Traumazentrum

Traumazentrum

In den medizinischen Zentren schließen sich Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zusammen, um Früherkennung, Diagnostik und Behandlung komplexer Krankheitsbilder abzustimmen und mit hoher Qualität durchzuführen.

Unser Schwerpunkt ist die Versorgung mehrfach verletzter Patienten.

Andreas Pappas

Chefarzt
Andreas Pappas
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Spezielle Unfallchirurgie, D-Arzt

Sekretariat Klinik Nauen
Tel.: 03321 42-1930
Fax: 03321 42-151036

Sekretariat Klinik Rathenow
Tel.: 03385 555-3100
Fax: 03385 555-3109

E-Mail:    andreas.pappas@havelland-kliniken.de

Leistungsspektrum


Das lokale Traumazentrum der Havelland Kliniken GmbH, als Teil des regionalen Traumanetzwerkes Nordwest, ist an die Klinik für Traumatologie und Orthopädie angebunden. Zusammen mit den Schnittstellen Rettungsdienst, Notfallversorgung, Anästhesie, OP-Management, Radiologie und dem Pflegemanagement verstehen wir uns als interdisziplinäre Einrichtung, die sich schwerpunktmäßig mit der Versorgung mehrfachverletzter, d.h. polytraumatisierter, Patienten befasst.

Eine Verletzung mehrerer Organe (Polytrauma), die einzeln oder in Kombination eine lebensbedrohliche Verletzung darstellen, erfordert je nach Verletzungsmuster eine enge Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und Fachabteilungen am Krankenhaus. Die Voraussetzungen hierfür werden in unserem Traumazentrum optimal erfüllt: Der Erstkontakt mit dem Patienten erfolgt in der Zentralen Notfallversorgung, die mit Ihren räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen beste Möglichkeiten für eine schnelle Diagnostik und Erstversorgung eines Verletzten bietet.

Im dort befindlichen Schockraum wird der Patient vom bereits alarmierten und vor Ort eingetroffenen Schockraum-Team (Unfallchirurg, Anästhesist, Pflegekraft, Radiologie-Assistenz) erstuntersucht und weitere Maßnahmen werden eingeleitet. Grundlage für die Zusammenarbeit aller Fachdisziplinen bildet hierbei das spezifische Konzept zum Schockraummanagement, welches Kriterien zum Umgang und zur Versorgung Schwerstverletzter vorgibt.

Da die Versorgung Schwerstverletzter standardisierte und routinierte Abläufe erfordert, ist unser lokales Traumazentrum zur Qualitätssicherung dem Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) angeschlossen, wodurch eine jährliche externe Qualitätsprüfung möglich ist. In diesem Rahmen melden wir alle relevanten Daten an das Traumaregister der DGU und haben somit die Möglichkeit, uns anhand von Qualitätsdaten mit anderen Einrichtungen zu vergleichen.

Unser Traumazentrum wurde im Dezember 2012 fremd-auditiert und erfüllt als lokales Traumazentrum die Anforderungen zur Behandlung von Schwerstverletzten nach den Kriterien des Weißbuchs der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Als nächster Schritt folgt eine Zertifizierung aller Traumazentren im Traumanetzwerk Nordwest.