Aktuelle Lage in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

Pressemitteilung
Nauen, d. 12.04.2022

Die Lage in den Havelland Kliniken bleibt herausfordernd, denn Covid ist weiterhin ein Faktor, der sich wegen zusätzlicher Infektionsschutzmaßnahmen im Krankenhausalltag bemerkbar macht. Noch immer werden vor allem in der Klinik Nauen Patienten mit oder wegen Covid stationär behandelt, die Zahlen schwanken zwischen 10 und 20. Auch sind weiterhin krankheitsbedingte Personalausfälle zu verzeichnen.

Dennoch gestaltet sich die Situation in der Klinik in Summe deutlich stabiler als in den letzten Mona-ten, so dass die Betten- und OP Kapazitäten für die nicht-infizierten Patientengruppen hochgefahren werden können.
Sprechstunden, Behandlungen und Eingriffe können stationär wie ambulant wieder verstärkt angeboten werden, solange das Infektionsgeschehen auf diesem Level bleibt oder weiter zurückgeht.

"Wir hoffen sehr, dass es uns gelingt nach Ostern wieder in die Nähe dessen zu kommen, was wir in normalen Zeiten als Regelbetrieb bezeichnen" verleiht Geschäftsführer Jörg Grigoleit seiner Hoffnung Ausdruck.

"Das gilt auch für den Klinikstandort Rathenow, wo allenfalls Einzelfälle von Covid-19 versorgt wer-den. Unsere Fachrichtungen Innere Medizin, Geriatrie, Gynäkologie, Chirurgie und Kinderheilkunde stehen für die Patientenversorgung stationär wie ambulant bereit" bekräftigt Grigoleit.

Entsprechend den Vorgaben der aktuellen Basismaßnahmenverordnung sind auch die Besuchsregeln in den Kliniken weiter gelockert worden. Die Klinikleitung bittet weiterhin um telefonische Voranmeldung von Besuchen, doch diese können nun wieder alle Patientinnen und Patienten erhalten. Ein Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test ist nicht mehr erforderlich. Besuchende sollten jedoch symptomfrei sein und müssen während des Aufenthalts im Klinikgebäude durchgängig eine FFP 2 Maske tragen.

In den Pflegeinrichtungen der Unternehmensgruppe sind die Betriebsabläufe wegen krankheitsbedingter Ausfälle der Beschäftigten zum Teil noch erheblich beeinträchtigt. Bewohner können nach vorheri-ger Anmeldung Besuch bekommen. Vorerst gilt noch die 3G Regel, sodass Besucher einen Nachweis über Impfung, Genesung oder einen Schnelltest (max. 24 Std alt oder PCR 48 Std.) vorlegen müssen. Die Pflegeheime bieten auf Wunsch Schnelltests vor Ort an. Besucher müssen auch hier symptomfrei sein und eine FFP2 Maske tragen.

V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe


Medizinische Erstversorgung für ukrainische Flüchtlinge in den Havelland Kliniken startet

Pressemitteilung
Nauen, d. 01.04.2022

Mittlerweile sind ca. 1000 Flüchtlinge aus der Ukraine im Landkreis Havelland an-gekommen. Im Land Brandenburg wurde die Regelung getroffen, dass die Krankenhäuser die medizinische Erstversorgung dieser Personengruppe übernehmen.

Auch die Havelland Kliniken beteiligen sich daran. Ab 4. April werden in der Klinik Nauen die Flüchtlinge entsprechend untersucht, die in Sammelunterkünften im östlichen Havelland wohnen. In der Klinik Rathenow beginnt diese Aktion für den Bereich des westlichen Havellands am 11. April.

Zeitversetzt danach werden an beiden Klinikstandorten die Erstuntersuchungen für die Flüchtlinge aus der Ukraine angeboten, die eine private Unterkunft haben. Für sie ist diese Erstuntersuchung freiwillig. Sie werden vom Landkreis schriftlich zu Untersuchungen in den Kliniken eingeladen. Auch dafür müssen Termine vereinbart werden, die Einzelheiten sind dem Anschreiben zu entnehmen, welches die Flüchtlinge per Post erhalten.

"Wir haben die verschiedenen Impfaktionen der letzten Monate gemeistert und sind von daher zuversichtlich, dass wir auch für die Erstuntersuchungen, die zusätzlich zum Klinikbetrieb laufen, gute Abläufe entwickeln werden. Dennoch müssen wir hier wieder neu denken und auch die sprachlichen Hürden nehmen. Wir bitten da-her herzlich darum, dass nur diejenigen zur Untersuchung kommen, die einen Ter-min haben" wirbt Babette Dietrich, Pressesprecherin der Havelland Kliniken, um Verständnis.

Viele Havelländerinnen und Havelländer engagieren sich ehrenamtlich in der Begleitung von ukrainischen Flüchtlingen. Wer noch Kapazitäten und Interesse hat, die Betreuung der Erwachsenen wie Kindern während der medizinischen Erstversorgung zu unterstützen, kann sich gerne in den Kliniken melden.
Für die Klinik Nauen geht dies unter der Telefonnummer 03321 42- 0, für die Klinik Rathenow unter der Telefonnummer 03385 555 -0

V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe




Kurzeitpflege Rathenow

Wegen eines pandemie-bedingten Ausbruchsgeschehens müssen wir unsere Kurzeitpflege Rathenow ab heute (15.03.2022) vorübergehend schließen. Die Aufsichtsbehörden sind informiert und die weitere Versorgung der aktuellen Gäste wird mit Ihnen und den Angehörigen abgestimmt.

Wir hoffen am 3. April den Betrieb in den Räumen der Kurzzeitpflege wieder aufnehmen zu können.

Allen Erkrankten wünschen wir von Herzen einen milden Verlauf und eine baldige Genesung!


Kurzzeitpflegepension Rathenow wieder in Betrieb

Wie angekündigt kann das Wohn- und Pflegezentrum Havelland am 1. März wieder den Betrieb im eigenen Haus zwischen Klinik Rathenow und Seniorenpflegezentrum Haus am Fontanepark aufnehmen.

„Die Infektionslage hat sich in unseren Einrichtungen soweit stabilisiert, dass wir die Kurzzeitpflege wieder in ihren Räumlichkeiten betreiben können“ erklärt Heimleiterin Claudia Kaping erfreut.

Den Gästen stehen nun wieder 12 Plätze zur Verfügung, die vom Pflegeteam um Michaela Lienig versiert und liebevoll betreut werden. Zu den ersten Gästen nach der Wiedereröffnung zählt Frau Elke Thiedecke.

Wer wissen möchte, ob zum gewünschten Termin noch ein Zimmer frei ist, kann anrufen unter den Nummern 03385 570 146/ 123 oder im Belegungsplan auf der Homepage (www.havelland-kliniken.de/Wohn-und-Pflegezentrum-Havelland/kurzzeitpflege.html) nachsehen und sich anmelden.
 


Aktuelle Covid-Lage in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

Pressemitteilung
Nauen, d. 25.02.2022

Wiederaufnahme des Betriebs der Kurzzeitpflege ab 01.03.2022

Während es in der öffentlichen Diskussion derzeit vor allem um stufenweise Lockerungsschritte geht, stellt sich die Situation in den Havelland Kliniken keineswegs entspannt dar.

"Seit rund einer Woche haben wir deutlich über 40 Patientinnen und Patienten in der Klinik Nauen, die wegen oder mit Covid stationär versorgt werden müssen. Auch unsere intensiv-medizinischen Kapazitäten sind hoch oder gar vollständig ausgelastet. Rein quantitativ ist das der höchste Belegungsstand seit Beginn der Pandemie" skizziert Geschäftsführer Jörg Grigoleit die aktuelle Lage.

Was im Lauf der Pandemiewellen schon mehrfach zu beobachten war, wiederholt sich: Während die allgemeine Situation sich ein wenig entspannt, bildet sich dies in den Kliniken noch nicht ab. Dort schlägt sich das Infektionsgeschehen von vor 2-3 Wochen nieder.

Die an Covid-19 erkrankte Patientenklientel hat sich insofern verändert, als sich nun auch infizierte Kinder und ihre Eltern unter den Patienten befinden. Dies führt dazu, dass die Havelland Kliniken ihre strikte Aufgabentrennung zwischen den Standorten zumindest vorübergehend aufgeben muss. Volljährige, bei denen eine Covid-19-Infektion nachgewiesen wurde, werden weiterhin in der Klinik Nauen versorgt. Kinder, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, werden in der Klinik Rathenow behandelt.

Wenngleich sich das Infektionsgeschehen damit an den Klinikstandorten sehr verschieden darstellt, so bedeutet es doch für beide Häuser einen erheblichen Mehraufwand und eine Umorganisation der regelhaften Abläufe. Elektive Fälle können damit auch noch nicht wieder in dem Umfang versorgt werden, den die Klinikleitung geplant hatte.

Die Krankenhausleitung hat daher entschieden, dass die bisher geltenden strengeren Besuchsregeln vorerst weiter gelten. "Uns ist bewusst, dass die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg seit dem 23. Februar die früheren Beschränkungen der Besuche aufhebt, aber wir müssen den Sicherheitsgedanken in den Vordergrund stellen und bitten unsere Patient*innen wie Besucher*innen herzlich um Verständnis für diese Vorgehensweise" appelliert Geschäftsführer Grigoleit.

Umso erfreulicher ist es, dass sich die Situation in den Seniorenpflegezentren der Unternehmensgruppe stabilisiert hat. Hier können Besuche wieder uneingeschränkt nach Anmeldung stattfinden. Und auch die Kurzzeitpflegepension in Rathenow kann wie geplant am 1. März wieder in ihrem Gebäude den Betrieb aufnehmen und neue Gäste empfangen.

V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe