Aktuelle Lage in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung


Nauen, d. 16.04.2021

Derzeit werden in der Klinik Nauen 24 Covid-Patienten stationär behandelt, davon müssen 4 intensivmedizinisch versorgt werden, 2 Patienten werden beatmet. Darüber hinaus werden in den Kliniken Nauen und Rathenow jeweils drei Verdachtsfälle isoliert stationär versorgt.

Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe unterstützt die Impfaktivitäten im Landkreis aktuell auf zwei Wegen.

Seit letzter Woche nehmen die Arztpraxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums Havelland Schutzimpfungen ihrer Patienten vor. Die Menge der ausgelieferten Impfdosen ist auch hier noch stark begrenzt. In Nauen, Falkensee und Premnitz konnten die insgesamt gelieferten 124 Impfdosen erfolgreich und problemlos verimpft werden. Sobald Zeitpunkt und Umfang der nächsten Lieferungen feststehen, werden die Praxen weitere Termine mit ihren Patientinnen und Patienten vereinbaren.

Seit Mitte März betreiben die Havelland Kliniken die Impfstelle Rathenow im Seniorenpflegezentrum Fontanepark. Hier wurden in dieser Woche weitere Impfungen für besondere Risikogruppen durchgeführt. Allerdings können diese mangels Impfstoffzuteilung im Landkreis in den kommenden Wochen nicht fortgesetzt werden. Die anstehenden Zweitimpfungen für die bisher geimpften Gruppen werden jedoch abgesichert.
Dazu erklärt der Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, Jörg Grigoleit:
"Ich bedanke mich besonders bei unseren Mitarbeitenden, die trotz der seit über einem Jahr anhaltenden Belastungen durch die Covid-Pandemie, mit Freude und Engagement die zusätzlichen Impfangebote ermöglicht haben. Damit konnten wir unseren Beitrag leisten, um die Zeit bis zur dringend benötigten Betriebsaufnahme des Impfzentrums in Rathenow zu überbrücken. Nunmehr müssen wir uns wieder auf die Bewältigung der dritten Welle der Pandemie im Krankenhaus und Rettungsdienst konzentrieren."


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle COVID- Situation

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d. 09.04.2021

Aktuell werden in den Havelland Kliniken 19 Corona-Fälle stationär behandelt, wovon 3 intensiv-medizinisch versorgt werden müssen. Das entspricht etwa dem Niveau der Vorwoche.

Auch eine Tochtergesellschaft der Havelland Kliniken unterstützt seit dieser Woche die Impfstrategie des Landkreises: Praxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums Havelland haben (MDZ) mit der Impfung ihrer Patientinnen und Patienten entsprechend der aktuellen Priorisierungsverordnung begonnen. In Falkensee waren die entsprechenden Termine in den Praxen von Frau Dr. Sielaff und Frau Lukait ebenso schnell vergeben wie in Nauen bei Herrn Eve. Da diese allgemeinmedizinischen Praxen grundsätzlich mit Impfprozeduren vertraut sind, verlief auch die Covid-Impfung zügig und reibungslos.

"Wir freuen uns ebenso wie unsere Patienten, dass auch wir heute mit den Schutzimpfungen gegen Covid-19 starten konnten. Bei uns hat die Lieferung ebenso problemlos funktioniert wie die Impfungen selbst. Die hohe Nachfrage zeigt, dass es gut wäre, wenn die Anzahl der für die Praxis zur Verfügung stehenden Impfdosen wie angekündigt jetzt stetig zunimmt ", zieht Nora Schiller, Geschäftsführerin der MDZ, Bilanz am Ende der ersten Impfwoche.

Ab der nächsten Woche soll dann auch die Praxis für Allgemeinmedizin im MVZ Premnitz mit Impfdosen beliefert werden. Auch dieses Praxisteam hat bereits seine impfberechtigten Patienten angerufen und Termine vereinbart.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken begrüßen zwei neue Chefärzte

Pressemitteilung 01. April 2021

Havelland Kliniken begrüßen zwei neue Chefärzte

Am 1. April haben gleich zwei neue Chefärzte ihren standortübergreifenden Dienst in den Havelland Kliniken begonnen:

Dr. med. Lope Estevez Schwarz (Bild links) ist nun Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Er ist Facharzt für Chirurgie und spezielle Viszeralchirurgie und hat einen Schwerpunkt seiner Arbeit in der Onkologie. Der gebürtige Lübecker war nach mehreren Stationen seiner beruflichen Laufbahn seit 2011 als Oberarzt in der Chirurgie des St. Joseph Krankenhaus Berlin tätig. Dort war er bereits Koordinator eines Darmzentrums, so dass er die Leitung dieses Bereichs auch in den Havelland Kliniken fortsetzen kann. Auch die Zentren für Minimalinvasive Chirurgie (MIC) und Adipositas werden ihre bisherige Arbeit auf dem bisherigen hohen qualitativen Level fortführen. Doch Dr. med. Lope Estevez Schwarz stellt sich auch neuen Herausforderungen: Im Krankenhausentwicklungskonzept, welches die Havelland Kliniken 2019 beschlossen haben, ist die Erweiterung des medizinisch-pflegerischen Portfolios eine entscheidende Säule. Für den Bereich der Chirurgie ist eine engere Kooperation sowohl zwischen Allgemeinchirurgie und Traumatologie als auch mit weiteren Fachdisziplinen geplant.

Dr. med. Torsten Kessler (Bild rechts) beginnt als Chefarzt in der Abteilung Hygienemanagement. Die Havelland Kliniken haben sich nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen in der Pandemie dafür entschieden, diesen Bereich neu aufzustellen und zu verstärken. Bisher wurden die Kliniken Nauen und Rathenow von einem externen Hygienearzt betreut, der von angestellten Hygienefachkräften unterstützt wurde. Im Fall eines Infektionsgeschehens ist jedoch schnelles und umfassendes Handeln geboten, so dass sich die ständige Präsenz vor Ort und eine gute Kenntnis der Einrichtungen und ihrer Arbeitsabläufe günstig auswirkt. Mit dem Arbeitsbeginn von Dr. med. Kessler sind die Voraussetzungen dafür geschaffen. Seine ärztliche Laufbahn begann er als Facharzt für Anästhesiologie und war in diesem Rahmen auch als OP Koordinator tätig. Zusätzlich erwarb er Qualifikationen im Hygienemanagement und war in den letzten Jahren sowohl auf der praktischen Seite als leitender Klinikhygieniker tätig als auch auf Seiten der Theorie in der Funktion eines Prüfers der Landeärztekammer Thüringen. In den Havelland Kliniken werden ihm drei angestellte Hygienefachkräfte zur Seite stehen.
Da beide Chefärzte auch über Zusatzqualifikationen im Qualitätsmanagement verfügen, stellt dieses Know how in Kombination mit dem „frischen Blick“ neuer Kollegen eine wertvolle Unterstützung in der Qualitätssicherung der Havelland Kliniken dar.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle COVID- Situation

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d. 26.03.2021

Auch im Havelland sind bereits im Vorfeld der Osterfeiertage steigende Inzidenzzahlen zu verzeichnen. Das absolute Fallaufkommen in den Kliniken steigt langsam an. Besorgniserregend ist der Umstand, dass der Anteil der zu beatmenden Patienten hoch bleibt. Das Durchschnittalter der mit dem Coronavirus infizierten Patienten ist deutlich niedriger als im vergangenen Jahr und viele von ihnen müssen über einen längeren Zeitraum klinisch versorgt werden-

Aktuell werden in den Havelland Kliniken 15 an Covid-19 erkrankte Patienten behandelt, von denen 4 beatmet werden müssen.

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat mit Schreiben vom 24. März 2021 die Allgemeinverfügung zur Regelung von Freihaltekapazitäten in Krankenhäusern reaktiviert. Um diese Vorgabe umzusetzen, werden auch die Havelland Kliniken die Anzahl der für Covid-19 Patienten bereitstehenden Betten erhöhen. Ab Montag, dem 29. März 2021 wird es in der Klinik Nauen demzufolge 56 Betten und 6 Beatmungskapazitäten für diese Patienten geben.

Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung bleibt es zunächst bei dem Ansatz die Ressourcen für die Behandlung von Covid-19 Patienten am Standort Nauen zu bündeln und die Klinik Rathenow als Non-Covid Haus zu führen. Die Krankenhausleitung ist jedoch darauf vorbereitet, bei steigendem Hospitalisierungsbedarf auch dort die Kapazitäten binnen 72 Stunden wieder auszuweiten.

Seit Beginn arbeiten die Havelland Kliniken auch im Netzwerk der Brandenburger Kliniken VCC Westbrandenburg mit, um im Verbund die zielgerichtete Verteilung der infizierten Patienten zu bewerkstelligen.

Neben der Erbringung dieser kurativen Leistungen engagiert sich die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe weiterhin auch im präventiven Bereich der Pandemiebekämpfung. Die Schutzimpfungen von 75 angemeldeten Brandenburger Lehrkräften in der Rathenower Impfstelle verliefen reibungslos.

"Die vorbereiteten Abläufe unserer Impfstelle im Speisesaal des Seniorenpflegezentrums Haus am Fontanepark haben sich in der Praxis bewährt" zeigt sich Geschäftsführer Grigoleit erfreut.

In der nächsten Woche werden, wie mit dem Landkreis abgestimmt, in der Impfstelle 269 Bewohner und Mitarbeiter aus den Rathenower Werkstätten vom Team der Havelland Kliniken geimpft.

Nicht zuletzt bieten auch die Arztpraxen des Unternehmensverbundes am Standort Premnitz ihren Patientinnen und Patienten Schnelltests an und unterstützen damit die Aktivitäten der Stadt.

"Sobald mehr Tests zur Verfügung gestellt werden, steigen wir gern intensiver ein“ signalisiert Geschäftsführerin Nora Schiller. „Das gilt auch für die Durchführung von Schutzimpfungen in unseren Praxen. Wir sind vorbereitet und warten wie die anderen Kollegen auf die entsprechende Zulassung und Belieferung mit Impfstoff."


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken stehen bereit für Impfaktionen im Havelland

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d.19.03.2021

Aktuell ist die Anzahl der in den Havelland Kliniken stationär behandelten Covid- Patienten quantitativ auf einem überschaubaren Level. In Nauen gibt es 12 Patienten, von denen 2 beatmet werden. Zusätzlich sind zwei Verdachtsfälle in Behandlung.
Rathenow wird seit dieser Woche wieder als Non-Covid Hauses geführt.

"Die Anspannung lässt aktuell ein wenig nach, so dass es hoffentlich möglich wird, über Ostern wieder Kraft zu tanken, denn die werden wir in den Kliniken brauchen. Angesichts der dynamischen Verbreitung der Mutationen des Virus und der ringsum wieder steigenden Inzidenzen müssen wir uns darauf vorbereiten, dass auch wir von einer dritten Welle nicht verschont bleiben", warnt Geschäftsführer Jörg Grigoleit.

Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe hat parallel zu ihrem Kerngeschäft in den letzten Wochen intern alle Vorbereitungen dafür getroffen, die Impfkampagne im Landkreis, welche Impfzentren, Impf-stellen und auch Arztpraxen umfassen soll, weiterhin engagiert zu unterstützen.

Die Praxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums sind darauf vorbereitet, Impfungen Ihrer Patientinnen und Patienten gemäß der geltenden Impfverordnung vorzunehmen. Voraussetzungen dafür ist eine Abstimmung zwischen den Ländern zum Starttermin in der Fläche. Für das Land Brandenburg muss geklärt werden, wie dieser Ansatz nach der Testphase in den vier Modellpraxen erweitert wird.

Eine weitere Herausforderung ist im Vergleich dazu der Betrieb einer Impfstelle in Rathenow. Die Havelland Kliniken haben auf Anfrage des Landkreises ein Konzept erarbeitet, um im Speisesaal des Seniorenpflegezentrums Fontanepark die Impfarbeit aufzunehmen. Die Örtlichkeit bietet wegen der Nähe zu Rettungswache und Klinik Rathenow gut gelegene, wenn auch quantitativ begrenzte Möglichkeiten für das Aufnehmen des Impfbetriebs. Daher wurde auch die Bezeichnung Impfstelle gewählt. Um Erst- und Zweitimpfungen gut abwickeln zu können, soll hier zunächst mit einer Impfstrecke gestartet werden. Diese wird dann je nach eingesetztem Impfstoff und dessen Verabreichungsturnus sukzessive auf drei Impfstrecken erweitert. Sowohl die Bestellung des Impfstoffes als auch die Lagerung und Aufbereitung aller derzeit verfügbaren Impfstoffe kann die klinikeigene Apotheke sicherstellen. Sicherheits- und Hygienekonzepte wurden entwickelt und sollen mit Unterstützung von Hilfsorganisationen bzw. Mitarbeitern des Landkreises im administrativen Bereich umgesetzt werden.

"Derzeit fehlen dafür jedoch wesentliche Voraussetzungen wie die Organisation der Terminvergabe und die Einbindung in die elektronische Dokumentation. Dazu findet eine Abstimmung mit dem Landkreis statt, da die Aufgabe durch die Kliniken neben dem laufenden Klinikbetrieb unter Corona-Bedingungen nicht zu bewältigen sind", erklärt Geschäftsführer Jörg Grigoleit.

Ein erster Probelauf wird in der kommenden Woche in der neu eingerichteten Impfstelle Rathenow stattfinden können: Nach Abstimmung mit dem Landrat und dem Krisenstab des Landkreises werden am Donnerstag und Freitag die Impfungen der Lehrerinnen und Lehrer nachgeholt, die wegen des kurzfristigen Impfstopps von AstraZeneca durch die Bundesregierung in dieser Woche abgesagt wer-den mussten. Dafür ist die Terminvergabe bereits durch das Schulamt Neuruppin geregelt worden.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle COVID- Situation

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d. 11.03.2021

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 264 Patienten, die an Covid 19 erkrankt sind in den Havelland Kliniken behandelt worden. Darunter sind 68 Todesfälle zu beklagen.

Aktuell befinden sich 13 Covid-Patienten in stationärer Behandlung, von denen 3 beatmet werden.

Gemessen an den Fallzahlen von 40 Patienten und mehr, wie wir sie in den letzten Wochen gemeldet haben, ist aktuell ein deutlicher Rückgang der absoluten Fälle zu konstatieren. Weitere Aspekte sind jedoch für eine Bewertung der Situation zu berücksichtigen: "Die Patienten, die wir stationär behandeln, sind mittlerweile deutlich jünger als in den letzten Wochen. Und der Anteil der beatmeten Patienten ist derzeit hoch", gibt Mike Lehsnau, Ärztlicher Direktor der Havelland Kliniken zu bedenken.

Die in Deutschland wie auch in Brandenburg schwankenden gemeldeten Fallzahlen und Inzidenzwerte zeigen, dass es noch keine nachhaltige Tendenz einer Entspannung gibt. Auch die Auswirkungen der bekannt gewordenen Mutanten muss weiterhin genau beobachtet werden. Es droht eine dritte Infektionswelle.

Die stationären Covid-19 Patienten bedürfen weiterhin einer intensiven Betreuung, doch müssen aktuell nicht mehr so viele Kapazitäten wie vorher für Infektionsfälle freigehalten werden. Sofern sich die Lage nicht deutlich verschlechtert, werden die Havelland Kliniken daher ab dem 15. März zu der ursprünglichen Aufgabenverteilung zwischen den Krankenhausstandorten zurückkehren: Stationäre Co-vid-19 Fälle werden in der Klinik Nauen behandelt, wofür 37 Betten im Isolationsbereich und 4 weitere Betten im Intensivbereich zur Verfügung stehen. Die Klinik Rathenow hält dann noch 4 Kapazitäten für Verdachtsfälle frei, die im Falle einer nachgewiesenen Virusinfektion nach Nauen verlegt werden. Am diesem Standort stehen dann wieder 35 Betten mehr für die Versorgung von Patienten aus dem klinischen Regelbetrieb zur Verfügung. Es sind jedoch alle Vorkehrungen dafür getroffen, dass bei einem erneuten Anstieg der Fallzahlen die Isolierungskapazitäten innerhalb von 72 Stunden wieder hochge-fahren werden können.

Die durchgeführten Schutzimpfungen in den Pflegeinrichtungen und Krankenhäusern wirken sich erfreulicher Weise stabilisierend auf die Station aus. In den letzten Wochen gab es weder unter den Patienten und Bewohnern noch beim Personal Ausbruchsgeschehen.

Da jedoch die entdeckten Mutanten des Coronavirus ein erhebliches Risiko darstellen, behalten die Havelland Kliniken wie die Seniorenpflegezentren weiterhin die geltenden strengen Besuchsregelungen vorerst bei.

Besuche sind nur mit Voranmeldung in begrenztem Umfang erlaubt. Die Besucher müssen symptomfrei sein und über einen negativen Schnelltest verfügen. Um sicherzustellen, dass das verwendete Produkt von verlässlicher Qualität ist und die Anwendung des Schnelltests korrekt erfolgt, werden die Tests bis auf weiteres vor Ort in den Einrichtungen durchgeführt.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken unterstützen Impfkampagne im Landkreis

PRESSEMITTEILUNG

Nauen, d. 10.03.2021

Der Kampf gegen das Corona-Virus bindet seit nunmehr gut einem Jahr viele Kräfte in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe. Neben der stationären und ambulanten Ver-sorgung von Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, gehören umfangreiche Testungen von Patienten, Bewohnern, Besuchern und Mitarbeitenden vor allem in den Kliniken und Pflegeheimen zu den täglichen Infektionsschutzmaßnahmen. Auch ein Abstrichpoint, bei welchem Praxen ihre Patienten zur Testung anmelden können, ist am Krankenhaustandort Nauen weiterhin in Betrieb.

Mehr Sicherheit für alle in der Bevölkerung kann nun mit dem Angebot von Schutzimpfungen er-reicht werden. Die Havelland Kliniken sind bereit, erneut ihre Ressourcen zu bündeln und die entsprechenden Aktivitäten des Landkreises zu unterstützen.

"Schon zum Auftakt der landesweiten Impfkampagne haben wir mit eigenen Impfteams Bewohner in den unternehmenseigenen Seniorenpflegezentren und Mitarbeitende in den Krankenhäusern ge-impft. Dabei haben wir praktische Erfahrungen mit der Organisation solcher Abläufe gesammelt, auf die wir jetzt zurückgreifen können", erläutert Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Nun stellt sich die Unternehmensgruppe der Herausforderung in kürzester Zeit eine Impfstelle zu organisieren und zu betreiben.

In der nächsten Aktion werden am 18. und 19. März in der Klinik Rathenow die vom Schulamt an-gemeldeten 86 Lehrerinnen und Lehrer mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Weitere Impf-willige dieser Zielgruppe könnten nach gleichem Muster folgen.

Außerdem hat der Landkreis nach Abstimmung mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium die Havelland Kliniken mit dem Aufbau und Betrieb einer Impfstelle in Rathenow beauftragt. Nach Prüfung der personellen und räumlichen Kapazitäten laufen die Vorbereitungen dafür, den Speises-aal des Seniorenpflegezentrums (SPZ) Fontanepark entsprechend herzurichten. Dieser ist barrierefrei zugänglich und lässt sich komplett vom übrigen Bereich des SPZ abtrennen, so dass die dortigen Bewohnerinnen und Bewohnerkeinem Risiko ausgesetzt werden. Ärzte, Pflegekräfte und die Klinikapotheke werden wesentliche Aufgaben im Betrieb der Impfstelle übernehmen. Zwingende Voraussetzung dafür ist allerdings die Klärung des Terminmanagements, welches wie bei den anderen Impfzentren im Land von zentraler Stelle organisiert werden muss.

Auch eine weitere Gesellschaft des Unternehmensverbundes steht für die Unterstützung der regionalen Impfkampagne bereit: Arztpraxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums (MDZ) in Falkensee, Nauen und Premnitz warten nur noch auf die Einbeziehung durch die Kassenärztliche Vereinigung, damit die Teams mit dem Impfen ihrer Patientinnen und Patienten nach den Vorgaben der aktuellen Verordnung beginnen können.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Helfende Hände auf ökologischer Reifenspur unterwegs

Pressemitteilung, 19.02.2021

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein stehen auch bei der Versorgung von Pflegebedürftigen in der ambulanten Pflege "Helfende Hände" der Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH im Fokus. Für die täglichen Touren zu den pflegebedürftigen Klienten quer durch den Landkreis Havelland stehen 28 PKWs bereit.

13,5 Prozent aller in Deutschland neu zugelassenen Fahrzeuge haben einen elektrischen Antrieb. Als Piloten startete der ambulante Pflegedienst "Helfende Hände" am Standort Premnitz im Dezember 2020 mit vier E-Fahrzeugen und liegt damit nicht nur im Havelland unter den Pflegediensten, sondern auch bundesweit über dem Durchschnitt im Einsatz befindlicher E-Autos. "Damit leisten wir auch einen Beitrag zum Klimaschutzkonzept der Stadt Premnitz, in dem man sich klar zur E-Mobilität bekannte", so die Geschäftsführerin der Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH Nora Schiller.

Gegenüber dem Premnitzer Gesundheits- und Familienzentrum stehen für den täglichen Einsatz für die E-Autos 4 Ladestationen zur Verfügung. Das Aufladen über Nacht reicht aus, um am nächsten Tag voll einsatzfähig auf ökologischer Reifenspur zu sein. Solange die Infrastruktur mit Ladesäulen im Landkreis erst sukzessive entsteht, können E-Autos nur bedingt zum Einsatz kommen.

Nora Schiller
Geschäftsführung Medizinisches Dienstleistungszentrum Havelland GmbH

Tel.: 03321/42-1009 / 0151 18154367 (feiertags und Wochenende)
Fax: 03321/42-151025
E-Mail: Nora.Schiller@mdz-havelland.de


Covid-19- Impfkampagne in eigener Regie erfolgreich

Pressemitteilung, Nauen, d. 29.01.2021

In einem Kraftakt konnten die mobilen Impfteams der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe die Runde ihrer Erstimpfungen erfolgreich abschließen und die Reihe der Zweitimpfungen beginnen. 2639 Dosen wurden bisher an Bewohner der konzerneigenen Seniorenpflegezentren und Mitarbeiter der Unternehmensgruppe verimpft.

Die Havelland Kliniken hatten bereits im November 2020 eine Strategie entwickelt, um sich auf die avisierten Schutzimpfungen gegen COVID-19 vorzubereiten. Dazu wurden Impfteams aus den eigenen Reihen mit Ärzten, Pflegekräften und dem Team der Klinikapotheke gebildet und eingewiesen.

"Unsere konzerneigenen Seniorenpflegezentren stellen etwa die Hälfte der stationären Pflegeplätze im Landkreis. Die rund 80 % Impfwilligen unter den Bewohnern nun mit einer Schutzimpfung versorgt zu wis-sen, schafft mehr Sicherheit. In diesem Kontext danken wir den Angehörigen der Bundeswehr, die in den Häusern Nauen und Fontanepark seit dieser Woche die Testung von Mitarbeitern und Dienstleistern der Einrichtungen unterstützen. In den Havelland Kliniken bleibt die Herausforderung angesichts der noch immer hohen Fallzahlen groß. Das Auftauchen der neuen Mutanten des Coronavirus macht den Aufbau eines Impfschutzes auch unter unseren Beschäftigten noch dringlicher" beschreibt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die aktuelle Situation.

Dank der guten Vorbereitung wurden alle bisherigen Impfungen in der Unternehmensgruppe planmäßig durchgeführt. Die Runde der Zweitimpfungen wird bis Mitte Februar abgeschlossen werden. Da sich mittlerweile weitere Mitarbeiter für die Teilnahme an der Schutzimpfung entschieden haben, wird es nach Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium im März eine Impfaktion für diese Nachzügler geben.

Die jetzigen Kapazitäten für die klinisch zu versorgenden Covid-Patienten werden im Covidzentrum der Klinik Nauen und auf der Covid-Station Klinik Rathenow vorerst bis zum 14. Februar 2021 aufrechterhalten. Auch angesichts des mittlerweile erreichten Impf-Status werden vorausschauend Pläne zur Umsetzung von stufenweisen Lockerungen in Seniorenpflegezentren und Kliniken der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe entwickelt. Diese werden entsprechend auch mit dem Kliniknetzwerk VCC Westbrandenburg abgestimmt.

Die Havelland Kliniken behandeln am heutigen Tag 50 Patienten stationär, die an Covid-19 erkrankt sind, davon 6 auf Beatmungsplätzen. Hinzu kommen 13 Verdachtsfälle. Aktuell sind nur noch 24 Mitarbeiter in angeordneter Quarantäne, was eine deutliche Reduzierung gegenüber den Vorwochen bedeutet.


V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Havelland Kliniken setzen Allgemeinverfügung komplett um

Pressemitteilung, Nauen, d. 14.01.2021

Das RKI meldet heute mit 1244 Toten im Rahmen des Pandemiegeschehens einen traurigen Höchststand der täglichen Sterberate für Deutschland. Auch im Havelland bleibt die Lage angespannt. In den Havelland Kliniken werden heute 45 Patienten stationär behandelt, die an Covid-19 erkrankt sind, davon 7 auf Beatmungsplätzen. Hinzu kommen 14 Verdachtsfälle, also Patienten bei denen der bestätigte Befund noch aussteht, die jedoch vorerst auch im Isolierungsbereich behandelt werden müssen. 47 Mitarbeiter aus den Gesellschaften des Konzerns befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat zum 9. Januar 2021 eine neue Allgemeinverfügung zu Freihaltekapazitäten in den Krankenhäusern erlassen. Diese gibt den Häusern vor, zur Versorgung von Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, 20 % der aktuell tatsächlich betreibbaren Betten auf den Normalstationen und 30 % der intensivmedizinischen Betten mit Beatmungsmöglichkeit vorzuhalten.

Da die Zahl klinisch zu versorgender Covid-19 Patienten jedoch seit Wochen auf einem anhaltend hohen Niveau bleibt, haben die Havelland Kliniken ihre Kapazitäten im Isolierungsbereich bereits kontinuierlich ausgeweitet. So müssen zur Erfüllung der Vorgaben aus der Allgemeinverfügung rechnerisch lediglich ein weiteres Bett im peripheren Bereich und ein Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit zusätzlich bereitgestellt werden.

Bisher gab es in den Havelland Kliniken eine Aufgabenverteilung zwischen den beiden Klinikstandorten: Die Klinik Nauen wurde als Covid-Haus geführt, die Klinik Rathenow war ein Non-Covid Haus, in welchem die Behandlung von elektiven Fällen konzentriert wurde. Die Notfallversorgungen waren und sind in beiden Kliniken aktiv.

Mit dem heutigen Tag wird auch die Klinik Rathenow in die regelhafte Versorgung von Covid-Fällen einbezogen. Die Klinik Nauen ist weiterhin der Hauptversorger für diese Patientengruppe. Sie bietet in ihrem Covid-Behandlungszentrum 65 Plätze an, die sich 59 Betten im Isolierungsbereich und 6 Intensivplätze mit Beatmungsmöglichkeit aufteilen. In der Klinik Rathenow stehen nun zusätzlich eine Covid-Station mit 20 Betten und ein Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung.

"Damit gehen wir deutlich über die in der Allgemeinverfügung geforderten Kapazitäten hinaus und schöpfen die Möglichkeiten unserer Häuser voll aus", betont Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Zur entsprechenden Ausweitung des Isolierungsbereichs ist die weitere Reduzierung elektiver Behandlungen erforderlich. Klinikintern mussten Umzüge und Abtrennungen der Bereiche vorgenommen werden. Vor allem muss jedoch der Personaleinsatz gewährleistet sein. Die saisonal bedingten Krankheitsausfälle und Quarantänen von Mitarbeitenden können bislang durch zeitweilige interne Umsetzungen ausgeglichen werden.

Aktuell prüfen die Havelland Kliniken ihre Unterstützung an der landesweiten Impfkampagne in den Senioreneinrichtungen. Dazu ist jedoch eine Regelung der Spitzenverbände auf Landesebene unter Einbeziehung des Ministeriums erforderlich. Zunächst werden die Impfungen in den unternehmenseigenen Pflegeeinrichtungen wie geplant durchgeführt. Das bedeutet für Bewohner wie Mitarbeiter in den Seniorenpflegezentren Nauen und Premnitz die Zweitimpfung. In den großen Rathenower Häusern Fontanepark und Stadtforst steht der entsprechende Abschluss der Erstimpfungen an.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Aktuelle Lage in den Havelland Kliniken

Pressemitteilung, Nauen, d. 08.01.2021

Wie befürchtet ist es über die Feiertage und den Jahreswechsel nicht gelungen, die hohen Inzidenzzahlen zu senken. Der Isolierungsbereich der Havelland Kliniken ist daher weiterhin fast vollständig ausgelastet. Am heutigen Tag werden in der Klinik Nauen 45 Covid-Fälle klinisch behandelt, davon werden sechs Patienten beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind mittlerweile 22 Todesfälle in den Havelland Kliniken zu verzeichnen.
Die Havelland Kliniken bieten in ihrem mehrfach erweiterten Isolierungsbereich aktuell 58 Plätze für die Versorgung von Covid-19-Patienten. Die Klinikleitung bereitet sich darauf vor, zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.
Die personelle Gesamtlage im Unternehmensverbund bleibt leicht angespannt. Gegenwärtig sind 47 Mitarbeiter in Quarantäne.
Die Erst-Impfungen gegen Covid-19 in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe sind gut angelaufen. Schon Ende des letzten Jahres wurden sowohl Bewohner als auch Pflegekräfte der beiden Seniorenpflegezentren Nauen und Premnitz von einem Team aus den Reihen des Unternehmensverbundes geimpft. In der ersten Kalenderwoche 2021 fand nun die Schutzimpfung für die Mitarbeitenden in den Kliniken statt. "Unsere intensive Vorbereitung auf diese Maßnahme hat sich ausgezahlt" zieht Geschäftsführer Jörg Grigoleit eine erste Bilanz. "Die Impfungen konnten zügig durchgeführt werden und auch die Mitarbeiter in den besonders risiko-behafteten Bereichen wie Notfallversorgung, Isolierungsbereich und Rettungsdienst wurden komplett versorgt. Es sind keine akuten Impfreaktionen aufgetreten."
Die Reihe der Erst-Impfungen in der Unternehmensgruppe soll in der 3. Kalenderwoche 2021 abgeschlossen werden, wenn Bewohner und Mitarbeiter der großen Rathenower Seniorenpflegezentren Fontanepark und Stadtforst versorgt werden.

V. i. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe