der Klinik Nauen konzipiert. Ziel ist es, die Einrichtung einer gesonderten Isolierstation und die zeitgemäße Neugestaltung der psychiatrischen Fachklinik zu ermöglichen. Ein zusätzlicher Aufzugskern würde zur Entzerrung von Transportprozessen im Haus beitragen. Überdies erlaubt ein solcher Ausbau die Einrichtung von 1- und 2 Bettzimmern als Standard für alle Patienten.


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Programm "Zukunft Klinik Rathenow" - Den Klinikstandort Rathenow fit machen für die Zukunft!

Pressemitteilung
Nauen, d. 13.08.2021

Der vierte Krankenhausplan des Landes Brandenburg wurde am 23. Juli 2021 bekannt gemacht. Die Havelland Kliniken mit den Standorten Nauen und Rathenow werden darin mit 576 Planbetten und Ta-gesklinikplätzen ausgewiesen. Die Planbettenanzahl der Klinik Rathenow steigt auf 186. "Damit wurde den Vorstellungen von Krankenhausleitung und Geschäftsführung voll umfänglich entsprochen" erklärt Geschäftsführer Jörg Grigoleit.

Das Brandenburger Gesundheitsministeriums hat wiederholt erklärt, dass der Erhalt aller Kranken-hausstandorte im Land sein Ziel ist. Gleichzeitig wurde jedoch darauf hingewiesen, dass es strukturelle Veränderungen geben muss, um dies zu gewährleisten. Die Leitung der Havelland Kliniken berät daher über die Schaffung ergänzender ambulanter Versorgungsstrukturen unter dem Dach der Klinik Rathenow. Das betrifft sowohl zusätzliche ambulante Diagnose- und Therapiemöglichkeiten als auch die Ansiedelung eines Medizinischen Versorgungszentrums. Ferner hat der Gesetzgeber nunmehr die Möglichkeit geschaffen, Kurzzeitpflegeplätze in der Klinik anzubieten. Das kommt den Interessen so-wie dem Bedarf von Patienten in der Region Westhavelland entgegen und ermöglicht den Kliniken eine nahtlose Fortsetzung der Versorgungkette sowie einen effizienten Einsatz von Personal.

Die Umsetzung der Vorgaben des Landeskrankenhausplans bedeutet für den Klinikstandort Rathenow die Möglichkeit außerdem einen Zuwachs von bis zu 11 vollstationären Betten und 6 Plätzen in der Tagesklinik Geriatrie.

Angesichts des hohen Durchschnittsalters der Bevölkerung im Westhavelland kommt der Bereitstellung von Versorgungsangeboten der Altersmedizin hier eine zentrale Bedeutung zu. Die Krankenhaus-leitung trifft daher die räumlichen Vorbereitungen zur Aufstockung der vollstationären Betten zum 1. September 2021 in der Geriatrie.

Seit 2019 betreibt die Klinik Rathenow eines von nur vier Alterstraumzentren im Land Brandenburg für die altersgerechte Versorgung von Patienten ab dem 70. Lebensjahr nach Stürzen oder Frakturen. Geriatrie und Unfallchirurgie arbeiten dabei eng zusammen und werden von einem multiprofessionellen Team unterstützt. Auch dieses sehr gut von Patienten angenommene Angebot kann nun erweitert wer-den. Außerdem wird geprüft, ob ergänzend eine ambulante geriatrische Rehabilitation etabliert werden kann.

Die Klinik Rathenow wurde bereits mehrfach vom Land Brandenburg als bedarfsnotwendig eingestuft, um gerade auch notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung vor allem im westlichen Havelland sicherzustellen. Dementsprechend wird auch die Notfallmedizin ausgebaut. Die Havelland Kliniken erhalten ihren Wunsch aufrecht, neben der Basisnotfallversorgung auch eine ärztliche Bereitschafts-praxis der Kassenärztlichen Vereinigung in der Klinik Rathenow anzusiedeln.

"Wir konnten dieses Modell am Klinikstandort Nauen bereits im November 2020 realisieren und machen sehr positive Erfahrungen damit, dass wir eine zentrale Anlaufstelle für Patienten geschaffen haben, welche ihre weitere Versorgung zügig einleitet" berichtet Geschäftsführer Grigoleit. "Wir stehen bereit, sofern die Kassenärztliche Vereinigung ihre bisherige Ablehnung gegenüber einer Praxis in der Klinik Rathenow. überdenken sollte". Schon jetzt ist die Telemedizin im Bereich der Notfallmedizin ein wichtiges Element. Deren Einsatzmöglichkeiten möchte der Unternehmensverbund noch intensivieren.

Die weitere Entwicklung der Klinikstandorte ist im Herbst letzten Jahres in einer Strategietagung zwischen Krankenhausleitung und Aufsichtsrat, dessen Vorsitz Landrat Lewandowski führt, erörtert und abgestimmt worden. Die geplante künftige Ausrichtung und die Bereitschaft der Havelland Kliniken, dafür auch am Klinikstandort Rathenow erneut Investitionen aus Eigenmitteln in Millionenhöhe zu tätigen, wurden vom Aufsichtsrat als deutliches Bekenntnis der Havelland Klinken gewertet, sich im ländlichen Raum für die Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen Versorgung zu engagieren.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Vorbereitet für die nächste Welle

Pressemitteilung,
Nauen, d. 13.08.2021

Langsam aber stetig steigen bundesweit und auch im Havelland die Inzidenzwerte wieder an. Welches Ausmaß die Auswirkungen der sommerlichen Urlaubswelle, die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen und die Ausbreitung von Virusvarianten haben, lässt sich derzeit noch nicht absehen.

Tatsache ist, dass die ersten Coronafälle wieder in der Klinik Nauen stationär behandelt werden müssen. Die Havelland Kliniken greifen daher ihre Aufgabenverteilung zwischen den Standorten auf, so dass die Klinik Nauen erneut als Covid-Haus fungiert.

"Offensichtlich baut sich auch im Havelland eine weitere Infektionswelle auf. Die Havelland Kliniken hatten über den Sommer nur eine kurze Verschnaufpause, die für unsere Mitarbeitenden dringend nötig war. Nun werden in der Klinik Nauen alle Vorbereitungen für die Bewältigung einer weiteren Infektionswelle getroffen. Die Anzahl der Geimpften im Havelland und die Disziplin bei der Einhaltung der Hygieneregeln werden das Ausmaß einer neuen Welle bestimmen" beschreibt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die Situation.

In der Klinik Nauen stehen ab sofort im Isolierungsbereich wieder 16 Betten für Patienten, die sich mit Coronavirus infiziert haben, zur Verfügung. Bei Bedarf können diese Kapazitäten erweitert werden.

Da ein neuer Bauabschnitt der Intensivstation fertiggestellt wurde, gibt es im dortigen Isolierungsbereich weitere vier Betten mit Beatmungsmöglichkeit.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Die Klinik Nauen nimmt nach 17 Monaten Bauzeit
ihre neue Intensivstation in Betrieb

Pressemitteilung
Nauen, d. 06.08.2021

Nach umfangreichen Baumaßnahmen konnte der zweite von insgesamt vier Bauabschnitten der Modernisierung und Erweiterung der Intensivstation am Klinikstandort Nauen abgeschlossen werden.
Der Funktionsbereich wurde dafür bis zum Rohbauzustand zurückgebaut, umfang-reiche Installationen wurden im Bereich der Haustechnik erneuert.

Ziel dieser Gesamtbaumaßnahme ist die Erweiterung der Kapazitäten für intensiv- und beatmungspflichtige Patienten auf insgesamt 20 Betten. Dazu werden auch Betten für Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt sowie zur Überwachung nach Operationen zusätzlich geschaffen.
Insgesamt sind Kosten in Höhe von ca. 7 Mio. € veranschlagt.

Das Team der Intensivstation freut sich nach den zurückliegenden anstrengenden Wochen und Monaten die neuen Zimmer, die für alle eine Arbeitserleichterung dar-stellen, beziehen zu können.
„Unsere neue Intensivstation verfügt über eine moderne und zukunftsweisende technische Ausstattung, die sich an den Bedürfnissen unserer Patienten orientiert und gute Arbeitsbedingungen für das Personal schafft“ resümiert Chefarzt Dr. med. Matthias Ingenlath.

Nach dem zweiten Bauabschnitt stehen jetzt zunächst 10 Betten ausgestattet mit modernsten Beatmungsgeräten, neuer Infusionstechnik und digitaler Monitoring- und Dokumentationstechnik zur Versorgung kritisch kranker Patienten sowie gesonderte Isolationszimmer zur Verfügung. Die bauliche Umsetzung unterstützt die Prozesse der intensivmedizinischen Überwachung und Behandlung optimal. Die Infusionstechnik und Beatmungsgeräte wurden erneuert. Alle Zimmer sind mit einem Deckenliftsystem ausgestattet, um die Pflege schwergewichtigerer Patienten zu erleichtern.
Zur digitalen Dokumentation und Vernetzung mit dem Krankenhausinformationssystem wurden zahlreiche neue Computerarbeitsplätze geschaffen.
Bei der Gestaltung der Patientenbereiche, deren Oberflächen und Wände eine angenehme und wohnliche Atmosphäre ausstrahlen, wurde ein wichtiges Konzept zur Vermeidung eines sogenannten Intensiv-Delirs berücksichtigt. Dabei handelt es sich um gefährliche Verwirrtheitszustände im Rahmen einer Intensivtherapie, die u. a. durch Angst und Stress verstärkt werden können.
Alle Patientenzimmer sind hell und geräumig.
Durch den Einbau spezieller Schiebetüren und gedämpfte Schranktüren und Schub-laden wird unnötige Lärmbelästigung reduziert.
Bei der Beleuchtung wurde auf blendfreie und indirekte Elemente gesetzt, die den Tageszeiten und pflegerischen Bedürfnissen angepasst werden können. Der gesamte Bereich ist angenehm mit neuester Technik klimatisiert.
„Insgesamt trägt die auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnittene Umgebung zur Genesung bei und bedeutet für deren Angehörige, da auch ein Aufenthaltszimmer eingerichtet wurde, einen deutlichen Gewinn an Komfort.“
Unsere neue Station verbessert gleichzeitig auch die Arbeitsbedingungen des ärztlichen und pflegerischen Personals und führt letztlich zu einer höheren Behandlungsqualität“ freut sich Chefärztin Martina Dollman.
Von besonderer Bedeutung - gerade nach den Erfahrungen der COVID-19-Pandemie - ist die Einrichtung von vier speziell ausgerüsteten Isolationszimmern, die die Betreuung von Patienten mit schweren Infektionen sicher gewährleistet.

„Die Inbetriebnahme der neuen Intensivstation ist ein erster Schritt zur Verdoppelung der intensivmedizinischen Kapazitäten in der Klinik Nauen.
Damit wird die medizinische Leistungsfähigkeit des Hauses nachhaltig verbessert. Dies ist ein besonderer Meilenstein bei der Modernisierung und Weiterentwicklung der Klinik Nauen“ erläutert Geschäftsführer Jörg Grigoleit

Als nächster Bauabschnitt wird ab August im ersten Obergeschoss der neue Aufwachraum für den Zentral-OP realisiert. Mit der baulichen Umsetzung des vierten und somit letzten Bauabschnitts der Intensivstation ist geplant, bis Mitte 2022 zehn zusätzliche Intensivbetten bereitzustellen.


Gemeinsame Pressemitteilung

Ärztliche Bereitschaftspraxis in Nauen hat neue Sprechzeiten Räume befinden sich in modernisierter Notfallversorgung

Nauen/Potsdam, 2. August 2021. Die ärztliche Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) an der Klinik Nauen der Havelland Kliniken nimmt ab 4. August ihren Betrieb in frisch sanierten Räumen auf. Die Praxis befindet sich in unmittelbarer Nähe der umgebauten Notfallversorgung. Mit dem Umzug ändern sich auch die Öffnungszeiten: Mittwochs und freitags ist die Bereitschaftspraxis jetzt länger geöffnet als bisher.

Die neuen Öffnungszeiten der ärztlichen Bereitschaftspraxis in Nauen
Mittwoch, Freitag        14 bis 21 Uhr
Wochenende, Feiertage sowie 24. und 31.12.        9 bis 19 Uhr

In der ärztlichen Bereitschaftspraxis erhalten Patienten medizinische Hilfe bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen zu den Zeiten, in denen Arztpraxen in der Regel geschlossen sind.
Für die Behandlung in der Bereitschaftspraxis brauchen Patienten nur ihre Krankenversicherungskarte mitzubringen.

„Mit den längeren Öffnungszeiten in unserer Bereitschaftspraxis verbessern wir für die Menschen in Nauen und Umgebung das Versorgungsangebot im ärztlichen Bereitschaftsdienst weiter“, betont Dipl.-Med. Andreas Schwarck, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der KVBB. „In den modernisierten Praxisräumen finden die diensthabenden Ärztinnen und Ärzte sehr gute Arbeitsbedingungen vor, die gemeinsame Anmeldung ist der zentrale Anlaufpunkt für die Patienten.“

„Mit umfangreichen Investitionen in Gebäude und Technik konnten optimale Arbeitsbedingungen für das neue Notfallzentrum in der Klinik Nauen geschaffen werden. Damit sind gute Voraussetzungen für ein integratives Zusammenwirken von ambulanter und stationärer Versorgung der Patienten im Havelland gegeben“, betont Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH, Jörg Grigoleit.


Hintergrund ärztlicher Bereitschaftsdienst
Damit die Brandenburger auch abends, an Wochenenden oder Feiertagen nicht ohne ärztliche Hilfe auskommen müssen, beteiligen sich die Brandenburger Vertragsärzte neben der Arbeit in ihren Praxen am ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Bei akuten nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen erreichen Patienten den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit gültigen kostenfreien Rufnummer 116117.

Alle Anrufe an die 116117 aus der Region gehen zentral in der KVBB-Koordinierungsstelle in Potsdam ein. Die medizinisch geschulten Mitarbeiter nehmen die Anrufe entgegen, beraten die Patienten und koordinieren für diese die individuell richtige Versorgung. Dabei wird insbesondere auch auf die ärztliche Bereitschaftspraxis verwiesen.


Kontakt
Ärztliche Bereitschaftspraxis Havelland Kliniken GmbH
Ketziner Straße 21
14641 Nauen


Ansprechpartner
Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken GmbH
Telefon: 03321/42 10 03, E-Mail: babette.dietrich@havelland-kliniken.de

Christian Wehry, Pressesprecher Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg
Telefon: 0331/23 09-196, E-Mail: cwehry@kvbb.de


Aktuelle Situation in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung
Nauen, d. 18.06.2021

Die Inzidenzzahlen bewegen sich schon seit einigen Wochen im niedrigen Bereich und sind aktuell sogar im einstelligen Bereich. Diese positive Situation spiegelt sich auch in den Havelland Kliniken wider.

"Seit 12 Tagen hatten wir keinen bestätigten Covid-19 Fall mehr in unseren Kliniken und es sind auch nur noch einzelne Verdachtsfälle. In den Seniorenpflegezentren ist es gleichfalls zu keinem weiteren Ausbruchsgeschehen gekommen" berichtet Geschäftsführer Grigoleit erleichtert. "Die dritte Welle ist überstanden und noch vor den Sommerferien kann der Regelbetreib der Kliniken voll aufgenommen werden. Hinter uns liegt mit 14 Monaten ein langer Weg, der alle Beschäftigten in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen viel Kraft gekostet hat. Die finanzielle Anerkennung, die in allen Gesellschaften der Unternehmensgruppe gezahlt wurde, kann nur sehr begrenzt den Dank für das Geleistete ausdrücken".

Die für Covid-19 Patienten freigehaltenen Kapazitäten werden in den Kliniken weiter reduziert, so dass in Nauen 20 zusätzliche Betten für die Behandlung von Patienten mit anderen Erkrankungen zur Verfügung stehen.

Die Umgangsverordnung erlaubt seit dem 16. Juni auch weitere Lockerungen bei den Besuchsregelungen. Grundsätzlich ist es wieder möglich, alle Patienten zu besuchen. Die Anzahl der Besuchenden ist nicht mehr begrenzt, sondern wird vom Krankenhaus gemäß den räumlichen Möglichkeiten so gesteuert, dass die sicheren Abstände eingehalten werden können. Die Havelland Kliniken bitten Besucher weiterhin um eine telefonische Voranmeldung. In der Klinik ist am Besuchstag der Nachweis eines aktuellen negativen Tests, einer vollständigen Schutzimpfung oder einer Genesenen-Bescheinigung erforderlich. Während des Besuchs ist eine FFP 2 Maske zu tragen.

Für werdende Eltern gibt es die gute Nachricht, dass unter Wahrung dieser Schutzmaßnahmen bei einem Kaiserschnitt nun auch die Väter wieder mit in den OP dürfen.

Auch in den Seniorenpflegezentren der Unternehmensgruppe werden vollständige Impfnachweise von Besuchern akzeptiert und diese müssen dann keinen weiteren Schnelltest vor Ort machen.

Im Zuge der Pandemie wurden seit März 2020 stetig Anpassungen und Verbesserungen in den Einrichtungen der Unternehmensgruppe umgesetzt. Neben dem Ausbau des zentralen ärztlich geleiteten Hy-gienemanagements wurden Test- und Impfkampagnen bei Patienten, Bewohnern, Besuchern und Mit-arbeitenden durchgeführt. Die fortlaufende Anpassung der Behandlungskapazitäten und die Beteili-gung am Klinikverbund VCC sicherten eine ausreichende stationäre Versorgung der Patientinnen und Patienten ab.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Ausbildung mit Zukunft
Ausbildungsoffensive der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

Pressemitteilung
Nauen, d. 11.06.21

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist aktuell Thema in den Medien. So erfreulich die aktuelle Arbeitslosenquote im Land Brandenburg ist, so signalisiert sie doch zugleich auch die Schwierigkeit, freie Stellen in Unternehmen zu besetzen.
Vor dieser Herausforderung stehen auch die Gesellschaften der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe. Mit 2150 Beschäftigten ist sie einer der größten regionalen Arbeitgeber und auch der größte Ausbilder im Havelland.

141 Auszubildende

„Zurzeit haben wir 141 Auszubildende in unseren Reihen“ berichtet Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Den Großteil davon stellen die zukünftigen Pflegekräfte, die ja auch die mit Abstand größte Beschäftigtengruppe in unseren Einrichtungen stellen. Um die personelle Situation in der Geburtshilfe zu verbessern, bilden die Kliniken auch fortlaufend Hebammen aus. Gegenwärtig sind im Kreißsaal neun Hebammenschülerinnen unter Vertrag. Eine wesentliche Voraussetzung für den Betrieb der Kreißsäle ist neben der ausreichenden Zahl von Geburten die stabile personelle Ausstattung mit Hebammen“ stellt Geschäftsführer Jörg Grigoleit fest.

Die ohnehin anspruchsvolle Tätigkeit im Gesundheitsbereich, die oft zugleich Arbeitszeiten in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen mit sich bringt, ist durch die Corona-Pandemie noch einmal besonders in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Die physisch wie psychisch fordernde Tätigkeit in dieser besonderen Situation hat zwei gegenläufige Tendenzen verstärkt: Die einen sehen den gesellschaftlichen Bedarf an Pflege und das Sinnstiftende der Arbeit, die anderen lassen sich eher davon abschrecken, dass Pflege ständig fachliche Neuerungen umsetzen muss und angesichts des demographischen Wandels für die Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen Versorgung von Patienten und Bewohnern immer mehr Pflegekräfte gebraucht werden, doch es längst nicht genügend Interessierte gibt.

In der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe hat Ausbildung dauerhaft einen hohen Stellenwert, denn durch Renteneintritte und Umzüge sind immer wieder Stellen nachzubesetzen. Und wenn Erweiterungen anstehen wie zum Beispiel der laufende Neubau des Seniorenpflegezentrums in Wustermark gilt es rechtzeitig dafür Sorge zu tragen, dass ein Mix aus erfahrenen Kollegen und jungen Kräften zusammengestellt wird, um mit der Eröffnung gut besetzt zu starten.

Für Geschäftsführer Grigoleit sind Arbeitsplätze im Bereich Gesundheit absolut zukunftssicher. Wer in der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe seine Ausbildung absolviert, wird von Mentoren und Praxisanleitern begleitet und hat nach erfolgreichem Abschluss die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz. Und angesichts des breiten Leistungsspektrums gibt es auch im Lauf des weiteren Berufslebens die Möglichkeit, sich weiter zu spezialisieren.

Corona-bedingt sind seit einem Jahr alle Messen und Ausbildungsbörsen und die Besuche in den Schulen ausgefallen bzw. fanden in digitaler Form statt, was die Gewinnung von Nachwuchs deutlich schwieriger gestaltet, denn das direkte persönliche Gespräch spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Umso glücklicher ist man im Unternehmensverbund, dass auch für Herbstrunde schon fast alle Plätze besetzt sind. Insgesamt beginnen in diesem Jahr 58 Auszubildende hier ihren Weg ins Berufsleben.

Eine Übersicht der freien Ausbildungsplätze und Stellen ist auf der Homepage der Unternehmensgruppe zu finden. Ein Blick darauf lohnt sich in jedem Fall, denn es werden nicht nur Pflegekräfte gesucht, sondern zum Beispiel auch Köche. In den kommenden Jahren ist auch geplant, wieder Fachkräfte für die Verwaltung auszubilden.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle Situation in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung
Nauen, d. 04.06.21

Der positive Trend niedriger bzw. sinkender Inzidenzen hält weiter an. Entsprechend hat sich auch die Anzahl der klinisch behandelten Covid-19 Patienten reduziert.

Aktuell werden zwei Patienten stationär behandelt, die beide keine intensivmedizinische Versorgung benötigen. Außerdem werden vier Verdachtsfälle im Isolierungsbereich behandelt. Verstorben ist seit Wochen kein Patient mehr.

Da sich dieser Trend gegenwärtig in den meisten Brandenburger Kliniken zeigt, hat das Gesundheitsministerium die Allgemeinverfügung zur Vorhaltung gesonderter Kapazitäten für die Behandlung von Covid-19 Patienten zum 1. Juni 2021 aufgehoben.

"Es scheint mit vereinten Kräften, der fortschreitenden Schutz-Impfung und allseitiger Disziplin gelungen zu sein, die sogenannte dritte Welle der Pandemie zu brechen. Wir freuen uns, dass die gegen-wärtige Stabilisierung der Covid Fälle auf niedrigem Niveau es uns erlaubt, weitere Betten und OP Kapazitäten für die Behandlung Patienten mit anderen Erkrankungen in den Havelland Kliniken bereit zu stellen" bekräftigt Geschäftsführer Grigoleit.

Es werden insgesamt noch 30 Betten für die Versorgung von bestätigten Covid-19 Infektionen und Verdachtsfälle bereitgestellt, die sämtlich isoliert versorgt werden.

Um die erreichten Erfolge nicht zu gefährden, sind allerdings weiterhin Vorsicht und die Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen geboten.
"Unsere Patienten bedürfen eines besonderen Schutzes und müssen sich darauf verlassen können, dass die Kliniken entsprechende Vorkehrungen treffen" erklärt Geschäftsführer Grigoleit.
Die Havelland Kliniken setzen daher weiterhin auf stringente Besuchsregelungen.
Die Anzahl der Besucher wird begrenzt und zeitlich gestaffelt. Eine vorherige telefonische Anmeldung ist erforderlich. Besucher müssen symptomfrei sein und einen negativen Covid-19 Antigen Test vorle-gen, der nicht älter ist als 48 Stunden bzw. einen vollständigen Impf- oder Genesungsnachweis. Weitere Einzelheiten erfahren Sie vor Ort bzw. der Anmeldung.

Auch in den Pflegeheimen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe gelten weiterhin Auflagen für Besuche, um einen hohen Infektionsschutz für die Bewohner zu gewährleisten. Eine telefonische Voranmeldung ist hier ebenso erforderlich. Anders als in den Kliniken müssen auch Geimpfte und Genesene hier vor Ort einen Antigen-Schnelltest absolvieren. Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei der An-meldung.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle Situation in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung
Nauen, d. 21.05.2021

Die stationäre Versorgung von Infektionsfällen stabilisiert sich auf niedrigem Niveau. Seit 15 Tagen ist die Anzahl der bestätigten Fälle in den Havelland Kliniken durchgängig im einstelligen Bereich.

Aktuell werden sechs Patienten stationär behandelt, die sich mit dem Covid-19 Virus infiziert haben. Zwei davon müssen intensiv-medizinisch versorgt werden. Zusätzlich werden drei Verdachtsfälle im Isolierungsbereich der Kliniken behandelt.

„Diese erfreuliche Entwicklung ermöglicht es uns, die bislang für die Versorgung von Covidpatienten vorgehaltenen Kapazitäten deutlich zu reduzieren. In den Havelland Kliniken werden entsprechend nach Pfingsten noch 30 Betten zur Versorgung stehen, davon 4 im speziell ein-gerichteten Intensivbereich“ skizziert Geschäftsführer Grigoleit die weitere Entwicklung. „Wir werden dann auch wieder 3 Operationssäle in Nauen betreiben und damit zusätzliche Termine für Eingriffe bei Patienten vereinbaren, sodass wir einen weiteren Schritt in Richtung des Regelbetriebs gehen können.“

Die fortscheitende Impfung ist sicher der wesentliche Faktor für diese positive Entwicklung. Während durch den Abbau der Priorisierung immer mehr Menschen Anspruch auf eine Impfung haben, läuft die Auslieferung der Impfstoffe weiterhin nicht reibungslos. Das erweckt den Unmut vieler Impfwilliger, die sich um Termine in den Praxen bemühen. Auch Arztpraxen in den Medizinischen Versorgungszentren der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe führen neben den regulären Patientenbehandlungen Schutzimpfungen durch. Dementsprechend hoch ist der telefonische Ansturm dort. „Wir bitten unsere Patientinnen und Patienten herzlich um Verständnis und Geduld für die angespannte Situation, die wir weder verursacht haben, noch ändern können. Wir setzen alles daran, die an unsere Praxen ausgelieferten Dosen umgehend zu verimpfen. Ergänzend dazu können wir vorläufig nur Wartelisten führen“, so Pressesprecherin Dietrich.


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle Situation in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung
Nauen, d. 07.05.2021

Aktuell werden in den Havelland Kliniken neun Patienten stationär behandelt, die sich mit dem Covid-19 Virus infiziert haben. Zwei von ihnen müssen intensiv-medizinisch versorgt werden. Zusätzlich werden sieben Verdachtsfälle im Isolierungsbereich der Kliniken behandelt.
Damit spiegelt sich in dieser Woche auch in den Havelland Kliniken das allgemeine Bild wider, dass die Fallzahlen rückläufig sind und die Infektionslage sich leicht verbessert.
"Es ist nun erkennbar, dass die dritte Infektionswelle sich abflacht und die Mischung aus fortschreitenden Impfungen und Infektionsschutzmaßnahmen Wirkung zeigt" gibt sich Geschäftsführer Grigoleit vorsichtig optimistisch. "Für eine generelle Entwarnung ist es zu früh, aber es besteht die Chance, dass sich die Infektionslage auf einem abgesenkten Niveau einpendelt. Dann können auch wieder in größerem Umfang weitere Patientengruppen in unseren Häusern klinisch versorgt werden. Besonders wichtig ist die weitere Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen trotz des Impffortschritts."
Auch in den Seniorenpflegezentren der Unternehmensgruppe ist die Situation bei Bewohnern und Mitarbeitern weiterhin stabil.


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle Lage in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung
Nauen, d. 16.04.2021

Derzeit werden in der Klinik Nauen 24 Covid-Patienten stationär behandelt, davon müssen 4 intensivmedizinisch versorgt werden, 2 Patienten werden beatmet. Darüber hinaus werden in den Kliniken Nauen und Rathenow jeweils drei Verdachtsfälle isoliert stationär versorgt.

Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe unterstützt die Impfaktivitäten im Landkreis aktuell auf zwei Wegen.

Seit letzter Woche nehmen die Arztpraxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums Havelland Schutzimpfungen ihrer Patienten vor. Die Menge der ausgelieferten Impfdosen ist auch hier noch stark begrenzt. In Nauen, Falkensee und Premnitz konnten die insgesamt gelieferten 124 Impfdosen erfolgreich und problemlos verimpft werden. Sobald Zeitpunkt und Umfang der nächsten Lieferungen feststehen, werden die Praxen weitere Termine mit ihren Patientinnen und Patienten vereinbaren.

Seit Mitte März betreiben die Havelland Kliniken die Impfstelle Rathenow im Seniorenpflegezentrum Fontanepark. Hier wurden in dieser Woche weitere Impfungen für besondere Risikogruppen durchgeführt. Allerdings können diese mangels Impfstoffzuteilung im Landkreis in den kommenden Wochen nicht fortgesetzt werden. Die anstehenden Zweitimpfungen für die bisher geimpften Gruppen werden jedoch abgesichert.
Dazu erklärt der Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit:
"Ich bedanke mich besonders bei unseren Mitarbeitenden, die trotz der seit über einem Jahr anhaltenden Belastungen durch die Covid-Pandemie, mit Freude und Engagement die zusätzlichen Impfangebote ermöglicht haben. Damit konnten wir unseren Beitrag leisten, um die Zeit bis zur dringend benötigten Betriebsaufnahme des Impfzentrums in Rathenow zu überbrücken. Nunmehr müssen wir uns wieder auf die Bewältigung der dritten Welle der Pandemie im Krankenhaus und Rettungsdienst konzentrieren."


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle COVID- Situation

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d. 09.04.2021

Aktuell werden in den Havelland Kliniken 19 Corona-Fälle stationär behandelt, wovon 3 intensiv-medizinisch versorgt werden müssen. Das entspricht etwa dem Niveau der Vorwoche.

Auch eine Tochtergesellschaft der Havelland Kliniken unterstützt seit dieser Woche die Impfstrategie des Landkreises: Praxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums Havelland haben (MDZ) mit der Impfung ihrer Patientinnen und Patienten entsprechend der aktuellen Priorisierungsverordnung begonnen. In Falkensee waren die entsprechenden Termine in den Praxen von Frau Dr. Sielaff und Frau Lukait ebenso schnell vergeben wie in Nauen bei Herrn Eve. Da diese allgemeinmedizinischen Praxen grundsätzlich mit Impfprozeduren vertraut sind, verlief auch die Covid-Impfung zügig und reibungslos.

"Wir freuen uns ebenso wie unsere Patienten, dass auch wir heute mit den Schutzimpfungen gegen Covid-19 starten konnten. Bei uns hat die Lieferung ebenso problemlos funktioniert wie die Impfungen selbst. Die hohe Nachfrage zeigt, dass es gut wäre, wenn die Anzahl der für die Praxis zur Verfügung stehenden Impfdosen wie angekündigt jetzt stetig zunimmt ", zieht Nora Schiller, Geschäftsführerin der MDZ, Bilanz am Ende der ersten Impfwoche.

Ab der nächsten Woche soll dann auch die Praxis für Allgemeinmedizin im MVZ Premnitz mit Impfdosen beliefert werden. Auch dieses Praxisteam hat bereits seine impfberechtigten Patienten angerufen und Termine vereinbart.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken begrüßen zwei neue Chefärzte

Pressemitteilung 01. April 2021

Havelland Kliniken begrüßen zwei neue Chefärzte

Am 1. April haben gleich zwei neue Chefärzte ihren standortübergreifenden Dienst in den Havelland Kliniken begonnen:

Dr. med. Lope Estevez Schwarz (Bild links) ist nun Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Er ist Facharzt für Chirurgie und spezielle Viszeralchirurgie und hat einen Schwerpunkt seiner Arbeit in der Onkologie. Der gebürtige Lübecker war nach mehreren Stationen seiner beruflichen Laufbahn seit 2011 als Oberarzt in der Chirurgie des St. Joseph Krankenhaus Berlin tätig. Dort war er bereits Koordinator eines Darmzentrums, so dass er die Leitung dieses Bereichs auch in den Havelland Kliniken fortsetzen kann. Auch die Zentren für Minimalinvasive Chirurgie (MIC) und Adipositas werden ihre bisherige Arbeit auf dem bisherigen hohen qualitativen Level fortführen. Doch Dr. med. Lope Estevez Schwarz stellt sich auch neuen Herausforderungen: Im Krankenhausentwicklungskonzept, welches die Havelland Kliniken 2019 beschlossen haben, ist die Erweiterung des medizinisch-pflegerischen Portfolios eine entscheidende Säule. Für den Bereich der Chirurgie ist eine engere Kooperation sowohl zwischen Allgemeinchirurgie und Traumatologie als auch mit weiteren Fachdisziplinen geplant.

Dr. med. Torsten Kessler (Bild rechts) beginnt als Chefarzt in der Abteilung Hygienemanagement. Die Havelland Kliniken haben sich nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen in der Pandemie dafür entschieden, diesen Bereich neu aufzustellen und zu verstärken. Bisher wurden die Kliniken Nauen und Rathenow von einem externen Hygienearzt betreut, der von angestellten Hygienefachkräften unterstützt wurde. Im Fall eines Infektionsgeschehens ist jedoch schnelles und umfassendes Handeln geboten, so dass sich die ständige Präsenz vor Ort und eine gute Kenntnis der Einrichtungen und ihrer Arbeitsabläufe günstig auswirkt. Mit dem Arbeitsbeginn von Dr. med. Kessler sind die Voraussetzungen dafür geschaffen. Seine ärztliche Laufbahn begann er als Facharzt für Anästhesiologie und war in diesem Rahmen auch als OP Koordinator tätig. Zusätzlich erwarb er Qualifikationen im Hygienemanagement und war in den letzten Jahren sowohl auf der praktischen Seite als leitender Klinikhygieniker tätig als auch auf Seiten der Theorie in der Funktion eines Prüfers der Landeärztekammer Thüringen. In den Havelland Kliniken werden ihm drei angestellte Hygienefachkräfte zur Seite stehen.
Da beide Chefärzte auch über Zusatzqualifikationen im Qualitätsmanagement verfügen, stellt dieses Know how in Kombination mit dem „frischen Blick“ neuer Kollegen eine wertvolle Unterstützung in der Qualitätssicherung der Havelland Kliniken dar.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle COVID- Situation

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d. 26.03.2021

Auch im Havelland sind bereits im Vorfeld der Osterfeiertage steigende Inzidenzzahlen zu verzeichnen. Das absolute Fallaufkommen in den Kliniken steigt langsam an. Besorgniserregend ist der Umstand, dass der Anteil der zu beatmenden Patienten hoch bleibt. Das Durchschnittalter der mit dem Coronavirus infizierten Patienten ist deutlich niedriger als im vergangenen Jahr und viele von ihnen müssen über einen längeren Zeitraum klinisch versorgt werden-

Aktuell werden in den Havelland Kliniken 15 an Covid-19 erkrankte Patienten behandelt, von denen 4 beatmet werden müssen.

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat mit Schreiben vom 24. März 2021 die Allgemeinverfügung zur Regelung von Freihaltekapazitäten in Krankenhäusern reaktiviert. Um diese Vorgabe umzusetzen, werden auch die Havelland Kliniken die Anzahl der für Covid-19 Patienten bereitstehenden Betten erhöhen. Ab Montag, dem 29. März 2021 wird es in der Klinik Nauen demzufolge 56 Betten und 6 Beatmungskapazitäten für diese Patienten geben.

Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung bleibt es zunächst bei dem Ansatz die Ressourcen für die Behandlung von Covid-19 Patienten am Standort Nauen zu bündeln und die Klinik Rathenow als Non-Covid Haus zu führen. Die Krankenhausleitung ist jedoch darauf vorbereitet, bei steigendem Hospitalisierungsbedarf auch dort die Kapazitäten binnen 72 Stunden wieder auszuweiten.

Seit Beginn arbeiten die Havelland Kliniken auch im Netzwerk der Brandenburger Kliniken VCC Westbrandenburg mit, um im Verbund die zielgerichtete Verteilung der infizierten Patienten zu bewerkstelligen.

Neben der Erbringung dieser kurativen Leistungen engagiert sich die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe weiterhin auch im präventiven Bereich der Pandemiebekämpfung. Die Schutzimpfungen von 75 angemeldeten Brandenburger Lehrkräften in der Rathenower Impfstelle verliefen reibungslos.

"Die vorbereiteten Abläufe unserer Impfstelle im Speisesaal des Seniorenpflegezentrums Haus am Fontanepark haben sich in der Praxis bewährt" zeigt sich Geschäftsführer Grigoleit erfreut.

In der nächsten Woche werden, wie mit dem Landkreis abgestimmt, in der Impfstelle 269 Bewohner und Mitarbeiter aus den Rathenower Werkstätten vom Team der Havelland Kliniken geimpft.

Nicht zuletzt bieten auch die Arztpraxen des Unternehmensverbundes am Standort Premnitz ihren Patientinnen und Patienten Schnelltests an und unterstützen damit die Aktivitäten der Stadt.

"Sobald mehr Tests zur Verfügung gestellt werden, steigen wir gern intensiver ein“ signalisiert Geschäftsführerin Nora Schiller. „Das gilt auch für die Durchführung von Schutzimpfungen in unseren Praxen. Wir sind vorbereitet und warten wie die anderen Kollegen auf die entsprechende Zulassung und Belieferung mit Impfstoff."


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken stehen bereit für Impfaktionen im Havelland

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d.19.03.2021

Aktuell ist die Anzahl der in den Havelland Kliniken stationär behandelten Covid- Patienten quantitativ auf einem überschaubaren Level. In Nauen gibt es 12 Patienten, von denen 2 beatmet werden. Zusätzlich sind zwei Verdachtsfälle in Behandlung.
Rathenow wird seit dieser Woche wieder als Non-Covid Hauses geführt.

"Die Anspannung lässt aktuell ein wenig nach, so dass es hoffentlich möglich wird, über Ostern wieder Kraft zu tanken, denn die werden wir in den Kliniken brauchen. Angesichts der dynamischen Verbreitung der Mutationen des Virus und der ringsum wieder steigenden Inzidenzen müssen wir uns darauf vorbereiten, dass auch wir von einer dritten Welle nicht verschont bleiben", warnt Geschäftsführer Jörg Grigoleit.

Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe hat parallel zu ihrem Kerngeschäft in den letzten Wochen intern alle Vorbereitungen dafür getroffen, die Impfkampagne im Landkreis, welche Impfzentren, Impf-stellen und auch Arztpraxen umfassen soll, weiterhin engagiert zu unterstützen.

Die Praxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums sind darauf vorbereitet, Impfungen Ihrer Patientinnen und Patienten gemäß der geltenden Impfverordnung vorzunehmen. Voraussetzungen dafür ist eine Abstimmung zwischen den Ländern zum Starttermin in der Fläche. Für das Land Brandenburg muss geklärt werden, wie dieser Ansatz nach der Testphase in den vier Modellpraxen erweitert wird.

Eine weitere Herausforderung ist im Vergleich dazu der Betrieb einer Impfstelle in Rathenow. Die Havelland Kliniken haben auf Anfrage des Landkreises ein Konzept erarbeitet, um im Speisesaal des Seniorenpflegezentrums Fontanepark die Impfarbeit aufzunehmen. Die Örtlichkeit bietet wegen der Nähe zu Rettungswache und Klinik Rathenow gut gelegene, wenn auch quantitativ begrenzte Möglichkeiten für das Aufnehmen des Impfbetriebs. Daher wurde auch die Bezeichnung Impfstelle gewählt. Um Erst- und Zweitimpfungen gut abwickeln zu können, soll hier zunächst mit einer Impfstrecke gestartet werden. Diese wird dann je nach eingesetztem Impfstoff und dessen Verabreichungsturnus sukzessive auf drei Impfstrecken erweitert. Sowohl die Bestellung des Impfstoffes als auch die Lagerung und Aufbereitung aller derzeit verfügbaren Impfstoffe kann die klinikeigene Apotheke sicherstellen. Sicherheits- und Hygienekonzepte wurden entwickelt und sollen mit Unterstützung von Hilfsorganisationen bzw. Mitarbeitern des Landkreises im administrativen Bereich umgesetzt werden.

"Derzeit fehlen dafür jedoch wesentliche Voraussetzungen wie die Organisation der Terminvergabe und die Einbindung in die elektronische Dokumentation. Dazu findet eine Abstimmung mit dem Landkreis statt, da die Aufgabe durch die Kliniken neben dem laufenden Klinikbetrieb unter Corona-Bedingungen nicht zu bewältigen sind", erklärt Geschäftsführer Jörg Grigoleit.

Ein erster Probelauf wird in der kommenden Woche in der neu eingerichteten Impfstelle Rathenow stattfinden können: Nach Abstimmung mit dem Landrat und dem Krisenstab des Landkreises werden am Donnerstag und Freitag die Impfungen der Lehrerinnen und Lehrer nachgeholt, die wegen des kurzfristigen Impfstopps von AstraZeneca durch die Bundesregierung in dieser Woche abgesagt wer-den mussten. Dafür ist die Terminvergabe bereits durch das Schulamt Neuruppin geregelt worden.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle COVID- Situation

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d. 11.03.2021

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 264 Patienten, die an Covid 19 erkrankt sind in den Havelland Kliniken behandelt worden. Darunter sind 68 Todesfälle zu beklagen.

Aktuell befinden sich 13 Covid-Patienten in stationärer Behandlung, von denen 3 beatmet werden.

Gemessen an den Fallzahlen von 40 Patienten und mehr, wie wir sie in den letzten Wochen gemeldet haben, ist aktuell ein deutlicher Rückgang der absoluten Fälle zu konstatieren. Weitere Aspekte sind jedoch für eine Bewertung der Situation zu berücksichtigen: "Die Patienten, die wir stationär behandeln, sind mittlerweile deutlich jünger als in den letzten Wochen. Und der Anteil der beatmeten Patienten ist derzeit hoch", gibt Mike Lehsnau, Ärztlicher Direktor der Havelland Kliniken zu bedenken.

Die in Deutschland wie auch in Brandenburg schwankenden gemeldeten Fallzahlen und Inzidenzwerte zeigen, dass es noch keine nachhaltige Tendenz einer Entspannung gibt. Auch die Auswirkungen der bekannt gewordenen Mutanten muss weiterhin genau beobachtet werden. Es droht eine dritte Infektionswelle.

Die stationären Covid-19 Patienten bedürfen weiterhin einer intensiven Betreuung, doch müssen aktuell nicht mehr so viele Kapazitäten wie vorher für Infektionsfälle freigehalten werden. Sofern sich die Lage nicht deutlich verschlechtert, werden die Havelland Kliniken daher ab dem 15. März zu der ursprünglichen Aufgabenverteilung zwischen den Krankenhausstandorten zurückkehren: Stationäre Co-vid-19 Fälle werden in der Klinik Nauen behandelt, wofür 37 Betten im Isolationsbereich und 4 weitere Betten im Intensivbereich zur Verfügung stehen. Die Klinik Rathenow hält dann noch 4 Kapazitäten für Verdachtsfälle frei, die im Falle einer nachgewiesenen Virusinfektion nach Nauen verlegt werden. Am diesem Standort stehen dann wieder 35 Betten mehr für die Versorgung von Patienten aus dem klinischen Regelbetrieb zur Verfügung. Es sind jedoch alle Vorkehrungen dafür getroffen, dass bei einem erneuten Anstieg der Fallzahlen die Isolierungskapazitäten innerhalb von 72 Stunden wieder hochge-fahren werden können.

Die durchgeführten Schutzimpfungen in den Pflegeinrichtungen und Krankenhäusern wirken sich erfreulicher Weise stabilisierend auf die Station aus. In den letzten Wochen gab es weder unter den Patienten und Bewohnern noch beim Personal Ausbruchsgeschehen.

Da jedoch die entdeckten Mutanten des Coronavirus ein erhebliches Risiko darstellen, behalten die Havelland Kliniken wie die Seniorenpflegezentren weiterhin die geltenden strengen Besuchsregelungen vorerst bei.

Besuche sind nur mit Voranmeldung in begrenztem Umfang erlaubt. Die Besucher müssen symptomfrei sein und über einen negativen Schnelltest verfügen. Um sicherzustellen, dass das verwendete Produkt von verlässlicher Qualität ist und die Anwendung des Schnelltests korrekt erfolgt, werden die Tests bis auf weiteres vor Ort in den Einrichtungen durchgeführt.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken unterstützen Impfkampagne im Landkreis

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d. 10.03.2021

Der Kampf gegen das Corona-Virus bindet seit nunmehr gut einem Jahr viele Kräfte in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe. Neben der stationären und ambulanten Ver-sorgung von Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, gehören umfangreiche Testungen von Patienten, Bewohnern, Besuchern und Mitarbeitenden vor allem in den Kliniken und Pflegeheimen zu den täglichen Infektionsschutzmaßnahmen. Auch ein Abstrichpoint, bei welchem Praxen ihre Patienten zur Testung anmelden können, ist am Krankenhaustandort Nauen weiterhin in Betrieb.

Mehr Sicherheit für alle in der Bevölkerung kann nun mit dem Angebot von Schutzimpfungen er-reicht werden. Die Havelland Kliniken sind bereit, erneut ihre Ressourcen zu bündeln und die entsprechenden Aktivitäten des Landkreises zu unterstützen.

"Schon zum Auftakt der landesweiten Impfkampagne haben wir mit eigenen Impfteams Bewohner in den unternehmenseigenen Seniorenpflegezentren und Mitarbeitende in den Krankenhäusern ge-impft. Dabei haben wir praktische Erfahrungen mit der Organisation solcher Abläufe gesammelt, auf die wir jetzt zurückgreifen können", erläutert Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Nun stellt sich die Unternehmensgruppe der Herausforderung in kürzester Zeit eine Impfstelle zu organisieren und zu betreiben.

In der nächsten Aktion werden am 18. und 19. März in der Klinik Rathenow die vom Schulamt an-gemeldeten 86 Lehrerinnen und Lehrer mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Weitere Impf-willige dieser Zielgruppe könnten nach gleichem Muster folgen.

Außerdem hat der Landkreis nach Abstimmung mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium die Havelland Kliniken mit dem Aufbau und Betrieb einer Impfstelle in Rathenow beauftragt. Nach Prüfung der personellen und räumlichen Kapazitäten laufen die Vorbereitungen dafür, den Speises-aal des Seniorenpflegezentrums (SPZ) Fontanepark entsprechend herzurichten. Dieser ist barrierefrei zugänglich und lässt sich komplett vom übrigen Bereich des SPZ abtrennen, so dass die dortigen Bewohnerinnen und Bewohnerkeinem Risiko ausgesetzt werden. Ärzte, Pflegekräfte und die Klinikapotheke werden wesentliche Aufgaben im Betrieb der Impfstelle übernehmen. Zwingende Voraussetzung dafür ist allerdings die Klärung des Terminmanagements, welches wie bei den anderen Impfzentren im Land von zentraler Stelle organisiert werden muss.

Auch eine weitere Gesellschaft des Unternehmensverbundes steht für die Unterstützung der regionalen Impfkampagne bereit: Arztpraxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums (MDZ) in Falkensee, Nauen und Premnitz warten nur noch auf die Einbeziehung durch die Kassenärztliche Vereinigung, damit die Teams mit dem Impfen ihrer Patientinnen und Patienten nach den Vorgaben der aktuellen Verordnung beginnen können.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Helfende Hände auf ökologischer Reifenspur unterwegs

Pressemitteilung, 19.02.2021

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein stehen auch bei der Versorgung von Pflegebedürftigen in der ambulanten Pflege "Helfende Hände" der Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH im Fokus. Für die täglichen Touren zu den pflegebedürftigen Klienten quer durch den Landkreis Havelland stehen 28 PKWs bereit.

13,5 Prozent aller in Deutschland neu zugelassenen Fahrzeuge haben einen elektrischen Antrieb. Als Piloten startete der ambulante Pflegedienst "Helfende Hände" am Standort Premnitz im Dezember 2020 mit vier E-Fahrzeugen und liegt damit nicht nur im Havelland unter den Pflegediensten, sondern auch bundesweit über dem Durchschnitt im Einsatz befindlicher E-Autos. "Damit leisten wir auch einen Beitrag zum Klimaschutzkonzept der Stadt Premnitz, in dem man sich klar zur E-Mobilität bekannte", so die Geschäftsführerin der Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH Nora Schiller.

Gegenüber dem Premnitzer Gesundheits- und Familienzentrum stehen für den täglichen Einsatz für die E-Autos 4 Ladestationen zur Verfügung. Das Aufladen über Nacht reicht aus, um am nächsten Tag voll einsatzfähig auf ökologischer Reifenspur zu sein. Solange die Infrastruktur mit Ladesäulen im Landkreis erst sukzessive entsteht, können E-Autos nur bedingt zum Einsatz kommen.

Nora Schiller
Geschäftsführung Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH

Tel.: 03321/42-1009 / 0151 18154367 (feiertags und Wochenende)
Fax: 03321/42-151025
E-Mail: Nora.Schiller@mdz-havelland.de


Covid-19- Impfkampagne in eigener Regie erfolgreich

Pressemitteilung, Nauen, d. 29.01.2021

In einem Kraftakt konnten die mobilen Impfteams der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe die Runde ihrer Erstimpfungen erfolgreich abschließen und die Reihe der Zweitimpfungen beginnen. 2639 Dosen wurden bisher an Bewohner der konzerneigenen Seniorenpflegezentren und Mitarbeiter der Unternehmensgruppe verimpft.

Die Havelland Kliniken hatten bereits im November 2020 eine Strategie entwickelt, um sich auf die avisierten Schutzimpfungen gegen COVID-19 vorzubereiten. Dazu wurden Impfteams aus den eigenen Reihen mit Ärzten, Pflegekräften und dem Team der Klinikapotheke gebildet und eingewiesen.

"Unsere konzerneigenen Seniorenpflegezentren stellen etwa die Hälfte der stationären Pflegeplätze im Landkreis. Die rund 80 % Impfwilligen unter den Bewohnern nun mit einer Schutzimpfung versorgt zu wis-sen, schafft mehr Sicherheit. In diesem Kontext danken wir den Angehörigen der Bundeswehr, die in den Häusern Nauen und Fontanepark seit dieser Woche die Testung von Mitarbeitern und Dienstleistern der Einrichtungen unterstützen. In den Havelland Kliniken bleibt die Herausforderung angesichts der noch immer hohen Fallzahlen groß. Das Auftauchen der neuen Mutanten des Coronavirus macht den Aufbau eines Impfschutzes auch unter unseren Beschäftigten noch dringlicher" beschreibt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die aktuelle Situation.

Dank der guten Vorbereitung wurden alle bisherigen Impfungen in der Unternehmensgruppe planmäßig durchgeführt. Die Runde der Zweitimpfungen wird bis Mitte Februar abgeschlossen werden. Da sich mittlerweile weitere Mitarbeiter für die Teilnahme an der Schutzimpfung entschieden haben, wird es nach Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium im März eine Impfaktion für diese Nachzügler geben.

Die jetzigen Kapazitäten für die klinisch zu versorgenden Covid-Patienten werden im Covidzentrum der Klinik Nauen und auf der Covid-Station Klinik Rathenow vorerst bis zum 14. Februar 2021 aufrechterhalten. Auch angesichts des mittlerweile erreichten Impf-Status werden vorausschauend Pläne zur Umsetzung von stufenweisen Lockerungen in Seniorenpflegezentren und Kliniken der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe entwickelt. Diese werden entsprechend auch mit dem Kliniknetzwerk VCC Westbrandenburg abgestimmt.

Die Havelland Kliniken behandeln am heutigen Tag 50 Patienten stationär, die an Covid-19 erkrankt sind, davon 6 auf Beatmungsplätzen. Hinzu kommen 13 Verdachtsfälle. Aktuell sind nur noch 24 Mitarbeiter in angeordneter Quarantäne, was eine deutliche Reduzierung gegenüber den Vorwochen bedeutet.


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken setzen Allgemeinverfügung komplett um

Pressemitteilung, Nauen, d. 14.01.2021

Das RKI meldet heute mit 1244 Toten im Rahmen des Pandemiegeschehens einen traurigen Höchststand der täglichen Sterberate für Deutschland. Auch im Havelland bleibt die Lage angespannt. In den Havelland Kliniken werden heute 45 Patienten stationär behandelt, die an Covid-19 erkrankt sind, davon 7 auf Beatmungsplätzen. Hinzu kommen 14 Verdachtsfälle, also Patienten bei denen der bestätigte Befund noch aussteht, die jedoch vorerst auch im Isolierungsbereich behandelt werden müssen. 47 Mitarbeiter aus den Gesellschaften des Konzerns befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat zum 9. Januar 2021 eine neue Allgemeinverfügung zu Freihaltekapazitäten in den Krankenhäusern erlassen. Diese gibt den Häusern vor, zur Versorgung von Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, 20 % der aktuell tatsächlich betreibbaren Betten auf den Normalstationen und 30 % der intensivmedizinischen Betten mit Beatmungsmöglichkeit vorzuhalten.

Da die Zahl klinisch zu versorgender Covid-19 Patienten jedoch seit Wochen auf einem anhaltend hohen Niveau bleibt, haben die Havelland Kliniken ihre Kapazitäten im Isolierungsbereich bereits kontinuierlich ausgeweitet. So müssen zur Erfüllung der Vorgaben aus der Allgemeinverfügung rechnerisch lediglich ein weiteres Bett im peripheren Bereich und ein Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit zusätzlich bereitgestellt werden.

Bisher gab es in den Havelland Kliniken eine Aufgabenverteilung zwischen den beiden Klinikstandorten: Die Klinik Nauen wurde als Covid-Haus geführt, die Klinik Rathenow war ein Non-Covid Haus, in welchem die Behandlung von elektiven Fällen konzentriert wurde. Die Notfallversorgungen waren und sind in beiden Kliniken aktiv.

Mit dem heutigen Tag wird auch die Klinik Rathenow in die regelhafte Versorgung von Covid-Fällen einbezogen. Die Klinik Nauen ist weiterhin der Hauptversorger für diese Patientengruppe. Sie bietet in ihrem Covid-Behandlungszentrum 65 Plätze an, die sich 59 Betten im Isolierungsbereich und 6 Intensivplätze mit Beatmungsmöglichkeit aufteilen. In der Klinik Rathenow stehen nun zusätzlich eine Covid-Station mit 20 Betten und ein Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung.

"Damit gehen wir deutlich über die in der Allgemeinverfügung geforderten Kapazitäten hinaus und schöpfen die Möglichkeiten unserer Häuser voll aus", betont Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Zur entsprechenden Ausweitung des Isolierungsbereichs ist die weitere Reduzierung elektiver Behandlungen erforderlich. Klinikintern mussten Umzüge und Abtrennungen der Bereiche vorgenommen werden. Vor allem muss jedoch der Personaleinsatz gewährleistet sein. Die saisonal bedingten Krankheitsausfälle und Quarantänen von Mitarbeitenden können bislang durch zeitweilige interne Umsetzungen ausgeglichen werden.

Aktuell prüfen die Havelland Kliniken ihre Unterstützung an der landesweiten Impfkampagne in den Senioreneinrichtungen. Dazu ist jedoch eine Regelung der Spitzenverbände auf Landesebene unter Einbeziehung des Ministeriums erforderlich. Zunächst werden die Impfungen in den unternehmenseigenen Pflegeeinrichtungen wie geplant durchgeführt. Das bedeutet für Bewohner wie Mitarbeiter in den Seniorenpflegezentren Nauen und Premnitz die Zweitimpfung. In den großen Rathenower Häusern Fontanepark und Stadtforst steht der entsprechende Abschluss der Erstimpfungen an.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle Lage in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung, Nauen, d. 08.01.2021

Wie befürchtet ist es über die Feiertage und den Jahreswechsel nicht gelungen, die hohen Inzidenzzahlen zu senken. Der Isolierungsbereich der Havelland Kliniken ist daher weiterhin fast vollständig ausgelastet. Am heutigen Tag werden in der Klinik Nauen 45 Covid-Fälle klinisch behandelt, davon werden sechs Patienten beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind mittlerweile 22 Todesfälle in den Havelland Kliniken zu verzeichnen.
Die Havelland Kliniken bieten in ihrem mehrfach erweiterten Isolierungsbereich aktuell 58 Plätze für die Versorgung von Covid-19-Patienten. Die Klinikleitung bereitet sich darauf vor, zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.
Die personelle Gesamtlage im Unternehmensverbund bleibt leicht angespannt. Gegenwärtig sind 47 Mitarbeiter in Quarantäne.
Die Erst-Impfungen gegen Covid-19 in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe sind gut angelaufen. Schon Ende des letzten Jahres wurden sowohl Bewohner als auch Pflegekräfte der beiden Seniorenpflegezentren Nauen und Premnitz von einem Team aus den Reihen des Unternehmensverbundes geimpft. In der ersten Kalenderwoche 2021 fand nun die Schutzimpfung für die Mitarbeitenden in den Kliniken statt. "Unsere intensive Vorbereitung auf diese Maßnahme hat sich ausgezahlt" zieht Geschäftsführer Jörg Grigoleit eine erste Bilanz. "Die Impfungen konnten zügig durchgeführt werden und auch die Mitarbeiter in den besonders risiko-behafteten Bereichen wie Notfallversorgung, Isolierungsbereich und Rettungsdienst wurden komplett versorgt. Es sind keine akuten Impfreaktionen aufgetreten."
Die Reihe der Erst-Impfungen in der Unternehmensgruppe soll in der 3. Kalenderwoche 2021 abgeschlossen werden, wenn Bewohner und Mitarbeiter der großen Rathenower Seniorenpflegezentren Fontanepark und Stadtforst versorgt werden.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe