WPZ Havelland GmbH


Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher

Hiermit möchten wir Sie über die veränderten Regelungen ab dem 14.10.2020 informieren.

Besuchsregelungen ab dem 15.05.2020

Erweiterung ab dem 15.07.2020

Anpassung am 14.10.2020


Grundlage der Regelungen bilden die Handlungsempfehlungen für Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe zur Umsetzung der Besuchsregelung der SARS – CoV – 2 – Eindämmungsverordnung ab dem 09.05.2020, sowie zusätzliche Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt des Landkreise Havelland.

Alle vereinbarten Vorgehensweisen betreffen alle SPZ einschließlich der Solitären Kurzzeitpflege der WPZ Havelland GmbH.


Folgende Festlegungen wurden getroffen:

• Jeder Besuch bedarf weiterhin einer telefonischen Terminvereinbarung.

• Die Terminvereinbarung muss einen Tag vor geplantem Besuch erfolgen. Unangemeldete Besuche sind nicht möglich.

• Die Terminvereinbarungen sind mit den Verantwortlichen der Wohnbereiche bzw. Wohnetagen zu treffen.

• Termine die Bewohner selbst mit ihren Angehörigen vereinbaren, können nicht berücksichtigt werden.

• Um den Vorgang der Besuche im Haus zu überwachen werden sogenannte Besuchskalender geführt.

• Die jeweiligen Einrichtungsleitungen legen das Zeitfenster fest, in dem Besuche stattfinden können.

• Die verabredete Besuchszeit soll nicht überschritten werden.

• Die Anzahl der Besucher ist nicht mehr begrenzt, jedoch sollten nicht mehr als 2 Personen gleichzeitig zum Besuch kommen sofern der Besuch nur im Bewohnerzimmer erfolgen kann.

• Weiterhin ist zu beachten, dass es Unterschiede der örtlichen Gegebenheiten in den Häusern gibt. Insofern schätzen die Einrichtungsleitungen ein wie viele Besucher zugleich an den Besuchsplätzen anwesend sein können.

• Je nach Aufkommen an Besuchswünschen kann die Einrichtungsleitung eine Begrenzung der Besuchsintervalle in der Woche festlegen.

• Bei jedem ersten Besuch ist grundsätzlich die Begleitung durch das Personal der Einrichtung erforderlich.

• Eine Überwachung des Besuches ist zum Schutz der Privat- und Intimsphäre nicht vorgesehen.

• Jeder Besucher hat das Personal zu informieren, sobald der Besuch beendet ist.

• An allen Standorten gibt es festgelegte Besuchsbereiche, die unter Beachtung aller Schutzvorschriften eingerichtet werden und sich außerhalb der Wohnbereiche bzw. Wohnetagen befinden.

• Nur bei Bewohnern, die ihr Zimmer nicht mehr verlassen können ist ein direkter Besuch, ebenfalls unter Beachtung aller Schutzvorschriften, in den Räumlichkeiten des Bewohners möglich.


Für die Besucher gelten folgende Regelungen:

• Der Besucher muss frei von Erkältungsanzeichen sein.

• Der Besucher darf kein Fieber haben. Temperaturkontrolle!!

• Ab einer Temperatur von 37,5 ist kein Einlass möglich.

• Der Besucher hat sich korrekt und mit allen erforderlich Daten in den Besuchslisten der Einrichtungen einzutragen. Sollte das verweigert werden, wird der Besuch versagt.

• Der Besucher ist mittels eines gesonderten Formulars über alle notwendige Hygienevorschriften zu informieren und bestätigt seine Kenntnisnahme darüber per Unterschrift.

• Jeder Besucher erhält in der Einrichtung einen medizinischen Mund- und Nasen - Schutz (MNS).

• Nach Ende des Besuches ist dieser in dafür vorgesehene Abfallbehälter zu entsorgen.

• Der Bewohner trägt während des Besuches ebenfalls einen medizinischen MNS.

• Jeder Besucher hat sich an die vereinbarte Besuchszeit, den vereinbarten Besuchsort, die hygienischen Vorschriften sowie an die Abstandregelungen zu halten.


Für die Umsetzung der Besuche gelten folgende Regelungen:

• Die Einrichtungen haben Orte festgelegt an denen die Besuche unter Wahrung der Abstandsregelung und Einhaltung der Schutzmaßnahmen stattfinden können.

• Die Organisation der Besuche wird durch das Personal begleitet.

• Beim Bringen und Abholen der Bewohner ist darauf zu achten, dass es zu keinen Überschneidungen kommt.

• Das Personal nimmt die Besucher in Empfang, legt das Informationsblatt vor, nimmt die Kontaktdaten entgegen und versorgt den Besucher mit den notwendigen Schutzmaterialien.

• Vor und nach jedem Besuch wird auf eine gründliche Flächendesinfektion der Tische und z.B. der Armlehnen von Sitzmobiliar geachtet.

• Ein Imbiss wird zur Besuchszeit nicht angeboten.

• Für Besuche stehen zusätzlich Schutzscheiben aus Plexiglas zur Verfügung.

• Nach jedem Besuch sind die Besuchsbereiche gut zu lüften.

• Im Doppelzimmer kann jeweils nur ein Bewohner Besuch erhalten, nicht beide zugleich.

• Es sind also alle Kontaktdaten zu erfassen und Hinweise zu Schutz- und Hygienemaßnahmen mitzuteilen.

• Problematisch wird das Abholen der Bewohner eingeschätzt. Die Besucher erhalten dann dazu gesonderte Informationen.

• Besonders problematisch stellt sich das Abholen von Bewohnern zu Besuchen in Risikogebiete dar. Dazu werden wir intensiv beraten.

• Sollte sich ein Besuch im Risikogebiet zusätzlich mit einer Übernachtung dort verbinden, ist es leider unumgänglich, dass sich der Bewohner danach in der Einrichtung in Quarantäne begibt.

• Grundsätzlich ist ein Kontakt als Besuch anzusehen und nicht durch eine weiterführende Besuchszeit an dem Tag zu verlängern.

Die Einrichtungsleitung muss in Abstimmung mit den Wohnbereichsleitungen ein Organisationsmodell entwickeln, welches verhindert, dass mehrere externe Anbieter zugleich im Haus sind. Eine gesonderte von allen Beteiligten einsehbare Terminübersicht sollte geführt werden.
Die Einrichtungen bleiben letztendlich in der Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass Gesamtprocedere so zu organisieren, dass alle geltenden Regelungen eingehalten werden können. Hinweise der Einrichtungen bleiben auch weiterhin durch die Besucher zu beachten.


Alle Maßnahmen ruhen sofort,
wenn ein SARS – CoV- 2 Infektionsgeschehen im Haus auftritt.

Die Weiterführung der Maßnahmen bedarf dann einer generellen Freigabe durch das Gesundheitsamt.